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Weihnachtszeit in der Uckermark

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Seite 22 Treffpunkt

Seite 22 Treffpunkt Uckermark Mittwoch, 28. November 2018 UCKERMARK Kurzfilmtag mit Shoppen Boitzenburg. Am kürzesten Tag des Jahres, dem 21. Dezember, laden die Inhaber vom „Gasthof zum grünen Baum“, Ulrike Hesse und Carsten Frerich, zum Kurzfilmtag ein. Im ehemaligen Konsum des Gasthofes in Boitzenburg können Besucher shoppen und beim Weihnachtsmarkt gleichzeitig Kino schauen. Ab 12 Uhr werden dort Kurzfilme gezeigt. „Vorweihnachtliche Stimmung mit Glühweinduft und Kerzenschein, dazu ein kurzer Film zum kürzesten Tag des Jahres! Weihnachten kann kommen“, freut sich Ulrike Hesse. Neben den schönen Dingen für die Weihnachtszeit im ehemaligen Konsum erwartet die Gäste an jedem Adventswochenende zu den Öffnungszeiten des Gasthofs auch Glühwein an der Feuertonne im Hof. Wein und Bier zum Fest Templiner Sommelière empfiehlt ausgewählte Kombination Templin. Als Treffpunkt für echte Genießer ist das Café mit Bistro, Vinothek und Ladengeschäft am Weinberg schon längst kein Geheimtipp mehr. Seit Silke Sojka 2009 mit ihrem Mann aus dem kleinen Ladengeschäft an der Templiner „Pionierbrücke“ ihr gastliches Kleinod mit Blick auf Brücke und Stadtsee entstehen ließen, ist „Weinberg 19“ zu einer guten Adresse am uckermärkischen Radrundweg geworden. Wer Wert auf Stil legt, sich selbst oder seine Gäste zum Fest überraschen will, der wird hier fündig und zudem auch gut beraten. Als IHK-geprüfte Sommelière ist Silke Sojka da die richtige Ansprechpartnerin. Erworben habe sie dieses „Gütesiegel“, wie sie lächelnd betont, im Rahmen einer einjährigen, berufsbegleitenden Ausbildung, zu der neben dem Praktika auf dem renommierten Weingut Allendorf im Rheingau auch eines in der gehobenen Gastronomie, im Usedomer 5-Sterne-Haus „Aalbecker Hof“ gehörte. Die anspruchsvolle Prüfung zur Sommelière hat sie dann im Sommer 2017 mit Bravour bestanden. Ihren Getränke-Tipps vertrauen seither aber bei weitem nicht nur Großkunden, auch wer für sich und seine Lieben das Passende sucht, ist bei ihr an der richtigen Adresse. Wie das Festessen in diesem Jahr mit den passenden Getränken eine besondere Note bekommen kann, dafür hat Silke Sojka ein paar gute Tipps parat. Es mag verblüffen, „Bier geht immer“, erklärt sie und empfiehlt als Aperitif da auf eines der speziellen Weihnachtsbiere zurückzugreifen, die von verschiedenen Brauereien angeboten werden. „Ansonsten empfehle ich den Allendorf – Riesling – Sekt“, das sei ein reiner Riesling, trocken und anregend. „Sekt ist stets ein guter Auftakt“, der rege die Stimmung und den Appetit an, versichert sie und betont: „eigentlich passt Sekt immer, auch zum Dessert und für Zwischendurch“! Beim Essen sollte man sich dann nicht fragen, was der Wein mit dem Essen macht, sondern eher, was die gewählte Speise für den Wein tut. Wer auf den fetten Braten nicht verzichten mag, sollte auf Weine mit mehr Säure zurückgreifen. Schwer im Trend liegen Weine aus dem süditalienischen Apulien. Aus der früh reifenden Rebsorte „Primitivo“ wird dort ein warmer, kräftiger und vollmundiger Rotwein gewonnen. „Der Epicuro – Primitivo 2017 ist da das Passende, ein schwerer, roter Einsteigerwein, der mit seiner Brombeer-Schwarzkirschen-Pflaumen-Note den Geschmacksnerven zu Wild und Gegrilltem regelrecht schmeichelt“, schwärmt sie. Eine etwas frischere, elegant nach Himbeer-Kirsche tendierende Rotwein-Alternative wäre „Mayschoss Altenahr“, ein trockener Spätburgunder mit recht viel Säure. Wer dagegen lieber einen Weißwein zum Hauptgang trinken will, der sollte zu „Herzenslust von Anselmann“ greifen, einem trockenen Grauburgunder, der im Regal leicht an seinem Etikett mit dem großen, roten Blutstropfen Silke Sojka gibt Tipps für die Getränke zum Festessen. erkennbar ist. Während sie dann zu Bitterschokolade und Kuchen dunkles Bier aus dem Boitzenburger Marstall oder ein „Baltic Stout“ von der Rügener Insel-Brauerei empfiehlt, das man gern auch mal im Weinglas servieren kann, fällt ihre Digestif-Empfehlung gehoben-edel aus. „Whisky-Trinker sollten sich und ihren Gästen einen Scallywag gönnen, der sich mit seinem Hauch von Christmas- Pudding wunderbar am Weihnachtsbaum oder vorm Kamin genießen lässt.“ Angesagt aber sei als Genussspirituose inzwischen mehr ein pur zu trinkender Rum. Da passe der philippinische „Don Papa“ mit seinem schmeichelnden Vanille-Aroma gut in die Jahreszeit.“ – Auf dieses Aromafeuerwerk vertraut, kann eigentlich nichts verkehrt laufen. Fotos: Bernhardt Rengert APT

Mittwoch, 28. November 2018 Treffpunkt Uckermark Seite 23 SILVESTER Orgelknaller am letzten Tag Helge Pfläging Foto : Werner Abschied von Tamara Schwedt. Der letzte Tag des Jahres beginnt mit dem Erfolgsmusical „Tamara“ im Großen Saal der Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Dort begibt sich ein Autorenteam auf die Spuren der Sängerin Tamara Danz, die als Frontfrau der DDR-Rockband Silly das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägte. Bräuche zu Silvester Templin. Zur letzten Stunde des Jahres sind Gäste am 31. Dezember um 23 Uhr in die beheizte Sankt-Maria-Magdalenen-Kirche eingeladen. Kantor Helge Pfläging wird auf der größten Orgel der Uckermark „Orgelknaller - populäre Orgelwerke“ spielen. Nach 40 Minuten kann auf den Turm gestiegen werden und auf das neue Jahr 2019 anzustoßen werden. Vom Kirchenturm kann das Feuerwerk genossen werden. Bei Glatteis muss die Turmbesteigung ausfallen. Ab 21 Uhr können die Gäste eine Silvesterparty feiern und mit Spaß und guter Laune ins neue Jahr starten. Die Jet-Set-Band wird für Partystimmung sorgen. Das Team des „ubscatering“ um Frank Schäpe wird die Partygäste gastronomisch verwöhnen. Spaziergang im Park Zehn Dinge an Silvester 1. Pfannkuchen: Ob mit Marmelade, Eierlikör oder die Scherz-Variante mit Senf: Pfannkuchen sind ein Muss an Silvester. Viele Bäcker bieten an dem Tag zehn oder mehr spezielle Sorten an. Typischerweise wird das Schmalzgebäck zu Mitternacht serviert. 2. Bleigießen: Langweilig denken Sie? Na ja zugegeben, so richtig was Sinnvolles kommt dabei meist nicht heraus. Doch in der Runde zu rätseln, ob das Bleistückchen dann eher einem Affen, einem Baum oder sonst was ähnelt, kann unglaublich amüsant sein und vertreibt zudem die Zeit bis zum großen Feuerwerk. 3. Womit wir auch schon bei Punkt 3 angelangt wären: Raketen und Böller. Echte Romantiker genießen es natürlich, in den Nachthimmel zu schauen und das glitzernde Feuerwerk zu betrachten. Und selbst gestandene Männer werden mit einer Packung Harzer-Knaller wieder zum Kind. 4. Dinner for one: Aus allen Ecken hört man es: Diesen Klassiker musst du mal gesehen haben! Wer sich als Nichtkenner outet, erntet - ähnlich wie beim Verschmähen von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – meist böse Blicke. Doch der Film rund um Butler James und die alte Miss Sophie ist durchaus amüsant und deshalb ist es ratsam, ihn sich wenigstens einmal im Leben anzusehen. 5. Sekt: Klar, um Punkt Mitternacht wird bei Feuerwerksschein mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Doch Vorsicht: Wer zu tief in das Sektglas schaut, hat am nächsten Tag mit einem Kater zu kämpfen. 6. Fondue: Während die einen noch satt von den Weihnachtsfeiertagen sind, zelebrieren die anderen an Silvester ein Essen der besonderen Art: Fondue. Dabei werden Gemüse, Fleisch, Brot und alles, was einem so einfällt, Foto: Ole Spata meist in Käse oder auch Öl getaucht. Wer es lieber süß mag, kann auch Schokolade nehmen. Dann aber lieber auf Obst zurückgreifen, sonst kann das Silvester-Dinner geschmacklich schnell nach hinten losgehen. 7. Aberglaube: In der Silvesternacht keine Wäsche aufhängen, sonst stirbt im nächsten Jahr ein Familienmitglied. Oder zum Mittag Linsensuppe essen, das verspricht Wohlstand und Reichtum – Aberglaube ist weit verbreitet. Was stimmt und was nicht – wer weiß das schon? Nur ob man dran glaubt oder nicht, das kann jeder für sich entscheiden. 8. Rückblicke: Das schönste Erlebnis? Die größte Tragödie? Die beste Musik? Zum Jahresende überbieten sich die Medien mit Jahresrückblicken zu verschiedensten Themen. Unser Tipp: Blicken Sie bei der Silvesterparty oder dem Treffen mit Freunden auch zurück. Besonders amüsant wird es, wenn Sie ein Spiel, daraus machen. Dafür schreibt jeder seine persönlichen Höhepunkte des Jahres auf einen Zettel. Anschließend wird gemischt und jeder muss einen Zettel vorlesen. Der jeweilige Autor berichtet dann von seinen Erlebnissen. Das schafft bleibende und vor allem schöne Erinnerungen. 9. Countdown: Zehn, neun acht... Egal ob am Brandenburger Tor oder in der heimischen Stube. Kurz vor Mitternacht werden die letzten Sekunden des alten Jahres ausgezählt. Ein echter Gänsehaut-Moment, der einfach zu Silvester dazugehört. 10. Gute Vorsätze: Endlich abnehmen, mehr Sport treiben oder die Oma häufiger besuchen? Zum Jahresende denken wir zurück an das, was wir im vergangenen Jahr nicht geschafft haben. Mit guten Vorsätzen soll es im nächsten Jahr dann alles besser werden. Kleiner Tipp: Weniger Stress, dann klappt es früher oder später schon. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Prenzlau. Warum heißt der 31. Dezember Silvester? Welche Bräuche und Glückssymbole gibt es um den Jahreswechsel? Der Schwedter Wolfgang Bandelmann hat eine Vielzahl historischer Relikte rund um die Silvesternacht für eine Ausstellung zusammengetragen. Am 27. Dezember um 13 Uhr führt Museologin Cäcilia Genschow mit unterhaltsamen Geschichten durch die Ausstellung . Der gemeinsame Nachmittag klingt ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Klostercafé aus. Tickets für die Führung sind im Vorverkauf in der Stadtinformation und unter www.reservix. de erhältlich. Boitzenburg. Zum Architekturspaziergang, der traditionell am 31. Dezember um 14 Uhr am „Gasthof zum grünen Baum“ in Boitzenburg startet, lädt Architekt Carsten Frerich ein. Er spaziert mit Architekturbegeisterten zu den offensichtlichen und verborgenen Schönheiten im Boitzenburger Carolinenhain. Im Anschluss werden Spenden gesammelt, die dem gemeinnützigen Verein zum Wiederaufbau der Gropius-Kapelle Boitzenburg zugute kommen. Ziel ist es, die Martin-Gropius-Kapelle wiederherzustellen. Anmeldungen über E-Mail: tachschoen@ boitzenburger.de. APT

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