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Weihnachtsbeilage Neubrandenburg

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Seite 30 Frohes Fest

Seite 30 Frohes Fest Freitag, 22. Dezember 2017 „Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist esnicht ...“ Foto: HR/DEGEto Der Prinz löst das Rätsel, bekommt sein Aschenbrödel –und Weihnachten ist gerettet. Foto: WDR „Das istauchunser Aschenbrödel“ Der Defa-Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist inganz Deutschland Kult. Kathrin Miebach hat ein Buch über das Märchen geschrieben, eine Webseite ins Leben gerufen und organisiert Partys im Aschenbrödel-Stil auf einer Burg im Sauerland. Gerlinde Bauszus sprach mit der Autorin. Seit wann schwärmenSie fürdas Aschenbrödel? Seit ich den Film zum ersten Mal bewusst gesehen habe. Das muss in den späten 70ern gewesen sein, da war ich etwa sechs. Der Film lief nämlich damals schon im WDR.Manche Aschenbrödel-Fans aus den neuen Bundesländern zeigen sich immer wieder sehr erstaunt, wenn sie hören, dass auch die Kinder „im Westen“ mit dem Film groß geworden sind. Dann sage ich meist: „Das ist nicht nur euer Aschenbrödel, sondern auch unseres!“ Wenn das geklärt ist, müssen wir gemeinsam herzlich darüber lachen. HabenSie sichinder Kindheit als Prinzessin verkleidet? Das hätte ich gern, aber es kam nie dazu. Außerdem hat mich Aschenbrödels Ballkleid enttäuscht, weil es so gerade geschnitten und gar nicht bauschig war. Als Kind hatte ich da andere Vorstellungen, etwa so wie die Sissi-Kleider. Prinzessinnen undauch Aschenbrödel gibt es einige. Wasfasziniert Sieandiesem? Jedenfalls nicht das Prinzessin-Sein, sondern dass sie so selbstbewusst ist, die Zaubernüsse zu nutzen weiß, ihre Träume verfolgt. Sie ist höflich, fleißig, aber nicht duckmäuserisch. Sie übernimmt die Strafe des Küchenjungen, Winterzeit istMärchenzeit kann besser reiten, schießen, klettern als der Prinz. Und als er sie schon heiraten will, setzt Aschenbrödel zweimal alles aufs Spiel, indem sie nicht nur gefragt werden will, ob sie auch möchte, sondern ihn mit dem ungelösten Rätsel stehen lässt. Hätte ja auch schief gehen können ... Werist Ihre Lieblingsfigur? Eigentlich sind alle klasse. Der Prinz macht richtig gute Laune, wie er mit seinen Kumpels durch den Wald tollt und vorher seinen Lehrer austrickst. Der aufbrausende König ist ein vom Nachwuchs geplagter Vater, und die Königin passt mit ihrer verschmitzten Ruhe dazu. Immer zur kalten Jahreszeit lädt das Schloss Moritzburg inseine wundervolle Winterausstellung ein, um am authentischen Drehort den Zauber eines der schönsten Märchenfilme zu entdecken: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Hier erfährt man alles über den tschechisch-deutschen Kultstreifen von 1973, kann in Erinnerungen schwelgen oder seinen Lieblingscharakteren nachträumen. Im Schlossturm können sich die Prinzessinnen und Prinzen von heute bei Begleitveranstaltungen amüsieren. Am Ende des Rundgangs lockt die Schlossküche mit Kaffee und Kuchen. Öffnungszeiten: Die Ausstellung istbis zum25. Februar 2018 täglich (außer montags)von 10 bis 17 Uhr geöffnet. www.schloss-moritzburg.de Buchautorin Kathrin Miebach bei der Aschenbrödel-Party auf Burg Bilstein im Sauerland. Die Stiefmutter ist herrlich gemein, ihre Tochter Dora ganz die Mama. Vinzek als Vaterersatz für Aschenbrödel ist liebenswert tapsig und hält fest zu Aschenbrödel. KonntenSie einigeDarsteller persönlich kennenlernen? Mit Regisseur Václav Vorlíček habe ich schon mehrfach gesprochen, inzwischen darf ich ihn duzen. Er ist ein ganz toller Mensch, gar nicht abgehoben, sondern sehr nett und mit dem Schalk imNacken. Rolf Hoppe, der den König spielt, und Pavel Trávníček, den Prinzen, habe ich auf Schloss Moritzburg getroffen. Wasmacht fürSie diese Verfilmung so reizvoll? Alles: Schnee, Drehorte, Musik, Kostüme (bis auf das Ballkleid) und die vielen kleinen Witze. Ich kenne den Film inund auswendig, er reißt mich immer wieder mit. Selbst wenn ich mir vorgenommen habe, auf bestimmte Details zu achten, kommt es vor,dass ich sie dann doch übersehe, weil ich so mitfiebere. Stimmtes, dass Sieein Aschenbrödel-Paradiesauf IhremDachboden haben? Na ja, dort habe ich die Kostüme aufgehängt, die ich für mich und meinen Mann anfertige. Diese tragen wir bei denAschenbrödel-Partys, die seit 15 Jahren auf Burg Bilstein stattfinden. Dazu kommen Utensilien wie Schuhe, Schmuck, Stoff, Knöpfe. Wieentstand die Idee zu IhremAschenbrödel-Buch? Die Fans meiner Webseite kamen auf diese Idee. Sie wollten „etwas Fühlbares“ inder Hand halten. Außerdem gab es die naive Vorstellung, dass man dann mehr Zugang zu Infos und Fotos bekommt. Das mit dem Zugang habe ich nicht versucht, das mit den Bildern war ein Trugschluss. Kathrin Miebach: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Das Wintermärchen, Heel Verlag, 128Seiten, gebundene Ausgabe,ISBN978-3-86852-626-4 Foto: PRIvAt HabenSie selbst die Drehorte besucht? Schon oft! Über die Jahre hinweg erlebte ich, wie beide Schlösser durch die vielen Nachfragen der Fans das Thema Aschenbrödel für sich entdeckt haben. Bei einer der Ausstellungen in Moritzburg hatte ich das Glück, eingeladen zu werden. Ich konnte fast überall im Schloss herumlaufen, war hautnah bei den Exponaten, durfte mithelfen, die Schau aufzubauen. Das waren die schönsten zehn Tage meines Lebens. Und auf der Burg Švihov produzierte der WDR eine Dokumentation. Sie hatten mich und meinen Mann zu den Dreharbeiten eingeladen. So etwas vergisst man nicht. IstIhreganze Familie im „Aschenbrödel-Fieber“? Mein vierjähriger Sohn, der übrigens nicht Pavel heißt, findet zurzeit Dinos besser, hat sich aber überreden lassen, als Ritter mit zur nächsten Aschenbrödel-Party zu kommen. Und er war schon als Baby mit in Moritzburg. Mein Mann hat mit mir all die Jahre dieses Hobby verfolgt, das Layout für die Webseite gebaut, mich in die Barrandover Filmstudios geschleift, unsere Aschenbrödel-Partys organisiert. Zu unserer Verlobung sagte er zu mir: „Wenn du mich willst ...“ Hach! Sollten SiebeimSpaziergang zufällig drei Haselnüsse finden,heben Siediese auf? Ist etwas anderes denkbar? Sollte ich wirklich mal drei Zaubernüsse finden, dann wäre eine davon auf jeden Fall für den Weltfrieden. Wird es auch im kommenden Jahr einenBallgeben? Klar! Da ist kein Ende in Sicht. Und wenn wir irgendwann einmal zu wackelig werden, kommen wir mit Rollator. Kontaktzur Autorin g.bauszus@nordkurier.de WusstenSie schon, dass… …Karin Lesch(Königin) auch die weibliche Hauptrolle im Defa-Film „Das Zaubermännchen“ (1960) spielte. …DanielaHlaváčová (Stiefschwester Dora) zum Zeitpunktder Dreharbeiten 28 Jahrejung undschwanger war. …CarolaBraunbock (Stiefmutter) mitder Literatur-Verfilmung „Der Untertan“(1951) ihrenDurchbruch erreichte. …das Film-Pferd Nikolaus einDoublehatte undbereits im Defa-Film „Der kleine undder große Klaus“ (1971) mitspielte. Nikolaus wurde 33 Jahre altund hatbis zumSchluss alsDefa-Pferdgearbeitet. …beimBalldie Damen undHerren vomBerliner Friedrichstadtpalast Balletttanzten. …Regisseur Václav Vorlíček ein Film-Remake ablehnte. Begründung: „Dies bleibtimmer das Original. Undein Mädchen wieLibušewerdenSie nicht wieder finden.“ NBS NBN

Freitag, 22. Dezember 2017 Frohes Fest Seite 31 So schön kann Schenken sein Lesergeschichte vonMonikaHein aus Neubrandenburg November, grau, trist und kalt. Es waren gerade mal wenige Grad über Null und schon Nachmittag. Um 15 Uhr hatte ich meinen Termin. Ich hatte mein Auto unter dem Markt geparkt, in der Hoffnung, dass ich heute nicht allzu lange bräuchte. Es war nicht weit bis zum Ärztehaus. Die nur wenigen Stufen aus der Tiefgarage auf den Marktplatz machten mir wieder einmal deutlich, dass die Entscheidung zur Knieoperation richtig sein musste, so ging es nicht weiter! Langsam legten sich die Schmerzen – wie immer, wenn ich einfach nur ging. Ich schaute mich um und nahm das aufgebaute große Zelt der Eislaufhalle wahr, sah die fleißigen Aufsteller der Hütten für den Weberglockenmarkt. Ja, nur noch knapp zwei Wochen, dann beginnt die Adventzeit. Aber vorher kam ja noch der Totensonntag, an dem ich wie immer eine Kerze für die Mutter anzünden und auch meines verstorbenen Vaters gedenken wollte. Wie störend empfand ich deshalb umso mehr,dass in unmittelbarer Nähe schon ein Straßenmusikant Weihnachtslieder spielte. Vonweitem sah ich Straßenmusikant Jewgeni Ruhal hat unserer Leserin Monika Hein einen überraschenden Glücksmoment geschenkt. Foto: BiRGeR ScHütz ihn sitzen. Beim Orthopäden merkte man die Routine im Vorgespräch, nach nur wenigen Minuten war ich wieder raus mit Überweisung, Rezepten und Hinweiszetteln in der Hand. Weiter zur Anästhesistin, wo es mich nach dem Öffnen der Empfangstür fast erschlug, das Wartezimmer brechend voll! Ich durfte mich für eine gute Stunde wieder entfernen. So machte ich meine Jacke bis oben zu und ging in Richtung Einkaufscenter. Auf meinem Rückweg kam ich wieder an dem Straßenmusikanten vorbei, schaute auf die Uhr und schüttelte den Kopf –Ausdauer hatte der! Ich ging noch ein weiteres Mal am Musiker vorbei und jetzt sah ich dem Mann ins Gesicht. Waresdadurch geschehen, dass ich nun meinen Kopf frei hatte, alles langsam in mir zur Ruhe kam und ich mir nur noch einen Sitzplatz im Café suchen wollte? Ja, ein Kaffee und ein Stück Kuchen, das brauchte ich nun für den Abschluss des Tages. Er sah mir nach, wie ich durch die Tür ins Café ging, und er sah mir auch in die Augen, als ich satt und aufgewärmt wieder herauskam. Ich schüttelte irritiert den Kopf über mich selbst, denn ich machte kehrt und ging wieder rein. „Haben Sie etwas vergessen?“, fragte die korpulente freundliche Dame hinter dem Tresen. „Ja, ich hätte gerne noch so einen Kaffee und das letzte Baguette mit Salami zum Mitnehmen.“ Als ich durch die Automatiktür ging, fanden sich unsere Blickewieder.Und wie wurden seine Augen groß und schienen plötzlich nicht mehr leer zu wirken, erschien ein Erstaunen im ganzen Gesicht, als ich ihm beides reichte. Er setzte sein Instrument mitten im Musikstück ab, schob die Gurte von den Schultern und nahm als erstes den warmen Kaffee. Dabei berührten meine Fingerspitzen nur kurz seine kalten Hände. Wie konnte er damit nur spielen?! Die Tüte mit dem Wurstbrot nahm er mit einem lächelnden „Vielen Dank! Und einen schönen Abend“, bevor ich mich ebenso lächelnd umdrehte und in Richtung Tiefgarage ging. Und mein Lächeln blieb und hielt noch lange an. Abends im Bett noch dachte ich über den „Sinn des Lebens“ nach und bereute eigentlich nur, dass ich das nicht schon früher gemacht habe. Das Schenken bereitete mir immer schon mehr Freude, als beschenkt zu werden. Diese Begegnung jedoch hinterließ etwas Neues in mir –Glück in einer bisher unbekannten Form. Ja, Glück hat halt so viele Gesichter. Freude über neue Puppenmaus Lesergeschichte vonGabriele Starke aus Neubrandenburg Alle Jahre wieder freue ich mich auf diese besinnliche Zeit. Rechtzeitig zum ersten Advent wird alles weihnachtlich geschmückt mit hübscher Deko und Lichtern. Bei mir wird natürlich auch meine Puppensammlung mit einbezogen. Dieses Hobby ist für mich Balsam für die Seele. Und deshalb weiß auch mein lieber Papa, womit er mir eine große Freude machen kann. Und so hat er mir zu Weihnachten eine Puppe von Donna Rubert geschenkt. Und das Schönste, zu meinem Geburtstag am 13. Dezember habe ich auch eine Puppenmaus geschenkt bekommen –von der deutschen Puppenkünstlerin Brigitte Leman. Ich habe mich so darüber gefreut, fast wie als kleines Mädchen. An eine Episode muss ich immer denken. Es ist schon ein paar Jahre her. Dawar meine liebe Mama auch noch unter uns. Wir hatten beschlossen, dass wir Erwachsenen uns zu Weihnachten nichts schenken. Und da saßen wir drei Erwachsenen – meine Mama, mein Papa und ich –amHeiligabend vorm geschmückten Weihnachtsbaum, haben uns angesehen und hatten nicht eine Kleinigkeit zum Auspacken. Es war nicht gemütlich. Aber ich hatte da dann doch für jeden ein kleines Geschenk eingepackt, worüber sich Mama und Papa sehr gefreut haben und uns dann gesagt haben, Weihnachten ohne Geschenke –auch unter Erwachsenen –ist nicht so schön. Den Lieben eine Freude zu bereiten, gerade auch zu Weihnachten, ist doch eine lieb gewonnene Tradition, die man beibehalten sollte. Und so habe ich hübsche Geschenkefür meinen Papa, seine Enkel und Urenkel sowie meine Geschwister mitihren Lieben gekauft. Die Puppe „Shenna“ hat Gabriele Starke von ihrem Papa bekommen. Foto: PRivat anzeige Friseur im Bahnhof Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8–18Uhr Sa. +So. 8 – 13 Uhr Im Bahnhof • Tel. 0395 5442844 nordkurier.de Friseur vom Bahnhof Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 8–17Uhr Friseur Inh. B. Poguntke Seelenbinderstr. 17 17033 Nbdg 0395 /3549111 Termine nach Vereinbarung Wir danken unseren Kunden und Geschäftspartnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr. Kirschenallee 9 • Tel. 0395 36310199 Frohe Weihnachten Un nser Team wünschtallen Kunden und Geschäftspartnern schöne Weihnachtsfeiertage und ein erfolgreiches 2018. Danke für die gute Zusammenarbeit. Steffen Knauf Autorisierter Händler Kärcher-Vertragshändler Steffen Knauf Dorfstr. 28 | 17039 Neuendorf Tel. 0395 5665383 Fax 0395 5665325 info@kaercher-knauf.de Ihr (Enkel-) Kind ist der Star Wunderbare Kinderlieder auf einer einzigartigen CD. Über 3600 Namen zur Auswahl Verschenken Sie acht Lieder mit dem Namen Ihres (Enkel-)Kindes und Ihrer persönlichen Widmung. Bestellungen im Internet unter www.verlagbuch.de/nk Wir wünschen allen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr Tel. 0395 423910 •Baumwallsweg 6b •17034 Neubrandenburg •www.autohaus-eschengrund.de NBS NBN

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