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Weihnachtsbeilage Müritz

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Seite 14 Frohes Fest

Seite 14 Frohes Fest Freitag, 22. Dezember 2017 Vondrauß‘vom Walde ... Einmal eingesprungen, ist Matthias Sprenger den Job nie wieder los geworden: Schon seit sieben Jahren spielt der Mann aus Fürstenwerder am Heiligabend den Weihnachtsmann. Bei diesem Fest bleiben die rote Kutte und der Reisigbesen jedoch im Schrank –wegen eines besonderen kleinen Gastes. Von Dana Skierke Viele Male hat Matthias Sprenger als Weihnachtsmann gegen Türen gebummert. Fürstenwerder. Dezember-Geburtstagskinder Geburtstagskinder haben sowieso schon so eine gewisse Nähe zu Weihnachten. Wenn man vier Tage vor dem Heiligen Abend auf die Welt kam, dann ist man vermutlich schneller geneigt, „Ja“ zu sagen, wenn es darum geht, den Weihnachtsmann zu spielen. Für die eigene Familie, für Bekannte, für Freunde. Vor etwa sieben Jahren kam Matthias Sprenger so zu seinen Weihnachtsmann-Ehren. Ihn kennt in Fürstenwerder und Umgebung jeder. Erist der sprichwörtliche bunte Hund. Das liegt zum einen daran, dass er als Gemeindearbeiter mit viel Verantwortung, einiger Technik und fleißigen Helfern dafür sorgt, dass es im Ort sauber ist und im Winter der Schnee schnell beseitigt wird. Zum anderen ist der 51-Jährige Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenwerder. Außerdem kann Matthias Sprenger schlecht „Nein“ sagen. Er brubbelt zwar viel, aber dann hilft er doch. So wurde er zum Weihnachtsmann, der auch in den Kitas in Fürstenwerder und Schönermark die Kinder beglückte. Selbst sehr aufgeregt, stapfte er im extra besorgten Kostüm in die besagten Einrichtungen. Und was passierte ihm in Fürstenwerder?Regelmäßig erkannten ihn einige der Jungen und Mädchen. „Onkel Matti ist der Weihnachtsmann“, hieß es dann nach langer intensiver Beobachtung. Die Mädchen und Jungen erkennen ihn aber nicht am Gesicht – sein Kostüm ist top –, sondern an der Stimme. Die ist sehr tief und irgendwie brummig, eben unverkennbar. Und wenn Weihnachtsmann Matthias es will, kann sie auch angsteinflößend klingen. Das wird aber vorher mit den Eltern abgestimmt. Genauso wie vereinzelte „erzieherische“ Maßnahmen, wenn etwa der Weißbärtige für den großen Bruder kein Geschenk im Sack hat, weil der Junge schließlich andauernd seine kleine Schwester ärgert. Das fällt dem weichherzigen Feuerwehrmann im roten Mantel nicht leicht. Und darauf ließ er sich auch nur ein, weil er dann doch „zufällig“ ein Geschenk für den traurigen Jungen hatte. Vor der Bescherung steht stets das einweisende Gespräch durch die Eltern. Welches Geschenk ist für welches Kind, für Mama, Papa, Oma, FoTo: Dana SKiERKE Opa, Tante, Onkel? „Ich bin schon mit drei Säcken in die Stuben. Es werden immer mehr und immer größere Geschenke“, weiß der Heilig-Abend-Fachmann. Die Abläufe sind immer gleich: Matthias Sprenger bummert an die Tür.Das macht drinnen Eindruck und wird noch durch ein lautes „Ho, ho, ho“ seiner tiefen Stimme verstärkt. Kommt der Weihnachtsmann dann herein, schaut erinneugierige, aber auch ängstliche Kindergesichter. Daberuhigt auch Theodor Storms fehlerfrei vorgetragener Knecht Ruprecht nicht wirklich: „Von drauß‘ vom Walde da komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.“ Die Anspannung fällt erst ab, wenn die Kindlein ihre Verse und Liedchen vorgetragen haben und endlich ihre Geschenkeinden Händen halten. „Die Freude, die leuchtenden Augen der Kinder, dafür mache ich das“, verdeutlicht der Mann, der manchmal am Heiligen Abend im Weihnachtsmannkostüm fünf Familien besucht hat. „Das war stressig“, erinnert er sich und meint auch das unangenehme Gefühl, in dicker Montur in völlig überheizten Wohnzimmern zu stehen, und wegen dem Schweiß unter der Maskedie Namensschilder nicht mehr lesen zu können. Um alle Bescherungstermine zu schaffen, war der Fürstenwerderer die ersten Male am Heiligen Abend vor und nach dem Kaffeetrinken mit der eigenen Familie im Einsatz. Ein fester Termin für Matthias Sprenger ist am 24. Dezember der Besuch der Kirche. „Und ich musste natürlich zum Abendbrot wieder zu Hause sein“, erläutert er die Fallstricke. Dafür hatte Matthias Sprenger aber in einem Jahr auch das schöne Erlebnis, im roten Gewand mit Maske vor dem Gesicht und Sack über der Schulter durch den Schnee zu stapfen. Eben stilecht. Weiße Weihnachten für den Weihnachtsmann. In diesem Jahr wird Matthias Sprenger seine rote Kluft nicht anziehen. Dieses Jahr gehört dieser Abend seiner Familie, insbesondere seinem Enkel Jim, der sein erstes Weihnachten erlebt. Und da möchte er natürlich unbedingt dabei sein –als Opa, nicht als Weihnachtsmann. Kontaktzur Autorin d.skierke@nordkurier.de anzeige Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern, Bekannten und Freunden ein schönes Weihnachtsfest 2017 und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Müritzstraße 25 | 17192 Klink Tel.: 03991 122994 | 0171 7273406 Fax: 03991 122990 E-Mail: HSL-Beckmann@web.de Ein frohes Fest und erholsame Feiertage Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Die besten Wünsche und viel Erfolg für das kommende Jahr. Dies alles wünscht Ihnen von ganzem Herzen Ihr Team der Allianz Hauptvertretung Marian Lenz Bahnhofstraße 1 17213 Malchow Tel. 039932/825622 E-Mail marian.lenz@allianz.de Wir wünschen allen Mietern, Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches neues Jahr! Dämmtechnik Schumann GmbH & Co. KG Isolierung &Trockenbau Unseren werten Kunden und Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr, verbunden mit dem Dank für das uns Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschlande.V.(Lohnsteuerhilfeverein) Franka Ponto -Beratungsstellenleiterin Otto-Intze-Straße 1 - Waren Tel. 03991/1794521 franka.ponto@steuerring.de entgegengebrachte Vertrauen. 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Freitag, 22. Dezember 2017 Frohes Fest Seite 15 Derverschwundene Salat Lesergeschichte vonErika Rademacher aus Fünfseen Mein Mann ging am 23. Dezember einkaufen. Er wollte am Heiligen Abend einen bayerischen Wurst-Käse- Salat zubereiten. Dafür besorgte er sich verschiedene Wurst- und Käsesorten. Am Nachmittag des 24. Dezember bereitete mein Mann den Salat zu. Danach stellte er ihn auf den Küchentisch, damit der Salat mit der Soße noch etwas durchziehen konnte. Dann ging mein Mann in sein Zimmer, umamPCzu arbeiten. Unser Hund Robby und unser Kater Felix lagen auf dem Sofa im Wohnzimmer und schliefen. Ich verließ für einen kleinen Spaziergang die Wohnung. Nach etwa einer Stunde kehrte ich wieder zurück. Im Flur hörte ich meinen Mann reden: „Ist der Salat gut durchgezogen, muss ich noch nachwürzen, reicht es?“ Leise ging ich in sein Zimmer –esliegt neben der Küche. Ich fragte ihn: „Mit wem redest du?“ Er zuckte zusammen, weil er mich nicht gehört hatte und antworte: „Ich rede mit dir. Ich dachte, du seist in der Küche, weil ich Geräusche gehört habe.“ „Nein“, sagte ich, „ich komme gerade von draußen herein!“ Die Tür zur Küche stand nur einen Spalt offen, wir machten nun vorsichtig die Tür ganz auf. Auf dem Tisch standen Felix und Robby und fraßen mit Genuss die einzelnen Käse- und Wurst- Stücke. Es war ein toller Anblick. Nach dem ersten Schreck und einer Strafpredigt sahen wir nur noch die Soße und das Besteck in der Schüssel. Robby und Felix schlichen mit unschuldigem Blick zu ihrem Sofa ins Wohnzimmer zurück. Nach dem ersten Schreck hofften wir, dass sie den Salat ohne Magenbeschwerden vertrugen. Am Heiligen Abend gab es dann statt des Wurst-Käse-Salates für uns Aufschnitt. Felix und Robby schliefen tief und fest auf dem Sofa. Ab und zu war bis zum nächsten Morgen ein Rülpser zu hören. Das ist jetzt vier Jahre her.Jetzt heißt es immer am Heiligen Abend: „Woist der Salat? Wo sind Robby und Felix?“ Abenteuerliche Weihnachtsbaumsuche Lesergeschichte vonDoris Grevesmühl aus Dahmen Es war kurz vor Weihnachten und wie in jedem Jahr war es an der Zeit, sich um den entsprechenden Baum zu kümmern. Wir wohnten damals in der Nähe eines recht großen Waldes, aus dem mein Bruder alljährlich den Weihnachtsbaum holte. Erwischen lassen durfte er sich dabei natürlich nicht, denn auch damals war das nicht erlaubt. Deshalb wusste auch niemand, wann und wo er den Weihnachtsbaum schlug. Meistens ging er auch erst am Nachmittag los und war Hund Robby und Kater Felix ließen sich den Wurstsalat schmecken. Für Frauchen und Herrchen blieb zum Abendbrot nur der Aufschnitt. Foto: ERiKA RAdEmAcHER im Wald traf der Bruder von doris Grevesmühl aus dahmen auf Wildschweine. So kam erzuspät nach Hause. Foto: GREGoR FiScHER in der Regel recht schnell wieder zurück, weil er sich schon Tage vorher einen Baum ausgesucht hatte. Doch in dem einen Jahr warteten wir sehr lange auf seine Rückkehr. Mittlerweile war es schon dunkel geworden, und unsere Eltern machten sich natürlich Sorgen, dass etwas passiert sein könnte. Schließlich kam er dann doch unbeschadet und mit Weihnachtsbaum nach Hause und nannte uns den Grund für sein zu spätes Kommen: Er war auf eine Rotte Wildschweine gestoßen und hatte sich auf einen Baum geflüchtet. Dort hat er dann abwarten müssen, bis die Wildschweine weitergezogen waren. Unsere Eltern waren natürlich froh, dass alles so glimpflich abgegangen war. Lesergedicht von Waltraud Zimdars aus Waren Ein Navi für den Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann ruft den Gehilfen: „He, Nikolaus, kommdochmal her! Ichkanndie Straße hier nicht finden, so hilf mirdoch, ichbitte sehr!“ DerNikolausschautauf dieKarte undschüttelt langsammit dem Kopf. „Nein,Weihnachtsmann,das weiß ich auch nicht! Wohntdadie Kleinemit dem Zopf?“ „Genau! Genauaus diesemGrunde, weil ich nicht weiß,obrechts, ob links, geh’ ich mitdir jetztinden Laden undkaufe so einNavi-Dings.“ Gesagt,getan. DasNaviwirdamSchlitten außenangebracht. Diebeiden habenesjetzteilig, denn nicht mehr lang,und es wird Nacht. DieHimmelsautobahn istvoll, ’s ist schließlich Weihnachtsabend. DiePferdchen zieh’n dieschwere Last malimGalopp,mal trabend. Dochwas ist das! Siesteh’nimStau, oh Himmeldonnerwetter! DasNavizeigt:Ihr müsstrechtsab. DasNaviist ihr Retter. Da!Plötzlich vorihnen ein See! DiePferdchenbleiben stehen. Derwar doch letztens noch nichtda, wasist hier nurgeschehen? Nunaber flottden Umwegfahr’n, ’s istspäterals siedachten. DasNavisagt in einer Tour: Geschwindigkeitbeachten! DasNavizeigt nungeradeaus, da kommt ’negroße Mauer. Jetztwirdder alteWeihnachtsmann so langsamrichtigsauer. DiePferdchensindnun schonganz matt und müssen Hafertanken. Dann streichelt sieder Weihnachtsmann mitseinen großen Pranken. Dochendlich dann: DerWeihnachtsmann erkenntdie Straße wieder! „Hier wohntdie Kleinemit dem Zopf, hier geht derSchlittennieder!“ DieKleinesteht schonander Tür. „Jetztkommstduendlich doch zu mir! Für’snächste Jahr doch merkedir: MitKompass wärst du schneller hier!“ Anzeige Herzliche Weihnachtsgrüße. Auch im Jahr 2018 möchten wir für Ihre Sicherheit verantwortlich sein. SANITÄR- u. HEIZUNGSBAU Friedensstraße 7·17192 Waren Tel. 03991 64150 ·Fax 03991 641510 E-Mail: info@martens-prahl-waren.de Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar! Telefon 03991 664626 Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern besinnliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Solzower Straße 11, 17209 Vipperow, Tel. 039923 –2467 Fax 039923 29597, sanitaerauzinger@web.de MZ

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