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Weihnachtsbeilage Anklam

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Seite 10 Frohes Fest

Seite 10 Frohes Fest Freitag, 22. Dezember 2017 Die Märchenwelt im Weihnachtswald Lesergeschichte vonWolfgang Witt aus Menzlin An einem späten Dezembertag, kurz vor dem Weihnachtsfest, versank die Sonne mit einem rötlichen Schimmer am Horizont. Alles schien vor Kälte erstarrt zu sein. Die Hunde hatten aufgehört zu bellen und kein Laut war zu hören. Wirklich keiner? Leise Geräusche drangen aus dem Wald an das Ohr. Zwei Schatten fielen auf die Lichtung. Es waren die Schatten –ihr werdet es kaum glauben –von Rapunzel und ihrer Nichte, dem Aschenputtel. Dick eingepackt in ihre Wintersachen waren sie auf dem Wegins Krankenhaus am Rande des Waldes, wo ihr Freund, der gestiefelte Kater,mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall lag. Sie waren etwas vom Weg abgekommen, denn die Erbsen, die Hänsel und Schneewittchen ausgelegt hatten, waren durch die hungrigen Vögel des Waldes aufgepickt worden. Seit gut drei Wochen waren Hänsel und Schneewittchen ein Paar.Gretel hingegen nahm es gelassen, versprach sie sich doch etwas mehr Abwechslung bei den Zwergen, wo sie untergekommen war. Nun waren sie aber auf dem rechten Wegund folgten den Rotkäppchen, Schneewittchen, Rapunzel, Hänsel und Gretel, ja sogar der kleine Muck kommen in der Weihnachtsgeschichte unseres Lesers Wolfgang Witt zusammen. Die Märchenwelt ist inAufruhr. Foto: ©nicoLetAioneScu -FotoLiA.coM Schlittenspuren vom Weihnachtsmann, dem die Pferde durchgegangen waren. So kam es, dass etliche Päckchen von seinem Schlitten hier und da am Wegesrand lagen. Sie nahmen diese auf und legten sie auf ihren Schlitten. Es war unruhig geworden im Märchenwald. Im Nachbarwald schlug sich Ali Baba mit seinen noch verbliebenen 33 Räubern herum –sieben waren nach einem Streich vom zur Zeit arbeitslosen tapferen Schneiderlein heldenhaft verschieden. Nicht allzu weit davon entfernt stellte der Froschkönig der Prinzessin mit den fünf goldenen Walnüssen nach. Nicht Liebeslust trieb ihn umher, sondern seine leeren Schatzkammern. Laut Anzeige im Märchenwaldkurier vom 22.12.1674, den der Riese immer Sonntagvormittag austrug, zahlten der Hase und der Igel gute Preise aufgrund des hohen Aufkaufpreises für Gold. Der Absatz vom Märchenwaldkurier war in den letzten Tagen sprunghaft in die Höhe geschnellt. Grund dafür war eine Eilmeldung aus Marokko, die kurz vor Mittag eintraf und den Märchenwald erschütterte. Aus weit entfernten und nicht versiegenden Quellen wurde bekannt, dass die entfernten Verwandten der deutschen Zwerge, die afrikanischen Erdhörnchen, bei ihren nicht genehmigten Ausgrabungen Schriftrollen entdeckten, aus denen hervorgeht, dass der in Marokko lebende Mustafa –in Deutschland aber besser bekannt als „Der kleine Muck“ –leitender Mitarbeiter beim Geheimdienst war. Der Märchenwald stand Kopf! Einige Exemplare des Märchenwaldkuriers waren ins Dorf gelangt, wo sich nach Bekanntwerden des Berichtes erschütternde Szenen abspielten. Kinder, Eltern, ja selbst die Großeltern brachen in Tränenaus. Wohl dem, der an Gedächtnisschwund litt, behielt er so doch den kleinen Muck in guter Erinnerung aus alten Zeiten. Ein Geräusch ließ Aschenputtel und Rapunzel aufhorchen. Sie bogen die Äste einer Tanne auseinander und sahen Rotkäppchen. Sie hatte ihre Säge von Rumpelstilzchen bekommen, der ständig Holz brauchte, weil er in Schwarzarbeit eine Köhlerei hinter dem dritten Berg betrieb. Um sich die Arbeit zu erleichtern, hatte er sich von der Königin nicht die Zwillinge geholt, sondern sich so eine Säge gewünscht. Rotkäppchen wollte das Goldstück sparen, was so ein Weihnachtsbäumchen bei Dornröschens Vater auf Burg Landskron kostet. Im Sommer verkaufte er Rosen aus der Hecke, die das Schloss umgibt, und im Winter Tannenbäume, um die Burg zu restaurieren. Im nächsten Jahr wird es ohnehin knapp werden mit dem Geld. Er hatte vergessen, den Antrag auf Fördermittel bei Herrn Müller mit seinem Goldesel abzugeben. Inzwischen sahen sie die Lichter vom Krankenhaus. Sie erkundigten sich nach ihrem Freund, dem gestiefelten Kater, der –ihr wisst ja –mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall im Krankenhaus lag. In Zimmer 11 würden sie ihn finden. Leise Weihnachtsmusik war auf dem langen Flur zu hören. Einige Zimmertüren waren nur angelehnt und sie konnten sehen, dass einige Patienten Besuch hatten, andere aber alleine im Zimmer waren. Dies kurz vor Weihnachten –sosollte es nicht sein. Sie traten ein und gaben von ihren Geschenken ab. Mit nur noch einem Geschenk erreichten sie das Zimmer ihres Freundes und öffneten die Tür. Was mussten sie sehen? Der halbe Märchenwald war erschienen. In dieser Nacht brannte noch lange Licht im Zimmer 11, man hatte sich doch viel zu erzählen. 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Freitag, 22. Dezember 2017 Frohes Fest Seite 11 „Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist esnicht ...“ Foto: HR/DEGEto Der Prinz löst das Rätsel, bekommt sein Aschenbrödel –und Weihnachten ist gerettet. Foto: WDR „Das istauchunser Aschenbrödel“ Der Defa-Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist inganz Deutschland Kult. Kathrin Miebach hat ein Buch über das Märchen geschrieben, eine Webseite ins Leben gerufen und organisiert Partys im Aschenbrödel-Stil auf einer Burg im Sauerland. Gerlinde Bauszus sprach mit der Autorin. Seit wann schwärmenSie fürdas Aschenbrödel? Seit ich den Film zum ersten Mal bewusst gesehen habe. Das muss in den späten 70ern gewesen sein, da war ich etwa sechs. Der Film lief nämlich damals schon im WDR.Manche Aschenbrödel-Fans aus den neuen Bundesländern zeigen sich immer wieder sehr erstaunt, wenn sie hören, dass auch die Kinder „im Westen“ mit dem Film groß geworden sind. Dann sage ich meist: „Das ist nicht nur euer Aschenbrödel, sondern auch unseres!“ Wenn das geklärt ist, müssen wir gemeinsam herzlich darüber lachen. HabenSie sichinder Kindheit als Prinzessin verkleidet? Das hätte ich gern, aber es kam nie dazu. Außerdem hat mich Aschenbrödels Ballkleid enttäuscht, weil es so gerade geschnitten und gar nicht bauschig war. Als Kind hatte ich da andere Vorstellungen, etwa so wie die Sissi-Kleider. Prinzessinnen undauch Aschenbrödel gibt es einige. Wasfasziniert Sieandiesem? Jedenfalls nicht das Prinzessin-Sein, sondern dass sie so selbstbewusst ist, die Zaubernüsse zu nutzen weiß, ihre Träume verfolgt. Sie ist höflich, fleißig, aber nicht duckmäuserisch. Sie übernimmt die Strafe des Küchenjungen, Winterzeit istMärchenzeit kann besser reiten, schießen, klettern als der Prinz. Und als er sie schon heiraten will, setzt Aschenbrödel zweimal alles aufs Spiel, indem sie nicht nur gefragt werden will, ob sie auch möchte, sondern ihn mit dem ungelösten Rätsel stehen lässt. Hätte ja auch schief gehen können ... Werist Ihre Lieblingsfigur? Eigentlich sind alle klasse. Der Prinz macht richtig gute Laune, wie er mit seinen Kumpels durch den Wald tollt und vorher seinen Lehrer austrickst. Der aufbrausende König ist ein vom Nachwuchs geplagter Vater, und die Königin passt mit ihrer verschmitzten Ruhe dazu. Immer zur kalten Jahreszeit lädt das Schloss Moritzburg inseine wundervolle Winterausstellung ein, um am authentischen Drehort den Zauber eines der schönsten Märchenfilme zu entdecken: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Hier erfährt man alles über den tschechisch-deutschen Kultstreifen von 1973, kann in Erinnerungen schwelgen oder seinen Lieblingscharakteren nachträumen. Im Schlossturm können sich die Prinzessinnen und Prinzen von heute bei Begleitveranstaltungen amüsieren. Am Ende des Rundgangs lockt die Schlossküche mit Kaffee und Kuchen. Öffnungszeiten: Die Ausstellung istbis zum25. Februar 2018 täglich (außer montags)von 10 bis 17 Uhr geöffnet. www.schloss-moritzburg.de Buchautorin Kathrin Miebach bei der Aschenbrödel-Party auf Burg Bilstein im Sauerland. Die Stiefmutter ist herrlich gemein, ihre Tochter Dora ganz die Mama. Vinzek als Vaterersatz für Aschenbrödel ist liebenswert tapsig und hält fest zu Aschenbrödel. KonntenSie einigeDarsteller persönlich kennenlernen? Mit Regisseur Václav Vorlíček habe ich schon mehrfach gesprochen, inzwischen darf ich ihn duzen. Er ist ein ganz toller Mensch, gar nicht abgehoben, sondern sehr nett und mit dem Schalk imNacken. Rolf Hoppe, der den König spielt, und Pavel Trávníček, den Prinzen, habe ich auf Schloss Moritzburg getroffen. Wasmacht fürSie diese Verfilmung so reizvoll? Alles: Schnee, Drehorte, Musik, Kostüme (bis auf das Ballkleid) und die vielen kleinen Witze. Ich kenne den Film inund auswendig, er reißt mich immer wieder mit. Selbst wenn ich mir vorgenommen Foto: PRIvAt habe, auf bestimmte Details zu achten, kommt es vor,dass ich sie dann doch übersehe, weil ich so mitfiebere. Stimmtes, dass Sieein Aschenbrödel-Paradiesauf IhremDachboden haben? Na ja, dort habe ich die Kostüme aufgehängt, die ich für mich und meinen Mann anfertige. Diese tragen wir bei denAschenbrödel-Partys, die seit 15 Jahren auf Burg Bilstein stattfinden. Dazu kommen Utensilien wie Schuhe, Schmuck, Stoff, Knöpfe. Wieentstand die Idee zu IhremAschenbrödel-Buch? Die Fans meiner Webseite kamen auf diese Idee. Sie wollten „etwas Fühlbares“ inder Hand halten. Außerdem gab es die naive Vorstellung, dass man dann mehr Zugang zu Infos und Fotos bekommt. Das mit dem Zugang habe ich nicht versucht, das mit den Bildern war ein Trugschluss. Kathrin Miebach: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Das Wintermärchen, Heel Verlag, 128Seiten, gebundene Ausgabe,ISBN978-3-86852-626-4 HabenSie selbst die Drehorte besucht? Schon oft! Über die Jahre hinweg erlebte ich, wie beide Schlösser durch die vielen Nachfragen der Fans das Thema Aschenbrödel für sich entdeckt haben. Bei einer der Ausstellungen in Moritzburg hatte ich das Glück, eingeladen zu werden. Ich konnte fast überall im Schloss herumlaufen, war hautnah bei den Exponaten, durfte mithelfen, die Schau aufzubauen. Das waren die schönsten zehn Tage meines Lebens. Und auf der Burg Švihov produzierte der WDR eine Dokumentation. Sie hatten mich und meinen Mann zu den Dreharbeiten eingeladen. So etwas vergisst man nicht. IstIhreganze Familie im „Aschenbrödel-Fieber“? Mein vierjähriger Sohn, der übrigens nicht Pavel heißt, findet zurzeit Dinos besser, hat sich aber überreden lassen, als Ritter mit zur nächsten Aschenbrödel-Party zu kommen. Und er war schon als Baby mit in Moritzburg. Mein Mann hat mit mir all die Jahre dieses Hobby verfolgt, das Layout für die Webseite gebaut, mich in die Barrandover Filmstudios geschleift, unsere Aschenbrödel-Partys organisiert. Zu unserer Verlobung sagte er zu mir: „Wenn du mich willst ...“ Hach! Sollten SiebeimSpaziergang zufällig drei Haselnüsse finden,heben Siediese auf? Ist etwas anderes denkbar? Sollte ich wirklich mal drei Zaubernüsse finden, dann wäre eine davon auf jeden Fall für den Weltfrieden. Wird es auch im kommenden Jahr einenBallgeben? Klar! Da ist kein Ende in Sicht. Und wenn wir irgendwann einmal zu wackelig werden, kommen wir mit Rollator. Kontaktzur Autorin g.bauszus@nordkurier.de WusstenSie schon, dass… …Karin Lesch(Königin) auch die weibliche Hauptrolle im Defa-Film „Das Zaubermännchen“ (1960) spielte. …DanielaHlaváčová (Stiefschwester Dora) zum Zeitpunktder Dreharbeiten 28 Jahrejung undschwanger war. …CarolaBraunbock (Stiefmutter) mitder Literatur-Verfilmung „Der Untertan“(1951) ihrenDurchbruch erreichte. …das Film-Pferd Nikolaus einDoublehatte undbereits im Defa-Film „Der kleine undder große Klaus“ (1971) mitspielte. Nikolaus wurde 33 Jahre altund hatbis zumSchluss alsDefa-Pferdgearbeitet. …beimBalldie Damen undHerren vomBerliner Friedrichstadtpalast Balletttanzten. …Regisseur Václav Vorlíček ein Film-Remake ablehnte. Begründung: „Dies bleibtimmer das Original. Undein Mädchen wieLibušewerdenSie nicht wieder finden.“ AZ AZD

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