Aufrufe
vor 5 Monaten

Urlaubsmagazin_2020_06_22_klein

  • Text
  • Schloss
  • Freizeit
  • Usedom
  • Mirow
  • Insel
  • Wasser
  • Familie
  • Stadt
  • Prenzlau
  • Zeit

28 Familie Das

28 Familie Das unterschätzte Flüsschen Aus der Neubrandenburger Innenstadt hinaus geht es auf kürzestem Weg ins Grüne und dann in Richtung Burg Stargard. Entlang der Linde gibt es viele Überraschungen auf dieser Tour. Die Hinterste Mühle mit ihrem Mühlenteich ist ein beliebtes Naherholungsziel an der Stadtgrenze. Fotos: Birgit Langkabel Imposant sind die Reste der Papiermühle, in welcher noch bis 1951 Papier und Pappe produziert wurde. Wer alte Buchen und Eichen liebt und gern am Wasser entlangwandert, ist hier richtig, sagt Reporterin Birgit Langkabel. Neubrandenburg. Dieser kleine Fluss –und eine so große Bedeutung. Eine Wanderung an der Linde hält ungeahnt viele Aha-Momente bereit. Zumal diese Tour, die am Stargarder Tor von Neubrandenburg beginnt, mit vielen Info-Tafeln am Wegesrand aufwartet. Im Wesentlichen folgt man dem Fluss. Und erfährt zum Beispiel, dass er „Mitschuld“ trägt an Neubrandenburgs Gründung anno 1248. Die Linde war für die Erbauer und Einwohner der Stadt Trinkwasserquelle, Fischfanggebiet und wichtiger Standort für Handwerk und Gewerbe. Die Linde trieb vor dem Zweiten Weltkrieg zeitweise 15 Wasserräder und mindestens ebenso viele Mühlen und Schneidwerke an. Durch ein Laubwaldgebiet hindurch geht es an einem Reitstall vorbei zur Hintersten Mühle. Das beliebte Naherholungsziel an der Stadtgrenze bietet Platz zum Herumtollen, aber auch zum Ausruhen. Es gibt große Wiesen, Bänke, den Mühlenteich, viele Spielund Sportgeräte, einen Lehrgarten, einen Schulbauernhof mit Tieren und eine Gaststätte mit Terrasse. Zum Weiterwandern nach dem Passieren des Bahnübergangs wird empfohlen, den Pfad zwischen Linde (links) und Eisenbahnstrecke (rechts) zu wählen. Ein Mini-Abstecher von diesem Weg nach links lohnt sich –die Reste einer Papiermühle sind ausgeschildert. Durch das Laub ragt ein roter Fabrikschornstein, alte Fundamente und zwei monumentale Mühlsteine stehen zwischen den Buchen und Eichen.Von1760 bis 1951 wurden hier Papier und Pappe produziert. Nachdieser Entdeckung ist der Wendepunkt der Wanderung ganz nah. Ein Grill- und Rastplatz mit Holzbänken lädt zu einer Pause ein. Über eine Brücke erreicht man einen breiten Sandweg, die Fahrradstrecke zwischen Hinterster Mühle und Burg Stargard. Nun geht es zurück. Der Buchenwald ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Am Wegesrand sind nun zu entdecken: ein Dirt Force Bikepark für kleine und große Radsportler, ein seit 1954 bestehender Kiessandtagebau und ein Findlingsgarten. Ist dann die Hinterste Mühle wieder erreicht, geht es zurück nach Neubrandenburg. Der Bach säuselt nun ganz vertraut. Und an der Linde zwischen Wilhelm-Külz-Straße und Friedrich-Engels-Ring stehen übrigens alte,prachtvolle Birken. bila

FAMiLie 29 Ein Trendsport mit Bade-Garantie Waren. Auf einem breiten Surfbrett stehend, mit einem Paddel in der Hand sanft über das Wasser gleiten. Ein bisschen Gleichgewicht halten –sollte doch zumachen sein. Und entspannt sieht dieses Stand-Up-Paddling noch dazu aus. Warum also nicht einmal selbst auf der Müritz ausprobieren? Und so geht es: Die Einweisung von Trainer Chris im Funmüritz Wassersportcenter in Waren geht fix. Paddellänge einstellen, den richtigen Griff üben, einen festen Stand finden. „Du schwimmst mit dem Brett ein bisschen raus, dann kniest du dich drauf und stehst langsam auf“, so die klaren Anweisungen. Die äußeren Bedingungen sind in jedem Fall optimal: Sonne und eine sanfte Wasseroberfläche. Bis Punkt zwei führe ich Chris‘ Ratschläge vorbildlich aus. Was dann passiert, mir noch immer ein Rätsel. Plötzlich platscht es, Wasserblasen überall. Prustend suche ich meinen Weg andie Oberfläche. Oben angekommen blicke ich zurück zum Ufer. Chris sieht etwas ratlos aus. Eigentlich falle man beim Stand-Up-Paddling nicht ins Wasser, hatte er mir noch Mut zugesprochen. Zu schnell aufgestanden und die Füße nicht breit genug auseinander gestellt, lautet seine Diagnose. T-Shirt und Hose sind klitschnass. Doch wenig später sitze ich wieder auf dem Brett. Diesmal läuft alles ohne Probleme ab. Wenn auch noch wacklig auf den Beinen, entwickle ich ein Gefühl für das Wasser. Drei Schläge rechts, drei links. Motorboote und Windsurfer streifen meinen Weg. Da ist es endlich, ein Gefühl von Freiheit. Nach 20 Minuten paddle ich zurück. Glücklich und getrocknet. Mein Fazit: Stehpaddeln ist etwas für jeden und lässt einen für einen Moment den hektischen Alltag vergessen. G. Prägert fun-mueritz.de Gesine Prägert hat das Stehpaddeln ausprobiert. Foto: Greifswald TV SPORT- &SPASSBAD SAUNALANDSCHAFT WELLNESS&FITNESS Täglich9.00bis 21.00Uhr MÜRITZTHERME Gotthunskamp 14 17207 Röbel/Müritz Telefon 039931 87819 www.mueritztherme.com

Stadtmagazin

Stadtmagazin Juli
Stadtmagazin Juni
Stadtmagazin Mai
Stadtmagazin April
Stadtmagazin März
Stadtmagazin Februar
Stadtmagazin Januar

Nordkurier Ratgeber

Ratgeber Traumjob
Ratgeber Traumjob
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"

Kompakt

Kompakt Juli/August
Kompakt Juni
Kompakt Mai
Kompakt April
Kompakt März
Kompakt Februar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt November
Kompakt Oktober_2016
Kompak September 2016
Kompakt Juli/August 2016
Kompakt Juni_2016
Kompakt Mai 2016

Weitere Magazine

RadTour