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Urlaubsmagazin_2020_06_22_klein

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14 Freizeit Mann über

14 Freizeit Mann über Bord: Zum ersten Mal auf hoher See Das Haff ist zwar nur die kleine Schwester der Ostsee, aber die kann es ganz schön in sich haben. Beim Segeltörn war Sirko Salka heilfroh, stets Land in Sicht zu haben. Ueckermünde. Segeln ist was für gemütliche Menschen, die sich bequem von Küste zu Küste schaukeln lassen. So denken zumindest einige von uns zugereisten Berlinern, deren maritimer Erfahrungsschatz sich bisher aus Gondeln auf der Spree oder Tretbootfahrten auf dem Müggelsee speiste.Entsprechend gelassen habe ich michauf den ersten Törn auf hoher See eingestimmt. Die Bootstour soll uns quer über das Haff führen; Ziel ist Karnin im Westen Usedoms, wo bis zum Zweiten Weltkrieg eine Eisenbahnbrücke das Festland mit der Halbinsel verband. Es ist ein bewölkter Samstagmorgen Mitte Juni, und mäßig warm. „Perfektes Segelwetter“, sagt Mitsegler Matthias, dem das Boot gehört. Bevor das berühmte „Leinen los!“ ertönt, werden letzte Vorbereitungen getroffen. So gibt es an Bord kein Klo – darauf müssen wir in den nächsten Stunden verzichten. Und mal eben rasch über die Reling ist nicht drin! Dabei können die blödesten Unfälle passieren und selbst erfahrene Seebären tragisch über Bord gehen. Als wir endlich das offene Haff erreichen,fängt es an zu regnen. Ein Sturm zieht auf. Die See wirkt unruhig.„Besser so, als eine Flaute“, sage ich noch. Motor aus, Segel gesetzt –sofort nehmen wir an Fahrt zu. Zwischenzeitlich treibt esdas Wetter auf die Spitze: Böen der Stärken 4 bis 6. Mit jeder Welle bäumt der Bug auf, immer höher und heftiger,jeweiter wir uns vom Ufer entfernen. An Bord ist keiner mehr trocken. Plötzlich kippt das Boot für meine Laien-Begriffe gespenstig weit zur Seite. Das ist der hinfällige, mir Respekt einflößende Warnschuss! Für meinen Mitsegler indes alles kein Problem. Gelassen hält er die Pinne, das Steuer, inder Hand. Bald darauf beruhigt sich die See,esklart auf. Bei mäßigem Westwind segeln wir im Zickzack nach Karnin. Die Reste der Brücke rücken näher. Wir meistern noch ein paar Wendemanöver, bis wir in die Fahrtrinne gelangen und nach viereinhalb Stunden wiederfestenBodenunterden Füßen haben. In Karnin stärken wir uns im Hafen mit einem Imbiss und treten dann die Rückfahrt an. Zu meinem Erstaunen herrscht absolute Flaute.Ich sitze an der Pinne –doch wir kommen kaum voran. Das ist Kuschel-Segeln, wie es sich manch Großstädter vorstellt. Daher schmeißen wir den Motor an und fahren mit doppelter Kraft nach Hause. Den Luxus haben wir uns nach der stressigen Hinfahrt verdient. Unser Ziel ist Karnin im Westen Usedoms. In der Lagunenstadt Ueckermünde startet unser Segeltörn über das Stettiner Haff. Fotos (3): Salka/Diekhoff Segel-Grünhorn Sirko hält die Pinne fest in der Hand.

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