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Urlaubsmagazin_2020_06_22_klein

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10 Freizeit Vonwegen

10 Freizeit Vonwegen Anfängerin: Schon nach kurzer Zeit klettert Anja routiniert von Baum zu Baum. Hier werden Helden geboren Fotos: Rau/Prägert Wald mal anders erleben: Nicht unter den Bäumen hindurch, sondern mitten in die Bäume. Im Kletterwald ist das möglich. Drei gibt es in der Region, wir haben einen für Sie getestet. Waren. Viele Gurte um die Beine, die Arme, die Hüften. Noch mehr Seile und Haken. Und hellblaue Helme auf den Köpfen. Zwei Journalisten wagen das Experiment Kletterwald direkt an der Müritz. Schnell ist klar, warum wir das ganze Zeug anziehen müssen. Es wird hoch,schnell und gefährlich. Na gut, das Dritte stimmt nicht ganz. Schließlich sind die Gurte und Haken zur Sicherung. Aber für schwache Nerven ist das Ganze trotzdem nichts. Los geht es mit dem Parcours Greenhorn, was soviel heißt wie Neuling. Neu –nicht ganz. Aber die letzte Klettererfahrung liegt gut zehn Jahre zurück. Anja: „Ich bin doch Anfängerin“, denke ich schnell kleinlaut. Rauf auf die Plattform, durch die Rolle ab ins Spinnennetz –dann rauf auf den Schlitten. Aber das Ding fährt einfach weg –wie auf Schnee.Vom Schlitten fallen mag ichindrei Metern Höhe nicht, auch wenn mich meine Sicherung schon halten würde. Dann wage ich den Abschwung.Juhu! Auf zum nächsten Parcours: Die erste Seilbahn erwartet uns. Ich sehe, wie Gesine sich hinhockt, sich mit Auch Gesine gibt sich beim Klettern keine Blöße. den Beinen abstößt – und davonrauscht! Eigentlich hängt sie nur faul in ihren Sicherungsseilen und fährt so über eine Seilbahn zum nächsten Baum. So wie sie hinterher strahlt, hat es wohl Spaß gemacht. Gesine: Nur Fliegen ist schöner. Was für ein wahnsinniges Gefühl, mit rund 20 Sachen an einem Drahtseil durch den Wald zu pesen. Ein bisschen affig sieht es bestimmt aus, wie ich inder Luft die Beine bewege, als würde ich laufen. Soll aber helfen, wenn ich auf dem Boden ankomme. Was jedoch noch affiger aussieht:

FReiZeiT 11 Nach der Landung liege ich plumps auf dem Rücken. Hoffentlich hat’s keiner gesehen. Anja: Wir wagen uns auf einen schweren Parcours. Und dann stehen wir am Scheideweg. Links oder rechts –wer die Wahl hat, hat die Qual. Über Tonnen, eine wackelige Leiter runter? Nein, lieber fühlen wie Tarzan. Oh Gott, Mama, Papa – plötzlich bete ich um Hilfe. Ich sitze auf dem Plateau, traue mich nicht runter, aber aufstehen geht auch nicht. Also sitze ich da. Und sitze. Zentimeter für Zentimeter nähere ich mich dann dem Abgrund. Hilfe, jetzt rutsche ich! Und das Einzige, was ich zum Festhalten habe, ist mein Sicherungsseil. Heißt: Ich falle! Reflexartig klammere ichmichnachmeinem Sturz ans Auffangnetz. Huch, schon vorbei? Puh ... Gesine: Sehe ich da etwa Angst in Anjas Augen? Seit gefühlt einer halben Stunde sitzt sie auf der Plattform und starrt in die Tiefe, ich eine Plattform hinter ihr. Aus den anfangs drei Metern Höhe sind jetzt schon an die sieben, acht geworden. „Anja, du schaffst das“, versuche ich sie zu motivieren. Doch sie scheint mich Aktuelle Infos schon gar nicht mehr zu hören. „Wollen wir nicht doch den anderen Weg nehmen?“, fragt sie. „Anja komm, jetzt hab‘ dich nicht so.“ An diese Worte denke ich Minuten später zurück, als ich selbst am Abgrund sitze. Abgrund ist auch das Stichwort beim „Nervenkitzel“. Allein wie der Name des Parcours schon klingt. Prompt verspricht der Kletterwald-Mitarbeiter auch eine „Überraschung“. Wir hangeln uns von Element zu Element. Und dann ist da plötzlich dieser Haken, in den ich mich einklinken soll. Aber, wogeht es denn hier weiter? Panisch suche ich nach der Route. Der Mitarbeiter grinst von unten herauf. Eswird doch nicht ...? Ich ahne Schlimmes. Klar wollte ich schon immer mal Bungee Jumping machen, aber müssen wir jetzt schon damit anfangen? Das Nächste, woran ich mich erinnere: Ich falle ... Zwei Stunden im Müritzer Kletterwald vergehen wie im Flug –manchmal wortwörtlich. Hinterher schmerzen uns die Hände vom ängstlichen Klammern, und der Muskelkater lässt bestimmt auch nicht lange auf sich warten. Was aber am längsten bleibt: der Spaß. Und nicht zu vergessen: der Stolz, dass wir uns überwunden haben. Anja Rau und Gesine Prägert kletterwald-mueritz.de Müritz-Tierklinik ierk Dr. med. vet. Holger Nietz –Fachtierarzt für Kleintiere – Kleintierklinik Waren Goethestraße 52 ∙ 17192 Waren Tel.: 03991 664626 ∙ Mobil: 0171 6727288 Mo.−Fr. 10−12 und 16–20 Uhr Samstag 10−12 Uhr Sonntag Notfallsprechstunde 11−12 Uhr Tierarztpraxis Röbel Mirower Straße 34 ∙ 17207 Röbel Tel.: 039931 59146 Mo/Di/Do/Fr 16−18 Uhr Mi 13 -14Uhr Tierarztpraxis Malchow Güstrower Straße 68 ∙ 17213 Malchow Tel.: 039932 809510 Mo/Mi 11−12 Uhr und 16−18 Uhr Di/Do/Fr 13−15 Uhr Wir arbeiten unter anderem mit CT, digitalem Röntgen, Ultraschall, EKG, Labor, Endoskopie, kleiner und großer Chirurgie. Mit Katzenhotel. Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar! Geführte Tagestour „Alte Fahrt“ ·Juli &August, 10 bis 17 Uhr ·mittwochs ab Mirow ins Seerosenparadies Preise ·Erwachsene: 32 ¤ ·Kind bis 13 Jahre: 19 ¤ ·1Erwachsener &2Kinder: 59 € ·2Erwachsene &1Kind: 74 € ·2Erwachsene &2Kinder: 89 € NEUE ÖFFNUNGSZEITEN! Infolge der Corona-Pandemie ist das Tragen von Handschuhen beim Besuch des Kletterwaldes Pflicht. Laut Betreiber können Handschuhe vor Ort käuflich erworben werden. Atemschutzmasken oder Desinfektionsspray sollten Besucher selbst mitbringen. Zudem gilt: Wer sich krank fühlt, kuriert sich besser erst mal aus, bevor er andere gefährdet. Der Kletterwald-Müritz ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet; letzter Einlass ist 15.30 Uhr. Vermietung ·Canadier &Kajaks ·stunden- &tageweise z.B. 2er Kajak oder 4er Canadier für 35 ¤/Tag, inkl. Zubehör Infos &Reservierung SeenLandAgentour GmbH Kanu Basis Mirow (auf dem Gelände der Jugendherberge) An der Clön 2·17252 Mirow Tel. 039923 -7160 www.kanubasis.de

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