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22 urlaubsMagazin

22 urlaubsMagazin Norbert Braun Karin Hartmann Dietmar Lahaine Störti-Urgesteine wieder vereint Der „Seewolfder Meere“ nimmt Kurs auf Rügen. Seine Koggen haben wertvolle Fracht geladen. Sie bringen altbekannteFreunde an Land. Dieser Piratensommer wird ein ganz besonderer. Denn die „Urgesteine“ der Störtebeker-Festspiele auf Rügen sind wieder vereint: Karin Hartmann, Norbert Braun, Dietmar Lahaine.Die Drei wurden vor 26 Jahren zusammen mit Schauspielkollege Dieter Unruh nach einer Vorstellung an ihrem Heimattheater Neustrelitz von der Bühne weg engagiert. Für den „Raub“ des Quartetts zeichnete Rügens Piratenchef Peter Hick höchstselbst verantwortlich. „Am liebsten hätte er ja gleich die komplette Truppe nach Ralswiek entführt“, erinnert sich Karin Hartmann. „Aber dann wäre wohl im Residenzstädtchen der Vorhang für immer gefallen“, fügt sie schelmisch hinzu. Unvergessen bleibt für die Seeräuber- Legenden das Jahr 1993. Es war ihr erster Auftritt auf Europas schönster Freilichtbühne in der Auftakt-Saga „Wie einer Pirat wird“. Norbert Braun, Störtebeker der ersten Stunde, gerät noch heute ins Schwärmen, wenn er an diese Zeit zurückdenkt: „Die Rolle meines Lebens“, erinnert sich der gebürtige Warener, der bis 2001 als raubeiniger Piratenhauptmann über die Schatzinsel fegte. „Mir gefiel der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn dieses Burschen. Einer, der sich einmischt, nicht nur zusieht.“ Seit 2007 begeistert der Schauspieler in anderen Rollen seine Fans. „Juhuu“, „super“, „toll“, „sooo cool“ jubelten sie,als der sympathische Haudegen auf die Ralswieker Bühne zurückkehrte, „denn Störtebeker ohne Norbert Braun ist wie Sommer ohne Sonne.“ Im diesjährigen Stück wird er den Vater des „Neuen“, Klaus Störtebeker, spielen. „Eine schöne Rolle mit spannenden Dialogen“, freut sich der über 1,90 Meter große Abenteurer. Sein Kumpel Dietmar Lahaine, im Freundeskreis nur „Schlacka“ genannt, spielte insgesamt 19 Jahre auf der Naturbühne, hauptsächlich als Störtebekers Freund Goedeke Michels. Später war er in der Rolle des Kaufmanns Langendoorp zu sehen, pausierte auch mal und ist dieses Jahr wieder mit von der Partie. Mit Karin Hartmann verbindet ihn eine dreißigjährige Theaterfreundschaft. Immer wieder standen sie in zahlreichen Neustrelitzer Inszenierungen auch als Ehepaar auf der Bühne und fühlen sich sozusagen in diesem Sommer auf der wildromantischen Naturbühne fröhlich vereint. Karin Hartmann, die 1993 als Königin von Dänemark zu erleben war, tischte 20 Jahre später als taffe Wirtin Froni ordentlich auf. Im neuen Stück wird sie in einer Doppelrolle zu sehen sein: als derbe Wirtin und sensible Bäuerin. Während sie ihr erstes Festspieljahr „total verregnet“ in Erinnerung hat, strahlte 2013 von der ersten bis zur letzten Vorstellung die Sonne. „Beein-

urlaubsMagazin 23 ©Katja Kuhl druckend, was sich währenddessen vor und hinter den Ralswieker Kulissen getan hat: Bühne, Technik, Zuschauerplätze, Kneipe. Dawurde jede Menge Geld investiert“, staunt Karin Hartmann. „Einfachgrandios.“ Vorallem begeistert sie, mit welcher Wertschätzung Intendant Peter Hick seiner Truppe vom Bühnenbauer zum Schauspieler begegnet. „Ein großes Glück für uns alle, zusolch einem Team zu gehören.“ Das spürt auch das Publikum – allabendlich kommen Tausende Zuschauer. „Und wenn die applaudieren, kriegst du auf der Bühne eine Gänsehaut.“ Damit ein neues Seeräuber-Spektakel um Geld, Macht, Liebe aufgeschlagen und Klaus Störtebeker mitreißende Abenteuer bestehen info Das Theaterstück Mit der Premiere des neuen Stückes „Ruf der Freiheit“ beginnt am 23. Juni auf Rügen ein Seeräuber-Spektakel mit über 150 Mitwirkenden, 33 Pferden, Schiffen, spektakulären Stunts. 23.06. bis 08.09., um 20 Uhr, täglich (außer sonntags) Ticket-Hotline: 03838 31100, info@stoertebeker.de Endlich wieder Störtebeker-Zeit: Ein neues Abenteuer ruft! © Störtebeker-Festspiele.de, © Heiko Brosin (3) kann, dafür sorgt auch Marco Bahr. Er macht die Neustrelitzer Runde komplett und führt –wie im Vorjahr –Regie. Der Mecklenburger kommt ursprünglich von der Landesbühne Vorpommern, spielte neben Berlin und Rostock ebenfalls auf den Neustrelitzer Theaterbrettern. Sie alle sind voller Vorfreude auf diesen Festspiel-Sommer und mächtig gespannt auf die beiden Neuen: Störtebeker Alexander Koll und sein Freund Goedeke Michels alias Alexander Hanfland. Was die Zuschauer außerdem erwartet? Jede Menge Aktion, Spezialeffekte, deftige Witze, Lieder von Balladensänger Wolfgang Lippert, ein gigantisches Feuerwerk –und natürlichder unwiderstehliche „Ruf der Freiheit“. Gerlinde Bauszus Die Adlershow Mit seinen Greifvögeln Stivi, Ben &Copräsentiert der Falkner Volker Walter an den Spieltagen eine unterhaltsame Flugvorführung auf der Naturbühne Ralswiek. 25. Juni bis 08. September, ab18Uhr (außer am Premierentag). Mehr Infos: stoertebeker.de Nachgefragt bei Störtebeker Alexander Koll Wie war Ihre erste Reaktion, als Sie gefragt wurden, ob Sie Rügens neuer Piratenhauptmann werden möchten? Ehrlich gesagt konnte ich das erst mal gar nicht glauben. Aber natürlichhabe ich mich wahnsinnig gefreut. Worin liegt für Sie der spezielle Reiz dieser Rolle als „Seewolf der Meere“? Zum einen, dass ich inDeutschlands erfolgreichstem Open-Air-Spektakel die Titelrolle spielen darf. Für mich eine Riesenehre, das Größte. Zum anderen hat die historisch belegte Rolle ihren Reiz. Dazu kommt das Heldenhafte, die Mischung aus Aktion und Unterhaltung. Da geht ein Jungstraum in Erfüllung: Held sein, Pirat, kämpfen und eine Frau erobern ... Was wird für Sie die härteste Herausforderung? Allabendlich auf der Bühne zu stehen, 67-mal hintereinander, das habe ich sonoch nicht gemacht. Neben dem Reiten ist es für mich wohl die größte Herausforderung. Dazu kommen die Schwertkämpfe, und auch das Mentale.Ich würde sagen, es ist ein Gesamtkonstrukt. Mir ist schon klar, dass ich dabei als Störtebeker im Fokus stehe. Und was wäre die schönste Belohnung? Wenn dem Publikum gefällt, was wir in Szene setzen. Ich kann es kaum erwarten, gemeinsam mit den Kollegen die Insel-Bühne zu rocken, weil ich gern Teil eines Teams bin. Es macht mich glücklich, wenn ich das Gefühl habe,etwas entwickeln zu können.

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