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08 TSG-Journal –

08 TSG-Journal – Regionalliga Anpfiff für schwere Mission Der neue Trainer Achim Hollerieth verspricht, bis zum Ende alles zu geben Achim Hollerieth, seit Mitte Dezember sind Sie der neue TSG-Trainer. Stellen Sie sich doch kurz vor. Ich wurde am 24. September 1973 in Pfullendorf geboren. Dort habe ich auch mit dem Fußball angefangen. Bis zur B-Jugend war ich noch als Stürmer aktiv. Als im Pokalhalbfinale damals alle unsere Keeper ausfielen, musste ich ins Tor, weil ich schon bei ein paar Freizeitturnieren den Kasten hütete. Dort wurde ich 90 Minuten angeschossen und wir sind in das Finale eingezogen. Mein damaliger Trainer sagte dann: ‚Wenn aus dir was werden soll, bleib im Tor.’ So war es dann auch. Über die Stationen KFC Uerdingen ging es zum VfB Stuttgart, Waldhof Mannheim, SSV Reutlingen, FC St. Pauli, SV Straelen, VfB Lübeck und FC Schaffhausen, ehe ich dann meine Trainerkarriere startete. Will mit der TSG das Wunder Klassenerhalt schaffen: Trainer Achim Hollerieth. FOTO: MATTHIAS SCHÜTT Wie lautet Ihr Fazit nach der Wintervorbereitung? Die Jungs haben sehr gut mitgezogen. Damit bin ich sehr zufrieden. Ansonsten mussten wir aufgrund der Witterungsbedingungen viel improvisieren. Da hieß es auch mal von Tag zu Tag planen. Diese Probleme hatten aber auch alle anderen Mannschaften. Nach den personellen Wechseln im Kader war es wichtig, dass sich die Mannschaft einspielt. Stichwort Personal: Fünf Spieler haben den Verein verlassen und fünf neue Kicker wurden verpflichtet. Haben sich alle Ihre Wünsche erfüllt? Als Tabellenletzter ist es nicht einfach, neue Spieler zu überzeugen. Sportliche Argumente zählen da weniger. Wir konnten die Spieler aber in vielen Gesprächen von Neustrelitz überzeugen. Dort haben sich die Vereinsverantwortlichen mächtig ins Zug gelegt. Wir setzen aber nicht auf Kurzfristigkeit, sondern haben die neuen Spieler länger gebunden. Das Team wurde punktuell verstärkt und wir haben nun einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielern. Mit vier Punkten auf dem Konto geht die TSG in die Rückrunde. Wie lautet die Zielstellung? Wir werden alles dafür tun, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir sind aber auch realistisch und wissen um die Schwere der Aufgabe. In den kommenden dreieinhalb Monaten wird dem Fußball alles untergeordnet, dieser steht für alle an erster Stelle. Wir werden bis zum Ende alles geben und keinesfalls aufgeben. Es ist aber ein schwerer Weg.

TSG-Journal – Regionalliga 09 „Eisi“ - Bei der TSG eine Institution Andreas Kavelmann ist der Mann für alle Fälle bei der TSG Neustrelitz. Ob als Geschäftsstellenleiter, Nachwuchs-Coach, Männertrainer, sportlicher Leiter, Tröster oder Seelsorger. Diese Liste kann man fast endlos weiterführen. Der gebürtige Neustrelitzer ist schlicht gesagt eine Institution in der Residenzstadt und aus dem Verein nicht wegzudenken. In der Hinrunde hatte Andreas Kavelmann beim Fußball-Regionalligisten eine selbst für ihn neue und aufregende Position eingenommen – als Interimstrainer der ersten Männermannschaft. „Das ist schon ein anderer Schlag und bringt viel neue Arbeit für mich. Es ist eine Herausforderung; man steht viel mehr im Fokus. Ich konnte aber trotzdem weiterhin gut schlafen”, erklärte der 55-Jährige, der seit Oktober 1999 hauptamtlich beim Verein angestellt ist und mittlerweile so einige Höhen und Tiefen miterlebt hat. Nach der Trennung von Coach Benjamin Duray im vergangenen November trainierte der Ur-Neustrelitzer, eigentlich als Sportlicher Leiter agierend, zusammen mit Co-Trainer Volker Piekarski übergangsweise die Regionalliga-Truppe für sechs Wochen und konnte den einzigen Sieg in der Hinrunde holen. Nach einem 0:1-Rückstand gewannen die Residenzstädter noch mit 4:1 bei RasenBallsport Leipzig II. Als „Belohnung” gab es seinerzeit Burger nach der Partie. Mit der Verpflichtung von Achim Hollerieth als neuer Trainer Mitte Dezember konnte sich Andreas Kavelmann wieder seiner ursprünglichen Arbeit als Sportlicher Leiter widmen. In enger Zusammenarbeit mit Achim Hollerieth sowie Präsident Hauke Runge wurde in der Winterpause aktiv am Kader gebaut, um in der Rückrunde doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und erstmal nur auf uns schauen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen”, sagte Kavelmann vor den 17 „Endspielen” in der Rückrunde. Als Fußballer schaffte Kavelmann den ganz großen Unter Andreas Kavelmann (hinten, Zweiter von rechts) feierten die Neustrelitzer Fußballer den einzigen Saisonsieg in der Hinrunde 2016/2017. Mit 4:1 wurde bei RasenBallsport Leipzig II gewonnen. FOTO: MATTHIAS SCHÜTT Durchbruch nicht. Dafür entdeckten andere sein Talent als Organisator und Führungskraft. In der Anfangszeit spielte der 55-Jährige bei Dynamo Neustrelitz bis zur C-Jugend, ehe es zur TSG Neustrelitz ging. Dort war „Eisi”, wie Andreas Kavelmann auch genannt wird, noch einige Jahre am Ball, bevor er seine Spieler-Karriere nach den Stationen Roggentin und Wokuhl ausklingen ließ. Danach ging es hauptamtlich zur TSG Neustrelitz – und aktuell führt sein Weg zur Position des Sportlichen Leiter.

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