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SEITE 8 FREITAG, 19. JUNI 2020 Schwere Entscheidung: Welche Stelle ist die richtige? Von Anke Dankers Mehrere Angebote und eine Frage: Welches ist denn nun wirklich der richtige Job für mich? Was nach einem Luxusproblem klingt, bringt Bewerber regelmäßig ins Grübeln. Ein Leitfaden für Unentschlossene. Berlin/Zürich. Im Internet finden Unentschlossene zahlreiche Tipps dafür, wie sie bessere Entscheidungen treffen können. Philip Meissner entlocken sie allerdings nicht mehr als ein Schmunzeln. Der Professor lehrt an der ESCP Europe in Berlin Strategisches Management und Entscheidungsfindung und ist der Meinung, dass vor jeder Entscheidung zunächst die Betrachtung des Problems stehen sollte – auch dann, wenn Bewerber in der vermeintlich glücklichen Lage sind, zwischen mehreren Angeboten wählen zu können. Eins ist klar: Eine 0815-Vorlage gibt es nicht. „Entscheidungen und auch die Kriterien dafür sind immer individuell“, sagt Marc Schreiber, der am Institut für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) tätig ist. „Die innere Zufriedenheit ist für mich immer das Wichtigste.“ Auch Philip Meissner weiß: so unterschiedlich, wie Bewerber sind, so verschieden sind ihre Wünsche. „Man sollte sich die Frage stellen, welche persönlichen Ziele man eigentlich hat.“ Ist einem die eigene Weiterentwicklung wichtig, das Lernen, geht es um Geld oder Status? Unternehmenskultur spielt eine wichtige Rolle Auch die Werte und die Kultur des Unternehmens könnten bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielen. „Gerade, wenn man den ersten Job annimmt, ist wohl auch die Frage nach dem Chef ganz zentral. Er ist im weiteren Verlauf der Karriere derjenige, der darüber entscheidet, wie erfolgreich man sein kann und wie viel man dazulernen kann.“ Erst am Schluss steht die Frage nach der Tätigkeit: „Am Ende wird man wahrscheinlich ähnliche Aufgaben haben, je nachdem, für welchen Job man sich entscheidet.“ Hilfreich können Methoden wie eine Pro- und Contra- Liste sein. Heinz Ostermann vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister empfiehlt ein ähnliches Vorgehen: „Erstellen Sie eine für alle Jobs gültige und persönliche Kriterienliste. Nehmen Sie eine Bewertung mit Plus- und Minuspunkten je Kriterium und je Job vor und werten Sie das Ergebnis aus.“ Die emotionale Prüfung, das Bauchgefühl: Wie wichtig ist das? Marc Schreiber findet: sehr. Selbst wenn rationale Entscheidungsmodelle hilfreich sind, würden sie praktisch nie zu Lösungen führen. So kann ein Job besonders attraktiv erscheinen, weil er sicher wirkt. Wenn Der Trick mit dem Marktwert Trainerin Claudia Kimich hat einen besonderen Tipp, um den eigenen Marktwert zu testen: Drei Bewerbungen pro Jahr an Unternehmen schicken, zu denen man eigentlich gar nicht will. Und dann dort versuchsweise das dreifache Gehalt fordern. Viele ihrer Klienten, die diese Methode ausprobierten, bekämen tatsächlich Zusagen und nähmen die Jobangebote letztendlich an. das Herz aber eigentlich für mehr Risiko schlägt, „sollte man sich fragen, ob es sich in diesem Fall lohnt, mutig zu sein.“ Anders ordnet Philip Meissner die Rolle des Bauchgefühls sein: „Ich würde mir schon Gedanken machen und nicht nur auf die Intuition hören. Es ist immerhin eine große, vielleicht lebensverändernde Entscheidung, bei der man eher analytisch vorgehen sollte.“ Auch, indem man andere um Rat fragt. Bedenkzeit nicht allzu lange hinauszögern Rat suchen, Abwägen, Entscheiden: All das braucht Zeit. Doch zu viel davon sollte man sich auch nicht nehmen. Und in jedem Fall ist Offenheit gegenüber dem potenziellen Arbeitgeber gefragt. Ein bis maximal zwei Wochen Bedenkzeit gelten als üblich. Aber: Jeder Arbeitgeber ist unterschiedlich. „Manche Arbeitgeber haben wirklich Entscheidungsdruck. Das sollte man als Bewerber ruhig erfragen. Ein „Hinhalten“ ist nicht akzeptabel“, findet Ostermann. Zeitschinderei bringt auch dem Bewerber wenig. Meissner empfiehlt, sich selbst eine Frist zu setzen. Wer mehrere Job-Angebote hat, steht vor einer schwierigen Entscheidung. Foto: Franziska Gabbert Anzeige DEIN START INDEN TRAUMJOB! Eine Ausbildung imNEUWOGES-Konzern Bewirb dich JETZT für den Ausbildungsstart 2021! Du möchtest die spannende Vielfältigkeit der Wohnungswirtschaft kennenlernen? Dann bist du bei uns genau richtig! Die Immobilien Dienstleistungsgesellschaft Neubrandenburg mbH koordiniert als Ausbildungsunternehmen die konzerninterne Ausbildung für die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES) und ihrer Tochterunternehmen. Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsstart 2021 endet am30. November 2020. Wir bilden aus… Immobilienkaufleute (m/w/d) Pflegefachkräfte (m/w/d) Kaufleute für Büromanagement (m/w/d) Maler &Lackierer (m/w/d) Wir bieten: • arbeiten ausschließlich inNeubrandenburg • Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung • attraktive Ausbildungsvergütung • Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) sowie Zuschüsse für Fahrten zur auswärtigen Berufsschule, Unterbringung amauswärtigen Berufsschulort und Lehrmittel • Urlaubsanspruch von 28 Tagen, zusätzliche freie Tage am 24. und 31. Dezember • Trainingsmaßnahmen (Workshops, Inhouse-Schulungen, Prüfungsvorbereitungskurs) Klick dich rein: www.neuwoges-karriere.de Immobilien Dienstleistungsgesellschaft Neubrandenburg mbH |Heidenstraße 6, 17034 Neubrandenburg |Tel. 0395 450 1450 |karriere@neuwoges.de

FREITAG, 19. JUNI 2020 SEITE 9 Mit einem selbst gedrehten Video in den ersehnten Job starten Von Verena Wolff Vorstellungsgespräche und persönliche Kontakte sind in Corona-Zeiten eingeschränkt. Umso mehr kann ein Video-Clip Türöffner sein. Stellen sich Bewerber in einem kurzen Video-Clip vor, hat das auch für Personaler Vorteile: Sie bekommen schnell ein eindrücklicheres Bild der Kandidaten. Köln/München. Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse – eine Bewerbung zu erstellen, bedeutet Arbeit. Gerade junge Kandidaten wollen ihre Unterlagen nicht mehr nach Standards der alten Schule verschicken. „Sie sind gewohnt, dass alles mobil mit dem Smartphone zu erledigen ist“, sagt Inga Rottländer, Karriere-Expertin bei der Jobplattform Stepstone. Auch die Personalgewinnung ist heute mobil. Denn die Unternehmen buhlen vielfach selbst um die Gunst der Bewerber. Wenn sie das gut machen, dann haben sie auch Chancen auf qualifizierte Kandidaten. Eine Variante der mobilen Bewerbung ist der Video-Clip. Davon haben auch die Unternehmen etwas: „Videos sind aussagekräftiger als Bewerbungsfotos, denn der Personaler bekommt sehr schnell einen ersten Eindruck vom Bewerber, wie er wirkt und ob er ins Team passt“, sagt Rottländer. Auf Youtube finden sich zum Beispiel Videos, in denen sich junge Leute für eine Stelle bei Adidas in Herzogenaurach bewerben. Der Sportartikelhersteller erwartet das von allen Bewerbern für sein Traineeprogramm. „Auszubildende und duale Studenten können ein Video für ihre Bewerbung nutzen, hier sind aber auch andere kreative Formate wie eine PowerPoint- Präsentation, eine Geschichte oder ein Interview möglich“, sagt Kristina Schulte, Recruiterin bei Adidas. „Durch ein Video lernen wir den Bewerber besser kennen als durch ein Anschreiben, das oft nur wenig über die Person aussagt.“ Das Unternehmen achtet dabei vor allem auf den Bezug zur ausgeschriebenen Position: „Wir möchten sehen, wie sich der Bewerber damit auseinandersetzt.“ Kreative Auswüchse wie Wackelbilder oder tanzende Emojis haben da nichts zu suchen. Silvia Hänig, Bundesverband der Personalmanager Die Idee des Bewerbungsvideos ist nicht neu. Heute aber geht das viel einfacher als noch vor einigen Jahren. Smartphones sind inzwischen so gut, dass ein Handy-Video mehr als ausreichende Qualität bringt. Damit hat sich die Bewerbung im Videoformat stärker verbreitet. „Das Bewerbungsverfahren ist heute nahezu durchgängig elektronisch“, sagt Silvia Hänig, Sprecherin des Bundesverbandes der Personalmanager. Außerdem nutzen immer mehr Firmen die Kommunikationskanäle, über die sie ihre Zielgruppe am schnellsten und leichtesten erreichen. Alleiniges Entscheidungskriterium ist ein kurzer Smartphone-Clip aber für Arbeitgeber selten. Eine Befragung des Branchenmediums „Personalwirtschaft“ von 2018 etwa hat gezeigt, dass auf Unternehmensseite gegenüber dem Einsatz von Bewerbungsvideos noch Zurückhaltung besteht. Die Begründung: Das Bewerbungsvideo ist den Befragten zufolge kein adäquater Ersatz für eine klassische Bewerbungsmappe. Darauf weist auch Hendrik Seiler hin. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer der Talentcube GmbH. Das Unternehmen hat ein Tool für Firmen entwickelt, mit dem sie Bewerbervideos anfordern können. Das Bewerbungsverfahren, das Talentcube oder andere Video-Recruiting-Anbieter wie Jobufo oder Viasto vorantreiben möchten, ist denkbar einfach. Handy aufstellen oder in der Hand halten, Aufnahmeknopf drücken und los geht es. Seriosität des Filmes ist sehr wichtig Das jeweilige Unternehmen gibt den Bewerbern dann Fragen an die Hand, die sie in kurzen Video-Sequenzen beantworten. Etwa: „Was möchtest du bei uns erreichen?“ Daraus entsteht ein zeitversetztes Videointerview. „Angst vor einem Versprecher muss niemand haben“, sagt Seiler. Das gehöre zur Authentizität eines solchen Videos. Zu den Video-Sequenzen können Bewerber per App Zeugnisse und ihren Lebenslauf hochladen – fertig ist die Bewerbung. Silvia Hänig rät allgemein zu Seriosität beim Videodreh. Denn es geht darum, einen kompetenten und sympathischen Eindruck von der Person hinter dem Clip zu vermitteln. „Kreative Auswüchse wie Wackelbilder oder tanzende Emojis haben da nichts zu suchen“, sagt die Personalexpertin. Das lasse an der Ernsthaftigkeit des Bewerbers zweifeln. Wer bei der Video-Erstellung nicht vom Unternehmen über eine App oder eine Bewerbungswebseite geleitet wird, der kann sich im Netz umgucken. „Hier gibt es eine ganze Reihe guter Anleitungen und Erklärstücke für die Erstellung solch kurzer und prägnanter Bewerbungs- Videos“, sagt Hänig. Auch sie betont, dass das Video nur ein Teil der Bewerbung ist: „Es ist ein Türöffner. Der Lebenslauf darf, gern elektronisch, dennoch nicht fehlen.“ Denn den lesen Personaler immer zuerst. Kurze, knappe Geschichte über den Bewerber Wenn sich jemand eigenständig an den Videodreh macht, braucht er eine Geschichte, die es zu erzählen gilt – genauso, wie es auch ein großer Regisseur macht. „Diese Geschichte sollte kurz und knapp beschreiben, wer der Bewerber ist, was er kann und warum er zum Unternehmen passt“, sagt Karriere-Expertin Inga Rottländer. Das allerdings kann aufwendig und zeitintensiv sein, sagt sie. Sie glaubt nicht, dass die Mehrheit der Jobsuchenden sich in Zukunft mit aufwendig produzierten Videos bewirbt. Denn die Bewerber wollen einfache Prozeduren, wie sie sie etwa vom Online-Shopping kennen. Foto: STEFAnie Kresse Expertentipp Hendrik Seiler Foto: Westend61 Als Bewerber sollte man sich nicht zu einem Schnellschuss verleiten lassen. Ein bisschen Übung und die richtige Location machen einen besseren Eindruck. „Man sollte sich der Stelle entsprechend kleiden, aber nicht verkleiden“, empfiehlt Seiler. Und: Ein Raum mit einer guten Lichtquelle ist besser als eine Aufnahme im Gegenlicht. Anzeigen Wirwissen, wassich lohnt. Innovative Lohn-und Gehaltsabrechnung vonSpezialisten. | PKC ETL zählt zu den führenden GesellschaftenfürSteuerberatung,Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung bundesweit. Zur Verstärkung unseres Teams in Neubrandenburg suchen wir für unser auf Lohn- und Gehaltsabrechnung spezialisiertes Personal‐Kompetenzcenter eine/n Fachkraft Lohnund Gehalt bzw. Steuerfachangestellte/n zurselbständigenBetreuungeines festenMandantenstamms in derLohnbuchhaltung. Sie haben einen anderen kaufmännischen Berufsabschluss (z.B. Bürokauffrau) und sind gerade dabei bzw. bereit, sich das notwendige Rüstzeug für diese Tätigkeit im Rahmen einer Weiterbildung berufsbegleitend anzueignen? Der Umgang mit moderner EDV macht Ihnen Spaß und Sie freuen sich darauf, etwas Neues kennenzulernen? Auch in diesem Fall solltenwir uns kennenlernen. Wir bieten Ihnen abwechslungsreiche Tätigkeiten, angenehme Arbeitsbedingungen ineinem spezialisierten Team, das Ihnen nicht nur in der Einarbeitungsphase die Möglichkeiten des fachlichen Austauschs bietet, modernste Technik, Unterstützung der beruflichen Weiterbildung undeinen langfristigen, sicheren Arbeitsplatz. 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