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Ratgeber Traumjob

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SEITE 10 FREITAG, 29.

SEITE 10 FREITAG, 29. JUNI 2018 weltkonzern, start-up oder amtsstube Von Sabine Meuter Jede art von arbeitgeber hat eigenheiten: hier gibt esmehr geld, anderswo ist der zusammenhalt größer. und da drüben lockt die freiheit. welcher Job ist denn nun der richtige? düsseldorf. Der passende Beruf ist gefunden, die Ausbildung abgeschlossen. Jetzt geht es darum, den richtigen Arbeitgeber zu finden. Lieber in einem Großkonzern oder bei einem kleineren Unternehmen arbeiten? Wie wäre es, bei einem Start-up mitzumischen? Jeder Arbeitgeber hat Vorteile –und auch immer etwas, das gegen ihn spricht. Ein Überblick. großkonzern: anonymität und feste strukturen Die Arbeitsabläufe sind etabliert, die Bezahlung ist oft sehr gut. „Hinzu kommen häufig flexible Arbeitszeitmodelle“, sagt Yasmin Kurzhals, Karriereberaterin bei Von Rundstedt & Partner. Hinzu kommen Benefits neben dem Gehalt –etwa Firmen-Smartphones, Jobtickets oder Rabatte. Und auch ein großes Weiterbildungsangebot ist keine Seltenheit. Anderseits sind die Karrierewege bei Großkonzernen häufig fest vorgegeben. „In solchen Unternehmen große Bühne für den eigenen auftritt oder lieber fleiß im stillen kämmerlein? kann es schwierig für jene Arbeitnehmer werden, die bestimmte Abläufe verändern wollen, so Kurzhals. Zudem geht es in Konzernen häufig anonym zu. Kleine firmen: familiär bei mäßiger bezahlung „Dort ist die Atmosphäre aufgrund der Betriebsgröße oft persönlicher“, erklärt Johannes Wilbert, Karriereberater und Leiter des Instituts zur Berufswahl. Einer kennt den anderen –und sogar den Chef. All das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl: Häufig ist die emotionale Bindung zur Firma hier größer als in einem Konzern. Mehr Geld gibt es aber meist nicht. „Die Bezahlung ist häufig schlechter als im Großkonzern“, sagt Thomas Röser vom Deutschen Verband für Bildungsund Berufsberatung (DVB). Und auch in Sachen Entwicklungsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeiten hinken kleinere Betriebe den größeren oftmals ziemlich hinterher. start-up: locker und mit risiken Jeder darf und soll sich mit seinen Talenten und Ideen einbringen – und hat so reichlich Gelegenheit, sich foto: florian küttler/westend61 auszuprobieren. Die Hierarchien sind flach, manchmal gibt es noch keine festen Strukturen. „Das bringt es mit sich, dass es dann auch schon mal etwas chaotisch zugeht“, so Röser. Der Umgang in einem Start-up ist meist ungezwungen, oft auch familiär bis freundschaftlich. „Arbeiten bei einem Start-up ist allerdings wie Handeln an der Börse“, erklärt Röser. Sprich: Es gibt Risiken. Niemand weiß, ob die Geschäftsidee sich am Markt wirklich durchsetzt. Öffentlicher dienst: sicher und eher unflexibel Geregelte Arbeitszeiten, in der Regel keine Überstunden, umfassender Kündigungsschutz –die Vorteile liegen auf der Hand. Wereine unbefristete Planstelle besetzt, hat zudem einen ziemlich krisensicheren Arbeitsplatz. „Allerdings sind die Einkommen im Vergleich zur freien Wirtschaft eher niedriger“, sagt Kurzhals. Hinzu kommt eine gewisse Schwerfälligkeit: Zumindest in der klassischen Amtsstube mahlen die Mühlen langsam, die Strukturen sind oft unflexibel, die Arbeitsabläufe vorgegeben. Aber Vorsicht: Nicht jeder Großkonzern und nicht jedes Start-up sind gleich. Wie es in einem Betrieb tatsächlich zugeht, können Interessierte zum Beispiel im Netz herausfinden. „Eine Möglichkeit ist, über soziale Netzwerke mit Beschäftigten Kontakt aufzunehmen und Fragen zu stellen“, erklärt Röser.Bewerber können aber auch im Anschluss an ein Bewerbungsgespräch fragen, ob sie das Team kennenlernen dürfen, rät Kurzhals: „Auch so lässt sich oft herausfinden, ob das jeweilige Unternehmen zu einem passt.“ anzeige LERNEN LEBEN WERDEN SIE ERZIEHER (w/m) Schulische Ausbildung DRK Bildungszentrum Teterow gGmbH Am Bergring 1|17166 Teterow Tel. 03996 12860 | www.drk-bz.de NOCH FREIE PLÄTZE 01.09.2018 -31.08.2020 Ausbildung Theorie &Praxis (Mo-Fr) Staatl. geprüfter Sozialassistent (w/m) Voraussetzung Ausbildung Erzieher (w/m) 01.09.2018 -31.08.2020 Ausbildung Theorie &Praxis (Mo-Fr) Staatl. anerkannter Erzieher (w/m) Voraussetzung Abschluss Sozialassistent (w/m) Berufsbegleitende Ausbildung 01.09.2018 -31.08.2022 Ausbildung berufsbegleitend (Do&Fr) als Ergänzung zur Praxistätigkeit Staatl. anerkannter Erzieher (w/m) Fort- und Weiterbildung Informationen bei Anja Klein Telefon 03996 128630 ·a.klein@drk-bz.de WERDEN SIE PRAXISANLEITER (w/m) 09.09.2018 -15.06.2019 Berufsbegleitende Qualifizierung zum Praxisanleiter/Mentor (w/m) für Kindertageseinrichtungen & Kinder- und Jugendhilfe 08.10.2018 -29.06.2019 Berufsbegleitende Qualifizierung zum Leiter (w/m) einer Kindertageseinrichtung Informationen bei Katrin Jonas Telefon 03996 128625 ·k.jonas@drk-bz.de Berufung statt traumjob: generation zsucht sicherheit Von Tobias Hanraths die welt ist imwandel. gut möglich, dass den abiturienten von heute stürmische zeiten bevorstehen. der wichtigste tipp: Bloß keine Panik! neuer Jahrgang, neue Probleme: abiturienten von heute gehören zur generation z. foto: f.gaBBert nürnberg. Es gibt diese eine Frage, die fast alle Abiturienten umtreibt. Und sie hat nichts mit Ruhm bei Instagram zu tun, allen Vorurteilen über diese angeblich so oberflächliche Generation zum Trotz. „Wir erleben das bei der Studienberatung“, sagt Pia Engelhardt vom Professional Center der Universität Köln. „Die eine Frage, die da immer gestellt wird, ist: Was kann ich studieren, was auch in 40 Jahren noch von Bedeutung ist?“ Damit unterscheiden sich die Schulabgänger von heute, auch Generation Zgenannt, deutlich von ihren Vorgängern. Sicherheit ist für sie ein wichtiger Wert, Zufriedenheit, der Sinn von Arbeit –das zeigen verschiedene Studien. Und im Mittelpunkt steht weniger die Arbeit selbst, sondern eher das, was zu Hause wartet. „Das ist die erste Generation, die in Kleinkindbetreuung und Ganztagsschule aufgewachsen ist“, sagt Engelhardt. Umso wichtiger ist ihnen der Zusammenhalt in der Familie. Und das ist nur ein Grund dafür,warum die Generation Z so intensiv nach einem sinnvollen, zukunftsfähigen Beruf sucht. Der andere: Sie müssen ihn sehr lange ausüben. Denn selbst wer heute den Master macht, kann mit 23 schon den ersten richtigen Job antreten. Und wo sein Renteneintrittsalter liegt, lässt sich zwar nur schwer vorhersagen – bei 67 aber vermutlich nicht. sehr lange strecke im berufsleben wartet „Heute wissen alle: Man hat eine sehr lange Strecke zu gehen“, sagt Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. „Vielleicht spielt auch deshalb heute die Work-Life-Balance eine viel größere Rolle.“ Die gute Nachricht: Die Chancen auf einen tollen Job sind gut, richtig gut sogar. „Immer mehr Personalverantwortliche sprechen heute von einem Arbeitnehmermarkt“, sagt Professor Hilmar Schneider, Chef des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Das heißt: Wo einstdie Unternehmen am längeren Hebel saßen, sind es heute die Bewerber. „Die Kandidaten haben heute eine ganz andere Verhandlungsposition als früher.“ Das hat gleich mehrere Gründe, allen vorweg die Demografie: Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer gehen in den Ruhestand und hinterlassen jede Menge freie Arbeitsplätze. Hinzu kommt die gute wirtschaftliche Lage. „Deutschland erlebt gerade einen massiven Arbeitsmarkt-Boom“, sagt Schneider. Der muss natürlich nicht ewig halten. Vieles spricht aber dafür, dass zumindest die Abiturienten von heute davon profitieren werden, wenn sie fertig sind. Arbeitsmarktforscher Ulrich Walwei rät jungen Leuten, zu Beginn nicht auf die vermeintliche Sicherheit der unbefristeten Stelle zu schauen –sondern eher darauf, was der erste Job für die Zukunft bringt. „Die Beschäftigungsfähigkeit ist heute wichtiger als die Frage, welcher Beruf genau vor Jahren einmal erlernt wurde“, sagt er. Entscheidend ist also nicht, was man gelernt hat –sondern was man in Zukunft noch dazulernt. Es heißt aber auch, dass Generation Zgetrost der eigenen Nase folgen darf. „Ich kann den Abiturienten nur raten, unabhängig von den Anforderungen des Arbeitsmarktes den eigenen Interessen zu folgen, die eigene Berufung zu finden“, sagt Engelhardt. So haben sie eher Spaß an ihrer Arbeit –auch in 40 Jahren noch.

FREITAG, 29. JUNI 2018 SEITE 11 checkliste für den neustart als gründer krankenversicherung, gründungszuschuss, kundenakquise: wer aus der festanstellung in die selbstständigkeit wechselt, sieht sich plötzlich einem Berg neuer Probleme gegenüber. den abzuarbeiten, ist nicht unmöglich –etwas zeit sollten gründer dafür aber einplanen. tobias hanraths hat antworten auf die wichtigsten fragen zusammengestellt. ohne Plan keine gründung: wer den sprung in die selbstständigkeit wagt, muss sich vorher eine menge gedanken machen. foto: christin klose Will ich wirklich selbstständigarbeiten? Im Zorn kündigen und als eigener Chef neu anfangen: Das klingt verlockend, ist aber genau falsch. „Die Gründung sollte immer positiv motiviert sein“, sagt die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert. Zudem sagt sie: Am besten gelingt der Start in die Freiheit, wenn es nicht Knallauf Fall geht, sondern schrittweise –mit etwas Freiberuflichkeit nebenher zum Beispiel, die man dann langsam ausweitet. Habe ich genugZeit? Wichtige Frage. Denn es gibt einiges an Formularen auszufüllen, zuregeln, zu organisieren und zu beantragen. Ein Zeitaufwand, den man nicht unterschätzen sollte: „Das meiste davon sollte man vor der Gründung erledigen“, sagt Andreas Lutz, Vorsitzender beim Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD). „Ein Monat ist vermutlich zu knapp, zwei bis drei braucht man dafür in der Regel schon.“ Waswillich machen? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, wie schwer die Gründung fällt. Eher leicht haben es etwa IT-Fachkräfte, die in die selbstständige Projektarbeit wechseln. „Die sind oft schnell zu 80 oder 100 Prozent ausgelastet“, sagt Hofert. Zudem ersparen sie sich kleinteilige Rechnungen und mühsame Kundenakquise. Bei den verkammerten Berufen –Architekten oder Anwälten etwa –ist derStart komplizierter. „Da gibt es aber immerhin Vorgaben zu den Honoraren, die Branchen haben relativ feste Strukturen.“ Andere Freiberufler haben diesen Luxus nicht –und damit oft die anspruchsvollste Gründung vor sich. Habe ich einen Plan? Die Antwort auf diese Frage sollte besser Ja sein, denn ohne geht es nicht. Einen Businessplan zu schreiben ist das Aund Oder Gründung, so Lutz: „Und zwar wirklich zu schreiben, nicht bloß zu kopieren.“ Für viele Gründungen gibt es im Netz zwar Vorlagen. Werdie blindübernimmt, setzt sich mit den vielen wichtigen Fragen, die ein solcher Plan enthält, aber gar nicht auseinander –und darum geht es ja eigentlich. Woherkommen meineKunden? Das hängt stark von der Jobsituation vor dem Start in die Selbstständigkeit ab. „Da sollte manvorher sehr gründlich drüber nachdenken, wie man vorgeht und welche Kontakte oder Netzwerke man schon hat“, sagt Lutz. Ansonsten ist das Klappern in eigener Sache ein wichtiger Bestandteil der Gründung –also Networking, Kundenakquise und der Aufbau professioneller Aushängeschilder: eine Webseite zum Beispiel, anständige Social-Media-Profile und Visitenkarten. Worinwillich investieren? Die meisten Gründer werden gerade am Anfang jeden Euro zweimal umdrehen. Der Impuls ist nachvollziehbar, aber nicht unbedingt richtig. „Natürlich brauche ich nicht gleich teure Büroräume“, sagt Lutz. „Aber ein Coworking-Platz statt des Home Office kann die paar 100 Euro schon wert sein.“ Auch ein Steuerberater oder ein Buchhaltungsbüro lohnt sich oft schon von Anfang an –weil esZeit schafft für die eigentliche Arbeit. Wovonwill ich leben? Auch wer nichts oder wenig investiert, braucht für den Start Geld – allein schon, um die Miete und den Lebensunterhalt zu bezahlen. Hinzu kommen weitere Kosten, etwa für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Und die sind oft happig: „Unter 400 Euro pro Monat geht es meistens nicht“, sagt Lutz. Das solltenGründer unbedingt einplanen. Werunterstützt mich? Zur Überbrückung der schwierigen Gründungsphase gibt es verschiedene Fördermaßnahmen, den Gründerkredit StartGeld der KfW-Förderbank etwa, allen voran aber den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit. Anspruch darauf haben laut Agentur alle Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit –auch wenn sie nur ein paar Wochen dauert –in eine selbstständige Tätigkeit wechseln. Daran zu kommen, kann aber knifflig sein. „Die Erfahrung zeigt, dass viele den Zuschuss allerdings doch bekommen, wenn sie den Antrag richtig stellen“, sagt Lutz. anzeige Exklusiv im Interview: Dr.Mark Benecke Neuerscheinung Exklusiv im Interview: Dr. Mark Benecke B e n e c k e . C o m www.mecklenbook.de „Kriminalakte – Tatort Nachbarschaft“ 160Seiten, Softcover, Artikel-Nr.: 85831 ISBN: 978-3-946599-48-7 12,95€ NEUER JOB, NEUE CHANCE! 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