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SEITE 8 FREITAG, 15. JUNI 2018 Heuschnupfen Pollenalarm: Praktische Tipps für Allergiker Hatschi! Heuschnupfen kann selbst den schönsten Sommer zur Qual werden lassen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die unangenehmen Beschwerden jetzt wirksam im Zaum halten können. Ziemlich gemein: Für manche Allergiker wird ein Ausflug in die blühende Natur zur Tortur. Foto: © absolutimages - Fotolia.com Teresa Nauber Erste Hilfe bei Heuschnupfen Wer allergisch auf Pollen reagiert, kann sich wappnen. Tägliche Nasenspülungen mit 0,9-prozentiger Salzlösung entfernen Allergene aus der Nase. Abends hilft Haarewaschen dabei, die Pollen aus dem eigenen Bett fernzuhalten. Draußen getragene Kleidung legen Allergiker vor dem zu Bett gehen besser außerhalb des Schlafzimmers ab. Anzeige Ist starker Pollenflug angesagt, vermeiden Allergiker zum Beispiel besser allzu viele Aktivitäten im Freien. Vorhersagen finden Betroffene auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes oder der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Wer zum ersten Mal von Heuschnupfen betroffen ist, sollte der Stiftung zufolge unbedingt zum Arzt gehen. Allergologen sind in der Regel HNO-Fachärzte, Kinder- und Jugendärzte oder Hautärzte mit entsprechender Zusatzqualifikation. Sie Pflege am Malchower See Die Pflege am Malchower See ist einePflegeeinrichtung, die esso in Mecklenburg-Vorpommern kein zweites Mal gibt. Das zukunftsweisende Konzept verfolgt das Ziel, eine bessereVersorgung von Patienten mit intensivem Pflegebeziehungsweise Beatmungsbedarf zu gewährleisten. Krankheiten und Unfälle können in schwerem Verlauf zu einer Beatmungspflicht führen, das heißt, dass Patienten mitTrachealkanülen, Beatmungsgeräten oder im günstigerenFall mit Beatmungsmasken, von denen sie zeitweise unabhängig sein können, beimAtmen unterstützt werden müssen. Patienten, die so versorgt werden und nicht nach einer gewissen Zeit entwöhnt werden können, hatten bisher drei Optionen: mit Beatmung nach Hausezurückkehren und dortvon Pflegediensten oder Angehörigen versorgt zu werden,ineine Wohngemeinschaft ziehen, in der sie von Pflegekräften mit diesem Schwerpunkt unterstützt werden oder in einPflegeheimeinziehen, umbeiangemessener Pflege versorgt zu sein. Seit 2018 greifthiernunzusätzlichdas Konzept der Pflege am Malchower See. Indem Gebäude der Reha-Klinik „KlinikMalchower See“, alseigenständige Einrichtung zugelassen, werden Patienten mit verschiedensten Krankheitsschwerpunkten und –verläufen versorgt, die eineBeatmungspflicht aufweisen. Ziel der Einrichtung ist dieStärkung und Förderung derRessourcen der Patienten – was sie noch selbst können, wirdgeübt, was sie nicht selbstständigerledigen können, wird übernommen und neu erlernt. In enger Zusammenarbeit werden die Patientenhiervon Physiotherapie, Ergotherapie und Pflege Tagen so fit wie möglich gemacht, um ihr Leben soweitestgehend selbstständigwiederleben zu können, wie es nur möglich ist. Die Entwicklung des Gesundheitszustandes eines jeden einzelnen wird in Kooperation mit einemHaus-,einem Facharzt sowie einemWeaningzentrum überwacht. In der Pflege am Malchower See wird mitHerz undVerstandgepflegt, damit die pflegenden Angehörigen entlastet werden können, durchatmen undwissen, dass ihreLieben gut aufgehoben sind. können feststellen, gegen welche Stoffe jemand allergisch ist, und geben Tipps für die richtige Medikation. Gegen Heuschnupfen gibt es sowohl frei verkäufliche als auch rezeptpflichtige Medikamente. Das hilft gegen Nies-Anfälle im Auto Zur Pollenzeit sollten Autofahrer den Innenraum häufiger putzen, um die Gefahr von Niesanfällen zu verringern. Aussaugen allein hilft aber nicht, erklärt der Hörgeräte aller Hersteller inkl. Serviceleistungen, Therapie und Gehörschutz Tüv Thüringen. Mit einem feuchten Lappen sollten Allergiker Armaturenbrett, Mittelkonsole und andere Verkleidungsteile vom Staub säubern. Besonders auf Überlandfahrten schließen sie am besten die Fenster. Fahren sie durch besonders stark von Pollenflug betroffene Gebiete, sollten sie kurzzeitig die Klimaanlage auf Umluft stellen. Wichtig ist es auch, den Pollenfilter regelmäßig auszutauschen und die Klima- und Lüftungsanlage zu warten. Dabei ist nach Fritz-Reuter-Str.13 (Einkaufszentrum Tollensekaufpark) 17087 Altentreptow Tel: 03961- 338 0939 www.hoergeräte-altentreptow.de Unsere Öffnungszeiten Mo.: 09:00 -16:00 Uhr Di.: Mi.: Do.: Fr.: Tagespflege Pasewalk 09:00 -16:00 Uhr 09:00 -16:00 Uhr 08:00 -15:00 Uhr 09:00 -16:00 Uhr Und nach Vereinbarung. Herstellerangaben vorzugehen. „Besonders betroffene Allergiker sollten den Filter nicht nur vor, sondern besser auch nach der Saison wechseln“, sagt Achmed Leser vom Tüv Thüringen. All diese Maßnahmen sind auch wichtig, weil ein Niesanfall nicht nur unangenehm ist. Er kann am Steuer gefährliche Folgen haben. Denn beim Niesen schließe der Fahrer reflexartig für circa eine Sekunde die Augen, erklärt der Tüv Thüringen. Und beispielsweise im Innenstadtverkehr legen dabei die Autos jedes Mal fast 14 Meter zurück, ohne dass ihr Fahrer etwas sieht. Da kann viel passieren. Wohnung häufig und gründlich putzen Damit gar nicht erst so viele Pollen in die Wohnung gelangen, sollten Allergiker darüber nachdenken, Fensterschutzgitter anzubringen, die die Pollen effektiv fernhalten. Wichtig ist es auch, regelmäßig zu putzen. „Im Hausstaub sammeln sich nicht nur der Kot von Milben, sondern eben auch Pollen oder Schimmelpilzsporen“, erklärt Heike Behrbohm von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. Fürs Lüften und Fensterputzen eignen sich Uhrzeiten, in denen die Pollenbelastung draußen möglichst gering ist. „In der Stadt besteht die höchste Pollenbelastung zwischen 18 und 24 Uhr, die niedrigste zwischen 6 und 8 Uhr“, sagt Im Hausstaub können sich Pollen sammeln, dagegen hilft ein häufiges Wischen der Böden und Oberflächen. Fotos (2): ChrISTIN Klose Zuberbier. „Auf dem Land verzeichnen wir die höchste Pollenbelastung zwischen 4 und 6 Uhr, die niedrigste zwischen 18 und 24 Uhr.“ www.pollenstiftung.de/ pollenvorhersage Wir beantworten Ihre Fragen gern unter: „Pflege am Malchower See“, August-Bebel-Straße 27, 17213 Malchow Tel.: 039932-15628, E-Mail: ibp-station@reha-klinik-malchow.de Ansprechpartner: Suzel Kunze, Ursula Gronwald, Ronny Meyer Ganz in Ihrer Nähe Unsere Tagespflege ist eine von Pflegekassen und dem Sozialhilfeträger anerkannte Einrichtung. Sie bietet Platz für 14 Gäste. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für eine kostenlose Beratung oder einen Schnuppertag. Öffnungszeiten: Mo. –Fr. 8–16Uhr AWO Tagespflege *Neuer Markt 22 *17309 Pasewalk Anja Marquardt –Pflegedienstleiterin *Tel. 03973 2286367 Auch das Waschen der Haare hilft, da sich darin viele Pollen ablagern können.

FREITAG, 15. JUNI 2018 SEITE 9 Nervige Blutsauger Der Stich der weiblichen Anopheles-Mücke ist gefürchtet: Das Insekt kann beim Blutsaugen den Malaria-Erreger auf den Menschen übertragen. © stevenwellingson - Fotolia.com Die Asiatische Tigermücke wiederum überträgt das Dengue-Fieber, mit dem sich jedes Jahr auch hunderte deutsche Reisende infizieren. Foto: James gAthany/Centers for DISEASE Control and Prevention Wie gefährlich Mückenstiche werden können Für die meisten Menschen sind sie Plagegeister. Selbst der Dalai Lama sagt von sich, Mücken machten ihn ganz nervös und wuschig. Doch ist das längst nicht das einzige Problem mit den blutsaugenden Insekten. Von Antje Wegwerth und Anna-Sophie Sieben Berlin. Die Mücke ist das „gefährlichste Raubtier der Welt“, sagt Professor Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin in Berlin. Nicht einmal Menschen bringen so viele Menschen um wie Mücken“. Das Problem sind dabei weniger die Insekten selbst, als vielmehr die Krankheitserreger, die sie übertragen. Malaria, Zika und das Denguefieber zum Beispiel. Das gilt aber vor allem für die Tiger- und Anophelesmücke, die vor allem in Asien, Afrika und Süd- und Mittelamerika vorkommen. Doch wie gefährlich sind die Mücken in Deutschland? Kann ein Mückenstich auch hierzulande tödliche Folgen haben oder zumindest ernsthaft krank machen? Im Normalfall nicht, sagt Silke Thies, Dermatologin am Asklepios Klinikum in Schwedt. „Es entsteht nur eine kleine, aber lästig juckende Quaddel. Das ist harmlos.“ Allerdings sei das Kratzen gefährlich. Durch die Verletzung der Haut könnten Keime eindringen und es zu Infektionen kommen. Kleinkinder besonders vor Stichen schützen Nur in ganz seltenen Fällen komme es zu Komplikationen, sagt die Dermatologin: Dann werde der Mückenstich überdimensional groß, mehr als zehn Zentimeter. Das sei in der Regel mit Medikamenten wie Antihistaminika oder Kortison gut behandelbar. Bei Kleinkindern, die ins Gesicht Jeder Stich kann gefährlich sein: Damit der Tropen-Urlaub nicht zum Alptraum wird, ist Mückenspray wichtig. Foto: © galitskaya - Fotolia.com gestochen wurden, könnte jedoch das umliegende Weichgewebe anschwellen und Luftnot verursachen. In anderen Ländern sind Mücken hochgefährlich Für die Zukunft könne zwar nicht ausgeschlossen werden, dass durch den Klimawandel exotische Mücken in Deutschland heimisch werden und Tropenkrankheiten eine zunehmende Rolle spielen. In Thüringen wurde zum Beispiel schon die Asiatische Tigermücke entdeckt, sagt die Dermatologin. Doch bislang gelte, dass Mückenstiche zumindest in Deutschland noch relativ harmlos seien. Wer allerdings weitere Reisen vor sich hat, etwa nach Asien, Afrika oder Süd- und Mittelamerika, sollte sich unbedingt schützen. Durch Stiche der Asiatischen und Ägyptischen Tigermücke werden sehr gefährliche Krankheiten wie Zika, Chikungunya und Dengue übertragen. Die Mücken machen dabei keinen Unterschied zwischen Einheimischen und Touristen: Im Jahr 2017 gab es in Deutschland beispielsweise 635 importierte Dengue-Fälle, berichtet Julia Enkelmann vom Robert- Koch-Institut. Gut ein Drittel (32 Prozent) der Patienten hatte sich in Thailand angesteckt, das auch bei deutschen Urlaubern ein beliebtes Reiseziel ist. Sommerplage Stechmücke In Deutschland gibt es etwa 50 verschiedene Stechmückenarten in den drei Kategorien: suchen Nähe von Menschen, siedeln bevorzugt in Regentonnen oder Dachrinnen Vermehrung Stich Hausmücken Um Eier bilden zu können, brauchen weibliche Mücken Blut. Drei Mikroliter können sie pro Stich saugen. Mit ihrem hochspezialisierten Rüssel stechen Mücken feine Blutgefäße in der Haut an. QUELLE: KABS, DPA Malaria ist inzwischen auf dem Rückzug Die wohl wichtigste von Mücken übertragene Krankheit – Malaria – konnte dagegen eingedämmt werden. Das sei einerseits das Ergebnis von erfolgreichen Bekämpfungsprogrammen, sagt Tropenmediziner Jelinek. „Andererseits ist diese Entwicklung auf die zunehmende Wasserverschmutzung zurückzuführen. Denn im Gegensatz zur Tigermücke braucht die malariaübertragende Anophelesmücke sauberes Wasser zum Brüten.“ In vielen Ländern Südostasiens und Südamerikas sei das Risiko, an Malaria zu erkranken, demnach deutlich gesunken, sagt Jelinek. Am höchsten ist das Risiko noch in Afrika südlich der Sahara und in Papua-Neuguinea. Waldmücken Die Mücke legt zwischen 200 und 400 Eier ab, entweder auf der Wasseroberfläche oder in trockenen Uferlagen. entwickeln sich besonders in versumpften Wäldern Nach dem Schlüpfen hängen Larven mit einem Atemrohr an der Wasseroberfläche. Beim Blutsaugen wird Speichelflüssigkeit abgegeben, die u.a. die Stichstelle betäubt. Überschwemmungsmücken in den Sommermonaten meist in der Nähe von Flüssen und Bächen, schlüpfen nach Hochwasser millionenfach Die Larven verpuppen sich. Sie atmen auch durch Röhrchen. Die Mücken schlüpfen. Ihre Vermehrung ist temperaturabhängig, dauert im Sommer nur wenige Tage. Das menschliche Immunsystem löst Juckreiz und kleine Schwellungen aus. NK-GRAFIK: H. Ackermann Eines der größten Probleme bei von Mücken übertragenen Krankheiten ist, dass es häufig keine Impfungen gibt. Somit ist der Schutz vor Mücken oft der einzige Schutz vor Krankheiten. Und da es sowohl nachtaktive Mücken (wie die Anophelesmücke) gibt, als auch tagaktive Arten (wie die Tigermücken), sollte man rund um die Uhr auf der Hut sein. Besonders wirksam sind sogenannte Repellentien mit dem Wirkstoff DEET, kurz für Diethyltoluamid, sagt Professor Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Virusdiagnostik am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Mit diesem Mittel sollte man seine Haut und auch die Kleidung behandeln. Kontakt zur Autorin a.wegwerth@nordkurier.de

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