Aufrufe
vor 1 Jahr

Ratgeber kerngesund

  • Text
  • Menschen
  • Patienten
  • Juni
  • Pflege
  • Kinder
  • Sommer
  • Zeit
  • Wasser
  • Deutschland
  • Carsten

SEITE 2 FREITAG, 15.

SEITE 2 FREITAG, 15. JUNI 2018 385 100 berufstätige Ärzte gab es im Jahr 2017 in ganz Deutschland. 1 3 Tage nach der letzten Zigarette verbessern sich bereits die Atemwege. 2 Zahlen & Fakten © Jacek cHABRASZEWSKi - Fotolia.com 7,6 Millionen Menschen gab es im Jahr 2016, die nachweislich eine Schwerbehinderung haben. 6 110 gesetzliche Krankenkassen gibt es im Jahr 2018 in Deutschland. 7 10 Mal im Jahr geht jeder Deutsche im Durchschnitt zu einem Arzt. 3 23 Jahre ist die Einführung der der Pflegeversicherung inzwischen her. 1 Stat. Bundesamt, 2018 2 DKFZ, 2018 3 IKK Classic, 2017 4. Nobelprize.org 5 AOK, 2016 6 Stat. Bundesamt 7 GKV-Spitzenverband 8 Deutsche Schmerzgesellschaft 9 Institut der deutschen Wirtschaft 10 Bundesamt für Strahlenschutz 45,3 % der Deutschen gehen in der Woche mindestens 2,5 Stunden einer ausdauernden Aktivität (z. B. Joggen) nach. 3 88,8 Jahre wird 2060 die Lebenserwartung bei Frauen voraussichtlich betragen. Bei Männern sind es 84,8. 6 Vor 117 Jahren wurde erstmals der Nobelpreis für Medizin vergeben. Er ging an den Deutschen Emil von Behring. 4 92 011 Menschen belegten im Jahr 2016 in Deutschland das Studienfach Medizin. Rund 61 % davon waren Frauen. 1 34,8 % der befragten Arbeitnehmer gaben 2016 in einer Studie an, immer oder häufig unter Verspannungen zu leiden. 5 10 Minuten beträgt die Eigenschutzzeit beim hellsten Hauttyp 1, wenn sich die Menschen in der Sonne aufhalten. 10 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. 8 97,35 % der Bevölkerung in Deutschland sind in einer Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) versichert. 3 15,1 % der Ursachen für Krankheitstage 2017 in Deutschland lagen im Bereich der psychischen Störungen. 9 14,5 Milliarden beträgt der gesetzlich festgelegte Steuerzuschuss pro Jahr für die Krankenkassen. 7 Anzeige Die digitale Patientenakte Der Beginn einer neuen Ära im Gesundheitswesen Anzeige Jetztneu! Unser Webshop Online bestellt und regional geliefert! So einfach bestellen! Montag bis Freitag jeweils bis13.00 Uhrbestellen und Sie erhaltenIhreBestellung noch am selben Tag. Click &Collect! Einfach Medikament vorbestellen und in der Apotheke abholen. Ab einem Bestellwertvon 20 € erhalten Sie einen Nachlass von5€ CouponCode: #gruene PatientAnthonyJyß mitArztChristian Bauer Der bundesweite Pilot für das Digitale Gesundheitsnetzwerk ist erfolgreich in Vorpommern gestartet. Haus- und Fachärzte des HaffNet und die AMEOS Klinika Vorpommern nutzen nun die digitale Patientenakte für den nahtlosen Austausch medizinischer Informationen. Hausarzt Dr. Christian Bauer in Torgelow ist einer der ersten Anwender. AmBeispiel seines Patienten Anthony Jyß zeigt er, wie erden bevorstehenden Klinikaufenthalt vorbereitet. Ineinen gemeinsam mit den Ärzten der AMEOS Klinika Vorpommern entwickelten Aufnahmebogenträgt er Vorerkrankungen und Medikamente ein, fügt aktuelle Laborer- gebnisse oder Röntgenbefunde hinzu. Nur ein Mausklick und das AMEOS Klinikum weiß, welcher Patient mit welchen Anforderungen kommt. Der Patient kann seine Daten in seinem Gesundheitsportal selbst einsehen und verwalten. Zukünftig soll erauch allein relevante Informationen wie die Patientenverfügung oder den Impfausweis einstellen können. Die Daten befinden sich geschützt auf einem extra Speicher und werden über das KV- SafeNet, das „Sichere Netz“ der Kassenärztlichen Vereinigung, übertragen. Patient Anthony Jyß ist der Schutz seiner Daten sehr wichtig. „Amwichtigsten aber istfür mich, dass ich nicht doppelt Blut abgeben muss“, sagt Jyß. Belastende Doppeluntersuchungen können jetzt wegfallen. Diesen Vorteil sieht auch Dr. Carsten Breß, Leitender Chefarzt im Klinikum Ueckermünde: „Esvereinfachtdie Betten- und OP-Planung und hilft, dem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Untersuchungen oder Foto:MargitWild Eingriffe können umgehend organisiert werden. Das spart viel Zeit für den Patienten und das Krankenhaus“,soDr. Breß. Von dem neuen digitalen Versorgungsnetz können etwa 7.000 AOK-Versicherte im ersten Schritt profitieren. Doch das Netzwerk ist technisch so ausgelegt, dass künftig alle Krankenkassen daran teilnehmen können. „Das Projekt leistet Pionierarbeit auf dem hochinnovativen Feld der Digitalisierung.“, sagte Gesundheitsminister HarryGlawe beim Start. Er sei überzeugt davon, dass derPilot ausVorpommern auch bundesweit Schule machen kann. Grüne Apotheken Prenzlau . Richard-Steinweg-Str. 4 . Tel. 03984 2758 Marktberg23.Tel. 03984800530 . www.gesundheitszentrum-kranz.de HaffNet Management GmbH Chausseestr. 45 17373 Ueckermünde Tel.: 039771-59460 haffnet-online@gmx.de

FREITAG, 15. JUNI 2018 SEITE 3 Daran forscht der Nordosten Greifswald. Herzkrankheiten, Schlaganfälle, aber auch der Ärztemangel auf dem Land und die wachsende Nachfrage nach frischem Fisch – viele Themen, die Wissenschaftlern und Verantwortlichen im Gesundheitswesen unter den Nägeln brennen. Susann Moll hat neue Entwicklungen zusammengetragen. Wichtiger Preis erstmals für MV Rostock. Für seine Bestrebungen, die Therapiechancen von Schlaganfall-Patienten zu verbessern, wurde Dr. Kolja Thierfelder, Geschäftsführender Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Unimedizin Rostock, mit dem Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis geehrt. Der Preis geht zum ersten Mal nach Mecklenburg-Vorpommern. Bei Schlaganfällen zählt jede Minute. Standardmäßig kommt dafür die Computertomographie (CT) zum Einsatz. Thierfelder beschäftigt sich mit der CT-Perfusion. „Wir können damit das gesamte Gehirn abbilden und so unmittelbar einen Hirninfarkt nachweisen“, sagt Thierfelder. „Mit einer normalen CT ist das erst nach drei bis sechs Stunden möglich.“ Zuchtfisch ist eine wahre Wissenschaft. Foto: © AUREMAR - FOTOLIA.com Forscher warnen vor Jodmangel Greifswald. Forscher des EU-geförderten Projekts EUthyroid befürchten, dass bis zu 50 Prozent aller Neugeborenen in Europa aufgrund von Jodmangel in der Gehirnentwicklung beeinträchtigt sind. Deshalb fordern sie in ihrer „Krakauer Erklärung zu Jod“ Entscheidungsträger in Europa auf, Maßnahmen zu setzen, um dem Mangel entgegen zu wirken. Auch der Greifswalder Mediziner Dr. Henry Völzke war daran beteiligt. Die Wissenschaftler fordern zum Beispiel einheitliche Präventionsmaßnahmen wie ein freier Handel mit jodangereicherten Lebensmitteln in Europa. Jod wird für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt. Während der Schwangerschaft haben Frauen einen erhöhten Bedarf. Born. Am 19. Juni und am 11. September können Interessierte die Aquakulturanlagen der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Born auf dem Darß besichtigen. Deren Leiter Dr. Ralf Bochert wird über die Forschungsergebnisse zur Zucht von Forellen, Stören und Zandern sowie deren Haltung in Aquakulturanlagen informieren. Die Führungen beginnen jeweils um 10 Uhr und um 13 Uhr. Mehr als 18 000 Tonnen Fisch Herzzentrum gegründet Herzinfarkt besser vorbeugen In einer neuen Hochschulambulanz in Greifswald werden Patienten gezielt auf Fettstoffwechselstörungen untersucht. Die stellen einen entscheidenden Risikofaktor für Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) und kardiovaskuläre Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle dar. „Problematisch ist, dass Störungen im Fettstoffwechsel und den Blutfetten sich nicht durch Schmerzen bemerkbar machen, sondern meistens erst durch die Folgeerkrankungen“, sagt Oberärztin Dr. Raila Busch. Jedoch hätten sich die Therapiemöglichkeiten von Fettstoffwechselstörungen in den letzten Jahren bedeutend weiterentwickelt und verbessert. „Wir bieten in unserer Spezialambulanz Untersuchung junger Mütter Neubrandenburg/ Greifswald. Ein gemeinsames Projekt der Universitätsmedizin und der Universität Greifswald mit der Hochschule Neubrandenburg konnte sich für das Exzellenzforschungsprogramm des Landes qualifizieren. Die Wissenschaftler wollen die psychosoziale und neurobiologische Gesundheit von Schwangeren und jungen Müttern untersuchen. Einblick in die Aquakultur Greifswald/Karlsburg. Die Zusammenarbeit zwischen der Universitätsmedizin Greifswald und dem Klinikum Karlsburg auf dem Gebiet der Herzmedizin wird mit dem gemeinsamen „Herzzentrum Vorpommern“ auf ein neues Niveau gehoben. Damit soll die hoch spezialisierte herzmedizinische Versorgung im östlichen Landesteil auch angesichts der demografischen Entwicklung weiter ausgebaut und verbessert werden. „Unter dem Dach des Herzzentrums Vorpommern soll eine flächendeckende und qualitätsgebundene wohnortnahe Versorgung von Patienten mit Herzerkrankungen sichergestellt werden, gemeinsam im Verbund mit den Krankenhäusern und niedergelassen Ärzten“, sagt Prof. Dr. Stephan Felix, Direktor des Zentrums für Innere Medizin B an der Universitätsmedizin Greifswald. „Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit bei der Behandlung der chronischen Herzschwäche.“ werden in Deutschland jährlich in Aquakultur-Betrieben erzeugt. Der Anteil, der in Mecklenburg- Vorpommern hergestellt wird, liegt bei etwa 1170 Tonnen. Die Forschungsarbeit in Born widmete sich in den vergangenen Jahren vor allem der Verbesserung von Technologien zur Produktion von Fischen in Aquakultur- Kreislaufanlagen. Seit dem Jahr 2000 wurde der Forschungsbetrieb mit Geld vom Land und aus den EU-Fischereifonds unterstützt. Impressum Verleger Nordkurier Mediengruppe GmbH & Co. KG Friedrich-Engels-Ring 29 17033 Neubrandenburg Geschäftsführer Lutz Schumacher 0395 4575-100 Redaktion Chefredakteur Lutz Schumacher 0395 4575-100 Verantwortlich für den Inhalt Sirko Salka 0395 4575-457 Anzeigen Nordkurier Media GmbH & Co. KG Friedrich-Engels-Ring 29 17033 Neubrandenburg Jörg Skorupski (Leitung) 0395 4575-320 Druck Nordkurier Druck GmbH & Co. KG Flurstraße 2 17034 Neubrandenburg Geschäftsführer Rainer Zimmer 0395 4575-700 Die Nordkurier-Beilage erscheint am 15.06.2018 in der Gesamtauflage des Nordkurier. das vollständige medizinische Diagnostik- und Therapiespektrum an.“ Patienten können sich in der sogenannten „Lipidambulanz“ hinsichtlich ihres kardiovaskulären Gesamtrisikos untersuchen lassen, der Schwerpunkt liegt dabei auf angeborenen und erworbenen Fettstoffwechselstörungen. Außerdem werden bei Bedarf eine molekulargenetische Diagnostik und eine umfangreiche Lebens- und Ernährungsberatung angeboten. „Die einzige Spezialambulanz dieser Art in Vorpommern ist eine wichtige Ergänzung des medizinischen Leistungsspektrums für Menschen in dieser Region“, erklärt Prof. Dr. Stephan Felix, Direktor der Klinik für Innere Medizin B der Universitätsmedizin Greifswald. Schwerin. Rund 4000 Männer und Frauen studieren derzeit Medizin in MV. Die Zahl der Interessenten ist aber deutlich höher: Auf einen Studienplatz kommen vier Bewerber. Aus diesem Grund fordert Gesundheitsminister Harry Glawe mehr Studienplätze für Medizin In der Lipidambulanz gibt es umfassende Beratung zum Risiko von Fettstoffwechselerkrankungen. Foto: UMG/Manuela Janke Stipendium gegen Ärztemangel auf dem Land Anzeige an den Hochschulen im Land. Derzeit versucht das Ministerium, angehende Ärzte mit einem Stipendium zu binden. Medizinstudenten, die an einer Hochschule im Land eingeschrieben sind, können 300 Euro monatlich für einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monaten beantragen. Sie verpflichten sich dafür, nach Ausbildung für mindestens fünf Jahre in ländlichen Regionen ärztlich tätig zu sein. Anträge für den nächsten Förderbeginn für das Wintersemester können bis zum 15. August eingereicht werden. NEUE ÄRZTLICHE LEITUNGFÜR INNERE MEDIZIN & NEPHROLOGIE IM MVZ DIAVERUM NEUBRANDENBURG: WIRBEGRÜSSEN DR.MED.LEILA KHUBNAZAR AN UNSEREN STANDORTEN IN NEUBRANDENBURG UNDANKLAM BIETEN WIRIHNEN UNTERANDEREM: • Betreuung vonNieren- und Hochdruckerkrankungen • AllegängigenDialyseverfahren (auchBauchfelldialyseund Heimdialyse) HIER FINDEN SIEUNS MVZ Diaverum Neubrandenburg Johannesstr.12 17034Neubrandenburg StandortAnklam Hospitalstr.19 17389Anklam Terminvereinbarung für alleStandorte unter0395-4550380 www.diaverum.de • Ernährungsberatung • Behandlungvon Fettstoffwechselstörungen • HausärztlicheBetreuung

Stadtmagazin

Stadtmagazin Juli
Stadtmagazin Juni
Stadtmagazin Mai
Stadtmagazin April
Stadtmagazin März
Stadtmagazin Februar
Stadtmagazin Januar

Nordkurier Ratgeber

Ratgeber Traumjob
Ratgeber Traumjob
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Ratgeber Garten Ausgabe MSP

Kompakt

Kompakt Juli/August
Kompakt Juni
Kompakt Mai
Kompakt April
Kompakt März
Kompakt Februar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt November
Kompakt Oktober_2016
Kompak September 2016
Kompakt Juli/August 2016
Kompakt Juni_2016
Kompakt Mai 2016

Weitere Magazine

RadTour