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ZUFRIEDENE MITARBEITER

ZUFRIEDENE MITARBEITER BRINGEN ZUFRIEDENE PATIENTEN WasmachtgutePflege aus? Was kann ein Pflegedienst leisten, was muss er leisten? Damit setzt sich das Team vom Neubrandenburger Pflegedienst wilma tagtäglich selbstkritisch auseinander. Im Gespräch mit Susanne Eichler gibt Sven Frericks Antworten. Herr Frericks, bei der Fülle an Pflegediensten auf dem Markt ist der Ihrige –obwohl sehr jung –doch sehr bekannt. Wie haben Sie das geschafft? Das hat zunächst sicher mit unserem Werbeauftritt zutun: Wir haben bei den Marketingmaßnahmen stets der Pflege ein Gesicht gegeben, indem wir die Gesichter unserer Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt haben. Beider Personalfluktuation, die es für gewöhnlich im Bereich der Pflege zu verzeichnen gibt, wurde uns davon zwar abgeraten. Aber wir haben es dennoch gewagt, weil wir nämlich überzeugt sind von unserer Personalpolitik. Und siehe da: Alle Leute, die beispielsweise auf unseren Autos abgebildet sind, arbeiten nach wie vor bei uns. Wie sieht denn Ihre Personalpolitik aus? Unsere mittlerweile 150 Mitarbeiter haben überwiegend Teilzeitverträge. Jede Überstunde wird direkt am Monatsende abgegolten. Mehrarbeit zahlt sich bei uns aus. Damit ist die Bereitschaft für Extra-Dienste besonders groß. Der Einstiegslohn bei uns beträgt 13 Euro pro Stunde plus Zuschläge. Das ist nur ein Aspekt, aber ein wichtiger. Zufriedene Mitarbeiter schaffen zufriedene Patienten. Und das ist wohl ein weiterer Grund, warum wir so bekannt sind: die Qualität unserer Leistungen. Bei der MDK –Qualitätsprüfung erreichten wir eine 1,0! Was macht denn gute Pflege eigentlich aus? Gute Pflege beginnt aus unserer Sicht mit guter Beratung. Dabei ist Sven Frericks es nicht unser Bestreben, Patienten von anderen Diensten zu uns abzuwerben. Andererseits legen wir aber auch darauf Wert,dassPatienten nicht unversorgt sind und weisen deshalb auch keine einzige Anfrage ab. -Anzeige - Wie schaffen Sie das? Sie müssen doch auch auf Ihre Kapazitäten schauen. Das schaffen wir, indem wir in Netzwerken arbeiten. Das heißt, wir laden anderePflegedienste dazu ein, das Konkurrenzdenken abzulegen und uns besser am Markt zu ergänzen. Wenn etwa Pflegedienst XY bereits Patienten inBurg Stargard betreut, dann regen wir an, einen Patienten von uns ebenfalls aus Burg Stargard mit zu übernehmen. Das schont Zeit, Geld und auch die Umwelt. Ohnehin verbringt eine Pflegekraft etwa 30 Prozent seiner Arbeitszeit auf der Straße. Dagilt es, die Touren effizient zu gestalten. Auch das schafft Mitarbeiterzufriedenheit über die Bezahlung hinaus. Am Ende geht es sowieso um den Patienten. Wie? Der Umwelt zuliebe geben Sie Patienten ab? Foto: wilma Uns geht es nicht um Gewinnmaximierung. Mit Pflege kann man nicht reich werden. Es sei denn, man betreibt Ausbeutung am Mitarbeiter. Davon können wir uns gänzlich freisprechen. Um das zu unterstreichen, haben wir jetzt sogar als Privatunternehmen die Gemeinnützigkeit anerkannt bekommen. Pflegeleistungen sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Deswegen werden die Kosten auch von der gesamten Gesellschaft getragen. Auch das haben wir bei unseren Beratungen im Blick. Da schauen wir sehr genau, was das Beste ist für den Patienten. Pflege ist soindividuell wie der Patient selbst. Nichtselten kommen wir dann überein, dass beispielsweise zunächst eine Haushaltshilfe oder Betreuung ausreicht. Keinesfalls wollen wir die Pflegekassen schröpfen so gut es geht, sondern möglichst lange die Selbständigkeit der Patienten bewahren und fördern. Wir wiegen immer ab: Wieviel kann, wieviel muss ein Pflegedienst leisten? Oft gilt: weniger ist mehr. Stärkt Ihnen das neue Pflegestärkungsgesetz dabei den Rücken? Wirsind In der Tatsind mit dem Pflegestärkungsgesetz sehr viel bessere Rahmenbedingungen geschaffen worden. Die psychische Betreuung ist dadurch in den Vordergrund gerückt worden. Pflege ist eben oft auch Anwesenheit. Und so können unsere Mitarbeiter nun auch einfach mal mit den PatientenBummeln gehen oder sie zu einem Konzert begleiten. Das entlastet auch pflegende Angehörige. Dies können Sie demnächst von Ihrer neuen Tagespflegestätte aus noch besser anbieten. Genau. Das und noch viel mehr. Im September werden wir unsere Tagespflege „Franz &Frieda“ in der Neubrandenburger Innenstadt eröffnen. In den Namen haben wir ganz bewusst kontakt@wilma-pflegedienst.de Tel.: 0395570 83313 auch einen männlichen Namen integriert. So wollen wir deutlich machen, dass hier nicht nur strickenden Frauen anzutreffen sein werden. Handwerkern, Zeitungsschau, Fußballabende, zusammen einkaufen und kochen – all das soll dort passieren. Körperpflegerische und genauso psychosoziale Bedürfnisse können wir dann gleichzeitig abdecken. Zudem trainieren wir dort Fähigkeiten wie Stulle schmieren und Schnürsenkelbinden, damit unsereBesucher solange wie möglich fit für die eigene Häuslichkeit sind. Dafür stellen wir im Übrigen weitere zwölf Mitarbeiter ein, von denen ganz bestimmt das eine oder andere Konterfei bald auch unseren Werbeauftritt schmücken wird. www.wilma-pflegedienst.de Dank franz & frieda geht es uns allen wiedergut.

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