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SEITE 18 FREITAG, 15.

SEITE 18 FREITAG, 15. JUNI 2018 Den sommer aktiv genieSSen Jörg Leja durfte sein Hobby zum Beruf machen. Seit einem Jahr ist er Segeltrainer in Vollzeit. Foto: Malte Schindel Des Segelmeisters Revier Jörg Leja bildet beim Röbeler Segelverein Kinder und Jugendliche aus. Wenn er nicht gerade den Nachwuchs trainiert, ist er gern selbst auf dem Wasser unterwegs. In der Segler-Szene ist er aber nicht nur deshalb kein Unbekannter. Von Malte Schindel Röbel. Ein kritischer Blick auf das Segelboot – und Jörg Leja gibt das Zeichen: „Damit bin ich noch nicht zufrieden. Hier muss noch nachjustiert werden”, sagt der Mann, der im Röbeler Segelverein den Nachwuchs trainiert. Kein Kind darf auf das Wasser, ohne richtig gesichert zu sein. „Zum Glück bin ich bisher von Schreckmomenten verschont geblieben. Meine Kollegen haben da schon andere Sachen erlebt”, sagt Leja. „Auf dem Wasser Anzeige www.mrssporty.com WOHLFÜHLEN MITDEM MRS.SPORTY FITNESSKONZEPT Gutschein für 30 Tage Gratistraining* Mrs.Sporty Neubrandenburg Woldegker Straße 27,1.OG 17033Neubrandenburg Tel.:0395-35 09 09 48 www.mrssporty.de/club393 *Nur für Interessentinnen, die noch nichtMitglieder sind. Nureinmal einzulösen. Nichtverkäuflich. kann es heikel werden. Man muss richtig aufpassen.” Der 48-Jährige trägt eine große Verantwortung. Die Kinder und Jugendlichen sollen nach dem Training schließlich wieder unbeschadet nach Hause kommen. Die Familie eint die Liebe zum Wassersport Immer wieder zurückgekehrt ist auch Jörg Leja. Röbel, das friedliche Örtchen an der Müritz, wird er auch zukünftig nicht verlassen, ist er sich sicher. Lediglich für Regatten auf anderen Seen und Meeren. Aber das sei ja nichts von Dauer. Aufgewachsen ist Leja in der Region. Und auch die ersten Erfahrungen auf dem Wasser sammelte der gelernte Elektro-Maschinenbauer auf der Müritz. Das Segeln wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt: Der Vater tat es und die älteren Geschwister auch. Wenig verwunderlich also, dass er sein Hobby zum Beruf gemacht hat und seit einem Jahr in Vollzeit beim Röbeler Segelverein als Jugendtrainer und -koordinator angestellt ist. „Als die Stelle ausgeschrieben wurde, habe Freizeitbad Greifswald ich mich einfach beworben und dann kam es, wie es gekommen ist. Es macht riesigen Spaß.“ Freude beim Training scheinen auch die Jugendlichen zu haben. Denn Leja hört ihnen zu. Gibt ihnen bei Übungen Zeit. Macht klare Ansagen, bleibt immer sachlich. Vor und nach dem Training gibt es eine kurze Besprechung, was in den nächsten Stunden ansteht, beziehungsweise wie das Training gelaufen ist. Und die Kids passen genau auf, was ihr Lehrer ihnen beibringt – meistens zumindest. „Bei den Jüngeren muss ich mich öfter wiederholen, aber grundsätzlich ziehen immer alle super mit”, sagt Leja. Mehrmaliges Wiederholen sei auch so ziemlich das Einzige, was ihn auf die Palme bringe. „Wenn keiner zuhört, kann ich schon fuchsig werden.” Und beim Thema Pünktlichkeit sei er sensibel. Schließlich soll die gesamte Trainingszeit ausgiebig genutzt werden. Aber grundsätzlich bringe den 48-Jährigen nichts so schnell aus der Fassung, meint er. „Eigentlich müsste ich sogar häufiger was sagen.“ Wer segeln will, muss körperlich fit sein Leja ist locker drauf, lacht viel, hat Spaß bei der Arbeit. „Aktuell kann ich mir keinen anderen Job vorstellen.” Vor allem weil er ständig an der frischen Luft sei, gefalle ihm sein Beruf so sehr. Und eine Wasserratte sei er auch, aber keine klassische. „Ich bin schon lieber auf statt im Wasser”, betont er und lacht. Und wer Segeln gehe, sei auch in Sachen Fitness gut aufgestellt. „Segeln ist sehr gesund für den Körper. Zum einen werden viele Muskelgruppen beansprucht. Zum anderen wird auch die geistige Fitness trainiert. Man muss schnell und auch vorausschauend denken können.” Ganz so viel für seine Fitness macht der Segellehrer aber nicht, gibt er zu. Die komme vor allem durch die tägliche Arbeit mit den Jugendlichen. „Ich fahre gerne Rad und gehe wandern. Ansonsten steht im Winter Ausdauer-Zirkeltraining auf dem Programm. Das war‘s schon.” Besonders wichtig seien – neben der körperlichen und geistigen Fitness – aber auch die Eltern der Kinder. „Ohne die könnten wir eigentlich nicht an Wettbewerben teilnehmen”, stellt der Familienvater klar. „Wenn wir an anderen Orten segeln, müssen die Boote auch irgendwie dahin kommen. Ich kann mit meinem Auto nur ein Boot mitnehmen. Zum Glück fährt auch immer ein Teil der Eltern mit dem eigenen Auto mit.” Für die Unterstützung sei sehr dankbar. Der Sport ist sehr zeitintensiv. Vergangenes Jahr hat Leja mit seinem Nachwuchs an 14 Regatten teilgenommen. Zwar waren diese auf alle Altersklassen verteilt, doch der Trainer musste selbstverständlich überall vor Ort sein. „Das war schon extrem.” Doch der Aufwand lohne sich – Segeln genießt in Röbel einen hohen Stellenwert. „Die internationalen Regatten auf der Müritz vor Röbel sind immer gut besucht. Die Leute lieben es.” Wenn Leja Zeit findet, trainiert er nicht nur seine insgesamt 28 Schützlinge, sondern düst auch selbst gerne über das Wasser. „Wenn ich selbst in Aktion treten kann, ist das noch mal etwas anderes.” Und erfolgreich segelt der 48-Jährige dazu auch noch. In der sogenannten Piraten-Klasse seien er und sein Bruder keine Unbekannten. Mehrere Rennen konnten die beiden Männer gewinnen. Bei den Deutschen Meisterschaften holten sie bei 32 Teilnehmern mal den zehnten Platz. Und auch bei der Europameisterschaft 2017 in Röbel waren die Brüder mit von der Partie. „Wir sind ein gut eingespieltes Team. Doch es ginge bestimmt noch besser. Leider fehlt uns die Zeit zum Trainieren”, so Leja. Kontakt zum Autor m.schindel@nordkurier.de

FREITAG, 15. JUNI 2018 SEITE 19 Den sommer aktiv genieSSen Am 30. Juni wird am Haffstrand wieder das traditionelle Beachvolleyball-Turnier ausgetragen. Foto: Archiv/Nordkurier Tino und Christine Fleischer mit ihren Kindern am Ueckermünder Strand. Foto: Archiv/Nordkurier Sonnen, baden, spazieren gehen – das Ueckermünder Haffbad bietet alles an, was zu einem perfekten Badetag gehört. Die Ueckermünder und das Meer Anzeige Von Simone Weirauch Sanfte Wellen, langer Sandstrand – nicht nur Usedom kann Urlaub. Auch am Haff lockt der große Badespaß für die ganze Familie. Ueckermünde. Papa, das Meer! Ein begeisterter kleiner Junge zerrt an der Hand seines Vaters. Er will zum Strand und ans Wasser. So geht es wohl jedem, der zum ersten Mal ins Ueckermünder Haffbad kommt und den herrlichen Naturstrand erblickt: Man will barfuß durch den Sand auf die Wellen zulaufen. Schwimm-Meister Ulf Albrecht erlebt solche Begeisterung jedes Jahr aufs Neue und freut sich darüber. Eigentlich müsste er die Bemerkung zum Meer jetzt korrigieren, aber er zwinkert nur und meint, so ganz falsch sei das ja nun auch wieder nicht. Nur, dass das Meer eben noch ein Stück weiter draußen liege. Ueckermünde liegt am Haff. Der Sandstrand im Haffbad erstreckt sich über fast einen Kilometer. Kein Wunder also, dass das Haffbad immer mal wieder mit der Ostsee verwechselt wird. Ueckermündes Schwimm- Meister Ulf Albrecht kennt jeden Meter des bewachten Badestrands. Vom Rettungsturm schaut er nach links zum Ueckerkopf und zur Mole, wo die Segler aus der Marina der Lagunenstadt auslaufen. Dann streift der prüfende Blick über 100 Strandkörbe, strahlend weiß, und weiter nach rechts in Richtung Strandhalle. Am und im Wasser tummeln sich schon am Vormittag hunderte Badegäste. Das ist noch übersichtlich, an richtig heißen Tagen sind es bis zu 5000 Besucher. Unter den wachsamen Blicken der Rettungsschwimmer von der Wasserwacht können sie unbesorgt baden. Der Rettungsturm ist jeden Tag von 9 bis 18 Uhr besetzt. Noch bis zu den Sommerferien leistet der 19-jährige Gymnasiast Rico Richter hier viele Stunden Dienst. Er schaut aufmerksam aufs Wasser, wo sich meist nur kleine Wellen kräuseln. Haffbad hat fast 100-jährige Tradition Der Schwimmerbereich reicht bis zu den zehn weißen Tonnen mit gelben Kreuzen. Diese Zeichen trennen den Badebereich vom Fahrbereich der Boote. Das Haff ist an dieser Stelle etwa 2,20 Meter tief. Weiter vorn, bei etwa 80 Zentimeter Wassertiefe, grenzen rote Bojen den Nichtschwimmerbereich ab. Aber auch dahinter wird es nur allmählich tiefer. „Wir haben hier beste Badebedingungen für Familien mit Kindern“, sagt Ulf Albrecht. Seit fast 100 Jahren erholen sich die Ueckermünder und angereiste Badegäste im Haffbad. 1927 ist das Bad mit seinem Naturstrand, der Strandhalle und der Seebrücke eingeweiht worden. Drüben auf Usedom entwickelte sich in dieser Zeit der Badebetrieb rasant. Der aufblühende Tourismus sollte auch Ueckermünde beleben. Aus den Archiven seines Vaters Hans-Eberhard Albrecht, Vorsitzender des Ueckermünder Heimatvereins, kennt Ulf Albrecht die Ansichtskarten aus den 30er Jahren, die einen quirligen Badebetrieb dokumentieren. Das ist bis heute so geblieben. „Aber so schön wie heute war es im Haffbad wohl zu keiner Zeit“, meint der Schwimm-Meister. Zwar fehlt die Seebrücke, die einst in Höhe der Strandhalle ins Wasser führte. Aber die vermisst hier eigentlich niemand. Strand, Promenade und Mole laden zum Spazieren ein. Die Promenade führt vorbei an der Strandhalle, an dem sanierten Umkleide- und Schwimm-Meister Ulf Albrecht (li.) und Rettungsschwimmer Rico Richter von der Wasserwacht. Fotos (2): S. Weirauch Schwimmmeistergebäude, bis hin zur Ueckermündung. Mehrere Verkaufspavillions stehen im Haffbad, die Betreiber sorgen für Essen und Getränke. Auch Strandwaren gibt es dort zu kaufen. Natürlich auch Fisch, der bei den Freester Fischern eingekauft wird. Spielplätze für die Kinder, Minigolf für die ganze Familie und weitere Sport- und Spielmöglichkeiten bietet das Haffbad. Neuer Park erinnert an Schloss Sanssouci Und wer es ein bisschen ruhiger haben möchte, der spaziert durch den neu gestalteten Strandpark. „Gepflegt wie der Park in Sanssouci“, schwärmt Ueckermündes Kämmerer Joachim Trikojat, der im Sommer morgens vor der Arbeit gern mal ins Haffbad radelt. Bevor die ersten Badegäste kommen, ist es am schönsten dort, meint er. Ganz still. Die Stadt hat in diesem Jahr wieder eine Busverbindung von der Altstadt zum Haffbad eingerichtet. Jetzt fährt die „Strandlinie“ wieder regelmäßig zum Haffbad, das schließlich einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte ist. Besonders an heißen Tagen. Für Schwimm-Meister Ulf Albrecht sind es die liebsten. Auch, wenn er manchen Badegast, der leichtsinnig auf den Buhnen herumklettert, zur Ordnung rufen muss. Der Badeausflug ans „Meer von Ueckermünde“ soll schließlich für jeden ein unvergesslich schönes Erlebnis bleiben. Kontakt zur Autorin s.weirauch@nordkurier.de Geben Sie Ihre Gesundheit in professionelle Hände Unsere Leistungen: JETZT NEU! 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