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RadTour

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RadTour heißt der neueste Titel aus der Magazin-Familie unseres Hauses. Es ist ein Freizeitmagazin für Aktiv-Urlauber. Die Reporter des Nordkurier sind die vorgestellten Routen Kilometer für Kilometer abgefahren. Diese geballte Lokal-Kompetenz, unschätzbare Ortskenntnis und die Erfahrung, wie die Menschen in Meckpomm wirklich ticken, finden die Leser auf 100 Seiten im neuen Magazin. Echte Fischköppe tischen Ihnen kulinarische und kulturelle Leckerbissen auf; und Prominente wie Johann Lafer, Michael Kessler, Marc Bator, Sebastian Krumbiegel oder Frank Schöbel verraten exklusiv ihren Meckpomm-Geheimtipp. In „Radtour durch Mecklenburg-Vorpommern“ erfahren Sie die neuesten Trends zu E-Bikes, Sattel oder Fahrrad-Träger und die wichtigsten 12 Urlaubs-Apps im Test. Ein großes Gastro-Special mit den herrlichsten Landgaststätten und entspanntesten Unterkünften rundet das neue Magazin ab.

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ad-geber Unter die Räder kommen Mit Fahrrädern ist es wie mit den Menschen: Bei der Wahl des passenden Gefährten brauchen Sie viel Fingerspizengefühl und einen Klacks Selbstironie. BMX, E-Bike oder Klapprad –was für ein Radtyp sind Sie? Von Simone Schamann 1 BMX-Rad Sie bretern im Wald durch steile Krater, wühlensich durch matschige Pisten, üben Tricks aufbetoniertenRampen–und nehmen dabeiinKauf, sich alle Knochen zu brechen. BMXler sind sportliche Draufgänger und ihre 20-Zoll-Bikes nichts für Hobbyradler. Unter Anleitung von verantwortungsvollen Trainern ist Ofroad- Biken ein faszinierender Sport, der große Körperbeherrschung erfordert. Wenn Sie mit Ihrem Rad Abhänge und Treppen runterfahren wollen, liegen Siemiteinem BMX-Bike richtig. Für alle anderen ist das Extremsport-Rad ungeeignet. 2 Rennrad Es ist längst ein wichtiges Statussymbol trendbewusster junger Menschen. Ihr teures, schlankes, möglichst buntes Rennrad mitmesserdünnen Reifensoll ausdrücken: Ich fahre doch nicht durch Wald und Wiesen, bewahre, nurzurUni, ins Café oder zuFreunden! Es gibt angenehmere ArtenderFortbewegung als auf einem brethart gefederten Rennrad über Kopfsteinplaster zuholpern. Aber wer einechter Hipster seinwill, muss auch mal die Pobacken zusammenkneifen. Verwechslungsgefahr mit echten Sportlern, die Rennrad fahren (Helm, Brille, Werbetrikot), besteht deinitiv nicht. 3 Klapprad Kleine Reifen, hoherLenker, Stahlrahmen und Rücktritbremse – original Klappräder aus den1970er- und 1980er-Jahren sind noch lange nicht ausgestorben. Im Internet werden Mifa-Klappräder aus der DDR und westliche „Bonanzaräder“ ab 100 Euro angeboten. Es gibt sogar diverseKlapprad-Clubs, deren Mitglieder ihre Retro-Räder liebevoll „pimpen“ (aufmotzen), um sich dann auf oiziellen Events wizige Rennen zuliefern. Tiefer gelegt wie einst der Opel Manta hat dasKlapprad deinitiv dasZeugzumKultobjekt. Wegen fehlender Gangschaltung und Schnitigkeit nicht immer alltagstauglich, als Zweitrad fürNostalgiker aber perfekt geeignet. Nachfolger des Urgesteins ist übrigens dasmoderne Faltrad. Ultraleicht und sekundenschnell zusammengeklappt ist es beiBahnpendlern äußerst beliebt. 4 E-Bike Überall dort, wo Hügel und Berge die Landschaft prägen, ist dasteilmotorisierte Fahrradsalonfähig. Viele süd- und miteldeutsche Hobbyradler sind auf Bikesmit Turbofunktion umgestiegen, weil sie es sathaben, nach krassenSteigungenvöllig entkräftet ihr Ziel zuerreichen. In lachen Regionen wieMeckpomm wird E-Bike- Fahrern oft Faulheit unterstellt. So nach dem Moto:Dakann man sich ja gleich ein Mofa kaufen... Sorry, stimmt nicht. Troz Elektromotormuss auch aufdemE- Bikedurchgehend in diePedalegetreten werden–derWiderstand ist einfach nicht ganz so groß. Für Menschen, die gesundheitlich angeschlagen sind oder erst mal Kondition aubauen müssen, ist das E- Bike deshalb auch auf demplatenLand eine wirklich tolle Sache. 58 |59 radtour

5 Stadtrad Arthrose, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes. Der vonZivilisationskrankheiten bedrohte Büromensch um die40 legt sich gern ein Citybikezu,mehr Bewegung im Alltagsoll ja die beste Vorsorge sein. Inseiner Fantasie sieht sich der Schreibtischtäter vor Gesundheit strozend mit wehendem Schlips zur Arbeit lizenund unterwegs noch schnell einen Gemüse-Smoothie trinken –dawird der Arzt beim nächsten Check-up Augen machen. In derRealität spaltet sich die Citybike-Zielgruppe in zwei Lager. Die einen fahren vonnunan wirklich fast täglich hoch motiviert mit dem Raddurch die Stadt und werden im Laufe ihrer Radler-Karriere manchmal zu echten Sportfreaks („Ich laufe jezt auch Marathon...“). Bei den anderen versauert das Citybikenach einigen Wochen dort, wo auch viele Hometrainer verstauben: nebenderFamilienkutsche in derGarage. 6 Liegerad Liegeradler bewegen sich in jeder Hinsicht in anderen Sphären. Auf demAsphalt weit unten, intellektuell aber weit überallen anderen Verkehrsteilnehmern. Stat sich wie der Normalbürger einfach ein schickes Bikezuzulegen, hat sich der Liegeradler zunächst intensiv mit den Grundlagen derFortbewegung und des Fahrradbaus auseinandergesezt. Fazit: Der klassisch aufrechte Drahtesel fährt unökonomisch, eine Fehlkonstruktion! Das aerodynamische Liegerad kann mit optimiertem Luftwiderstand, eizienter Kraftübertragung und ermüdungsfreier Sizposition aufwarten, also her damit. In derSzenesind häuig Eigenbauten anzutrefen. Der Horizontalradler geht den Dingen nicht nur gern auf denGrund, er geht auch gern selbst ans Werk. 7 Hollandrad Fans der niederländischen Radelkultur sind ausPrinzip entschleunigt unterwegs, oft zusäzlich gebremst durch einen gefüllten Fahrradkorb (Baumwollbeutel mit herausragenden Lauchstangen/Tupperdosen für Gruppenauslug/Koferradio). Kleines Manko: Schon sanfte Steigungen können dieAusfahrt auf demHollandrad zurehrgeizigen Kraftübung machen, der formschöne, aber schwerfällige Fahrradtyp ist deshalb besonders häuig im Norden anzutrefen. Gemütliche Breitreifen, komfortabel gebogene Lenkstange, bequemer Satelund, ganz wichtig, eine fröhliche Klingel („dring-dring!“) sind genau das Richtige für freundliche Fischköppe, diesich an derfrischen Luft nicht quälen, sondern Spaß habenwollen. Frank schöbel sänger,Musiker,schauspieler Mein Meckpomm-Tipp mit dem rad bin ich am liebsten rund um kühlungsborn unterwegs, also Bad doberan, heiligendamm, wittenbeck, Bastorf, kägsdorf ... mit 19 bin ich übrigens mal mit dem Fahrrad an einem tagvon leipzig über Berlin und dann weiter zum Zelten bis nach trassenheide auf der insel usedom gefahren. dafür brauchte ich damals 12 stunden. ich hatte nur noch einen campingbeutel und das Zelt dabei. das war eine ziemlich harte tour, hatte aber auch was.

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