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Seite 24 Lehrstellen

Seite 24 Lehrstellen Kurier Freitag, 19. Oktober 2018 Werkstatt und Büro statt Hörsaal an der Uni Von Aleksandra Bakmaz Noch entscheiden sich Abiturienten vor allem für ein Studium. Welche Vorteile eine Ausbildung hat, will die Arbeitsagentur künftig stärker an Gymnasien vermitteln – und damit kräftig für eine Lehre trommeln. Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will im kommenden Jahr ihre Berufsberatung an Schulen intensivieren. „Wir wollen in den Oberstufen der Gymnasien verstärkt beraten“, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Ziel sei nicht, Jugendlichen das Studieren auszureden, sondern ihren Blick auf das Berufswahlspektrum zu verbreitern. „Man muss zeigen, dass die duale Ausbildung keine Sackgasse ist.“ Die Abbruchquoten an den Universitäten seien beträchtlich, gerade bei den Bachelor-Studiengängen, so Scheele. „Da ist es bei dem einen oder der anderen sicherlich vernünftig, auch in Richtung duales Studium oder duale Ausbildung zu beraten.“ Lehre oder Studium? Welcher Beruf soll es sein? Um Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, brauchen junge Leute viele Informationen. Foto: DAVID Ebener Soll ich einen Beruf erlernen oder doch lieber studieren? Das spricht für eine Ausbildung: - ermöglicht die Beschäftigung mit praktisch-organisatorischen Tätigkeiten - der Abschluss wird nach drei Jahren erlangt, Abiturienten können die Zeit sogar oft verkürzen - mit einer Fortbildung zum Meister/Techniker wird eine gute Grundlage für eine Führungstätigkeit oder eine Selbstständigkeit gelegt - bei einer betrieblichen Ausbildung gibt es eine Ausbildungsvergütung - ein Studium ist nach dem Abschluss noch möglich Das spricht für ein Studium: - ermöglicht es, wissenschaftlichen Interessen nachzugehen und intellektuelle Fähigkeiten zu entwickeln - für bestimmte Berufe wie Arzt, Lehrer, Anwalt ist ein Studium die Zugangsvoraussetzung - beim Studium erworbene Schlüsselkompetenzen sorgen für mehr Flexibilität und Mobilität - in vielen Bereichen Voraussetzung für gehobene berufliche Positionen/höheren Verdienst - langfristig gibt es einen guten Arbeitsmarkt für Akademiker Nicht nur Studium ins Auge fassen Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) aus dem vergangenen Jahr bricht fast jeder dritte Bachelor-Student sein Studium ab. Auch um die Studienabbrecher wolle sich die BA verstärkt kümmern. „Wir wollen an der Schnittstelle von der Schule in den Beruf möglichst noch weniger junge Menschen ,verlieren‘ als bisher.“ Die Wirtschaft pocht darauf, an allgemeinbildenden Schulen eine verpflichtende Berufsorientierung nach bundesweiten Standards einzuführen. Scheele betonte: „Ich würde jetzt nicht pauschal sagen, dass der Fachkräftemangel mit einer erhöhten Studierneigung zusammenhängt.“ Dennoch müsse man gemeinsam mit Eltern und Lehrern so beraten, dass die Berufswahl ausgewogener ausfalle in den Gymnasien. „Das machen wir jetzt.“ Die BA sei zwar schon an den Gymnasien tätig – „aber nicht in dem Umfang wie in der Sekundarstufe I“, sagte Scheele. Für das kommende Jahr könne man sich vorstellen, die Berufsorientierung der Klassen acht bis zehn in den Oberstufen fortzusetzen. „Und dass möglicherweise auch mal Jugendliche, die nicht studiert, sondern eine Ausbildung gemacht haben, selbst berichten, welche gute berufliche Perspektive sie haben“, sagte Scheele und zählte die Möglichkeiten auf: „Man kann studieren, noch eine Ausbildung machen, seinen Meister machen, einen Betrieb übernehmen, einen Techniker aufsetzen.“ Anzeige UnsereAuszubildenden &Studenten Stand: August 2018 spk-nbdm.de Lernen ist einfach. Wir suchen Dich! Auszubildende (m/w) Unsere fünf Ausbildungsberufe: Mit dem richtigen Ausbildungspartner Karriere machen. Interessiert? Wenn ihr kontaktfreudige, erfolgsorientierteund teamfähige Realschüler oder Gymnasiasten seid, passt ihr gut in unser Sparkassenteam. EureBewerbung mit Lebenslauf und den beiden letzten Zeugnissen schickt bitteandie Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, Personalabteilung, SylkeMatthus, PF 11 01 61, 17041 Neubrandenburg. i der-Darlehen Ausgezeichnet als 2018 •Verfahrensmechaniker (m/w) für Kunststoffund Kautschuktechnik •Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) •Mechatroniker (m/w) •Industriekaufmann/-frau •Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Was wir bieten: •Attraktive Vergütung •Verpflegungszuschuss •Büchergeld für Fachliteratur •Abwechslungsreiche und spannende Ausbildung •Interne und externe Trainings/Schulungen •Gute Übernahmechancen nach deiner Ausbildung Haben wir Dich neugierig gemacht? Diese und weitere Positionen findest duunter www.nordex-online.com NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ DZ MZ MST MSM PZ TZ

Freitag, 19. Oktober 2018 Lehrstellen Kurier Seite 25 Foto: Stephanie Pilick Warum manche Lehrstellen Ladenhüter sind Keine Sonntagsbrötchen mehr, kein frisches Fleisch und Restaurants, die nur noch ab und zu auf haben? So könnte die Zukunft aussehen, denn in vielen Ausbildungsberufen zeichnet sich ein dramatischer Fachkräftemangel ab. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Von Tobias Hanraths Bonn. Wer vom Fachkräftemangel hört, denkt vielleicht zunächst an Ingenieure und IT-Spezialisten. Lücken und Engpässe gibt es aber auch in anderen Jobs – und zwar vor allem bei den Ausbildungsberufen. Ein ganz neues Phänomen ist das nicht. „Seit dem Jahr 2011 steigt die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze, die Passungsprobleme nehmen zu“, sagt Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). „Das heißt, die Ausbildungswünsche der Jugendlichen und die Ausbildungsplatzangebote der Betriebe passen nicht mehr zueinander.“ Davon sind nicht alle Regionen und Branchen gleichermaßen betroffen – und auch nicht aus den gleichen Gründen. Im Gastgewerbe, bei den Köchen und Hotelbeschäftigten etwa, ist die Lage geradezu dramatisch. So bleibt zum Beispiel jeder dritte Ausbildungsplatz für Restaurantfachleute unbesetzt, sagt Pieper. „Betroffen sind auch das Lebensmittelhandwerk – die Fleischer, die Bäcker –, dann die Baubranche und die Gebäudereiniger.“ Auch sonst im Handwerk klagen viele Betriebe über ausbleibende Azubis. „Was auch daran liegt, dass es da sehr viele kleine Betriebe gibt, die als Ausbildungsbetrieb für Jugendliche oft nicht so attraktiv sind“, erklärt Pieper. Allerdings leide längst nicht das ganze Handwerk unter einem Fachkräftemangel. „Es gibt Berufe wie den Kfz-Mechatroniker oder den Tischler, die keine Probleme haben.“ Und auch in der Altenpflege gibt es eher keinen Mangel an potenziellen Azubis – sondern eher zu wenig Ausbildungsplätze, um die steigende Nachfrage einer alternden Gesellschaft zu decken. Doch warum sind manche Ausbildungen für Jugendliche attraktiv und andere nicht? Das liegt einerseits an Faktoren wie den Arbeitszeiten, die vor allem im Gastgewerbe ein Problem sind. Hinzu kommt der Ruf eines Jobs: „Der Beruf ist eine Art Visitenkarte für ihr soziales Umfeld, das ist Jugendlichen sehr wichtig“, erklärt Pieper. „Und da ist der Fleischer oder der Bäcker eben nicht so angesehen wie der Kfz-Mechatroniker, der Mediengestalter oder der Kaufmann.“ Nicht immer entspricht dieser Ruf der Realität – viele Vorstellungen sind veraltet oder schlicht falsch. „Die Berufsbilder ändern sich gerade durch die Digitalisierung“, sagt Pieper. „Der Schornsteinfeger zum Beispiel steht heute nicht mehr nur auf dem Dach und reinigt den Kamin, der analysiert per Laptop die gesamte Heizungsanlage.“ Werbetrommel für Jobs mit falschem Image Hier könnte Aufklärungsarbeit dazu beitragen, Jobs spannender und attraktiver zu machen. Auch eine gute Außendarstellung kann Unternehmen helfen, wieder mehr Azubis zu finden, so Pieper: „Wir wissen aus eigenen Untersuchungen, dass ein positives Betriebsklima wichtig für Jugendliche ist, weil sie daraus auf ein gutes Image des Betriebs und auf gute Ausbildungsbedingungen schließen.“ Anderswo gilt es, Missstände aus der Welt zu schaffen: den rauen Umgangston gegenüber Azubis zum Beispiel, für den viele Küchen berüchtigt sind. „Manche Sachen werden sich aber auch nicht ändern, die Arbeitszeiten in der Gastronomie oder von Bäckern etwa“, sagt Pieper. „Da sollte man den Jugendlichen auch keinen Sand in die Augen streuen.“ Anzeige IHRE AUSZEIT Alle Angebote mit eigener Anreise 189,– p. P. BANSIN/ USEDOM WELLNESS FÜR SIE &IHN Entdecken Sie die Inselschönheit Usedom &die winterliche Ostsee und lassen Sie sich im weitläufigen PURIA- Spa des Hotels verwöhnen. 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Oktober 2019 bieten wir attraktive Ausbildungs- und Studienplätze als INDUSTRIEMECHANIKER/-IN Fachrichtung Instandhaltung ELEKTRONIKER/-IN Fachrichtung Betriebstechnik KAUFMANN/-FRAU FÜR BÜROMANAGEMENT BACHELOR OF SCIENCE Studienrichtung Strahlentechnik BACHELOR OF ENGINEERING Studiengang Maschinenbau BACHELOR OF ENGINEERING Studiengang Elektrotechnik EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH Doris Kohls Personalbetreuung und -entwicklung Latzower Straße |17509 Rubenow Postfach 1125 |17507 Lubmin Telefon +49 38354 4-8205 personalwesen@ewn-gmbh.de Werde jetzt Immobilienprofi und bewirb dich für eine Ausbildung oder ein Duales Studium! Ein spannender Beruf mit Perspektive wartet auf dich. In der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft werden Immobilienkaufleute in vielen Bereichen tätig, z. B. im Vermietungs- und Verkaufsbereich oder der Kundenbetreuung. 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