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Seite 16 Lehrstellen Kurier Freitag, 19. Oktober 2018 Was aus Jugendlichen werden kann Ab ins Beet: Mit einem Reihenzieher bereitet Rachel Ulrich im Garten des Schul-Umwelt-Zentrums in Berlin den Boden vor, um Blumen einpflanzen zu können. Foto: Franziska Gabbert Gärtner: Alles im grünen Bereich Die Fachleute für Pflanzen aller Art brauchen Geduld, Fingerspitzengefühl und Kreativität. Mitunter kann ihr Beruf aber auch körperlich anstrengend sein. Die Arbeitsbereiche sind vielfältig. Im Laufe der Ausbildung können sich Azubis spezialisieren. Von Sabine Meuter Berlin. Säen, pflegen, düngen – es dauert, bis eine Pflanze so weit entwickelt ist, dass sie verkauft werden kann. Somit braucht Rachel Ulrich für ihren Beruf Geduld und Fingerspitzengefühl. Die 22-Jährige hat vor Kurzem ihre Gärtnerausbildung mit Fachrichtung Zierpflanzen abgeschlossen. Sie lernte und arbeitet jetzt im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte in Berlin. Egal bei welchem Wetter – sie ist viel im Freien. „Es ist einfach toll, im Einklang mit den Jahreszeiten und der Natur etwas Eigenes zu schaffen“, erzählt Ulrich. Deutschlandweit entscheiden sich jedes Jahr rund 5200 junge Leute für eine Gärtner-Lehre. Diese können Azubis in einer von sieben Unterföhring. Die Wahl des Berufs fiel Kevin Pham relativ leicht. „Versicherungen waren ein Thema, bei dem ich überzeugt war, dass man das auch zukünftig immer Fachrichtungen beginnen, erklärt Bertram Fleischer vom Zentralverband Gartenbau (ZVG). Zur Wahl stehen Fachrichtungen wie Obst, Gemüse, Stauden, Bäume oder eben Zierpflanzen, wie bei Ulrich. Möglich sind aber auch Tätigkeiten im Gartenund Landschaftsbau sowie in Friedhofsgärtnereien. Ihren Berufsalltag empfindet sie als abwechslungsreich. Morgens um sieben Uhr geht es los. Als Erstes heißt es: gießen, gießen und noch mal gießen. Außerdem muss sie Pflanzen ein- oder umtopfen sowie Triebe regelmäßig schneiden und stutzen, damit sie besser verästeln. Mitunter kommen auch Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, damit Schädlinge nicht die Blätter und Blüten befallen. noch brauchen wird“, sagt der 23-Jährige. Deshalb entschied er sich für eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Inzwischen ist er im zweiten Ausbildungsjahr bei der Allianz in Unterföhring. Langweilig findet er seinen Beruf nicht. „Allein die Vielfalt der Produkte hat sich in etwa verfünffacht“, sagt Karl Wagenhuber, Koordinator für Berufsausbildung bei der Allianz. Doch es geht nicht nur Zusätzlich gehört es zu ihren Aufgaben, Balkonkästen oder Schalen zu bepflanzen. Dabei ist mitunter die eigene Kreativität gefragt – denn nicht immer haben Kunden bestimmte Wünsche und Vorstellungen. „Ein Sinn für Ästhetik sowie handwerkliches Geschick sind für den Beruf unabdingbar“, sagt Fleischer. Alltag ist körperlich ziemlich anstrengend Wer sich für eine Gärtner- Ausbildung interessiert, sollte mindestens die mittlere Reife haben und körperlich fit sein. Denn: „Manchmal ist der Alltag ganz schön anstrengend“, erzählt Ulrich. Das harte Arbeiten, oft in gebückter Haltung, und das Tragen von schweren Pflanzen – all das kann einem Gärtner um Produkte: Vor allem ist es der Kontakt zu Menschen, der den Beruf abwechslungsreich macht. In der Beratung für den Kunden etwas Passendes finden, telefonisch Rat geben – Einfühlungsvermögen ist hier genauso gefragt wie Hintergrundwissen. Bundesweit befinden sich laut Deutschem Industrieund Handelskammertag (DIHK) mehr als 13000 Kaufleute für Versicherung und Finanzen in der Ausbildung. Generell wird kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt. Es gibt aber bestimmte Vorstellungen in den Ausbildungsbetrieben, sagt Simon Grupe vom DIHK: „Abiturienten und gute Realschüler sind natürlich bei allen Unternehmen heiß begehrt.“ Auch die Allianz verlangt mittlere Reife oder Abitur, so Wagenhuber. Die schulische Leistung sei darüber hinaus aber nicht so wichtig. „Natürlich muss man logisch zusetzen. Inzwischen hilft aber auch moderne Technik bei der körperlichen Arbeit. „Deshalb lernen Gärtner nicht nur den Umgang mit Pflanzen, sondern auch die Bedienung von Computern und speziellen Maschinen“, erklärt Fleischer. Die dreijährige Ausbildung findet nicht nur im Betrieb statt, sondern auch in der Berufsschule. Dort bekommen angehende Fachkräfte im ersten Jahr ein breites Wissen über Pflanzen und die Zusammensetzung von Böden vermittelt. Ab dem zweiten Jahr spezialisieren sie sich. Auf dem Stundenplan steht aber auch, wie man Kunden berät oder Pflanzen erfolgreich vermarktet. Der Gärtnerberuf sei erfüllend, „der Nachteil ist die vergleichsweise schlechte Bezahlung“, sagt Ulrich. Nach ZVG-Angaben liegt die Ausbildungsvergütung zwischen rund 500 Euro im ersten und 925 Euro im dritten Ausbildungsjahr – Schwankungen sind möglich je nach Fachsparte, Art des Ausbildungsbetriebs, Tarifvertrag und Bundesland. „Von dem Geld kann man kaum finanziell auf eigenen Beinen stehen“, sagt Ulrich. Der Bruttolohn für ausgelernte Fachkräfte kann nach Angaben der Arbeitsagentur zwischen etwas mehr als 14 Euro und rund 16 Euro pro Stunde liegen. Bei einer 40-Stunden- Woche ergibt dies einen Verdienst zwischen 2360 Euro und 2620 Euro im Monat. „Die Höhe wird aber von Faktoren wie Standort und Firmengröße beeinflusst“, erklärt Fleischer. denken können und ein Grundverständnis von Zahlen haben“, sagt er. „Aber ob man Spaß am Umgang mit Menschen und an der Thematik hat, ist eine ganz andere Geschichte.“ Die Ausbildung absolvieren angehende Versicherungskaufleute dual im Betrieb und an der Berufsschule. Im dritten Lehrjahr entscheiden sich die Azubis für einen der Schwerpunkte Versicherung oder Finanzen. Nach der Ausbildung können Gärtner je nach Fachrichtung in Gärtnereien für Zierpflanzen, Stauden oder im Obst- und Gemüseanbau sowie in Baumschulen arbeiten. Viele Fachkräfte arbeiten auch in der Umweltpädagogik: Gärtnereien bieten oft speziell für Schulkinder Führungen an, um ihnen die Natur nahezubringen. Auch in botanischen Gärten, Tierparks, Sportanlagen und bei Kommunen finden sie Arbeit. Nach einjähriger Berufserfahrung kann sich ein Gärtner fortbilden und nach zwei Jahren einen Meister machen. Auch ein Studium ist möglich – Universitäten und Fachhochschulen bieten gartenbauliche Studiengänge an. Danach kann man als Führungskraft arbeiten oder in die Forschung wechseln. Versicherungskaufleute sind immer im Kontakt mit Kunden Von Christina Bachmann Der Job basiert auf Pleiten, Pech und Pannen anderer Menschen. Damit sind diese Experten oft einer der ersten Ansprechpartner in Notfällen und Krisen. Souveränes Auftreten gehört für Kevin Pham dazu. Foto: T. Hase NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ DZ MZ MST MSM PZ TZ

Freitag, 19. Oktober 2018 Lehrstellen Kurier Seite 17 Das Ziel: Jungen Leuten in der Region Perspektiven aufzeigen ANZEIGE Stadt engagiert sich nicht nur für die eigenen Azubis Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich deutlich verändert. Ausbildungsunternehmen müssen sich mächtig ins Zeug legen, um gute Fachkräfte für die Zukunft zu sichern. Bestimmte Berufsgruppen scheinen von der „harten Konkurrenz“ unter den ausbildenden Betrieben ausgenommen. „Die Verwaltung gehört scheinbar dazu“, sagt Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer. Das Wört- Ausbildungsleiterin Eileen Porath betreut die Auszubildenden bei der Stadt Prenzlau chen „scheinbar“ wählt er bewusst. „Denn am Ende zählt auch für uns nicht die Menge der Bewerbungen, sondern die Qualität. Unser Anspruch ist es, motivierte junge Leute auszubilden, die später eine gute Arbeit leisten. Auch in der Verwaltung steigen die täglichen Herausforderungen“, macht er deutlich. Dies ist einer der Gründe, warum die Mitarbeiter der Personalabteilung Möglichkeiten der Werbung für eine Ausbildung in der Verwaltung rege nutzen. „Wir sind bei den Messen vocatium und sam regelmäßig mit dabei. Ebenso wie beim Tagder Berufe an der Philipp-Hackert-Schule. Außerdem besuche ich mit unseren Azubis einmal im Jahr die 9.Klassen an der Oberschule Carl-Friedrich-Grabow, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Ausbildung bei uns zu geben, ihnen deutlich zu machen, wie das Anforderungsprofil aussieht und welche Voraussetzungen sie mitbringen müssen, um beim Bewerbungsverfahren überhaupt in die engere Auswahl zu kommen“, erläutert Ausbildungsleiterin Eileen Porath. Dabei kommen dann auch die städtischen Azubis zu Wort, die über ihre Erfahrungen in der Jennifer Becker und Luisa Semder haben in diesem Jahr ihreAusbildung bei der Stadt Prenzlau begonnen. Ihr Ziel: Verwaltungsfachangestellte zu werden. Ausbildung berichten. Selbst in die Werbung zu gehen, ist die eine Seite der Medaille. „Wichtig ist aus unserer Sicht ebenfalls, alle Möglichkeiten und Plattformen der Berufsorientierung zu unterstützen. Denn natürlich ist es unser Ziel, möglichst vielen jungen Leuten nach dem Schulabschluss hier in der Region eine Perspektive aufzeigen zu können, damit sie bleiben oder spätestens nach Ausbildung und Studium wiederkommen“, so Sommer. Deshalb unterstütze und begleite die Stadt alle vor Ort stattfindenden Messen und Berufsorientierungsveranstaltungen. In der Stadtverwaltung selbst absolvieren derzeit acht Auszubildende ihreLehrzeit. „Der Schwerpunkt liegt bei den Verwaltungsfachangestellten, einer unserer Azubis wirdaber auch, weil wir den Bedarf in der Verwaltung haben, zum Fachinformatiker für Systemintegration ausgebildet. Für das nächste Jahr schreiben wir erneut drei Ausbildungsplätze für angehende Verwaltungsfachangestellte aus. Außerdem, und das ist neu, wollen wir eine Fachkraft für Bäderbetriebe ausbilden“, so Eileen Porath. „Ein weiterer Baustein ist die AzubiKarte, die wir vor einigen Jahren eingeführt haben“, ergänzt Silke Liebher, die bei der Stadt für Wirtschaftsförderung zuständig ist. Die Liste der Einrichtungen und Unternehmen, die den Inhabern der Karte Rabatte gewähren, wächst stetig an. „Darunter sind viele lukrative Optionen. Vom Einkaufsrabatt in Modegeschäften über Vergünstigungen in Restaurants bis hin zur Möglichkeit, die Abschlussarbeit professionell in Form bringen zu lassen zu einem besonderen Azubi- oder Studentenpreis.“ Insgesamt 22 Partner unterstützen die AzubiKarte derzeit. Interessenten, die ebenfalls mitmachen wollen, können sich gern melden. Ein weiteres Format, das die Stadt Prenzlau entwickelt hat, ist der Azubi-Stammtisch des Bürgermeisters. „Auszubildende und Dualstudenten aus Unternehmen und Einrichtungen in Prenzlau werden dazu eingeladen. Hier haben sie die Chance, über ihre Ausbildung zu sprechen, sich untereinander auszutauschen und sich darüber zu äußern, was sie sich als junge Leute in Prenzlau und der Region wünschen.“ Die nächste Veranstaltung wird bereits vorbereitet. Am Dienstag, dem 4. Dezember, trifft sich das Stadtoberhaupt von 17 Uhr bis 19 Uhr mit den Azubis in der Gaststätte „Sombrero“. Im Anschluss an das Gespräch lädt er zu Burger oder Pizza und einer Runde Dart ein. Kontakt: Sachgebiet Wirtschaftsförderung Stadt Prenzlau Telefon 03984 /75160 Mail: wirtschaftsfoerderung@prenzlau.de Ansprechpartnerin ist Silke Liebher Undwo bist Du?! Ingenieure Kaufleute Buchhalter IT-Spezialisten Techniker IHR LERNT MIT UNS -und geht mit uns in die Welt Du suchst nach einem für Dich passenden Ausbildungs- oder Studienplatz? Was interessiert Dich? Wosiehst DuDich infünf, zehn oder fünfzehn Jahren? Dort, wo Zukunft geschrieben und gestaltet wird? Dann bist Du bei uns genau richtig! ENERTRAG bietet Dir eine dreijährige Ausbildung oder ein dreijähriges duales Studium. Zahlreiche Möglichkeiten stehen Dir offen. Ausbildung: Wir bilden aus in technischen Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Mathematisch-Technische Softwareentwickler, IT- Systemelektroniker, IT-Kaufmann, Geomatiker, kaufmännischen Berufen imBüromanagement und Industrie sowie imDienstleistungsbereich als Koch. Studium: Dreijähriges Dualstudium mit dem Abschluss als Bachelor inden Schwerpunkten BWL Richtung Industrie, Maschinenbau, Elektrotechnik,ITsowie Regenerative Energien.Während derAusbildung bzw. desStudiums begleitenund unterstützen wirDich, stehen Dirzur Seite und fördern Dich bis zum erfolgreichen Abschluss. Gern kannst DuimVorfeld im Rahmen eines Praktikums unser Unternehmen kennenlernen und erste Einblicke gewinnen. Wir freuen uns auf Dich! Bewerbung an: Bewerbungen@enertrag.com NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ DZ MZ MST MSM PZ TZ

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