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Lehrstellenkurier

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Seite 2 Lehrstellen Kurier Freitag, 27. Januar 2017 Inhaltsverzeichnis Marina Spreemann meint: Hier werden Träume wahr Den Super-Job gibt es sogar in Wirklichkeit Jeder hat einen Traum, mindestens einen. Der eine wünscht sich einen riesigen Lotto-Gewinn, der andere ein Schloss. Mancher sieht sich in einem PS-starken Flitzer durch die Gegend cruisen. Der nächste wartet darauf, endlich Traumprinz oder -prinzessin zu treffen. Zugegeben, nicht alle diese Träume werden sich erfüllen. Der Lotto-Gewinn und das Date mit dem Traumprinz hängen schon von sehr vielen Zufällen ab, die sich kaum beeinflussen lassen. 04 Typisch weiblich Mädchen werden Friseurin, Jungen Autoschlosser? Wie Rollenbilder die Berufswahl prägen können. 10 So läuft‘s mit dem Chef Neun wichtige Schritte zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch im Wunsch-Ausbildungsbetrieb. 06 Mein Fach – mein Job Welcher Ausbildungsberuf passt zu mir? Was Hobbys und Lieblingsfächer bei der Berufswahl verraten. 13 Traumhafte Karriere Was tust du für deinen Traumjob? Schüler berichten, wie sie sich auf ihren Beruf vorbereiten. 08 Lukrative Angebote Wenn es ums Geld geht: Lohnende Jobs. Das spätere Gehalt ist nicht unwichtig bei der Karriere-Frage. 15 Der Weg nach oben Es muss nicht immer ein Studium sein. Wie berufliche Fortbildung jungen Leuten viele Türen öffnet. Es gibt aber auch eine Menge Träume, bei denen es jeder selbst in der Hand hat, ob sie Wirklichkeit werden. Das beste Beispiel ist der Traumjob. Die Lage ist günstig, auch im Nordosten. Azubis und junge Fachkräfte werden in allen Branchen händeringend gesucht. Egal, ob auf der Baustelle, in der Werkstatt, im Labor, auf dem Acker, im Stall, im Krankenhaus, im Kindergarten. Wer die Wahl hat, hat die Qual, heißt die Devise. 17 Unter Beobachtung Assessment-Center oder Online-Test – so fühlen Chefs den Bewerbern auf den Zahn. Tipps für gute Ergebnisse. 20 Vergessene Berufe Wann ein Schmutzschätzer zum Einsatz kommt, und wie Flößer und Seiler heute arbeiten. 21 In der Nische Wer Feuerwehrmann, Zweiradmechatroniker oder Pharmakant wird, hat keinen alltäglichen Beruf gewählt. Zunächst muss jeder erst mal für sich selbst viele Fragen beantworten: Welcher ist denn nun mein Traumjob, der ganz genau zu mir passt? Hält der Beruf auch wirklich das, was ich mir auf den ersten Blick davon verspreche? Bringe ich alle Voraussetzungen dafür mit, dass ich mit dieser Arbeit auch glücklich werde? Wer darüber intensiv nachdenkt und viele Nachforschungen startet, merkt bald: In den Schoß fällt einem bei der Verwirklichung des Traums vom idealen Job nichts. Man muss sich schon kümmern. Nachfragen, ein Praktikum absolvieren, gute Noten schaffen, Prüfungen bestehen, den künftigen Chef beeindrucken ... Wie das alles geht? Wer diese Ausgabe des Lehrstellenkurier aufmerksam liest, findet viele Antworten auf diese Frage. Viel Spaß dabei! Kontakt zur Autorin m.spreemann@nordkurier.de FOTO: ©TRUEFFELPIX-FOTOLIA.COM Anzeige NBS NBN PZ TZ AZ AZD HZ PAZ DZ MZ MST MSM SZS

Freitag, 27. Januar 2017 Lehrstellen Kurier Seite 3 Berufsberater will Trümpfe der Schüler finden Den richtigen Job auszusuchen, ist nicht einfach, aber wichtig für ein glückliches Leben. Das weiß Robert Mathwig ganz genau. Er ist Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Neubrandenburg und ihm macht seine Arbeit Spaß. Im Gespräch mit Ute Ziemann erklärt er, was ihm bei der Beratung für die jungen Leute besonders wichtig ist. Sie sind 30 Jahre alt. Ist das eher ein Vorteil oder ein Nachteil bei der Berufsberatung? Das ist schwer zu sagen. Ältere Kollegen haben mehr Berufserfahrung, von denen die Schüler profitieren können. Manchen Schülern fällt es aber leichter, auf jüngere Berufsberater zuzugehen. Die Ansprache ist anders. Ihr Schreibtisch steht im BIZ Berufsausbildungszentrum in Neubrandenburg, aber Sie sind dort nicht immer anzutreffen. Wie kommt das? Jeder Berufsberater ist für mehrere Schulen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verantwortlich. Meine sind in Stavenhagen, Malchin und Neubrandenburg. Neben Klassenveranstaltungen, themenorientierten Gruppenveranstaltungen und Elternabenden führe ich dort regelmäßig Schulsprechstunden durch. Hier können sich die Schüler, die nicht ins BIZ kommen wollen oder können, in individuellen Gesprächen Rat holen. Kommen alle Schüler? Es kommen nicht alle, aber die Mehrheit. Unser Ziel ist es, mit jedem Schüler einmal zu sprechen. Das hängt davon ab, ob die Jugendlichen schon eine ganz klare Idee haben, was sie nach der Schule machen wollen, oder ob sie noch gar keine Vorstellungen haben. In beiden Fällen ist es wichtig, gezielt auf die persönlichen Fragen einzugehen und die Stärken jedes Einzelnen herauszuarbeiten. So kann es gelingen, den passenden Beruf und den richtigen Ausbildungsplatz zu finden. Junge Leute mit einem festen Berufswunsch wollen oft wissen, wo sie sich bewerben können und wo Praktika angeboten werden. Eine von allen häufig gestellte Frage ist die nach finanzieller Förderung mit Blick auf Bewerbungskosten und Berufsausbildungsbeihilfe. Welche Frage stellen Sie jedem Schüler? Was ist dir wichtig bei der Ausbildung? Und welche Antwort hat Sie dabei am meisten überrascht? Dass bei vielen Jugendlichen ein angenehmes Betriebsklima sowie Spaß und Freunde im Job an erster Stelle stehen, und nicht die Ausbildungsvergütung. Schüler, die noch gar nicht wissen, was sie wollen, oder solche mit gesundheitlichen und schulischen Problemen brauchen sicher mehr Hilfe und Unterstützung. Wie sieht das aus? Die Gespräche mit ihnen sind komplexer. Dafür nehme ich mir Zeit, um das Richtige für sie zu finden. Wo ihre Probleme liegen, wissen diese Jugendlichen. Für mich ist es wichtig zu erfragen: Was kannst du gut? Wofür kannst du dich begeistern? Wo sind deine Stärken? Dann schauen wir, welche Berufe dazu passen und was der Ausbildungsmarkt hergibt. Wichtig sind Praktika, wo sie sich selbst ausprobieren können. Auch eine Einstiegsqualifizierung – ein Langzeitpraktikum in einer Firma, das mit dem Besuch der Berufsschule einhergeht – ist möglich. Stichwort Einstiegsqualifizierung. Kann die jeder in Anspruch nehmen? Für Jugendliche mit individuellen Einschränkungen kann sie eine Lösung sein. Robert Mathwig FOTO: BA Und gerade für Jugendliche, die nach dem 30. September noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, stellt sie eine Chance dar. Denn auch Jugendliche mit einem festgelegten Wunsch bekommen nicht immer ihren Traumberuf. Haben sie keine positive Resonanz vom Arbeitgeber, ist es mir wichtig, sie für Berufsalternativen aufzuschließen. Ein Beispiel: Es wollen stets mehr Jungen Kfz-Mechatroniker werden, als es Ausbildungsplätze gibt. Aber der Beruf Mechaniker für Reifenund Vulkanisationstechnik ist vielen gar nicht bekannt, und da gibt es freie Plätze. Wer sich nicht sicher ist, sollte ein Praktikum machen. Auch eine Einstiegsqualifizierung könnte in diesem Fall helfen. Welche Wünsche haben Sie an die jungen Leute, die zu Ihnen kommen? Zum einen, dass sie rechtzeitig kommen, damit wir gemeinsam nach der passenden Stelle suchen können. Zum anderen, dass sie mir mitteilen, wenn es zur Vertragsunterzeichnung gekommen ist, damit sichergestellt werden kann, dass unsere gemeinsame Zusammenarbeit zum Ziel geführt hat. Nach welchen Kriterien läuft so ein Gespräch ab, und welche Fragen werden von den Schülern am häufigsten gestellt? Baustelle oder Büro: Welcher Job ist der richtige für mich? Berufsberater wie Robert Mathwig helfen jungen Leuten, eine Antwort auf diese wichtige Frage zu finden. FOTO: © KARIN UND UWE ANNAS - FOTOLIA.COM Wie schätzen Sie die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt in der Region ein? Der Ausbildungsmarkt hat sich sehr verändert. Rein zahlenmäßig könnte jeder Schulabgänger im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte einen Ausbildungsplatz bekommen. Wer flexibel ist, hat heute wirklich gute Chancen, auch seinen Traumberuf zu finden. Kaufmannsberufe stehen hoch im Kurs Geschätzte Ausbildung Wann die Bewerbung startet Beim Chatten und Surfen stehen sie auf Hightech – bei ihrer Berufswahl scheinen deutsche Jugendliche gemessen an ihren Lehrstellenwünschen dagegen eher traditionell zu ticken. Auf einer Liste der zehn beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland rangieren weiterhin klassische Handelund Kaufmannsberufe statt zukunftsweisender Informationstechnik-Jobs ganz oben. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Die zehn gefragtesten Ausbildungsberufe führte der Kaufmannsberuf mit Schwerpunkt Büromanagement an. Von 509 600 jungen Leuten, die sich im ersten Halbjahr 2016 bei ihrer Lehrstellensuche an die Arbeitsagenturen wandten, sahen darin knapp 36 000 ihre Wunsch- Ausbildung. Knapp 33 000 (Platz zwei) suchten eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, gefolgt von der Verkäufer-Ausbildung (Platz 3/29 800 Jugendliche). Grundsätzlich wächst das Angebot an Lehrstellen. Doch das bedeute nicht, dass für alle Jugendlichen die Ausbildungsplatzsuche zum Selbstläufer wird, sagt Susanne Eikemeier von der BA. Nach wie vor sind einige Ausbildungsberufe wie die Bereiche Innenarchitektur und Raumausstattung, Bühnen- und Kostümbildnerei, Veranstaltungsmanagement sehr gefragt. Welche Ausbildungsberufe bewerten Jugendliche selbst hinsichtlich Arbeitszeiten, Vergütung und fachlicher Betreuung in den Betrieben am besten? 1. Mechatroniker 2. Industriemechaniker 3. Zerspanungsmechaniker 4. Bankkaufmann 5. Elektroniker/ Betriebstechnik Die Daten stammen aus dem Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Planung ist das halbe Leben: Jugendliche sollten sich frühzeitig um einen Ausbildungsplatz kümmern, damit sie keine Fristen verpassen. Zu welchem Zeitpunkt sie sich bewerben müssen, hängt von der Stelle sowie den Vorgaben des Arbeitgebers ab. Einige Firmen vergeben die Plätze schon frühzeitig, informiert die Bundesarbeitsagentur. Wer eine Ausbildung bei einer Bank, einer Versicherung, in einigen größeren Betrieben oder im öffentlichen Dienst machen will, muss sich in der Regel bereits im Februar des vorletzten Schuljahres bewerben. Für eine Ausbildung in den meisten Großbetrieben beginnt die Bewerbungsphase zum Ende des vorletzten Schuljahres. Dann müssen Jugendliche auch ihre Bewerbung für einige schulische Ausbildungen abschicken. Einige Schulen nehmen Bewerbungen im Februar des letzten Schuljahrs an. NBS NBN PZ TZ AZ AZD HZ PAZ DZ MZ MST MSM SZS

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