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Lehrstellenkurier Oktober 2021

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Seite 10 Lehrstellen Kurier Freitag, 29. Oktober 2021 Was schiefgelaufen sein kann Es will einfach nicht klappen mit der Lehrstelle? Ehe Bewerber einen neuen Anlauf starten, sollten sie erst einmal auf Ursachensuche gehen. Schließlich gibt es eine ganze Menge Fehlerquellen. Zusage: Bei ihm lief es gut mit der Bewerbung. Foto: © Viorel Sima - adobe.stock.com NEUBRANDENBURG. Bewerbungen verschickt und bislang nur Absagen bekommen? Jetzt gilt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Absagebriefe gehören zum Bewerbungsalltag. Niemand muss deshalb verzweifeln. Viel besser ist es, sich weiter zu bewerben. Experten der Arbeitsagentur haben eine Checkliste zusammengestellt als kleine Hilfe bei der Ursachensuche, damit es im nächsten Anlauf klappt. Die Bewerbungsunterlagen • War die äußere Form der Unterlagen und der Mappe in Ordnung? • Gibt es keine Rechtschreibfehler in den Unterlagen? • Ist das Anschreiben fehlerfrei und gut formuliert? • Hast du überzeugend begründet, warum du gerade in diesem Betrieb deine Ausbildung beginnen möchtest? • Ist dein Lebenslauf lückenlos und übersichtlich gestaltet? • Hast du Zeugnisse und Zertifikate beigelegt? • Hast du deine Unterlagen einem Freund oder den Eltern gezeigt? Das Vorstellungsgespräch • Warst du sehr nervös? • Warst du selbst mit dem Verlauf des Gesprächs zufrieden? • Hat deine Körpersprache Ernsthaftigkeit, Offenheit und Interesse signalisiert? • Hast du ordentlich auf dem Stuhl gesessen und nicht „gelümmelt“? • Warst du pünktlich? • Hast du die passende Kleidung für den Auftritt ausgewählt? • Konntest du überzeugend erklären, warum du der richtige Kandidat bist? • Wann bist du beim Antworten ins Stocken geraten? • Welche Fragen haben dich überrascht? • Auf welche Fragen warst du gut vorbereitet? • Was war deinen Gesprächspartnern besonders wichtig? • An welchen Stellen haben die Gesprächspartner nachgebohrt? Die Voraussetzungen • Hast du den passenden Schulabschluss für deinen Wunschberuf? • Hast du schlechte Noten in einem Fach, das für den Beruf wichtig ist? • Hast du dich in einer Region beworben, die gute Chancen für deinen Wunschberuf bietet? Absage: Bei ihm heißt es, Gründe suchen und Fehler analysieren. Foto: © 1STunningART - adobe.stock.com Anzeige Dein Job bei AWP – Deine Zukunft Wir wünschen uns Macher, die mit Lust, Neugier, Engagement und Offenheit unsere Zukunft mitgestalten möchten. Lass Dich von unserer Leidenschaft an Armaturen und Ventilen für die Industriekältetechnik anstecken! Wir suchen: Auszubildende (m/w/d) zum Zerspanungsmechaniker db^ ^tm dãÄe Armaturenstr. 2 17291 Prenzlau HR.prenzlau@gea.com Mehr finden Sie unter: www.awpvalves.com Einfach den Betrieb wechseln? Von Amelie Breitenhuber Irgendwie hatte man sich die Aufgaben, die Stimmung im Team oder die Arbeitszeiten anders vorgestellt. Was tun? Umzug für die Lehre: Hier gibt es Hilfe Suhl. Viele Azubis wohnen während der Ausbildung weiter bei ihren Eltern. Müssen Jugendliche aber umziehen, weil die Wege zum Betrieb vom Elternhaus aus zu weit wären, kann es unter Umständen finanzielle Unterstützung von der Arbeitsagentur geben. Die Agentur für Arbeit in Suhl macht in diesem Zusammenhang auf die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) aufmerksam. Mit dieser Förderung unterstützt die Agentur für Arbeit duale Auszubildende, die in einer eigenen Wohnung leben. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann zum Beispiel Zuschüsse für Miete, für Fahrten zur Arbeit oder nach Hause zur Familie bekommen. Wer volljährig oder verheiratet ist oder ein Kind hat, kann gegebenenfalls auch dann BAB erhalten, wenn er in erreichbarer Nähe zum Elternhaus Berlin. Wer direkt nach dem Schulabschluss in eine Ausbildung startet, weiß manchmal gar nicht genau, was auf ihn zukommt. Aber was, wenn Azubis dann im Ausbildungsbetrieb so überhaupt nicht gefällt? Können sie einfach in einen neuen Betrieb wechseln? „Einfach wechseln geht nicht“, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. „Der Azubi müsste zunächst das Ausbildungsverhältnis mit dem Altbetrieb beenden, also zum Beispiel einen Aufhebungsvertrag schließen oder kündigen.“ Für einen Aufhebungsvertrag braucht man das Einverständnis des Ausbildungsbetriebs, wie der Fachanwalt erklärt. Kündigen kann man einseitig, also ohne Einverständnis des Arbeitgebers. „Für die Kündigungsmöglichkeiten kommt es aber entscheidend darauf an, wie lange die Ausbildung schon läuft“, schränkt Bredereck ein. Während der Probezeit, die zwischen einem Monat und vier Monaten dauert, könne das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach Ablauf der Probezeit jedoch dürfen Azubis nur aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. „Das müssen dann allerdings ganz gravierende Gründe, wie etwa schwerwiegende Vertragsverletzungen des Arbeitgebers sein.“ Mit einer Frist von vier Wochen darf der Auszubildende außerdem auch nach Ablauf der Probezeit kündigen, wenn er die Berufsausbildung aufgeben oder sich für einen anderen Beruf ausbilden lassen will. „Oft lohnt es sich aber, trotzdem erst einmal mit dem Ausbildungsbetrieb zu sprechen. Unmotivierte Azubis sind oft gar nicht gewünscht“, sagt Bredereck. Häufig sei die Unzufriedenheit auch beidseitig. Dann könne eine entsprechende Aufhebung vermutlich einvernehmlich und schneller erreicht werden. wohnt, heißt es. BAB werde frühestens ab dem Monat der Antragstellung gewährt. Detaillierte Infos gibt es auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit. Finanziell auf eigenen Füßen stehen: Wer für die Ausbildung umziehen muss, kann Zuschüsse bekommen. Foto: Bodo Marks NBS NBN SZS AZ AZD DZ HZ PAZ MZ MST MSM PZ TZ

Freitag, 29. Oktober 2021 Lehrstellen Kurier Seite 11 Studienabbruch muss kein Karriere-Aus sein Jahr für Jahr liegt die Quote der Studienabbrecher deutschlandweit im zweistelligen Bereich. Gründe dafür gibt es viele. Wer an der Uni Schluss macht, sollte diesen Schritt reflektieren und Alternativen suchen. Von Sabine Meuter Wetter/Nürnberg. Nach dem Abitur an die Uni: Viele schreiben sich voller Schwung und mit vielen Erwartungen an der Hochschule ein. Doch dort läuft es nicht immer rund. Der anfängliche Elan weicht mitunter, oft macht sich Frust breit. Bei manchen reift mit der Zeit sogar der Entschluss, das Studium abzubrechen. Was aber die Frage aufwirft: Und dann? „In jedem Fall ist es wichtig, den genauen Grund für den Abbruch auszuloten“, sagt Johannes Wilbert. Der Leiter des Instituts für Berufswahl in Wetter an der Ruhr weiß: Nur wer bei sich ausmachen kann, warum die Entscheidung falsch war, kann mit guten Aussichten auf Erfolg etwas Neues beginnen. „In sich gehen, sich selbst reflektieren“, rät auch Beate Scherupp-Hilsberg von der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg. Auch Studienberater an der jeweiligen Hochschule oder Berufsberater können oft dabei helfen, herauszufinden, warum es mit dem gewählten Studienfach nicht so gut klappt. Lag es an den Inhalten, am Aufbau des Studiums – oder etwa am fehlenden Selbstmanagement? War der Studiengang womöglich zu wissenschaftlich, fehlte einem der Praxisbezug? „Sollte Letzteres der Fall sein, kann die Lösung sein, von der Uni auf eine Fachhochschule zu wechseln, das Studienfach aber beizubehalten“, sagt Wilbert. Duales Studium oder Berufsausbildung möglich Aber auch andere Optionen locken. Ein duales Studium etwa, das praktisches Arbeiten im Betrieb mit theoretischer Wissensaneignung an der Hochschule verknüpft. Oder eine klassische duale Ausbildung: Betriebe werten es nicht selten als Pluspunkt, wenn Bewerber schon einige Semester studiert haben und über theoretisches Wissen verfügen. Ebenso kann ein Trainee- Programm oder ein anderes Studienfach die richtige Wahl sein. „Auch ein Auslandsaufenthalt bietet sich mitunter an“, sagt Scherupp-Hilsberg. Die dabei vertieften Sprachkenntnisse sowie der Umstand, sich in der Fremde zurechtgefunden und sein Leben organisiert zu haben, sind oft von Vorteil fürs spätere Berufsleben. Die BA bietet vielerorts Workshops, bei denen Studienabbrecher ihre Perspektiven ausloten können. Auch „Check-U“, ein Erkundungstool der BA im Internet, unterstützt junge Leute bei der Suche nach einem passenden Studium oder einer passenden Ausbildung. Wer Karriereoptionen: Wie es nach der Ausbildung weitergehen kann Nach der Ausbildung muss der Karriereweg längst nicht zu Ende sein. Wer aus seinem Beruf aufsteigen oder sich weiterentwickeln will, kann sich weiterbilden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf ihrem Portal „Planet-Beruf“ erklärt. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Weiterbildung. Eine Anpassungsweiterbildung dient dazu, berufliches Wissen aktuell zu halten und an neue Anforderungen anzupassen, heißt es in dem Beitrag. Dabei geht es zum Beispiel um Themen wie Digitalisierung. Mit einer Aufstiegsweiterbildung erreichen Absolventen dagegen einen höheren anerkannten Berufsabschluss. Dazu zählen zum Beispiel die Abschlüsse als Technikerin, Meister oder Fachwirtin. Das ist für alle interessant, die vielleicht eine Führungsposition anstreben. Den Informationen zufolge muss man für die meisten Aufstiegsweiterbildungen zwischen ein und vier Jahre einplanen, je nachdem, ob man den Kurs in Voll- oder Teilzeit absolvieren möchte. Auch die Kosten können sich nach Region, Bildungsträger und Art des Abschlusses unterscheiden, heißt es weiter. Interessierte sollten sich zu Fördermöglichkeiten beraten lassen. Einen ersten Überblick kann man sich auf der Webseite der BA verschaffen. Zudem bietet die BA ein Online-Tool an, das beim Erkunden der eigenen Weiterbildungsinteressen unterstützen soll. Nicht jeder Mensch findet auf Anhieb das passende Studienfach. Zum Glück gibt es auch andere Wege. Foto: Markus Scholz sich direkt an Studien- oder Berufsberater wendet, hat bei der Selbstanalyse eine Fachkraft mit individuellen Tipps zur Seite. Oft müssen junge Leute mit Vorbehalten aus ihrem Umfeld umgehen – etwa, wenn Eltern enttäuscht auf einen Studienabbruch reagieren. „Studierende sollten so früh wie möglich mit ihren Eltern sprechen, auf ihre Lage aufmerksam machen und so um das Verständnis von Vater und Mutter werben“, empfiehlt Scherupp-Hilsberg. Gerade auf sie kommt es im Fall eines Studienabbruchs oft an. „Sie sollten Mut machen und sich bewusst sein, dass alle mal eine Fehlentscheidung treffen“, sagt Wilbert. Hürden auf dem Weg ins Berufsleben Eltern sollten sich klarmachen: Besser entwickeln Sohn oder Tochter einen anderen Plan, anstatt das Studium abzubrechen und ins Leere zu fallen. „Man muss lernen, auf dem Weg ins Berufsleben Hürden zu überwinden“, sagt Wilbert. Eine davon könnte sein, die Vorbehalte der Eltern zu zerstreuen. Die Frage, wie man einen Studienabbruch einem potenziellen Arbeitgeber verkauft, muss keinem Bange machen. „Die meisten Arbeitgeber denken darüber nicht schlecht“, so Wilbert. Es spreche nichts dagegen, zum Beispiel in den Lebenslauf zu schreiben, dass man schon zwei Jahre BWL studiert habe. Auf Nachfrage nach einem Abschluss könnte laut Wilbert die Antwort lauten: „Ich habe zwar keinen Abschluss, aber trotzdem habe ich damals viel gelernt.“ Diese Lerninhalte müsse man natürlich parat haben. Auch Scherupp-Hilsberg plädiert für ein selbstbewusstes Auftreten von Bewerbern. „In jedem Fall sollten sie im Gespräch herüberbringen, dass sie nach dem Studienabbruch nicht die Hände in den Schoß gelegt haben, sondern aktiv geworden sind.“ Gute Information ist schon vor dem Start sehr wichtig Zwar bedeutet ein Studienabbruch keinesfalls das Aus für die Karriere, doch unschön ist der Schritt für die Betroffenen allemal. Wie lässt sich das Risiko für einen Abbruch minimieren? Für Wilbert ist klar: „Viele beginnen ein Studium, ohne sich vorher zu informieren, was dabei auf sie zukommt.“ Sein Rat daher: Vor dem Einschreiben auf dem Campus umsehen und sich mit den Inhalten eines Studienfachs beschäftigen. „Schon ein Blick ins Vorlesungsverzeichnis kann oft aufschlussreich sein.“ Und zeigt manchem gleich, dass er vielleicht in einer Berufsausbildung doch besser aufgehoben ist. Achtung,Schulabgänger 2022! Wir bringen Metall in Form und junge Leute in Ausbildung •Werkzeugmechaniker •Zerspanungsmechaniker •Konstruktionsmechaniker/ Schweißen •Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik/ Industrielackierer Unsere Lehrlinge bekommen eine solide Ausbildung, mit der sie nach erfolgreichem Abschluss gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Bewerbungen bitte mit dem Halbjahreszeugnis der 10. Klasse an: DMT Demminer Maschinenbau Technik GmbH Woldeforster Str. 5,17109 Demmin Weitere Informationen unter: Tel. 03998 4350 oder www.dmt-demmin.de SchulabSchluSS geSchaffT! und jeTzT? 2021 wir Suchen dich (m/w/d) –für diese berufe: Technisch/handwerkliche Ausbildung •Industriemechaniker •Mechatroniker •Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik Kaufmännische Ausbildung •Kaufmann für Tourismus und Freizeit •Industriekaufmann •Kaufmann für Büromanagement •Kaufmann im E-Commerce TMV/Tiemann dualeS STudiuM Die Kuhnle-Group ist Praxispartner der IU für die Studiengänge: • accounting &controlling • Marketingmanagement • Tourismusmanagement kuhnle.jobs/dualesstudium oder iu.de Die Kuhnle-Group ist ein vielseitiger Arbeitgeber der Bootswelt: charter, Marinas, werft,apartments, reisemobil-Marinas ... KUHNLE-TOURS GmbH, Hafendorf Müritz, 17248 Rechlin, Telefon 03982326645, WhatsApp 0398232660 Bewerbungen gerne per E-Mail: jobs@kuhnle.jobs www.kuhnle.jobs NBS NBN SZS AZ AZD DZ HZ PAZ MZ MST MSM PZ TZ

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