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Lehrstellenkurier_2020_01_31

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Seite 28 Lehrstellen

Seite 28 Lehrstellen Kurier Freitag, 31. Januar 2020 Spannende Berufe Das kann aus dir werden Die Präsentation der Waren ist wichtig für den Verkauf: Worauf es dabei im Detail ankommt, lernen Azubis. Fotos (2): Uwe Anspach Nur wenn die Wurst appetitlich aussieht, wird sie auch gekauft. Gute Beratung an der Theke Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk bedienen Kunden in Fleischereien, Bäckereien oder Konditoreien. Dort punkten sie mit viel Fachwissen und sachkundiger Beratung. Eine gute Ausdrucksweise, gute Rechenkenntnisse und eine leserliche Handschrift sind Pflicht. Von Sabine Meuter Rockenhausen. Steak, Schnitzel, feine Wurstwaren – das Angebot an der Fleischtheke kann Kunden schnell mal überfordern. Welches Fleisch verwendet man für Gulasch? Welche Wurst serviert man zum Grünkohl? Und wie mariniert man Grillfleisch richtig? Diana Kari weiß, was gute Qualität und die perfekte Zubereitung ausmachen. Die 19-Jährige hat eine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei bei Edeka Strese in Rockenhausen absolviert. Die Fragen der Kunden beantwortet sie sachkundig. Ein Vorteil: „Durch meinen Job habe ich auch für zu Hause gelernt, wie man bestimmte Gerichte zubereitet – das ist echt toll“, sagt sie. Die dreijährige Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk gibt es in den Fachrichtungen Fleischerei, Bäckerei und Konditorei. Je nach Schwerpunkt gehört es dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zufolge zu den Aufgaben, kleinere Speisen, Imbisse oder Getränke zuzubereiten. In der Fachrichtung Fleischerei stellen die Fachverkäufer etwa Feinkostsalate her, schmieren und belegen Brötchen und bereiten für die „Heiße Theke“ Gerichte wie Currywurst, Braten und Roastbeef oder Leberkäse vor. Präsentkörbe oder etwa kalte Platten sind ein weiteres Angebot für die Kunden. „Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und abwechslungsreich“, sagt Kari. Mathekenntnisse für Preise und Rabatte Wer Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk werden möchte, benötigt der Bundesagentur für Arbeit zufolge eine gute mündliche Ausdrucksweise – vor allem für die Kundenberatung. Von Vorteil ist es, eine leserliche Handschrift zu haben, um etwa Angebotstafeln ansprechend beschriften zu können. „Bewerber um einen Ausbildungsplatz sollten in Mathematik zumindest die Note befriedigend haben“, sagt Karis Chef, Viktor Strese. Denn gute Kenntnisse im Rechnen sind ein Muss, um Preise oder Rabatte kalkulieren zu können. Bevor sich Diana Kari für die Ausbildung entschied, wollte sie sich als Einzelhandelskauffrau bewerben. Da die Stelle aber schon belegt war, arbeitete sie in ihrem heutigen Ausbildungsberuf zweimal zur Probe. „Ich wollte wissen, worauf ich mich einlassen würde“, erklärt sie. Bereut hat sie ihre berufliche Entscheidung bislang keinen Tag, selbst wenn der Beruf kleine Hürden mit sich bringt: „Als Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk muss ich vor Feiertagen, vor denen die Leute viel einkaufen, oder an Brückentagen oft arbeiten. Auf der anderen Seite macht das Arbeiten an diesen Tagen am meisten Spaß, da hier am meisten los ist“, sagt Kari. Dass sie hin und wieder auch samstags arbeiten muss, daran hat sich die junge Frau inzwischen gewöhnt: „Dafür habe ich dann in der Woche frei.“ Ein klassischer Arbeitstag sieht so aus: Die Frühschicht ab sechs Uhr beginnt damit, dass die Verkaufstheke aufgefüllt wird. Die Fachkräfte schneiden Wurst und Käse auf und richten sie ansprechend in der Verkaufstheke an. Gleiches gilt für Fleisch, Geflügel und Fisch. Fleisch wird zu Hackfleisch verarbeitet, Bratwürste hergestellt und Feinkostsalate zubereitet. Später kommen die Kunden, die bedient und beraten werden. Die Fachverkäufer antworten auf Fragen wie „Wie bereite ich das am besten zu?“ oder „Welche Inhaltsstoffe sind in der Wurst?“ oder „Wie magenfreundlich ist diese oder jene Fleischspezialität?“. Zum Berufsalltag gehört es, die Maschinen zu säubern, Geschirr zu spülen und die Theke auszuräumen und zu reinigen – denn: Wo Lebensmittel liegen, muss es absolut hygienisch zugehen. „Sauberkeit im Umgang mit Frischwaren ist das A und O, Durch meinen Job habe ich auch für zu Hause gelernt, wie man bestimmte Gerichte zubereitet – das ist echt toll. Lebensmittelfachfrau Diana Kari das wird von mir persönlich kontrolliert“, betont Strese. Waren, die nach Geschäftsschluss noch übrig sind, werden ins Kühlhaus gebracht. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die jungen Leute die Berufsschule. Dort wird neben Warenkunde vermittelt und trainiert, wie man kundenorientiert verkauft. Wer Karriere machen will, kann zum Beispiel Verkaufsleiter im Lebensmittelhandwerk oder Handelsfachwirt werden. Kari kann sich vorstellen, eines Tages als Abteilungsleiterin zu arbeiten. Aber erst einmal will sie nach der Abschlussprüfung noch Berufserfahrungen sammeln. Spannend an ihrem Beruf findet sie den Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen – aber auch, dass sie sich mit vielen eigenen Ideen für die Produkte einbringen kann. Es war ihr Einfall, unter eine Frikadellen- Masse Kastanien zu mischen. „Die Frikadellen kamen bei unseren Kunden sehr gut an“, erzählt sie. Anzeige AUFSTREBENDE STERNEGESUCHT! Bewirbdich jetztbei unsals... Kaufmann/-frau im E-Commerce • wenn du sehr online-affin bist, dir der Umgang mit Zahlen leichtfällt und du auch bei Stress einen kühlen Kopf bewarst. Informationselektroniker/in -Geräte und Systeme • wenn dich schon immer interessiert hat, wie Technik von innen aussieht, du einen abwechslungsreichen Beruf ausüben möchtest und es dir leichtfällt, anderen komplizierte Dinge zu erklären. Kaufmann/-frau im Einzelhandel • wenn du gut mit Menschen umgehen kannst und ihnen gerne hilfst, spontane Rechenaufgaben dir keine Probleme bereiten und du instinktiv weißt, wie sich Ware an den Mann oder die Frau bringen lässt. Kranichstraße 2 17033 Neubrandenburg www.euronics-nehls.de #Gesundheitsberufe #Innovation #Handwerk Wander Optik und Akustik, Neubrandenburg, Friedländer Straße 2a www.wander-optik.de NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ MZ DZ MST MSM PZ TZ

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