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Seite 18 Lehrstellen Kurier Freitag, 25. Januar 2019 Wenn es an die Wand läuft: Hier gibt es Hilfe Bei vielen Auszubildenden klappt es beim Start in die Ausbildung wie am Schnürchen. Berufsschule, Chef, Kollegen – alles super! Doch andere erwischen einen weniger guten Anlauf. Es gibt hier und da Probleme. Zum Beispiel kann es sein, dass der Beruf nicht richtig passt. Was dann? Marie Blöcher erklärt, wo guter Rat nicht teuer ist. Der Stoff im Berufsschul- Unterricht: Immer wieder haben Auszubildende mit schlechten Noten in der Berufsschule zu kämpfen oder mit dem Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Viele Unternehmen bieten dann Unterstützung beim Lernen oder Nachhilfeunterricht an, sagt Ulrike Friedrich, Ausbildungsexpertin des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Eine Alternative sind die „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ der Arbeitsagentur. „Prüfungsvorbereitung, Unterstützung bei der Nachbereitung von Theorie und Praxis oder Nachhilfe in Deutsch – wer in der Berufsschule nicht mitkommt, kann sich hier Hilfe holen“, sagt Paul Ebsen von der Bundesagentur für Arbeit. Der Unterricht wird von Sozialpädagogen geleitet, die die Azubis auch zu Problemen außerhalb des Unterrichts beraten und Gespräche mit Lehrern und Ausbildern vermitteln, erklärt Ebsen. Wer sich dafür interessiert, sollte sich an die Arbeitsagentur vor Ort wenden. Der Betrieb: „Manchmal kommen Auszubildende in einem Betrieb nicht zurecht, obwohl der Beruf ihnen Spaß macht – zum Beispiel wenn es zwischenmenschliche Probleme mit dem Ausbilder gibt“, schildert Friedrich. Ratsam sei es dann, zunächst mit dem Ausbilder zu sprechen. „Häufig sind es verschiedene Erwartungen, die der Auszubildende und der Ausbilder haben.“ Wer Probleme offen anspricht, gebe sich selbst und dem Ausbilder die Möglichkeit, etwas an der Situation zu ändern. Hilft das nicht, können sich Auszubildende an die für sie zuständige Kammer wenden: „Ausbildungsberater helfen den Azubis im persönlichen Gespräch herauszufinden, wo genau die Probleme liegen und welche Lösungen es gibt.“ Wenn die Chemie zwischen Auszubildendem und Betrieb gar nicht stimmt, bieten die Ausbildungsberater auch Unterstützung bei einem Betriebswechsel an, erklärt Friedrich. Persönliche Probleme: Ob Prüfungsangst oder Ärger in der Familie – manchmal sind es persönliche Probleme, die Jugendlichen den Abschluss der Ausbildung schwermachen. Persönliche Betreuung finden sie zum Beispiel im Projekt Vera zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen vom Senior Experten Service. Die Initiative stellt den Kontakt zwischen Jugendlichen her, die Probleme in der Ausbildung haben, und Menschen im Ruhestand, die selbst Berufserfahrung mitbringen und ihre ehrenamtliche Unterstützung anbieten. Die Jugendlichen können sich mit jeder Sorge, die sie beschäftigt, an ihren Betreuer wenden, erklärt Brigitte Luckhardt von Vera. „Durch den regelmäßigen persönlichen Kontakt entsteht ein Vertrauensverhältnis, was es für die Jugendlichen leichter macht, ihre Probleme mitzuteilen“, erzählt Luckhardt. Wie oft sich ein Auszubildender mit seinem Begleiter trifft und um welche Inhalte es geht, stimmen beide untereinander ab. „Viele Auszubildende schätzen die zeitliche Flexibilität der ehrenamtlichen Unterstützung und vereinbaren Treffen am Abend oder Wochenende“, sagt Luckhardt. Eine Begleitung könne bis zum Ende der Ausbildung dauern. Falscher Beruf: Auch wenn man sich vorher gut überlegt hat, welche Ausbildung man absolvieren möchte – manchmal merkt man erst mittendrin, dass der Beruf nicht der richtige ist. Friedrich rät Jugendlichen, sich in einer solchen Situation zu fragen, wie weit fortgeschritten die Ausbildung bereits ist. Häufig mache es Sinn, die begonnene Ausbildung zunächst zu beenden und sich anschließend in eine neue oder ergänzende berufliche Richtung zu orientieren. „Eine Ausbildung ist ja meist der Start des Berufslebens, und die Kombination von zwei unterschiedlichen Ausbildungen kann für viele Arbeitgeber auch sehr attraktiv sein, weil sie sich gut ergänzen.“ Wer sich sicher ist, dass er die Ausbildung nicht beenden will, hat verschiedene Möglichkeiten: Wenn die Grundchemie zwischen Betrieb und Auszubildendem passt, ist manchmal ein Wechsel innerhalb des Unternehmens zu einem anderen Beruf möglich. Kommt nur noch ein Ausbildungsabbruch infrage, können sich Jugendliche an die Arbeitsagentur wenden und sich gemeinsam mit einem Berater nach einer anderen Ausbildung und einem anderen Betrieb umschauen. foto: © akf - fotolia.com NBS NBN MZ SZS MST MSM AZ AZD DZ HZ PAZ PZ TZ

Freitag, 25. Januar 2019 Lehrstellen Kurier Seite 19 Beim Start ins Berufsleben gut abgesichert Raus aus der Schule, jetzt fängt für Azubis der Alltag des Erwachsenenlebens an. Mit den richtigen Versicherungen sind sie auch für den Notfall gewappnet. Sabine Meuter erklärt, welche Policen Azubis brauchen – und welche nicht. Kranken- und Pflegeversicherung Junge Leute müssen mit Ausbildungsbeginn Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden. Sie können sich die Krankenkasse selbst aussuchen. „Wenn sie dem Arbeitgeber jedoch bis kurz vor Ausbildungsbeginn keinen Versicherungsnachweis einer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen, bestimmt dieser die gesetzliche Kasse“, sagt Claudia Frenz vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg. In der privaten Krankenversicherung kann ein Azubi in aller Regel nicht Mitglied werden. „Dies wäre nur möglich, wenn er oberhalb der aktuellen Pflichtversicherungsgrenze von über 60 000 Euro pro Jahr verdienen würde – bei Azubis kaum vorstellbar“, erklärt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf. Private Haftpflichtversicherung Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür geradestehen – gegebenenfalls mit seinem gesamten Vermögen. Das kann einen schnell in den finanziellen Ruin treiben. Damit das nicht eintritt, sollte jeder eine private Haftpflichtversicherung haben. Die Versicherungssumme sollte mindestens fünf Millionen Euro betragen. Vor dem Abschluss einer solchen Police können Azubis zunächst prüfen, ob sie bei den Eltern mitversichert sind. „Das setzt voraus, dass der Azubi nicht verheiratet ist und die Eltern logischerweise über eine Privathaftpflicht verfügen“, sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) Durch einen Unfall oder durch Krankheit können auch junge Leute für eine längere Zeit nicht mehr in der Lage sein, arbeiten zu gehen. Daher ist eine private Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit wichtig. „Auszubildende können sich nicht darauf verlassen, im Falle einer Berufsunfähigkeit vom Staat ausreichend finanzielle Unterstützung zu bekommen“, betont Zunk. Die BU zahlt eine monatliche Rente, wenn der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht arbeiten kann. Die Summe sollte so bemessen sein, dass der Foto: © v.poth - Fotolia.com Lebensstandard problemlos finanziert werden kann. Der Vertrag läuft in der Regel bis zum Rentenbeginn. „Auch wenn die Azubi-Vergütung eher knapp ist, sollte die private BU so früh wie möglich abgeschlossen werden“, rät Frenz. Denn der zu zahlende Betrag wird mit zunehmendem Einstiegsalter teurer – schließlich steigt das Risiko der Berufsunfähigkeit mit dem Alter. Beim Abschluss der BU sollten Azubis darauf achten, dass eine Nachversicherungsgarantie vereinbart wird, rät Weidenbach. Steigt das Einkommen nach Abschluss der Lehre, dann bietet es sich an, den BU-Schutz aufzustocken. Diese Anpassung kann ohne eine erneute Gesundheitsprüfung erfolgen – wenn eine Nachversicherungsgarantie von vornherein vertraglich festgelegt wurde. Hausratversicherung Wer als Azubi noch bei den Eltern wohnt, benötigt keine eigene Hausratversicherung. Das sieht anders aus, wenn der Azubi von zu Hause auszieht und einen eigenen Haushalt hat. Um dann bei Einbruchdiebstahl, Sturm oder Feuer abgesichert zu sein, sollte eine Hausratversicherung abgeschlossen werden. Unfallversicherung „Erst wenn eine BU und eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen sind, kann man über eine Unfallversicherung nachdenken“, sagt Frenz. Die Unfallversicherung ist keine Absicherung des Lebensunterhalts wie die BU. Die Police stellt im Falle eines Unfalls Kapital für Therapien, Haushaltshilfe, Umbaumaßnahmen am Haus oder am Auto zur Verfügung. Versicherungsschutz besteht dabei weltweit und rund um die Uhr. „Hat ein Azubi einen Arbeitsunfall, springt grundsätzlich die Berufsgenossenschaft als gesetzliche Unfallversicherung ein“, sagt Zunk. Verzichtbar Angesichts ihres meist schmalen Verdienstes können Azubis auf Versicherungen verzichten, die nicht die existenziellen Risiken abdecken. Weidenbach nennt als Beispiele Handy- oder Gerätereparaturversicherungen. Sie sind teuer und sehen oft viele Ausschlüsse im Schadensfall vor. Verzichtbar sind für Azubis auch die meisten Krankenzusatzversicherungen, etwa Private Zahnzusatzversicherungen. „Bei den meisten Zahnzusatztarifen bleibt unterm Strich stets eine Restzahlung übrig“, so Frenz. Das rechnet sich für Azubis letztlich nicht. Anzeigen MVE-ElektrotechnikGmbH Wir suchen ab sofort Auszubildende ( m/w ) für den Beruf eines Elektronikers für Energie und Gebäudetechnik Ohne Elektroniker würden Autos und Eisenbahnen pausenlos Unfälle bauen, könnten wir im Büro nicht telefonieren oder surfen und hätten weder Strom noch Heizung. Du entwirrst jeden Kabelsalat und hast keine Angst vor hoher Spannung? Dann entscheide dich für eine Ausbildung zum/zur Elektroniker/in im Handwerk! Nähere Informationen unter www.mve-elektrotechnik.de Bewerbung an: MVE Elektrotechnik GmbH, z. Hd. Herrn Johanns, Siegfried-Marcus-Straße 20, 17192 Waren, Tel. 03991 672912, Mail: johanns@mve-elektrotechnik.de Humor ist, wo es trotzdem kracht ... ... denn Beziehungen schaden nurdem, der welche hat! UnsereAuszubildenden &Studenten Stand: August 2018 Mehr über unsere Ausbildungen: 18 Berufe Wirtun mehr ... wir bilden aus für dieGesundheit Gesundheits- und Krankenpfleger/in Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in Operationstechnische/r Assistent/in (OTA) Medizinisch Technische/r Assistent/in (MTA)für Funktionsdiagnostik,Laborassistenz, Radiologieassistenz Medizinische/r Fachangestellte/r Hebamme/ Entbindungspfleger Physiotherapeut/in Ergotherapeut/in Logopäde/in Köchin/Koch Kauffrau/-mann für Büromanagement Gebäudereiniger/in IT-Systemkauffrau/-mann Pharmazeutischkaufmännische/r Angestellte/r Informationen und Bewerbungen: GLGGesellschaftfür Leben und Gesundheit mbH GLG-Ausbildungskoordinatorin Liane Zimmermann Telefon: 03334 69-1230 Rudolf-Breitscheid-Straße 36, 16225 Eberswalde Email: bewerbung@glg-mbh.de Interne: www.glg-mbh.de Kenn en Sie das? 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