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16 Ausflugstipp Das

16 Ausflugstipp Das Rathaus mit demLoch In Warenander Müritz gibt es vielzubesichtigen. Ein Kanoneneinschuss zählt zu denSehenswürdigkeiten. Blick aufden NeuenMarkt,rechtssteht das Neue Rathaus ©ArTo-stock.adobe.com Waren (Müritz). Welche Stadt hatein Loch in ihrem wichtigsten Haus und zeigt das ihren Besuchern sogar gern? DieStadt Waren (Müritz). Dort in der Metropole der Mecklenburgischen Seenplatte lässt sich dieses gut 100 Jahre alte Loch im „Neuen Rathaus“besichtigen, das mehr als 200 Jahre alt ist. Esist auf der Rückseite des Gebäudes, zurMüritz hin, zu sehen, wurde am 18. März 1920 von einer Kanone desBaronsLeForthineingeschossen. Die Einschussstelle stammtvon demAngriff dieses Barons, der während des Kapp- Putsches mit einer Kanone die „Roten“inWaren „ausräuchern“ wollte. Tragisch: Fünf Warener Bürger bezahlten diesen Angriff mit ihrem Leben. Cityist geprägtvon Häusern ausdem 18./19. Jahrhundert Wenn man sich die Einschussstelle, diezueinem StückStadtgeschichte wurde, angeschaut hat, geht man zur Frontseite desRathauses am NeuenMarkt. Es wurde 1797 im Stil der Tudorgotik als dreigeschossiger Putzbauerrichtetund Mittedes 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil umgebaut. Dem Zeitgeschmack entsprechend finden sich auch Stilelemente aus der Tudorgotik. Seit 1998 befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum im Rathaus, das Ausgangspunkt für viele Unternehmungen wie etwa Stadtrundgängeseinkann. Wenn es ein neues Rathaus gibt, existiert auch ein altes. Das steht inder Nähe am Alten Markt. Es ist ein zweigeschossiges Backsteingebäude, dessen Kern auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Die Wände sind fast einen Meterstark. Es ist ein sehr gut erhaltenes Haus mit Arkaden, die als Gerichtslaube dienten. Nach verheerenden Stadtbränden, zuletzt 1699, musste die Stadt neu aufgebaut werden. An das mittelalterliche Aussehen erinnern noch die Kirchen und Teile von Gebäuden am Das gut 100 JahrealteLoch aufder Rückseitedes Neuen Rathauses. ©ArchivNordkurier Coole Geschenkideen in NB? Na klar! koi_fashionstore Turmstraße 10 &11, 17033 NB Unser Onlineshop: https://shop.sei-schoen.com

17 Alten Markt –wie das Alte Rathaus. Das heutige Gesicht der Stadt wird vor allem von Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert geprägt. Ursprünglich lag die Stadt im Bereich der um 1273 gebauten St. Georgenkirche. Wenig später entstand die Neustadt, die um 1325 mit der Altstadt vereint wurde. Mitten auf dem Neuen Markt, der nun die zentrale Stellung übernahm, entstand schließlich das zweite Rathaus. Das Neue Rathaus wurde um 1997 im Rahmen der nach der Wende einsetzenden Stadterneuerung saniert. Die Stadtverwaltung befindet sich heute amwestlichen Rande der Altstadt, das Standesamt blieb aber im Neuen Rathaus. Und eben das Stadtgeschichtliche Museum. Neben einem Überblick über die Stadtgeschichte steht das Leben der Einwohner, darunter viele alltägliche Dinge, im Mittelpunkt der Dauer- und Sonderausstellungen. Landwirtschaft, Handwerk und Industrie prägten dieStadt. Das AlteRathaus am Alten Marktgehtbis aufdas 14. Jahrhundert zurück. © ArchivNordkurier Die Gründung des Vorgängers, des Warener Heimatmuseums, erfolgte 1930. Viele Menschen haben durch Schenkungen und Leihgaben und durch unentgeltliche Forschungsarbeiten zur Aufarbeitung und Darstellung der Geschichte Warens beigetragen. Die Geschichte des Heimatmuseums ist verbunden mit der Geschichte des älteren Naturhistorischen Museums, dem Maltzaneum und dem späteren Müritz-Museum, aus dem nach der Wende das Müritzeum hervorging. 1991 beschloss der Kreistag, dass die Abteilung Stadtgeschichte ausdem Müritz- Museum herausgelöst wird. Das wurde zum Ausgangspunkt des heutigen Stadtgeschichtlichen Museums Waren. Ein Stück Geschichte zur Geschichte: Im Mai 1945 wurde die Museumsarbeit langsam wiederinGang gebracht.Große Verlustewaren durchdie Auslagerung wertvoller Sammlungsstücke während des Krieges entstanden. In Sophienhof verbrannte unwiederbringliches heimatgeschichtliches Sammlungsgut, wie Innungsgegenstände der Malchower Tuchmacher, Schneider, Schlachter, Handschuhmacher, Zimmerleute und Schornsteinfeger aus Waren, Teile von Trachten, ein Fotoalbum des Warener Bürgermeister Schlaaff und vieles andere. Dennoch konnte 1946 die erste Schausammlung gezeigt werden. Extratipp zueinem Stück Stadtgeschichte: Das Museum konnte die Möbel aus dem Hause Maas übernehmen. W. M. Maas war vor 1945 ein wohlhabender Kaufmann. Schon in den ersten DDR-Jahren enteigneten die Behörden den Geschäftsmann, das HO Kaufhaus (HO ist die Abkürzung für die staatliche Handels- Organisation, die von 1948 bis 1990 existierte) zog ein. Anfang der1970er-Jahre schließlich entstand hier eine Filiale von „HO Sonnidee Jugendmode“. Nach der Wende stand das einst stattliche Gebäude Jahrzehnte lang leer, verfiel immer mehr. Ein Pflege-Unternehmen übernahm es und sanierte esauf beispielhafte Weise, wer sich für Architektur interessiert, dem sein ein kleiner Ausflug in die Bahnhofstraße zur „Jugendmode“, so wird das Haus heute noch genannt, empfohlen. HartmutNieswandt HD-Sehen für Kid’s Wolfgang Wander Augenoptikermeister Ist es wirklich sinnvoll, bereits Kindern individuell gefertigte Brillengläser anzupassen? Wolfgang Wander, Augenoptikermeister mit über 30-jähriger Berufserfahrung, berichtet über aktuelle Entwicklungen ausder Branche. „Sehen ist ein Wahrnehmungsprozess, den Kinder erst nach der Geburt lernen können. Signaleeines Augenpaares müssen vom Gehirn interpretiert werden, Farben, Kontraste und Formen einer überkopfstehenden Abbildung auf der Netzhaut müssen Bewegungen zugeordnet werden. Ein hochkomplexer Vernetzungsprozess der Gehirnhälften, der mindestens bis zum 4. Lebensjahr andauert. Bei Störungen dieses Prozesses versucht man im Allgemeinen, mit Hilfeeiner Brillezumindest das Kontrast-Sehen zu unterstützenund Kindern ein punktscharfes zentrales Sehen zu ermöglichen.“ Kinder haben andere Sehanforderungen als Erwachsene Bisher hat man standardisierte Brillengläser, die auf das erwachsene Auge berechnet sind, auch für Kinderbrillen benutzt. Da die Proportionen eines kindlichen Gesichtes sich deutlich unterscheiden, sitzen Brillengläser bei Kindern in eineranderen Entfernung und in einem anderen Winkel vor den Augen. Ein optimales Kontrastsehen ist damit kaum möglich. Kinder sehen die Welt aus einer anderen Perspektive Während Erwachsene laut „Deutscher Industrie Norm (DIN)“ hauptsächlich 10° nach unten schauen, blicken Kinder oft aufwärts in die Ferne. In die Nähe schauen Kinder wiederum auf viel kürzere Entfernungen, wenn sie z.B. einen Trickfilm auf Mama’s Handyschauen. Foto:UlrikeWojtaszek Kinderaugen können Schutz gebrauchen Die viel intensivere und vor allem frühere Nutzung digitaler Medien stellt Kinderaugen vor sehr hohe Anforderungen. Der natürliche Schutzfilter der Augenlinse vor UV- und toxischer blauer Strahlung baut sich erst allmählich auf. Wolfgang Wander sagt: „Wir statten deshalb alle unsere HD-Kid’s Gläser mit zusätzlichen Strahlenfiltern aus, um die Augen vor schädlichem Licht zu schützen. Ich bin mir sicher, dass individuelle Kinderbrillengläser diebeste Möglichkeit sind, gesundes und natürliches Sehen zu ermöglichen, weil sie bei allen ANZEIGE kindlichen Sehanforderungen die bestmögliche Abbildung garantieren. Damit schaffen sie die optimale Voraussetzung für die visuelle Entwicklung der Wahrnehmung und bilden die Basis für eine altersgerechte Entwicklung.“ „Ich bin froh, dass uns mittlerweile die technologischen Möglichkeiten für eine wirklich individuelle Versorgung der Sehanforderungen aller Altersgruppen zur Verfügung stehen.“ Wander Optik undAkustik ·3xinNEUBRANDENBURGSTAMMHAUS:Wolfswinkelstraße 4·CITY: FriedländerStraße 2a ·OSTSTADT: Juri-Gagarin-Ring 24a Machen Sieeinen Termin: www.wander-optik.de

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