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Kompakt März

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Das Kompakt-Magazin ist das Termin- und Veranstaltungsmagazin für Neubrandenburg, die Mecklenburgische Seenplatte und die Müritzregion. Im Fokus stehen die Veranstaltungen in der Region sowie spannende Geschichten der Menschen, die dort leben. Es erscheint monatlich in einer Auflage von bis zu 15 000 Exemplaren und wird kostenlos an über 500 Stellen im Großkreis verteilt.

32 RAtGEbER: REcht

32 RAtGEbER: REcht Allgemeine Gleichbehandlung Das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen mag unterschiedlich ausgeprägt sein. Üblicherweise wird bei einem Vergleich erwartet, dass gleiche Sachverhalte auch gleich behandelt werden. So erwarten Arbeitnehmer, dass sie bei einer Gehaltserhöhung oder einer Sonderzahlung, ebenso wie andere Arbeitnehmer auch, an diesen Leistungen teilhaben können. Hier besteht ein Anspruch auf Gleichbehandlung. Darüber hinaus sieht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz auch vor, dass niemand aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden darf.Hierzu hat es bereits verschiedene Urteile gegeben. So ist die Herkunft aus den neuen Bundesländern keine „ethnische Herkunft“ im Sinne des AGG. Andererseits muss ein Arbeitnehmer bzw. ein potentieller Arbeitnehmer sich auf den Schutz des AGG berufen, wenn er diesen geltend machen will. Hier kommt es insbesondere auf die Frage an, ob ein Bewerber aufgrund einer Behinderung benachteiligt wird. Dies ist grundsätzlich nur möglich, wenn eine Schwerbehinderung (Grad der Behinderung von mindestens 50) festgestellt wurde und der Bewerber sich als Schwerbehinderter bewirbt. Öffentliche Arbeitgeber sind verpflichtet, bevorzugt Stellen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen, weshalb das Unterlassen einer Einladung des schwerbehinderten Menschen ein Indiz für seine Benachteiligungist. In diesem Fall stehtdem Arbeitnehmer ein angemessener Schadensersatz zu, der innerhalb einer Frist von zwei Monaten geltend gemacht und innerhalb einer weiteren Frist von drei Monaten ab der Geltendmachung eingeklagt werden muss. Da es sich um ein allgemeines Gleichbehandlungsgesetz handelt, ist es auch auf andere Lebenssachverhalte, wie im Zivilrecht, anzuwenden. Deshalb sollteeine schnelleanwaltliche Beratung bei Verdacht der Ungleichbehandlung eingeholt werden. Anwaltskanzlei Volker Kunath Fachanwalt für Arbeitsrechtund Sozialrecht Friedrich-Engels-Ring 46 ∙ 17033 Neubrandenburg Telefon: 0395-5683993 ∙ Email: kanzlei@kunath.eu ANzEiGE

REGIONALES 33 Es ist März.... ab in die Pilze ©Antonio Scarpi -Fotolia.com Gesunde Nebenwirkungen sind erwünscht. Wer denkt im März schon ans Pilze sammeln? Erst zum Herbst hin wachsen doch Pfifferlinge, Steinpilze und Maronen. Stimmt, doch bereits jetzt gibt es auch bei uns in der Region Pilze,mit denen man sich nicht nur eine Mahlzeit zubereiten kann, man tut auch noch seinem Körper etwas Gutes. Mehr darüber weiß der passionierte Heilpilzkenner Dr. Jochen Kurth. Und gern gibt er sein Wissen weiter bei Pilz- und Kräuterwanderungen, die er das ganze Jahr hindurch anbietet, sogar im Winter.„Es gibt ja auch Pilze, die nur in der Frostzeit wachsen. Zum Beispiel Austernpilze, die unter anderem gut bei zu hohem Cholesterinspiegel sind, oder Samtfußrüblinge, hilfreich gegen grippale Infekte.“ Das ganze Jahr über kann man übrigens „Judasohren“ entdecken, und zwar an absterbenden Sträuchern des Holunderbaums. Den Namen „Judasohr“ hat der Pilz durch die christlichen Legende, dass Judas, der Verräter Jesu, sich an einem Holunderbaum aufgehängt haben soll. Und am Stamm dieses Baumes wachsen nun mal die ohrmuschelartigen Pilze, also Judasohren. Viele Endverbraucher kennen den Pilz sicher auchaus dem Chinarestaurant als „Chinesische Morchel“. Denn in Asien gehört dieser Pilz zu den Grundnahrungsmitteln. Was auch bei uns hier Sinn macht, angesichts seiner Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium, mehrere Vitamine. Dementsprechend lang ist die Liste der Heilwirkung vom Judasohr. Er wirkt entzündungshemmend und hemmt auch die Blutgerinnung. „Der Pilz hilft bei Herzkreislauferkrankungen, Migräne, Tinnitus“, so die praktische Aufzählung von Dr. Jochen Kurth. Der studierte Toxikologe und Biochemiker erweitert ständig sein Wissen und hält es seit 1980 professionell in Büchern fest. Erst Ende letzten Jahres erschien „Dr. Kurths Heilpilzevademecum“ nach drei Jahren Recherche. Wie in einer Art Nachschlagewerk werden hier Der Feldberger Heilpilzkenner Dr. Jochen Kurth gibt sein Wissen gern weiter. ©Lucas Thiem Das „Judasohr“ wächst das ganz Jahr über am Holunderbaum, auch jetzt im März. ©Jochen Kurth für jeden verständlich 57Krankheiten entsprechenden 22 Heilpilzen zugeordnet. Unterhaltsam und natürlich gesund durch die Bewegung im Freien sowie die Nachhaltigkeit entdeckter Heilpilze sind die geführten Wanderungen. Jeden Sonnabend von 10 -12Uhr gibt es dieses Angebot auch jetzt im März. Treffpunkt ist die Strelitzer Strasse 26 in Feldberg und dann führt Sie der Pilz- und Kräuterexperte gute zwei Stunden durchdie Natur. Wichtig ist die Anmeldung unter 039831 /273 29 oder per Mail. www.heilpilze-kurth.de

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