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36 Genusstipp Wie der

36 Genusstipp Wie der Duft in die Kaffeetasse kommt „Kaffee kochen kann jeder“, sagt Carolin Töllner vom Café Bohn’aparte im Alten Kornspeicher am Zierker See. Doch damit der Lieblingswachmacher der Deutschen auch Leidenschaft auslöst, komme es auf die Bohne an. Als Carolin Töllner vor fünf Jahren ihre eigene Rösterei mit dem klangvollen Namen Bohn’aparte im Alten Kornspeicher eröffnete, war sie die erste Chef-Diplom-Kaffee- Sommelière und Röstmeisterin Mecklenburg-Vorpommerns. Sie wird nicht müde, die wohl meist gestellte Frage ihrer Gäste zu beantworten: Wie denn nun der verführerische Duft in die Tasse kommt? „Auf die Bohne kommt es an“, so die klare Antwort der Kaffeespezialistin. Denn jede Bohne bringe aus ihrem Herkunftsland Grundeigenschaften mit, die durch die jeweilige Beschaffenheit des Bodens, klimatische Bedingungen und Methoden des Anbaus bestimmt werden.“ Inzwischen weiß Carolin Töllner längst, welcher Kaffee aus welcher Plantage Spitze ist. Acht erlesene Sorten bezieht die 34-Jährige direkt aus den Herkunftsländern. Um aus jeder Sorte den ihr eigenen unverkenn- Im Café trifft Genuss auf Leidenschaft. baren Geschmack herauszukitzeln, folgt als nächste Herausforderung die Röstung. „Ich habe vieles ausprobiert, bis ich die perfekte Qualität raushatte“, sagt die sympathische „Kaffeetante“ und lüftet ihr Röst-Geheimnis: „Schonend und sanft – nach Wiener Art. Das heißt, länger rösten, bei niedrigen Temperaturen. So tritt kein krebserregendes Acrylamid aus, der Kaffee wird magenschonend und schmeckt nicht bitter.“ Für den vollen Kaffeegenuss empfiehlt sie 100 Prozent Arabica. Wichtig sei auch, schon beim Einkauf an die zu Hause favorisierte Zubereitungsart zu denken: Filter, Maschine oder Der Alte Kornspeiche ist 1856 von Friedrich-Wilhelm Buttel erbaut worden. Türkisch. Damit das Kaffeepulver nicht verbrennt, sollte das Wasser nicht sprudelnd aufgegossen werden. „Denn dann sind die Aromen dahin“, winkt Carolin Töllner ab. 86 °C hält sie für optimal. „Und bitte, langsam aufgießen!“ Nur so könne sich das Wasser im Filter gleichmäßig verteilen. Ihr Extra-Tipp: die Karlsbader Kanne. „Der Porzellanfilter macht es möglich, dass alle Aromen in der Tasse landen.“ Das Beste aber sei, „mit Kaffee aus dieser berühmten Kanne können Sie sogar nachts ruhig schlafen“. Woher sie dies alles weiß? Carolin Töllner studierte am Vienna Coffee College in Wien, um alles rund um die Bohne zu erfahren: vom Anbau über die Produktion bis hin zu Röstverfahren. Davor lernte sie alles über Betriebsmanagement beim Vater im Neustrelitzer „Hafencafé im Speicher“ und machte dann an der Berlin School of Coffee ihren Abschluss als Barista. Anmeldungen für Live-Show- Röstungen unter Telefon 03981 2629646 alterkornspeicher.de ©(2) Gerlinde Bauszus

Anzeige Faszinierender Klangkosmos – 27. Internationale Orgeltage in Neubrandenburg Im Mittelpunkt der 27. Internationalen Orgeltage vom 26. April bis 11. Mai in der Neubrandenburger Johanniskirche steht eine der letzten aus DDR-Zeiten gebauten Orgeln. Eine Orgel, die mit dem Raum zu verschmelzen scheint. Eine Orgel, die Kantor Christian Stähr als ein sehr charakteristisches Instrument mit vielen klaren Farben beschreibt. Die Orgeltage prägen seit 26 Jahren das kulturelle Bild der Stadt Neubrandenburg und der Region. Ob Abendkonzerte, Orgelmatinee, Kinderkonzert oder Orgelnacht – zehn Veranstaltungen decken mit internationalen Künstlern einen faszinierenden Klangkosmos ab. „Der Eintritt ist (bis auf die Orgelnacht) auf Spendenbasis, was wirklich jedem die Chance bietet, ein Konzert zu besuchen und auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schafft“, ist Kantor Christian Stähr überzeugt. Das Eröffnungskonzert (26. April, 19:30) ist ein Recital des jungen, international erfolgreichen finnischen Organisten Pétur Sakari, der französische und eigene Kompositionen spielen wird. Wenn vier Truhenorgeln zum Konzert „Raumklang“ (28. April, 19:30) in St. Johannis zusammenkommen, bieten die räumlichen Dialoge und ein aufgefächerter Klang ganz neue Entdeckungen – nicht zuletzt sind die vier Organisten (Johannes Gebhardt, Frank Dittmer, Lukas Storch und Christian Stähr) hautnah zu erleben. Halbstündige Matineen und Mittagessen gibt es bei den „Suppenkonzerten“: am 1. Mai mit Krzysztof Lukas (Orgel), am 8. Mai mit Daniel Schmahl (Trompete) und Christian Stähr (Orgel). Bei der „Tastenschlacht“ am 3. Mai treten Orgel (Krzysztof Lukas) und Klavier (Konstantina Stankow und Rico Gatzke) gegeneinander im Wettstreit, um die beste Fassung von Bach‘scher Orgelmusik: Original oder Bearbeitung? an. Das bewährte Kinder-Orgelkonzert (10. Mai, 17:00) wird mit einer Aufführung des Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten“ in einer Fassung für Sprecher, Pauke, Orgel und Internationale Orgeltage 27. 26. April bis 11. Mai 2019 Bildprojektion vor allem Kindern und junggebliebenen Erwachsenen einen unterhaltsamen Zugang zur Orgel bieten. Den Abschluss der Orgeltage bildet eine Orgelnacht (11. Mai, 19:30). Zu einem Harfe-Orgel-Duo treten der Frauenchor des Neubrandenburger Vokalensembles und weitere Mitglieder der Philharmonie in diversen Kombinationen. Einen Kontrast dazu bietet der junge Filmkomponist und Organist Mathias Rehfeld, der die Verbindung von Elektronik und Orgel als mehrschichtiges Crossover-Projekt zeigt. Krzysztof Lukas Freitag, 26. April, 19:30 Uhr Eröffnungskonzert Samstag, 27. April, 19:30 Uhr –Konzertkirche St. Marien Poulenc: Orgelkonzert Sonntag, 28. April, 19:30 Uhr „Raumklang -Vier Orgeln“ Mittwoch, 1.Mai, 12:00 Uhr Suppenkonzert Freitag, 3. Mai, 19:30 Uhr „Tastenschlacht“ Sonntag, 5. Mai, 10:30 Uhr – St. Josef –St. Lukas Orgel und Gregorianik im Gottesdienst Sonntag, 5. Mai, 19:30 Uhr Chorkonzert Antonin Dvorak Mittwoch, 8.Mai, 12:00 Uhr Suppenkonzert Freitag, 10. Mai, 17:00 Uhr Kinder-Orgelkonzert „Die Bremer Stadtmusikanten“ Samstag, 11. Mai, 19:30 Uhr Orgelnacht Konstantina Stankow Mathias Rehfeldt Informationen unter www.musik-an-sankt-johannis.de

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