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Kompakt Juli/August 2016

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Das Kompakt-Magazin ist das Termin- und Veranstaltungsmagazin für Neubrandenburg, die Mecklenburgische Seenplatte und die Müritzregion. Im Fokus stehen die Veranstaltungen in der Region sowie spannende Geschichten der Menschen, die dort leben. Es erscheint monatlich in einer Auflage von bis zu 15 000 Exemplaren und wird kostenlos an über 500 Stellen im Großkreis verteilt.

Die7größten Irrtümer

Die7größten Irrtümer über denVersicherungsschutz gegen Naturgefahren Foto: Lichthof Fotostudio Wetterlagen, wie rund um das Gewittertief Elvira machen erschreckend klar, wie groß das Risiko von Starkregen und Überschwemmungen ist. Viele Menschen unterschätzen Naturgefahren, die bedingt durch den Klimawandel vermehrt auftreten werden. Immer wieder führen dabei dieselben Irrtümer zum Gefühl trügerischer Sicherheit –und fehlendem Versicherungsschutz. 1. Irrtum: Asta Hübner istInternationale Für mein Haus ist kein Diplom-Betriebswirtin sowie Betriebswirtin für betriebliche Altersversorgung Eine weit verbreitete Mei- Versicherungsschutz möglich. nung, die so gut wie immer falsch ist: Manche Häuser ließen sich nicht oder nur sehr schwer gegen Überschwemmungdurch Regenversichern. Fast drei Viertel der Deutschen vertreten laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2014 diese Ansicht. Fakt ist: Es gibt kaum Häuser, bei denen Versicherungsschutz unmöglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. 99 Prozent der Gebäude in Deutschland können gegen Naturgefahren versichert werden. Selbst Häuser, die in der Vergangenheit keinen Versicherungsschutz bekamen, können heute durch eine verbesserte Risikoanalyse, mehr Hochwasserschutz oder auch bauliche Präventionsmaßnahmen versichert werden. Eine Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aus 2015 bestätigt, dass das Angebot anVersicherungsschutz für sogenannte Elementarschäden umfangreich ist –auch für Häuser mit Vorschäden. Jedes der Beispielhäuser in der Umfrage ist versicherbar. Für alle boten mindestens 20 Unternehmen Versicherungsschutz, also mehr als zwei Drittel der angefragten Unternehmen. 2. Irrtum: Nach Wetter-Kapriolen wird esschwierig, eine Versicherungspolice zu erhalten. Die Statistik der Versicherer zeigt, dass gerade nach großen Schadenereignissen mehr Menschen ihr Haus versichern. Beispiel Sachsen: In dem vom Hochwasser im Juni 2013 am stärksten betroffenen Bundesland, waren damals 42 Prozent der Häuser versichert. Nur zwei Jahre danach waren es bereits 46 Prozent. Auch bundesweit ist dieser Trend zu beobachten: Noch2002 warenlediglich19Prozent der Haushalte gegen Hochwasser und Starkregen versichert, imvergangenen Jahr dagegen schon knapp 40 Prozent. Auch in der höchsten Risikozone ist in Deutschland jedes vierte Haus gegen Hochwasser versichert –inallen Risikozonen ist mehr möglich, wenn dasBewusstsein der Menschenfür Naturgefahren wie Starkregen ausgeprägter wäre. 3. Irrtum: Mein Haus ist nicht gefährdet, ichwohne weit weg vom Wasser. Viele Menschen gehen etwa davon aus, dass nur Hausbesitzer mit direktem Blick auf Elbe, Donau oder Rhein von einer Überschwemmung betroffen sein können. Auch Wetter-Phänomene wie Tornados, massiver Regen oder Hochwasser nehmen in Deutschland zu. Fakt ist: Bei der Flut 2013 entstanden 85 Prozent der versicherten Schäden abseits der großen Flüsse –also eben genau nicht an den Häusern mit Flusspanorama. Laut der Forsa-Umfrage von2014 können sich 90Prozent der Deutschen nicht vorstellen, selbst Opfer eines Hochwassers zu werden. 4. Irrtum: Versicherungsschutz gegen Elementarschäden ist teuer. Dashängt natürlichvon derpersönlichenEinschätzung des Kunden, seinen Präferenzen und seiner Risikosituation ab. Fakt ist: Häufig kostet einen Elementarschadenversicherungdeutlichwenigerals eine

konzepte. durchschnittliche Vollkasko-Versicherung für das Auto. Dabei stellt der Verlust des Eigenheims für viele Bürger das existenzbedrohende Risiko schlechthin dar. Und wenn die Prämie in besonders risikoreichen Zonen doch einmal höher liegt als die einer Vollkasko-Police? Es geht hier nicht um ein paar Beulen im Auto, sondern um die Existenz der Eigenheimbesitzer – um mehrere hunderttausend Euro, teilweise sogar umMillionen. 5. Irrtum: Elementarschadenversicherunggibt es nur mit hoher Selbstbeteiligung. Selbstbeteiligungen sind wie bei vielen Arten von Versicherungen auch bei der Elementarschadenversicherung möglich und manchmal sogar zwingend. Doch was ist hoch? Auch hier gilt es, die Höhe möglicher Selbstbeteiligungen inder richtigen Relation zu betrachten. Wenn Prämien bezahlbar bleiben sollen und es darum geht,die eigene Existenz abzusichern, kann es geradezu geboten sein, den Selbstbehalt einer Elementarschadenpolice auch an diesen Prämissen auszurichten. Die Elementarschadenversicherung leistet bis zum Ersatz eines gesamten Hauses. Würde das Prinzip Vollkasko stets und für jeglichen Fall mit minimalen Selbstbehalten gelten, würde das die Prämie unbezahlbar machen. Daswärenicht im Interesse der Kunden. 6. Irrtum: Ich bin gegenNaturgefahren versichert, weil ich schon eine Wohngebäudeversicherung habe. Eine Wohngebäudeversicherung deckt viele Gefahren ab, darunter fallen etwa Brände, Blitzeinschläge, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden. Nicht alle Wohngebäudeversicherungen decken aber Schäden durch Starkregen oder Hochwasser. Dafür leistet die Wohngebäudeversicherung nur dann, wenn darin auch die Elementarschadenversicherung vereinbart wurde. In Deutschland sind etwa 40 Prozent aller Wohngebäude gegen weitere Elementargefahren wie Hochwasser versichert –eine relativ niedrige Quote. Zum Vergleich: Über die Wohngebäudeversicherung haben rund 90Prozent aller Gebäude finanziellen Schutz vor Sturm- und Hagelschäden. 7. Irrtum: Wozu versichern? Im Ernstfall wird mir der Staat helfen. In Sachen Unwetter- und Hochwasserrisiken verlassen sich die Deutschen gerne auf Vater Staat. Die Vergangenheit gibt ihnen mit dieser Einschätzung auch scheinbar recht: Bei den letzten beiden großen Hochwassern in den Jahren 2002 und 2013 hat der Staat tatsächlich zahlreiche Schäden beglichen. Von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen, ist jedoch problematisch –aus zwei Gründen. Erstens: Zahlreiche Landesregierungen knüpfen staatliche Zuschüsse daran, ob sich die Betroffenen umVersicherungsschutz bemüht haben. Sie müssen nachweisen, dass sie tatsächlich keinen Elementarschutz für ihr Gebäude bekommen konnten. Zweitens: Frühere staatliche Hilfen waren freiwillig. Sie begründen keinen rechtlichen Anspruch auf Hilfen in der Zukunft. Nur die Elementarschadenversicherung ist imErnstfall verpflichtet, gegenüber dem versicherten Bürger bei einem Hochwasser zu leisten –der Staat hingegen nicht. Quelle: www.gdv.de/2016/05/die-7-groessten-irrtuemer-ueber-den-versicherungsschutz-gegen-naturgefahren ANZEIGE AsBo VorsorgeKonzepte GmbH Wirsind Versicherungsmakler. Wirbieten unabhängige und bedarfsgerechte Versorgungs- Wirbieten Ihnen ganzheitliche Betreuung und Beratung unter Einbeziehung aller staatlich geförderten Möglichkeiten. Was für den Einzelnen optimal ist, ist eine individuelle Frage. AsBoVorsorgeKonzepte GmbH Geschäftsführerin: Asta Hübner Augustastr.30·17033 Neubrandenburg Tel.: 0395 58 19 80 Fax: 0395 58 19 875 Internet: www.asbovorsorge.de E-Mail: info@asbovorsorge.de in Kooperation mit: Adelheid Bochmann Versicherungen seit 1990 e.K. Internet: www.abversicherungen.de E-Mail: info@abversicherungen.de Lassen Sie sich von uns beraten – Ihr Spezialist für die Vorsorge. RufenSie unsan–wirhelfen.

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