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Goldene Jahre_Uckermark

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SEITE 58 RATGEBER 4.

SEITE 58 RATGEBER 4. LEBENSPHASE Grabpflege Verträge zu Lebzeiten abschließen Wenn ein Mensch stirbt, stellt sich die Frage, wer sich um das Grab kümmert. Oft wohnen Familien nicht mehr am selben Ort oder es fehlt schlicht die Zeit zur Grabpflege. Eine Alternative sind daher Verträge über eine Dauergrabpflege, die bereits zu Lebzeiten abgeschlossen werden können. In diesen Verträgen verpflichtet sich zum Beispiel eine Gärtnerei oder ein Bestattungsunternehmen, das Grab über eine bestimmte Dauer und in einem festgelegten Umfang zu pflegen. Die Kosten für diese Dienstleistung werden bereits zu Lebzeiten bezahlt. Dabei wird die Summe auf ein Treuhandkonto eingezahlt oder treuhänderisch einem Dienstleister zur Verfügung gestellt und erst bei Eintritt des Todesfalles zur Grabpflege ausgezahlt. Wichtig dabei ist, genau zu definieren, wie die Grabpflege aussehen soll. Hierbei ist entscheidend, ob das Grab nur mit einer Grabplatte oder ob es mit Erde bedeckt ist, die regelmäßig bepflanzt werden muss. Vereinbart werden kann beispielsweise, wie das Grab an bestimmten Feiertagen auszusehen hat oder ob die Grabstelle lediglich sauber gehalten werden soll. Friedhofsgärtner übernehmen die Grabpflege. FOTO: BDF, BONN

RATGEBER 4. LEBENSPHASE SEITE 59 Neue Trends aus der Bestattungsbranche Die Bestattungskultur unterliegt auch in Deutschland dem Zeitgeist und gesellschaftlichen Veränderungen. Der Trend geht immer stärker zu Urnenbestattung. Das wirkt sich auch auf die Herstellung der Urnen aus. So sind bei Särgen oder Urnen zunehmend umweltfreundliche Naturmaterialien gefragt wie Filz, Weidengeflechte oder biologisch abbaubarer Kunststoff. Auch bei der Sterbewäsche geht der Trend hin zur Verwendung von Naturmaterialien wie Leinen oder Baumwolle. Verbrauchsarme Leichenwagen sowie saubere Krematorien runden das Bild ab. Grundsätzlich gibt es zwei Bestattungsarten in Deutschland, die Erdund die Feuerbestattung. Daraus ergeben sich dann weitere Möglichkeiten der Beisetzung, wie eine Seebestattung, eine Bestattung in Waldarealen oder ein Reihengrab. Eine Seebestattung ist die Beisetzung der sterblichen Überreste eines Menschen in einer Urne auf dem offenen Meer. In Deutschland Die Bestattung unterliegt dem Wandel der Zeit. kommen hierfür die Ostsee oder die Nordsee in Frage. Die Seebestattung wird von einem qualifizierten Seebestatter durchgeführt. Die Beisetzung erfolgt dann nach seemännischen Gepflogenheiten. Bei einer Seebestattung wird die Flagge des FOTO: BDF, BONN Schiffes auf Halbmast gesetzt. Die Trauergäste können zusätzlich Blumen oder Blumenkränze dem Meer übergeben. Hierbei ist zu beachten, dass nur natürliche Materialien verwendet werden dürfen. Metallgestecke, Kunststoff oder Stofftiere sind nicht erlaubt. Es gibt auch die Möglichkeit einer stillen Seebestattung. Diese findet ohne Angehörige und ohne festen Termin statt. Der Kapitän des Schiffes übergibt die Urne dem Meer. In der Regel werden bei einer stillen Seebestattung mehrere Urnen pro Fahrt im Meer beigesetzt. Im Anschluss an die Seebestattung erhalten die Angehörigen die genauen Positionsdaten der Beisetzung und in der Regel einen Auszug aus dem Schiffstagebuch.

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