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Goldene Jahre_Mecklenburgische Seenplatte

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SEITE 64 RATGEBER 4.

SEITE 64 RATGEBER 4. LEBENSPHASE Gesundheit Hier heißt es: Am besten aufstehen und etwas tun. FOTO: TECHNIKER KRANKENKASSE Ausreichend Schlaf erhalten Für viele Frauen bedeutet der Beginn der Wechseljahre gleichzeitig eine immer wieder unterbrochene Nachtruhe. Auch viele Männer beklagen, einfach nicht mehr richtig ein- beziehungsweise durchschlafen zu können. Während der Wechseljahre verändern sich die Hormone, vor allem die Östrogene, welche immer mehr sinken. Diese wirken auf die Stoffwechselvorgänge im Gehirn und fördern die Tiefschlafphasen. Abfallende Östrogenwerte lassen den Schlaf weniger erholsam und tief sein. Haben Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training keine Wirkung gezeigt, sollte man sich nicht mehr weiter ruhelos im Bett herumwälzen. Vielmehr empfiehlt sich, die Schlaflosigkeit als Chance zu erkennen und sich zu sagen, heute Nacht nicht schlafen zu dürfen. Das bezeichnet man als „Paradoxe Intervention“, wodurch der Fokus auf etwas anderes gelenkt wird, nämlich auf etwas Schönes, um von der Erwartungshaltung loszulassen. Doch was könnte das sein? Man kann die Zeit nutzen und das Buch zu Ende lesen, das schon lange auf dem Nachttisch liegt. Hilfreich kann das Schreiben eines Tagebuches sein, um seine Sorgen loszuwerden. Einschläfernd ist auch die Anfertigung einer To-Do-Liste.

RATGEBER 4. LEBENSPHASE SEITE 65 Die grauen Zellen anregen Ein reger Gedankenaustausch ist wie eine Frischzellenkur für das Gehirn Nicht nur unsere Muskeln, sondern auch das Gehirn müssen einem kontinuierlichen Training ausgesetzt sein, um auf Dauer leistungsfähig zu sein und zu bleiben. Tatsächlich bietet das Gehirn einen entscheidenden Vorteil gegenüber unseren anderen Organen: Wird es häufig in Anspruch genommen, verschleißt es nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Je vielseitiger und umfassender das geistige Angebot für die grauen Zellen ist, desto leistungsfähiger bleiben sie. Dazu können etwa Konzentrationsübungen gehören oder Kreuzworträtsel. Es ist auch nicht zu spät, erst im Ein reger Gedankenaustausch ist wie eine Frischzellenkur für das Gehirn. FOTO: TECHNIKER KRANKENKASSE Alter mit Musikunterricht zu beginnen. So manch einen beschleicht der Gedanke, Noten lesen zu lernen sei nicht mehr möglich. Doch das ist es durchaus. Man muss es sich nur so vorstellen, als wären die noch unbekannten Noten Buchstaben, die neu einzuprägen sind. Mit dem richtigen Lehrer und ein wenig Übung überkommt einen schnell die Begeisterung und Faszination, wenn man bemerkt, dass man das Instrument beherrscht. Musizieren aber auch Schach spielen bringt nicht nur Spaß, sondern sie vermögen auch Demenz vorzubeugen. Je länger und regelmäßiger sie betrieben werden, desto größer ist der Effekt auf das Gehirn. Ganz wichtig sind soziale Kontakte. Eine regelmäßige Ansprache zu erhalten, sich selber auf andere Menschen einzulassen, vermittelt das Gefühl der Anerkennung und des Gebrauchtseins gegenüber anderen. Sicherlich entstehen im Verlauf des Lebens eingefahrene Denk- und Verhaltensweisen. Wichtig ist, sich seine Offenheit zu bewahren und seine Neugier auf das Leben zu behalten.

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