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Familienkurier_2017

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66 Ratgeber Pflege Was

66 Ratgeber Pflege Was passiert, wenn ich einen Angehörigen pflege und selbst erkranke? Den Betreuenden steht nach einem halben Jahr die sogenannte Verhinderungspflege zu. Die Pflegekasse zahlt für sechs Wochen bis zu 1612 Euro pro Kalenderjahr, damit der Pflegebedürftige von einem anderen Angehörigen oder einem Pflegedienst betreut werden kann. Zudem wird über die gesamte Dauer die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt. Diese sechs Wochen im Jahr sind nicht nur für den Krankheitsfall der Betreuungsperson gedacht, sondern auch wenn sie sich eine Auszeit nimmt, um sich selbst zu erholen. Woran bemessen sich die Leistungen, die der Pflegebedürftige erhält? Die Höhe der Leistungen hängt vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab. Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung stellt diesen im Auftrag der Pflegekasse individuell fest. Seit dem 1. Januar 2017 hat sich dieses Verfahren verändert. Betroffene werden nach dem Grad an Selbstständigkeit in ihrem täglichen Leben in fünf Pflegegrade eingeordnet. Zuvor hatte sich die Beurteilung vor allem an körperlichen Einschränkungen orientiert sowie am Zeitaufwand, den eine Laienpflegekraft für Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität aufbringen musste. Mit dem neuen System werden auch Hilfen für Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen stärker berücksichtigt. Kann ich in irgendeiner Weise vorsorgen? Es empfiehlt sich, in gesundem Zustand eine Vorsorgevollmacht für eine oder mehrere Vertrauenspersonen auszustellen. Sie ermächtigt diese dann, rechtsverbindlich zu handeln, wenn es einem selbst nicht möglich ist. Ohne die Vollmacht wird für wichtige Entscheidungen etwa im akuten Pflegefall ein gerichtlicher Betreuer bestellt. Die Familie ist nicht automatisch berechtigt, die Entscheidungen zu treffen. Kostenlose Beratung Seit 2009 hat jeder rechtlichen Anspruch auf kompetente und kostenfreie Beratung zum Thema Pflege. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte in Mecklenburg- Vorpommern und Brandenburg unterstützen Ratsuchende, unabhängig von deren Kassenzugehörigkeit. Sie beantworten nicht nur Fragen zur Versorgung mit Hilfsmitteln, zu den Pflegegraden und zur Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Sie können auch Selbsthilfegruppen vermitteln und bei der Beantragung von Sozialhilfe unterstützen. Lernschwierigkeiten –Wann sich Eltern Sorgen machen sollten! –Anzeige – Kathrin Ader,Institutsleiterin Eltern sind stolz, wenn ihr Kind in die Schule kommt. Sie wünschen sich, dass der Nachwuchs gut durch die Schule kommt, vielleicht studiert und später hoffentlich einen ordentlichen Beruf ausübt. Das Lernen läuft jedoch nicht ohne Fehler ab. Sie sind wichtig und ein Meilenstein zum Erfolg. Selbst der Volksmund sagt: Aus Fehlern lernt man. Manchmal jedoch überschatten Fehler den Alltag. Wenn Kinder in der Schule nicht mehr mitkommen, ist oft eine Lernschwäche im Spiel, sei es nun eine Lese-Rechtschreibschwäche (in den höheren Klassen in Kombination mit der Englischschwäche) oder die weniger bekannte Rechenschwäche. „Das ist Alltag inunserem Haus“, so Kathrin Ader, Leiterin des Duden Instituts in Neubrandenburg. Regelmäßig melden sich Eltern mit der Bitte um Hilfe. In den letzten Jahren hat sich auch die Anzahl der Auszubildenden mit Lernschwierigkeiten im Duden Institut deutlich erhöht, berichtet die Lerntherapeutin. Jüngste wissenschaftliche Studien fordern schnellere Hilfen bei Lernproblemen (NK, 4. Mai 2017) nach dem Prinzip „Je früher,desto besser!“. Studien zeigen, dass etwa 4-7 %der Grundschüler eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche haben. Auch die Kombination aus beiden Lernschwächen hatzugenommen. Beide Phänomene werden jedoch oft nicht rechtzeitig oder gar nicht erkannt und die Kinder und Jugendlichen kämpfen mit dem Vorwurf, zu faul oder zu dumm zu sein. Eltern und Lehrer hoffen vergeblich, dass der Knoten durch mehr üben doch noch platzt. Die Kinder haben sich nicht selten aufgegeben und signalisieren Schulunlust oder gar Verweigerung, Angst oder körperliche Symptome. „Man sollte jedoch nicht warten, bis einKind scheitert, denn Lernschwierigkeiten führen nicht nur zu schlechten Noten, sondern beeinträchtigen die Entwicklung des Kindes!“ so Kathrin Ader. Sie empfiehlt: „Agieren Sie nicht planlos nach dem Prinzip, viel hilft auch viel! Sie erreichen eher das Gegenteil, denn Kinder mit extremen Lernschwierigkeiten benötigen professionelle Hilfe!“ Woran erkennen Eltern Lernprobleme beim Lesen? - das Zusammenziehen von Lauten zu Wörtern fällt schwer, - Texte werden auswendig gelernt bzw.erraten, - Worte werden buchstabenweise erlesen und das Lesetempo ist auffallend langsam, - Textverständnis fehlt, - zusätzliches Üben brachte kaum Fortschritte, - das Kind verweigert sich. Woran erkennen Eltern extreme Probleme beim Schreiben? - die Anzahl der Fehler ist durchgängig hoch, - Wörter werden in unterschiedlichen Varianten geschrieben, - die richtige Schreibweise kann nicht begründet werden, - Schreibweisen werden vielfach erraten, - Schreibtempo ist auffallend langsam, - die Ankündigung eines Diktates löst extreme Versagensangst aus, - Kinder lehnen das Schreiben ab. Woran erkennen Eltern extreme Probleme beim Umgang mit der Mathematik? - das Erledigen jeglicher Mathematikaufgaben dauert unangemessen lange, - intensives Üben bringt keinen oder nur kurzzeitig Erfolg, -Kinder rechnen mit den Fingern (zählendes Rechnen) und verzählen sich oft um 1, - das Kopfrechnen wird vermieden, - Aufgaben werden mit mechanisch eingeprägten Rechenwegen bearbeitet, - Rechenwege können nicht auf neue Aufgaben übertragen werden, - Schätzen und Runden gelingen nicht, - Größenvorstellungen sind häufig unrealistisch, - mit Geld und Uhr wird nicht altersgerecht umgegangen bzw.eswird vermieden. Wie können Lernschwierigkeiten überwunden werden? Kathrin Ader empfiehlt hier: Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es wertschätzen. Auch für eine Vier oder eine Fünf hat sich Ihr Kind angestrengt! Wichtig ist der Kontakt mit dem Lehrer. Dieser weiß am besten, ob und wie die Lernprobleme im Schulalltag zubeheben sind. Liegen die Ursachen jedoch tiefer, empfiehlt sich professionelle Hilfe. Mit einer integrativen Lerntherapie kann Kindern und Jugendlichen sicher geholfen werden, eine Lese-Rechtschreib- oder Englisch- bzw. die Rechenschwäche zu überwinden. Zunächst werden in einem Diagnosegespräch die konkreten Ursachen ermittelt und ein individueller Plan zur Überwindung dieser erstellt, so dass Ihr Kind wieder Freude am Lernen gewinnt und sich der Familienalltag wieder entspannter gestalten kann. Kostenfreie Beratung erhalten Sie im Duden Institut in Neubrandenburg unter 0395 570 8857 oder www.duden-institute.de/Neubrandenburg.

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