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24 STUNDEN in unserer Region Pioniere aus dem Plattenland Bei optimal media in Röbel stehen die Maschinen nie still Druckerin Ariane Rösler liebt Farben und Bewegung. In ihrem Job kommt beides nicht zu kurz. FOTOS (2): A. BREITSPRECHER Seit John Schulz bei optimal media arbeitet, ist seine Leidenschaft für Vinyl entfacht. Er besitzt 12 Plattenspieler aus den 60er Jahren. 22.00 Uhr Die Geschichte der Schallplatte ist 100 Jahre alt und doch gibt es noch einige Geheimnisse rund um die Langrille. John Schulz ist ihnen auf der Spur. Vor fünf Jahren hat der gelernte KfZ-Mechaniker nicht nur zum Vinyl, sondern auch zu den 40 Jahre alten Maschinen gefunden, die bei optimal media in Röbel aus Polyvinylchlorid Schallplatten pressen. „Hier ist nichts digital“, schwärmt der Neustrelitzer. „Alles funktioniert mechanisch.“ Das Grundprinzip der Produktionhat sichinall der Zeit kaumverändert.Noch immer braucht es ordentlich Druck, hohe Temperaturen und die perfekte Grundform, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. „Allein gesunder Menschenverstandund einGefühl für Technik helfen, um die Funktionsweise der Maschinen zu verstehen“, sagt John Schulz.Wer das mitbringt, sei herzlich willkommen, denn die Produktion in vierSchichten steht nie still. Leute werden immer gebraucht. Gerne Tüftler und Bastler, denn für alle Tücken der betagten Apparate hat auch Schulz noch keine Lösung gefunden. „Das liegt daran,dassdie Schallplatte schon fast vergessen war“, erklärt der Vinyl-Fan. „Das Wissen von Mechanikern vergangener Tageist schlicht verloren gegangen.“ Perfekte Platten kann man sehen Mit dem Boom von vor fünf, sechs Jahren habe niemand gerechnet. Außerdem seien besonders hochwertige Platten heute mit 180 Gramm häufig schwerer als früher. „Da fehlen die Erfahrungen. Aber genau das reizt mich am meisten. Wann kann man schon einmal Pionier sein?“, fragt Schulz, der für die Instandhaltung und Wartung sowie für die Forschung und Entwicklung der Automaten verantwortlich ist. Sein Ziel: Optimierte Maschinen und perfekte Platten. Wiedie aussehen? „Die Oberfläche sollte glänzen. Die Platte darf nicht knistern, nicht rauschen und nicht schleifen, dann haben wir alles richtig gemacht“, erklärt der Techniker.„Und wir machen hier ziemlich viele perfekte Platten“, ergänzt er und lacht. Im Jahr 2017 wurden 23 Millionen gepresst und aus Röbel in die ganze Welt verschickt, Tendenz steigend. Eine höhere Schlagzahl schafft nur Druckerin Ariane Rösler ein paar Hallen weiter. DieOffset-Druckmaschine, an der die25-JährigePenzlinerin arbeitet, trägt schon den Zusatz „Speedmaster“ im Namen. Mehr als 225 Millionen Drucksachen –vom CD- oder Schallplatten-Cover, über Booklets,Broschüren, Magazine bis hin zum kompletten optimal media Glienholzweg 7|17207 Röbel/Müritz | 039931 56 500 personalwesen@optimal-media.com www.optimal-media.com Buch –haben die Hallen von optimal media allein in den vergangenen zwölf Monaten verlassen. DieAufgabeder gelerntenMedientechnologin im Bereich Druck: Saubere Druckergebnisse, tolle Farben. „Ein gutes Auge sollte manindem Job schon mitbringen“, erklärt Rösler. „Auch Kreativität und die Freude an Farben ist von Vorteil.“ Aber am Ende sei Drucken ein technischer Prozess – und ein Handwerk. Ariane Rösler ist eine von sechs Frauen in einem sonst von Männern dominiertenBereich. Ein Problem? „Nein“, sagt sie und lacht. „Vielleicht musste ich mich amAnfang bei dem einoder anderen Kollegen beweisen. Noch sind Frauen tatsächlich keine Selbstverständlichkeit in diesem Beruf.“ Doch Ariane Rösler steht ihre Frau. Noch eine Pionierin. Auch privat lief es im Unternehmen für sie gut. Die Druckerin hat ihren Partner auf der Arbeit kennengelernt. Zusammen mit ihrem Sohn wohnen sie im benachbarten Malchow.„Es ist schön, so nahbei derFamiliezuleben und zu arbeiten.“ Sindauch Sie ein Pionier? Alle Jobsbei optimal media: www.arbeiten-am-see.de

24 STUNDEN in unserer Region Hier ist immer jemand da Rundum-die-Uhr-Betreuung im Vitanas Senioren Centrum in Ueckermünde 23.00 Uhr Vitanas Senioren Centrum Am Tierpark Auch zwischen 23 Uhr und der Geisterstunde um Mitternacht sind Mandy Stöwe und ihre Kollegin Elke Baegetius auf ihren Rundgängen in der vollstationären Pflegeeinrichtung Vitanas in Ueckermünde unterwegs. Die meisten Bewohner schlafen um diese Zeit schon, aber hier und da braucht doch noch jemand Zuspruch oder eine kleine Hilfestellung, um gut in die Nacht zu kommen. Schon kleine Verrichtungen können bei Pflegebedürftigen um diese Zeit zum unüberwindbaren Problem werden, sei es der Gang zur Toilette oder ein Glas Wasser oder ähnliches. Und gerade Bewohner mit schwerwiegenden Einschränkungen sind natürlich auf die permanenten Anwesenheit von Fachpersonal angewiesen, deshalb sind im ganzen Haus auch in den Nachstunden Mitarbeiter unterwegs und schauen auf ihren Kontrollgängen in jedem Zimmer nach dem Rechten, auch wenn nicht geklingelt worden ist Mehr als „Wohnen“ Das Senioren Centrum am Tierpark von Ueckermünde ist ein relativ großes Haus mit insgesamt 217 belegbaren Plätzen, die auf 8Wohnbereichen aufgeteilt sind. So leben in einem Wohnbereich 25 bis maximal 29 Bewohner Am Tierpark 6 17373 Ueckermünde 039771 201-0 039771 201-40 www.vitanas.de in Einzel- und in Doppelzimmern. Auch wenn sich die Familien sehr oft im ersten Schritt Einzelzimmer für ihre Angehörigen wünschen, empfehlen die Experten hier vor Ort häufig das Doppelzimmer. Gerade wenn die zu Pflegenden nicht mehr so mobil sind, wird ein Mitbewohner zu einem liebgewonnenen Gesprächspartner im neuen zu Hause. Weitere Pluspunkte, neben den therapeutischen und pflegerischen Leistungen, die für das Leben in genau diesem Seniorenzentrum sprechen, sind das frischgekochte Essen, der hauseigene Friseur, jede Menge Hobbykurse, Ausflüge und Veranstaltungen, die die Tage kurzweilig und interessant gestalten. „So vielfältig wie draußen das Leben ist, ist es hier drinnen auch“, fasst Centrumsleiterin Christine Schmidt die Angebote des Hauses zusammen. So treffen sich einige Bewohner gerne in der kleinen Lesegruppe zum gemeinsamen Zeitungslesen, es kommen regelmäßig Hunde zu Therapiezwecken ins Haus und auch Bootstouren auf dem Haff oder Ausfahrten in die alten Heimatdörfer der Bewohner werden gerne genutzt. Freie Plätze Es gibt aktuell noch freie Plätze im Haus. Für Infos und eine individuelle Beratung, auch zu den Themen Urlaubsund Verhinderungspflege, stehen die Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Mandy Stöwe und Elke Baegetius auf ihrem nächtlichen Rundgang. FOTOS (2): MAREIKE KLINKENBERG Mitten imGrünen, unweit vom Tierpark, liegt das Vitanas Senioren Centrum in der Haffstadt.

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