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24 Stunden in unserer Region

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24 STUNDEN in unserer Region Ein Haus voller Würde Erfahrene Frauen geben Beistand in den schwersten Stunden des Lebens 16.00 Uhr In einem der schönsten und würdevollsten Häuser Friedlands fand vor zwei Jahren auch ein Familienunternehmen, in dem es um die Würde geht, einen guten Platz: das Blumen- und Bestattungshauses Peter. Das traditionsreiche Unternehmen ist jetzt also Hinter dem Rathaus 1zu finden. Leiterin der Friedländer Filiale des Hauses Peter ist seit 14 Jahren Andrea Raddatz. „Hier haben wir helle und angemessene Räume für trauernde Menschen“, erzählt sie. Im ersten Stock gibt es den Beratungsraum mit schönem Blick auf die Friedländer Kirche. Für Angehörige, denen das Treppensteigen nicht leicht fällt, gibt es ein kleines Beratungszimmer auch im Erdgeschoss, wo sich ebenfalls die Sargausstellung befindet. Und dann hat Andrea Raddatz oben noch ein Arbeitsbüro, in dem sie sich um alles Organisatorische kümmert und sich mit ihrem Kollegen Torsten Schäper berät. Er ist ihre rechte Hand und der Mann für‘s Praktische. Um die EDV- Technik kümmert sich Fachinformatiker Tom Raddatz. Die Filiale ist Tag und Nacht über 039601 22764 zu erreichen, derBereitschaftsdienst wird mit der Filiale in Neubrandenburg abgestimmt. Bevor Andrea Raddatz die Leitung der Filiale übernahm, hatte sie schon einige alles andere als einfache Lebensjahre hinter sich. 1989 noch vor der Maueröffnung ging die Familie mit Ausreiseantrag nach Nordrhein-Westfalen. Nach knapp fünf Jahren, als der zweite Sohn geboren war, zog es Andrea Raddatz zurück in die Heimat, die Famile Andrea Raddatz und Torsten Schäper in Friedland. Anja Kraschutzki arbeitet sich in der Neubrandenburger Filiale ein, deren Leitung sie übernehmen soll. FOTOS: HARTMUT NIESWANDT Blumen- und Bestattungshaus Doreen Peter Hinter dem Rathaus 1|17098 Friedland 039601 22764 Salvador-Allende-Straße 8a |17036 Neubrandenburg 0395 7782660 info@bestattungshaus-peter.de www.bestattungshaus-peter.de kam zurück, baute später in Brohm. Doreen Peter kannte ihre Schulfreundin Andrea sehr gut, traute ihr zu, die Friedländer Filiale führen zu können. Schließlich sagte Andrea Raddatz zu und packte dann alles –als inzwischen allein erziehende Mutter von fünf Kindern. Sie hat ein Herz für ihre Kunden, kann mitfühlen und ist stolz darauf, dass sich so viele Menschen in ihren schwersten Stunden vertrauensvoll an sie wenden. Doreen Peter hat also eine gute Hand für tatkräftige junge Frauen, die dennoch mit viel Gefühl die anspruchsvollen Aufgaben in ihrem Haus meistern. So ist sie gerade dabei, Anja Kraschutzki aus Waren als ihre rechte Hand in der Neubrandenburger Filiale in der Salvador-Allende-Straße 8a einzuarbeiten. Sie ist gelernte Krankenschwester, arbeitete im Warener Krankenhaus, qualifizierte sich in ihrer Freizeit weiter zur Fachwirtin im Gesundheitsund Sozialwesen sowie zur geprüften Betriebswirtin. Rund 15 Jahre arbeitete Anja Kraschutzki im Neubrandenburger Hospiz. Eine sehr anspruchsvolle Arbeit, aber: „Ich wollte dorthin, es war meine Berufung, an der Seite der Angehörigen zu stehen, wenn es um Tod und Sterben geht“, berichtet sie. Dann fragte Doreen Peter sie, ob sie sich die Arbeit als Filialleiterin in ihrem Haus vorstellen kann. Das konnte Anja Kraschutzki,weilsie bei der Verstorbenenhilfe keine Berührungsängste hat und ihr die Würde des Verstorbenen und der persönliche Abschied ein sehr hohes Gut sind. „Der reibungslose Ablauf auf dem Friedhof, der Redner,die richtigen Blumen, die Abmeldung der Rente und der Krankenkasse, die Traueranzeigen –umall das kümmern wir uns, um diese Last von den Angehörigen in ihren schwersten Stunden zu nehmen“, erklärt die künftige Filialleiterin. Und die Bedingungen dafür sind in der Allende-Straße perfekt, weil alles Notwendige unter einem Dach vereint ist.

24 STUNDEN in unserer Region E-Bike bringt Spaß für alle 89 Jahre junges Fahrradhaus in Waren tritt immer in die neueste Pedale 17.00 Uhr „Es ist so schönes Wetter, lass‘ uns doch mal eine schöne Radtour machen, an der Müritz entlang.“ –„Nein, du bist viel besser trainiert als ich und bist dann sauer,wenn du immerzu auf mich warten musst. Und mir macht das dann auch keinen Spaß.“ Solche Dialoge sind eigentlich nicht mehr nötig. Wenn der Sportlichere sich auf ein ganz normales Fahrrad setzt und der weniger Trainierte ein E-Bike nimmt. Dann gibt es eine entspannte Tour,bei der beide ihren Spaß haben. „Ob das funktioniert, kann man ganz einfach ausprobieren: sich bei uns ein E-Bike ausleihen und dann den Ausflug unternehmen“, schlägt Ulf Karberg vor. Erist Inhaber des traditionsreichen Warener Fahrradhauses „Zweirad Karberg“. Die Zeiten haben sich geändert, seit Ulf Karbergs Großvater Paul Thode vor 89 Jahren, das war 1929, also mitten in der Wirtschaftkrise, den Mut hatte, ein Fahrradhaus zu gründen. Er hatte eine gute Hand dabei und führte das kleine Unternehmen 50 Jahre lang, bis sein Schwiegersohn es 1979 übernahm. Und 1995 trat Enkel Ulf Karberg als Inhaber in dritter Generation an. Bei allen Veränderungen in diesen fast 90 Jahren, eins ist geblieben: Das Unternehmen blieb immer an seinem Standort mitten in der Stadt und trägt so auch heute zur Belebung der Innenstadt auch durch die zahlreichen Kunden bei. Darunter auch die, die sich Räder ausleihen, um einen Ausflug zu unternehmen. So wie zum Beispiel das Ehepaar Stachowski aus Ulf Karberg (Bildmitte) und die Kollegen des Verkaufs präsentieren ein topmodernes Mountain-E-Bike. FOTOS: HARTMUT NIESWANDT Lüneburg. Es war sehr angetan von der Beratung durch Karberg-Mitarbeiter Andreas Böhme, der ihnen nicht nur den passenden fahrbaren Untersatz empfahl, sondern Zweirad Karberg Waren (Müritz) Lange Straße 46 17192 Waren (Müritz) 03991 666080 03941 666081 karberg@t-online.de www.zweirad-karberg.de auch die richtige Route –und den Lüneburgern dazu zwei Flaschen Radler in den Fahrradkorb legte... 16 Frauen und Männer arbeiten gegenwärtig bei Der Fahrradschlauch ist Opfer eines Nagels auf dem Radweg geworden. Mario Kuntzsch bringt das wieder in Ordnung. Zweirad Karberg –imVerkauf, im Service und im Verleih. „Wir suchen dringend Mitarbeiter, vor allem im Verkauf. Das können gern Quereinsteiger sein, wenn sie die richtige Fahrradbegeisterung mitbringen“, erklärt Ulf Karberg. Übrigens bietet sein Fahrradhaus die größte Auswahl in der gesamten Müritzregion: es sind ständig mehr als 1000 Fahrräder im Angebot, dazu über 100 E-Bikes und mehr als 200 Mieträder. Die Sichtweise, mit der E- Bikes gesehen werden, hat sich gerade grundlegend verändert. Während es bislang häufig als ein Vehikel für alte Leute angesehen wurde, die nicht mehr richtig in die Pedale treten können, ist es jetzt zum Spaßfahrzeug auch für junge Leute geworden, berichtet Ulf Karberg und rollt ein Mountain-E-Bike in den Verkaufsraum, das nun wirklich alles andere als ein moderner Hühnerschreck – so bezeichnete man in den 1950er-Jahren Fahrräder mit Benzin-Hilfsmotor –ist. Auf der anderen Seite ist die Handhabung der E-Bikes mittlerweile so einfach, dass auch der Technikscheueste das gleich beherrscht. Ebenso wie das Aufladen –einfach Stecker in die Steckdose, fertig. Der beste Beweis, dass E-Bikes ebenfalls für nicht mehr ganz junge Leute einen Segen darstellen, ist die Mutter des Chefs. Edith Karberg ist gerade mit ihren 76 Jahren auf so einen modernen „Drahtesel“ umgestiegen. Übrigens: der künftige E- Biker hat bei Zweirad Karberg gute Karten. Einerseits kann er sich ein E-Bike ausleihen und dann testen, ob ihm so ein Rad die Sache wert ist. Und andererseits: beim Kauf eines E-Bikes kann der Kunde die Null-Prozent-Finanzierung nutzen.

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