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24 Stunden in unserer Region

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24 STUNDEN in unserer Region Aufstieg und Wertschätzung Der DRK-Pflegekomplex bietet Vorteile für Bewohner, Tagesgäste und Personal 08.00 Uhr Frühstückszeit. Die alten Herrschaften sitzen im Speiseraum und essen Brötchen, Schnittchen, Obst. Schon ab 7.30 Uhr ist alles vorbereitet für die erste Mahlzeit des Tages im Neubrandenburger DRK Pflegeheim im Oberbachzentrum. Viele Bewohner haben sich schick gemacht oder sind schick gemacht worden. „Sie legen auch jetzt noch viel Wert auf ihr Äußeres“, sagt Ines Schächinger. Die Pflegedienstleiterin schenkt gerade einer alten Dame Kaffee nach. Die hat eine faltenfreie Bluse an und auch eine Bernsteinkette umgelegt. Wochenarbeitszeit nach Wunsch Gleich muss Ines Schächinger weiter: Verbände wechseln, Tabletten verteilen, Insulin spritzen, Blutzucker messen, bei Toilettengängen unterstützen, Körperpflege übernehmen. 96 Betten gibt DRK Sozialdienst Neubrandenburg gGmbH Torfsteg 14 |17033 Neubrandenburg 0395 5696444 | 0395 5696296 pflegeheim.obz@neubrandenburg.drk.de es in dem Pflegeheim, um die Bewohner kümmern sich 81 Mitarbeiter insgesamt – einschließlich Hausmeister, Küchenkräften, Lehrlingen, Ergotherapeutin, Hilfs- und natürlich vor allem Fachpersonal. „Viele unserer Angestellten arbeiten Teilzeit“, erklärt Matthias Görß, Leiter des Pflegezentrums. Es sei wie überall inder Pflege: Je nach Auslastung brauche man mal mehr mal weniger Personalstunden. Da bringt der Pflegekomplex mit ambulanter,teil- und vollstationärer Pflege sowie betreutem Wohnen auch für das Personal Vorteile mit sich: So kann nämlich je nach Wunsch die Wochenarbeitszeit stundenmäßig aufgestockt oder vermindert werden. Auch sonst wird hier für das Personal so einiges möglich gemacht: Rückenschule, Gutscheine fürs Fitnessstudio oder für Massagen. Von den Aufstiegsmöglichkeiten ganz zu schweigen. Ines Schächinger gehört seit 2005 zum Team. Krankenschwester hat sie gelernt, inzwischen ist die 38-Jährige Praxisanleiterin, stellvertretende Wohnbereichsleiterin und eben Pflegedienstleiterin. Aufstieg pur. Im Moment aber steigt sie Treppen, auf in die sechste Etage. Dort ist erst dieser Tage ein Pflegebereich eingerichtet worden extra für Jüngere, für 50- bis 60-Jährige. Deren Bedürfnisse unterscheiden sich schon sehr von den Hochbetagten. Sie mögen im Internet surfen und WhatsApp schreiben –der Anschluss dafür ist dort oben vorhanden; und sie haben zum Beispiel auch einen anderen Tag-Nacht-Rhythmus. Danke von Bewohnern und Angehörigen Während also unten die Frühstückstische mittlerweile bereits abgeräumt sind, sitzt Bewohner Alfred Wendland aus der oberen Etage noch bei Kaffee und Schnittchen in seinem Zimmer, genießt die Ruhe und die Aussicht aus seinem Fenster. Erwollte weder plaudern, noch sich schick machen. „Jeder,wie er es mag“, sagt Ines Schächinger,als sie schließlich das Geschirr von Herrn Wendland abräumt. Dann lässt sie sich noch von ihm zu einer Runde Karten kloppen überreden. Das sei ohnehin das Beste an ihrem Beruf, meint die Pflegedienstleiterin: „Das Danke, die Wertschätzung sowohl von den Bewohnern als auch von den Angehörigen. Einfach, dass sich immer einer freut, dass ich da bin.“ Kleinere Haustiere sind imDRK Pflegeheim durchaus willkommen. FOTOS: SUE Essen und Trinken reichen ist nur eine von vielen Aufgaben, die insgesamt 81 Mitarbeiter übernehmen in dem Pflegekomplex mit ambulanter, voll- und teilstationärer Pflege sowie betreutem Wohnen. Der Komplex mit ambulanter, teil- und vollstationärer Pflege sowie betreutem Wohnen.

24 STUNDEN in unserer Region Ein florierendes Geschäft Vonder Ostsee bis zur polnischen Grenze und bis an den Rand von Berlin Echt oder nicht? Heike Larisch zeigt einen Strauß garantiert nicht welkender Kunstblumen. Unzählige Blumen verkaufen Holger und Heike Larisch in ihrem Blumengroßhandel FOTOS: ULRICH KRIEGER 09.00 Uhr Das Wort Agon kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wettbewerb. Diesem stellt sich auch die AGON Im- und Export GmbH im Neustrelitzer Gewerbepark Ost. Die Anteilseigner Holger und HeikeLarisch haben sich dem Blumengroßhandel verschrieben. Holger Larisch hat vor 46 Jahren von der Pike auf gelernt, wie mit den leicht verderblichen Blumen umzugehen ist. Er erlernte den Beruf Speditionskaufmann, jobbte aber nebenher in einem Einzelhandelsgeschäft und verkaufte die farbenfrohen Pflanzen. Er wollte mehr über das Geschäft mit den Blumen erfahren und arbeitete danach bei einem Hamburger Blumenimporteur. „Wir haben riesige Mengen Schnittblumen eingekauft, die aus Übersee, den USA und aus Asien geliefert wurden. Praktisch von allen Erdteilen kam die Ware“, erinnert er sich. Damals erwarb Holger Larisch Wissen, das er bis heute gebrauchen kann. Er kennt die Tricks und Kniffe für ein gutes Geschäft. Die Wende 1989 brachte auch für den heutigen Blumengroßhändler eine neue Zeit. Mit einem Kompagnon gründete er 1987 eine Firma, die mit gefärbtem Schnittgrün handelte. Daraus entstanden zum Beispiel Blumensträuße aus roten Rosen, schwarzen Gräsern und viel Glitzer obendrauf. Damals ein Renner,und es war geplant eine neue Färbehalle zu bauen. Daraus wurde nichts, denn sein Geschäftspartner entschloss sich, einen Blumengroßhandel im Osten aufzubauen. Verwandtschaft brachte den Standort Neustrelitz ins Gespräch und am Tag der Währungsunion gingen Holger Larisch und sein Partner in Fürstensee an den Start. Gern denkt Holger Larisch an diese Zeit zurück: „Der Anfang war bombastisch und die Nachfrage riesengroß.“ Doch Mitbewerber schossen wie Pilze aus dem Boden und zahlreiche „Fliegende Holländer“ minderten schnell die Umsätze. Ende 1991 gab es den großen Einschnitt und einen Neubeginn. Die Fahrer der Blumengroßhändler wollten AGON Im- u. Export GmbH Gewerbepark Ost 16|17235 Neustrelitz 03981 28640 | 03981 286414 info@agon-blumen.de |www.agon-blumen.de plötzlich nicht mehr für Holger Larisch fahren, sondern für einen anderen Händler. Da die Fahrer aber weiter auf den alten Strecken unterwegs waren, waren auch die Kunden weg. Das war die Stunde von HeikeLarisch, die nun zusammen mit ihrem Mann das Geschäft führte. 1996 bauten sie im Gewerbepark Ost. Die Kunden kamen zurück. Vonder Ostsee bis zur polnischen Grenze und bis an den Rand von Berlin geht der Lieferbereich der AGON Im- und Export GmbH heute. Gut 150 Blumeneinzelhändler werden mit vier Thermo-LKW mehrmals pro Woche beliefert. Zu mehreren Hundert weiteren Blumenläden wird auf Anfrage gefahren. 16 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt. Heike Larisch verspricht: „Wir halten immer persönlichen Kontakt zu unseren Kunden, sind sehr zuverlässig und liefern täglich frische Ware. Selbst ausgefallene Wünsche konnten wir bisher immer erfüllen.“

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