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Weihnachtsbeilage Neustrelitz

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Seite 12 Frohes Fest

Seite 12 Frohes Fest Freitag, 22. Dezember 2017 DerersterSchnee Lesergeschichte vonAnnemarie Giegler aus Templin Foto: AngelikA WArmuth Heute ist ein Wetter, da möchte man niemanden vor die Tür schicken. Regen und dazwischen der erste Schnee in diesem Winter. Wenn ich heute Nachmittag zu Hause bleiben, in der warmen Stube sitzen, eine Kerze anzünden, eine Tasse Tee trinken könnte, das würde gut tun. Aber wie fast jeden Tag habe ich schon am Vormittag zusammengesucht, was ich dir mitnehmen will. Heute sind es Mandarinen. Ein großer Dominostein, ein Stück Frankfurter Kranz, den Netti gebacken hat und den du so gerne isst. Ich werde schon richtig unruhig und gehe eine halbe Stunde früher los als sonst. Der Wind treibt den Regen und die Schneeflocken auf meinen Schirm. Es ist ein ganzes Stück zu laufen, und immer bergan. Manchmal muss ich in letzter Zeit stehen bleiben oder langsamer laufen. Mit dem Fahrstuhl fahre ich hoch und höre schon am Ende des langen Ganges etwas schlurfen. Dann sehe ich dich. Du läufst hinter deinem Rollstuhl. Du gehst ganz steif und wirkst viel größer,duhast ein wenig abgenommen. Und wie du dich freust! Du bleibst stehen, wir lachen uns an voller Freude, es ist wie damals vor ganz, ganz langer Zeit als wir uns das erste Mal begegnet sind. Wir halten uns ganz fest, ein wenig habe ich Angst, dass du doch nicht die Kraft hast, aber langsam gehen wir zurück. Du hast an deinem Fenster gesessen die Krähen beobachtet und auf mich gewartet. Bis zur Straße ist es richtig weit und nur zwischen einer Hauseckeund einem abgestellten Auto einzusehen. Aber du hast mich gesehen und bist mir entgegen gekommen. Du sagtest, du bist „losgerannt“. Wir sitzen am Tisch, Kerzen können wir hier nicht haben aber einen leuchtenden Tannenzapfen, einen Adventskranz mit Äpfeln, einen Kiefernzweig in der Vase, und du zählst die Strohsterne. Ich schäle die Mandarinen ab, genau wie früher zu Hause. Es ist Kaffeezeit, ich als Besucher bekomme auch eine Tasse Kaffee. Du bekommst zwei kleine Windbeutelchen, einen davon muss ich gleich nehmen, da bestehst du drauf. Du klopfst energisch mit dem Finger auf den Tisch, das hast du sonst nicht gemacht, das ist neu! Du erzählst mir,dass du nicht mehr singen gehen willst, du musst immer husten, dann drehen sich die anderen um, aber gestern, bei dir ist alles gestern, da habt ihr Weihnachtslieder gesungen. Du brauchtest nicht auf das Blatt zu sehen, du konntest die Texte noch aus deiner Kindheit. Dann erzählst du von Weihnachten. Onkel Josef war der Weihnachtsmann, du hast ihn an seinen Schuhen erkannt. Manchmal fehlt dir ein Wort, oder du kannst es nicht aussprechen, dann lässt du den Kopf hängen. Plötzlich fällt dir wieder etwas ganz anderes ein. Manchmal gerät auch etwas durcheinander und du bist traurig, dass du alles vergessen hast, wie du sagst. Plötzlich wirst du müde, legst deinen Kopf auf deine Arme und ich werde nun wieder nach Hause gehen. Du willst am Fenster sitzen bleiben und winkst mir zu, wenn du mich siehst. Es geht auf Weihnachten zu, wir haben die ersten Schneeflocken gesehen und du bist mir entgegen gekommen. Das war einer der guten Tage. Jeder Tag ist anders, aber morgen komme ich wieder. Ferdinand als Friedensbotschafter Lesergeschichte vonSigrid Marschner aus Neubrandenburg Ein großes Kinderhaus in einer mittelgroßen Stadt, seit einiger Zeit auch mit Kindern aus Syrien, Russland, der Ukraine, Serbien, Slowenien und einigen anderen Ländern, ich mittendrin als Erzieherin. Wir sitzen am Tisch, die Kinder und ich, es ist Mittagszeit. Auch Rasin sitzt mit am Tisch. Er ist vier Jahre alt, kommt aus Syrien, ist erst seit Kurzem in unserer Gruppe und spricht kein einziges Wort Deutsch. „Rasin, er weint“, ruft mir leise ein Mädchen zu. Rasin weint tonlos, ihm rollen die Tränen über die Wangen. Ich setze mich neben ihn und streichle ihm über den Kopf. Rasins Tränen rollen oft, weil er sich mit Worten noch nicht verständlich machen kann. Es sind stille Hilferufe. Dieses Mal möchte Rasin nur aus einer Schüssel auf dem Tisch Essen haben. Unser Essen kennt er nicht. Ich freue mich für ihn, dass er heute Essen entdeckt hat, das er mag. Die Tür geht auf, Ferdinand kommt herein. Er war einmal in unserer Gruppe, jetzt ist er ein Schulkind und besucht unseren Hort. Ferdinand nimmt sich einen leeren Stuhl und schaut den Kindern beim Essen zu. „Rutsch nicht so dicht an Rasin heran, der hat Angst vor fremden Leuten“, sagt ein Junge. „Vor mir hat er keine Angst. Ich kenne mich aus mit Flüchtlingen“, erwidert Ferdinand. Ich blicke kurz auf, bin erstaunt und neugierig zugleich. Rasin hat das Wenige auf seinem Teller aufgegessen. Ferdinand steht auf, geht auf Rasin zu, lächelt ihn an, gibt ihm zuverstehen, dass er jetzt den Teller für ihn abräumen wird. Er tut es, geht wieder zu Rasin, lächelt ihn an.„Komm“, sagt er zu Rasin. Vorsichtig zieht Ferdinand Rasin mit sich und setzt sich mit ihm auf unser Kuschelsofa. Er nimmt ein Kissen und steckt es Rasin in den Rücken. „Schön gemütlich, nicht“, sagt Ferdinand zu Rasin. Er lacht. Rasin lacht! Ferdinands Arm liegt um Rasins Schulter,als er erzählt, weshalbersich so gut mit Flüchtlingen auskennt. Seine Eltern arbeiten ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe der Stadt mit. „Ich kenne ganz viele Flüchtlingskinder“, sagt er und erzählt von seinen Begegnungen. Eine Weihnachtsgeschichte? Frieden auf Erden allen Menschen, so lautet die Botschaft des Weihnachtsfestes! Tun wir Großen uns nicht oft schwer mit dem Frieden auf Erden? Ich konnte von Ferdinand nur lernen! Danke, du kleiner Friedensbote! Anzeige Frohes Fest ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes neues Jahr wünscht Automobile Kowal e.K. Hindenburger Str. 17 17268 Templin Tel. 03987 -200380 Das Usedom aktuell Team wünscht allen einen schönen Heiligabend und besinnliche Weihnachtstage. 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Freitag, 22. Dezember 2017 Frohes Fest Seite 13 WieMuslime zumerstenMal dasFestimNordostenerlebten Vier Geflüchtete aus Afghanistan machen in Neubrandenburg eine Ausbildung zum Kranken- und Altenpflegehelfer. Dabei kamen sie auch mit der Weihnachtskultur in Kontakt –und fanden großen Gefallen daran. Von Martin Lindner NeubraNdeNburg. Als Muslimin zu Weihnachten in die Kirche zu gehen und zu beten –daran findet Fatima Hassani nichts Besonderes. Die 25-Jährige lebt seit knapp zwei Jahren in Deutschland. Im vergangenen Jahr hat sie noch ein Kopftuch getragen; sie erzählt, dass der Pastor überrascht gewesen sei, eine Muslimin in der Kirche zu sehen. Er sei sogar zu ihr gekommen und habe sich mit ihr unterhalten. „Das war das erste Mal, dass ich in der Kirche war.Eswar so schön“, erinnert sich die junge Frau begeistert. „Wir haben alle zusammen gesungen und gebetet.“ Vorder Messe hat eine Freundin aus Deutschland für ihre Mutter und sie ein Weihnachtsessen gekocht. „Es gab Ente ... oder Kaninchen. Ich weiß es nicht mehr“, sagt Fatima lachend. „Aber es war sehr lecker.“ Sie hält sich den Bauch. „Ich habe so viel gegessen!“ Sogar ein Geschenk gab es von der deutschen Freundin: einen Pullover und einen Hefter. Revanchiert hat Fatima sich ein paar Monate später mit einer selbstgemachten Tischdecke. „Ich hab mir gedacht, ich muss etwas zurückgeben“, sagt sie. Auch der 20-jährige Mohammad Zia Hayafi hat schon in den Weihnachtsbrauch des Schenkens und Beschenktwerdens hineingeschnuppert. Er erzählt, wie MaLChow. Wenn Viktor Göpper von Weihnachten 2016 spricht, werden viele Erinnerungen wach. Der junge Mann aus Malchow engagierte sich zu dieser Zeit als Freiwilliger in Sambia. Er lebte ein ganzes Jahr in einer christlichen Gemeinde in der Stadt Solwezi und half dort bei der Betreuung von behinderten Kindern. Selbst gerade erst das Abi in der Tasche, lehrte er sie das Computer-Einmaleins, spielte mit ihnen oder hörte einfach zu, wenn sie erzählen wollten. Zur Weihnachtszeit hatten die Kinder allerdings Ferien, verließen das Internat und fuhren inihre Heimatorte. So stand er vor der Entscheidung sich einer deutschen Familie, die in dem afrikanischen Land lebte, anzuschließen oder mit den Nonnen der Gemeinde das Fest zu Mohammad, Fatima, Maria und Merzia haben in Deutschland ihre erste Kirche gesehen. er zum Fest einem deutschen Freund ein Parfüm geschenkt und auch von seinem Freund ein Parfüm-Set bekommen habe. Auf die Frage, ob es das gleiche Parfüm war, muss er lachen. „Nein“, sagt er. „Zum Glück nicht.“ Maria Fazeli lebt seit zwei Jahren in Deutschland. Die 22-jährige Afghanin lächelt, als sie daran zurückdenkt, wie sie vor einem Jahr als Praktikantin bei der Caritas in Pasewalk zwei Weihnachtsengel gebastelt hat. „Das hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe auch bunte Sterne fürs Fenster gemalt“, berichtet sie. begehen. Viktor Göpper entschied sich für die Nonnen, waren sie doch in den fünf Monaten, die er bereits in der Fremde weilte, zur Ersatz-Familie geworden. „Eine war für mich wie eine Schwester,eine wie Mutti, eine wie Omi: Die haben sich süß um mich gekümmert“, erzählt der 21-Jährige und lacht. Schon in der Adventszeit wurde er von ihnen einbezogen. „Im Kloster ist es in der Vorweihnachtszeit Brauch, dass man sich um einen Mitbewohner –seinen ,Angel‘ –besonders kümmert und ihn zum Weihnachtsfest beschenkt. Dazu wurden alle Namen auf kleine Zettel geschrieben und in feierlicher Runde zog dann jede seinen ,Engel‘“, erklärt Viktor Göpper das Prozedere. Zwar wohnte er nicht im Kloster,aber er gehörte dazu. Viktor zog den Zettel mit dem Namen „Sister Victorine“. Nicht nur die Namensähnlichkeit, auch, dass sie seinen Namen zog, bringt ihn heute noch zum Schmunzeln. Das kam natürlich erstam24. Dezember raus, als die Geschenke ausgetauscht wurden. Er hatte Sportschuhe besorgt, die sich Schwester Victorine gewünscht hatte, und er bekam ein Büchlein mit dem Titel „Saint Faustina“, dass das Leben der polnischen Ordensschwester beschreibt. Während die Geschenkübergabe noch ein bisschen an Weihnachten in Deutschland erinnerte, war der Schmuck des Zimmers schon Merzia Hassani erinnert sich noch sehr gut an das Weihnachtsfest im Kranichhaus in Neubrandenburg, eine ambulante, betreute Wohngemeinschaft. Als Praktikantin hat sie dort im vergangenen Jahr den Weihnachtsbaum mit Kugeln und Lametta geschmückt. „Mit den Seniorinnen habe ich auch gesungen und sogar getanzt. Das war schön“, schwärmt die 34-Jährige. An Weihnachtsfeiertagen war die Muslimin mit ihren drei Kindern, die 19, 13 und 4Jahre alt sind, auch in der Kirche. „Meine Kinder mögen Weihnachten, weil sie dann Geschenke bekommen, Schokolade und Spielzeug. Mein Kleiner fragt immer: ‚Mama, wann ist denn endlich wieder Weihnachten?‘“, sagt sie und lächelt. etwas gewöhnungsbedürftig für den jungen Mann. „Der Weihnachtsbaum war aus Plastik und die Dekoration neonbunt“, erzählt er. „Ich fand es hässlich, die Nonnen schön.“ Geschenke seien in den vielen armen Familien des Landes aber nicht üblich, Foto: MArtiN LiNDNer Christen inafghanistan sind in Lebensgefahr In ihrer Heimat Afghanistan, aus der Fatima, Mohammad, Maria und Merzia geflohen sind, ist die Situation für Christen brandgefährlich. „Die erste Kirche in meinem Leben habe ich in Deutschland gesehen“, berichtet Fatima. Die anderen nicken. Wersich in Afghanistan offen zum Christentum bekennt, riskiert, getötet zu werden. Weihnachten ist in dem Land am Hindukusch deswegen ein Tabu. Wenn überhaupt, dann wird im Geheimen die Geburt Christi gefeiert. „Ich glaube, die Christen haben große Angst davor, dass die Taliban sie bestrafen“, sagt Maria. Eine Angst, die berechtigt ist. Fatima ergänzt: „Wenn jemand ein Nicht-Muslim ist, sagt die Taliban: Er hat kein Recht zu leben.“ Selbst Muslime werden von den Terroristen entführt oder getötet. Aus diesem Grund mussten Maria, Weihnachten bei30GraduntermbuntenPlastikbaum Von UteZiemann Mit Nonnen und Luftballons hat Viktor Göppert vor einem Jahr den Heiligabend verbracht. Fast 8000 Kilometer war er von seiner Familie entfernt und freut sich in diesem Jahr vor allem auf seine Geschwister. VomWeihnachtskonzert inder Kirche war Viktor Göpper begeistert. Fotos: ViKtor Göpper/FLoriAN Ferber weiß er zu berichten. Und auch die Nonnen bekamen vom Kloster extra Geld dafür, weil sie kein eigenes besitzen. Tradition ist es, dass die ganze Familie gemeinsam in die Kirche geht –und das nicht nur zu Weihnachten. „Der christliche Glaube ist in diesem Land schon sehr verbreitet, und er wird auch gelebt“, betont Viktor Göpper. In Solwezi, eine Stadt so groß wie Waren, habe er in einer Straße 20 verschiedene Kirchen gezählt. Jeden Sonntag treffen sich die Menschen in den Gottesdiensten und anschließend auf dem Kirchplatz. „Sonntags gab es drei Gottesdienste und sie waren immer voll“, berichtet er. die richtige Stimmung wollte nicht aufkommen In seiner Gemeinde gab es an den Weihnachtstagen nicht nur mehrere Gottesdienste, sondern auch ein beeindruckendes Konzert, bei dem mehrere Chöre auftraten. Neben traditionellen Weihnachtsliedern wurde auch Gospel gesungen, was zu der mit bunten Luftballons geschmückten Kirche passte. In besonderer Erinnerung ist ihm der Kinderchor geblieben. Die Mohammad, Merzia und Fatima, die der muslimischen Religionsgruppe der Hazara angehören, auch das Land verlassen. Hazara sind Schiiten, die eine eher liberale Form des Islam praktizieren. Vonden Taliban werden sie als minderwertig und Ungläubige angesehen. „Vor den Taliban, so vor 40 Jahren, war es in Afghanistan gut“, sagt Fatima. „Frauen durften ohne Kopftuch auf die Straße gehen. Es gab mehr Freiheit. Frauen haben jetzt keine Rechte. Sie dürfen nicht lernen oder arbeiten.“ Fatimas Blick trägt Trauer,als sie von einer fernen Zeit erzählt, die die junge 25-jährige Frau gar nicht mehr selbst miterlebt hat. „Afghanistan war fast so wie Deutschland.“ Damals gab es sogar Kirchen. Christen hätten sich nicht verstecken müssen und Weihnachten feiern dürfen. Wie schwer die Situation für Christen in Afghanistan ist, bestätigt Kerstin Kipp, Pressesprecherin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Afghanistan ist für uns ein schwarzer Fleck“, spricht sie offen aus. Es gebe keine Zahlen, ja noch nicht einmal Schätzungen über die Anzahl von Christen, die in dem Land leben. „Wir haben niemanden nach Afghanistan entsandt. Das ist zu heikel, weil die Leute dort verfolgt werden.“ Kontaktzum Autor m.lindner@nordkurier.de langen, weißen Kleider der Mädchen und die schwarzen Hosen und weißen Hemden der Jungen stellten einen wunderschönen Kontrast zur dunklen Hautfarbe dar, sagt Viktor Göpper. Auch das moderne Krippenspiel wird er so schnell nicht vergessen. Doch trotz alledem: „Im T-Shirt in der Kircheund bei über 30 Grad: So richtig wollte da keine Weihnachtsstimmung aufkommen“, meint er. In dieser Zeit musste der vierfache Bruder viel an zu Hause denken. Er habe schon seine Eltern und Geschwister vermisst. Den Kontakt hielt er über Telefon und Internet. Für jeden schrieb er einen ganz persönlichen Brief und schickte alles per E-Mail an seinen älteren Bruder. Der druckte sie aus und übergab sie am Heiligabend. Seit August ist er nun wieder zu Hause in Malchow. Auf die Frage, worauf er sich an den Feiertagen am meisten freut, sagt der sympathische junge Mann: „Auf das Zusammensein mit allen Geschwistern und auf das gemeinsame Heimkonzert.“ Kontaktzur Autorin u.ziemann@nordkurier.de TZ

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