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18 URLAUBSMAGAZIN Zu

18 URLAUBSMAGAZIN Zu Besuch bei Milosh und Pola Wenn ihr mit Mama und Papa bei uns im Lande unterwegs seid, dort wo die Berge nicht mehr ganz so hoch, die Badeseen aber zahlreich sind, müsst ihr unbedingt einmal das Slawendorf Neustrelitz besuchen. Was ihr da erleben könnt, ist besser als jede 3D-Animation. Das erste, was ihr vom Slawendorf Neustrelitz sehen werdet, ist ein aus etwa 1400 Baumstämmen bestehender und unüberwindlich hoher Palisadenzaun, wie ihr ihn aus vielen Abenteuergeschichten längst vergangener Zeiten kennt. Doch keine Angst: Kein grimmig dreinblickender und grober Geselle mit Augenklappe wird euch den Zutritt verwehren. Ganz im Gegenteil: Man wird euchfreundlichwillkommen heißen, um das Dorf mit seinen im slawischen Baustil errichteten Gebäuden und Einrichtungen zu entdecken. Und Sehens- sowie Ausprobierwürdiges gibt es hier mehr als genug, denn das im Slawendorf nachgestellte Leben unser Vorfahren war vor rund 10 000 Jahren ziemlich aufregend. Oder habt ihr schon mal selbst gewebt, gefilzt, getöpfert, mit einem großen Hammer glühendes Eisen geschmiedet oder aus flüssigem Wachs Kerzen gezogen? Das alles und noch viel, viel mehr könnt ihr im Slawendorf Neustrelitz ausprobieren und als Andenken mit nach Hause nehmen! Selbst wenn ihr zwischendurch etwas anderes machen oder eine kleine Pause einlegen wollt –die Älteren sprechen dann vom „Chillen“ –könnt ihr die dorfeigenen Schafe streicheln, vom 12 Meter hohen Wachturm aus die Aussicht genießen oder euch auf dem Spielplatz so richtig austoben. Wer mag, kann aber auch inder „Kulthalle“ eine Ausstellung über das Leben der Slawen besuchen, wo unter anderem der Nachbau eines alten slawischen Bootes gezeigt wird. Apropos Boot: Etwas ganz Besonderes für euch dürfte eine Mitfahrt auf dem alten Slawenboot „Nakon“ sein, mit welchem ihr über den Zierker See schippern könnt. Doch aufgepasst: Prüft vorher eure Muskeln, denn hier müsst ihr selbst paddeln! Mit Sicherheit werden aber auch Mama und Papa ihre Freude im Slawendorf haben, so dass ihr sie ruhig mitnehmen solltet –nicht dass es hinterher wieder Fragen gibt, warum das alles so lange gedauert hat. Und wenn ihr im Slawendorf auf Entdeckungstour seid, wundert Euch nicht, wenn ihr auf komisch sprechende Fremdlinge stoßt. Diese kommen meist aus ganz weit entfernten Ländern und sind genauso wie ihr neugierig darauf, was es hier alles zu erleben und auszuprobieren gibt. Es sollen sogar schon welche aus Chile dagewesen sein – die hatten aber nichts mit Chillen am Hut. Sollte euchnachaufregenden Stunden im Slawendorf Neustrelitz der Magen knurren, warten auf euch zahlreiche Leckerein, angefangen von schmackhaften Grillwürstchen bis hin zu selbstgebackenem Brot. Und gegen trockene Kehlen gibt es fruchtige Säfte –Mama und Papa würden dazu „gute Tropfen“ sagen. Wem von euch all das noch nicht aufregend genug ist, der sollte in Mamas und Papas Kalender den 29. Juli 2017 vormerken, denn dann findet im Slawendorf das Sommerfest statt, welches hier auch gleichzeitig „Tag der Familie“ ist. In slawische Kleidung und Rüstung gehüllte Darsteller leben dann den frühmittelalterlichen Alltag im Slawendorf und zeigen alte Handwerks- und Kampfkunst. Fachkundig werden euch die alten Techniken und Details erklärt, so dass keine Wünsche offen bleiben. Vielleicht begegnet ihr dabei auch Milosh und Pola, den beiden Maskottchen des Slawendorfes in Neustrelitz. www.slawendorf-neustrelitz.de Thomas Kunsch Das macht kleinen und großen Besuchern gleichermaßen Spaß: das Kerzenziehen. ©(2) Slawendorf Neustrelitz /Jens Büttner Hitzige Kämpfe lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden.

URLAUBSMAGAZIN 19 Mit „Katja Henkelpott“ auf Klassenfahrt nachWustrow Schulutensilien aus verschiedenen Jahrzehnten warten auf neugierige Besucher und so manche selbst erlebte Geschichte. ©Mecklenburgische Kleinseenplatte Touristik GmbH Besonders kleine Kultur- und Erinnerungsorte sind vom Engagement der Einheimischen abhängig. Die Besonderheit der Heimatstube in Wustrow, südlich von Wesenberg gelegen, ist ihre Unterbringung in der ehemaligen Dorfschule. Schon beim Betreten der Heimat-stube fühlt man sich anden ständigen Trubel in seiner eigenen Schule und das oft nervende, aber auch vom Matheunterricht erlösende „Klingelzeichen“ erinnert. Und wie sollte es anders sein, als dass der ehemalige Schulleiter Karl-Friedrich Kehnscherper verantwortlich ist für die Heimatstube, von den Einheimischen liebevoll „unser Heimatstubenmotor“ genannt. Neben der Präsentation zahlreicher historischer Gegenstände aus dem Wustrower Alltag liegt der Schwerpunkt der Heimatstube auf der Sammlung, Bewahrung und Ausstellung von Utensilien des Wustrower Schullebens in ihrer natürlichsten aller denkbaren Umgebungen, der Dorfschule. Egal ob harte Holzschulbank, Rechengestell, Schiefertafel, Pioniertrompete, Klassenbuch –die meisten Erwachsenen werden angesichts der eigenen Schulvergangenheit all das wohl mit einem Lächeln der Erleichterung in Augenschein nehmen und sich an so manche Episode des „braven“ Schülers Ottokar Domma erinnern. Ein zweiter markanter Bestandteil der Heimatstube Wustrow ist die Helmut-Sakowski-Lesestube. Sie erinnert an das umfangreiche Wirken und Schaffen dieses 2005 verstorbenen Schriftstellers, der im nur zwei Kilometer entfernten Pälitzhof ein Sommerhaus besaß, wo viele Zeilen seiner Romane wie „Daniel Druskat“, „Wege übers Land“ oder auch Kinderbücher wie „Katja Henkelpott“ entstanden. Die Lesestube beinhaltet u.a. das originale Arbeitszimmer des Schriftstellers mit Schreibtisch, Arbeitsmaterialien, literarischem Nachlass und kleiner Bibliothek, wobei der Nachlass von Interessierten auch eingesehen werden darf. Wen die Natur in Wustrow dann noch ins Freie lockt, dem sei ein südlich umden herrlichen Klenzsee führender Spaziergang von Wustrow nach Seewalde empfohlen. Im Seewalder Bio-Bistro lässt sich der Frühling bei Bio-Kaffee und selbst gemachtem Kuchen wirklich entspannt genießen. Für den Rückweg nach Wustrow geht es dann nördlich umden See durch die Drosedower Tannen. Geöffnet ist die Heimatstube Wustrow immer samstags von 14 bis 16 Uhr und nach Voranmeldung unter Telefon 039828 /202 15. www.wustrowseenplatte.de Thomas Kunsch Jetzt auch „grothartig schlemmen“ • süßes oder deftiges Frühstück • abwechslungsreiche Snacks, ganztägig • täglich Mittagstisch von 11–14 Uhr „hausgekocht und schmackhaft“ Auch mit PARTYSERVICE D. Groth Öffnungszeiten: Kühlhausberg 7· 17235 Neustrelitz ·Telefon: 03981 /44 00 93 E-Mail: edeka.groth@edeka.de edeka.groth.nord@edeka.de ·www.edeka-groth.de • Endloser Frische-Genuss auf 20 Metern –Riesenauswahl aus unserer Fleisch-, Wurst-, Käse- und Fischtheke • Salatbar –knackfrische Salate aus eigener Herstellung • Farbenfrohe Vielfalt aus unserem Blumenshop • Einfach und praktisch –Wir liefern Ihnen Ihren Einkauf. • Groth´s Partyservice –kalte Platten, belegte Kanapees garniert, warme Braten nach Absprache und mehr EDEKA Nord, Marketing, 14101694, www.edeka.de/nord fehlt! Montag bis Freitag: 7–20 Uhr, Sonnabend: 7–18 Uhr Mo.-Fr. 7:00-20:00 Uhr Sa. 7:00-18:00 Uhr Kühlhausberg 7 17235 Neustrelitz ☎ 03981 440093 Fax: 03981 440095 E-Mail: edeka.groth.nord@edeka.de

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