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Urlaubsmagazin 2019

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14 URLAUBSMAGAZIN

14 URLAUBSMAGAZIN Während der Tour rund um Teterow lohnt sich immer wieder eine kleine Pause. Links: die Galerie im Bahnhof. Berge, Backtage, Buckelpisten ©(2) Koch Ist Ihr Drahtesel fit? Wenn ja, dann steigen Sie auf und fahren Sie rund um Teterow. Es gibt viel zu entdecken – hinter jeder Wegbiegung. Ichstarte am Marktplatz der Kleinstadt und radele durch das Rostocker Tor meinem ersten Abenteuer entgegen. Nachdem ich die Stadt verlassen habe, geht es leicht bergauf und nach knapp vier Kilometern grüßt rechter Hand der Teterower Bergring. Als ich vorbeifahre, herrscht Ruhe. Doch schon am 13. Juli wird es auf der größten europäischen Natur-Grasbahn für Motorradsport wieder richtig laut. Dann steht die 8. ADAC Bergring-Rallye (Auto) auf dem Terminplan. Bis zu diesen Terminen kann ich jedoch nicht warten, mein Rad strebt dem ersten Ort dieser Rundfahrt entgegen: Appelhagen. Im Ort angekommen, verlasse ich ihn auch wieder sofort und rolle über einen Betonplattenweg durch die hügelige Landschaft vorbei an Schlehen-, Holunder- und Kopfweidenalleen in Richtung Thürkow und Todendorf. Beim Überqueren der B108 ist Vorsicht geboten, denn die Straße ist mit PKW und LKW dicht befahren. Auf der anderen Straßenseite führt mich der Weg ineine offene Wiesen- und Weidelandschaft bis nach Bukow. Mein Rad rollt flott, aber nach einem gut 800 mlangen Sandweg ist Zeit für eine kleine Pause. Hier herrscht nahezu absolute Stille –inder Ferne äst eine Rehgruppe, der Specht erledigt seine hämmernde Arbeit und am blauen Himmel dreht ein Habicht seine Kreise. Schließlich erreiche ich Alt Sührkow. Hier nehme ich mir Zeit für den Hofladen und das kleine Restaurant. Auf der Speisekarte stehen regionale Spezialitäten aus der Mecklenburger Küche. Hohen Mistorf heißt mein nächstes Ziel –auf dem Weg dahin muss ich mich an einer Straßengabelung entscheiden: fahre ich nach links zum Gutshaus Pohnstorf, das seit Ende 2017 von Familie Sösemann betrieben wird und mit bezaubernden Ferienwohnungen, Yoga, Kochkursen oder einer Fülle von Kunst- angeboten aufwartet, oder fahre ich die Kopfsteinpflasterstraße bergan direkt nachHohen Mistorf. Ich entscheide mich für die dritte Variante, steige vom Rad und schiebe es über die Buckelpiste den Berg hinauf. Oben angekommen, grüßt zur linken Seite der Westturm der Dorfkirche.Ich nehme mir vor,bei einer nächsten Tour hier länger zu verweilen, auchumden kleinen Findlingsgarten im Ort zu besuchen. Doch mein Rad will weiter und strebt dem Teterower Ortsteil Teschow entgegen. Hier schaue ichmir die ehemalige Gutsschmiede und das einstige Gutsbackhaus an. Von Himmelfahrt an bis zum September organisiert der Museumsverein des Teterower Stadtmuseums einen Backtag. Dann können sich Einheimische und Urlauber mit frischem Brot, Brötchen und original „Mecklenburger Platenkuchen“ verwöhnen lassen. Kinder können sich als Bonbonmacher ausprobieren oder dem Schmied bei der Arbeit zuschauen. (Kontakt: Stadtmuseum Teterow,Tel.: 03996 172827). Vonhier aus sind es bis Teterow nur noch wenige Kilometer. Meine Tour endet in der Galerie des Kunstvereins Teterow e.V. am Bahnhof. Das Backsteingebäude bietet der Galerie für zeitgenössische Kunst seit 2013 ein Domizil. Im kommenden Jahr wird übrigens der 30. Galerie-Geburtstag gefeiert. –Während ich in der Galerie meinen Espresso und einige Schoko-Kekse genieße, rollt der Zug auf dem Gleis ein. Ich spute mich, schnappe mein Rad und fahre mit dem Regionalexpress der Linie RE 4zurück. teterow.de

URLAUBSMAGAZIN 15 In Remplin nah bei den Sternen Der Mars ist zum „Greifen nah“, der Mond teilweise verdunkelt und Doppelsterne im Sternbild Schwan zeigen sich im schönsten Blau und Rot. Wenn Sie das alles am Himmel beobachten wollen, dann ist die historische Sternwerte in Remplin, unweit von Malchin gelegen, genau der richtige Ort. Die Sternwarte ist im zurückliegenden Jahr nach fast 40-jähriger Sanierung wiedereröffnet worden. Der Initiator dieser Sanierung ist der heute 66-Jährige Dietmar Fürst aus Berlin. Im Jahr 1979 unternahm er mit mehreren Schülerinnen und Schülern eine Exkursion von Berlin aus in Sternwarte Remplin: in fast 40 Jahre restauriert. ©mbb den Norden und in Remplin wurden sie wie nebenbei fündig. „Der Zustand der Sternwarte war katastrophal. Das Gebäude war zerstört, der Turm offen und voller Schutt. Doch das hielt uns nicht ab, zu Ostern im Jahr 1980 wieder zu kommen und mit der Sanierung zu beginnen.“ Jahr für Jahr kamen die Mitglieder der damaligen Arbeitsgruppe „Astronomiegeschichte“ der Berliner Archenhold-Sternwarte wieder. Zu Beginn der neunziger Jahre entstand ein Förderverein, der mit ungebrochenem Elan am Wiederaufbau des völlig zerstörten Turms nach historischen Vorbild arbeitete. Nachdem der Turm nunmehr in neuem Glanz erstrahlt, öffnet ihn der Verein auch für die Öffentlichkeit. „Am 16. Juli wird zwischen 22 und 1Uhr eine partielle Mondfinsternis zu beobachten sein. Am 11. November schließlich kommt es zum Merkurtransit vor der Sonne. Ein Ereignis, das es so erst wieder im Jahr 2032 geben wird“, blickt Dietmar Fürst voraus. sternwarteremplin-ev.de Heiraten Geniessen Repräsentative Naturkosmetik Events mal anders Seeschloss Schorssow Am Haussee 3·17166 Schorssow ·Tel.: 039933-79 0·Fax: 039933-79 100 ·Email: info@schloss-schorssow.de ·www.schloss-schorssow.de Hotel-Verwaltungs-GmbH PKHT

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