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Stadtmagazin November 2018

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6 | Stadtmagazin | Stadtleben Einer der ausgezeichneten Preisträger und Absolvent der Hochschule, Marten Jeschky (links), begrüßt gemeinsam mit Rektor Gerd Teschke (2.v.l.) neue Studenten. FOTO: CHRISTINE MANTHE Interview des Monats „Wir orientieren uns an der Zukunftsfähigkeit“ Mehr als 2000 Studenten, an die 80 Professoren und aktuell um die 280 Mitarbeiter leben und arbeiten auf dem Campus der Hochschule Neubrandenburg. Zum Semesterstart sprach Susanne Eichler mit dem Rektor Professor Gerd Teschke unter anderem darüber, wie Hochschule, Stadt und Region voneinander profitieren. Herr Teschke, das Wintersemester hat begonnen. An die 800 neue Studenten haben sich an der Hochschule Neubrandenburg eingeschrieben. Wie zufrieden sind Sie damit? Ich bin heilfroh, dass wir wieder so viele Neuzugänge verzeichnen konnten. Fast 700 neue Studierende haben sich bei uns immatrikuliert. Das sind wieder ebenso viele wie im vergangenen Jahr. Wir haben festgestellt, dass sich die heutigen Abiturienten relativ spät für ein Studium entscheiden. Die meisten Einschreibungen haben wir erst Ende August vorgenommen. Umso erfreulicher ist es, dass wir zwei Jahre in Folge eine so konstante Entwicklung aufweisen können. Das ist kaum einer anderen Hochschule im Land so ergangen. Womit können Sie beim Werben um potentielle Studenten am meisten punkten? Für die einen ist es die Nähe zum Elternhaus. Denen ist es wichtig, am Wochenende schnell wieder zu Hause zu sein. Insgesamt 48 Prozent der Neu-Immatrikulierten sind aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Anteil aus Berlin und Bundesland Brandenburg beträgt 17 Prozent, aus Berlin 7 Prozent. Punkten können wir auch mit unserem Campus- che Hierarchien. Für die von weiter weg ist vor allem unser Fächerkanon entscheidend. Rektor Prof. Gerd Teschke Welches Fach ist Ihr bestes Zugpferd? Rein zahlenmäßig betrachtet ist es nach wie vor der Studiengang Soziale Arbeit. Starken Fokus legen wir aber bei jeder Fachrichtung darauf, das entsprechende Berufsbild von morgen und von übermorgen zu bedenken und einzubeziehen. Wir orientieren uns an der Zufunftsfähigkeit. Die Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle. Neubrandenburg, was man tion zur Studierendenanwer- Gerd Teschke Prof. Dr. rer. nat. habil. Gerd Teschke, geb. am 17.09.1972 in Pasewalk, hat Mathematik und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Potsdam studiert, 2001 an der Universität Bremen promoviert und 2006 dort habilitiert. Seit September 2007 ist er an der Hochschule Neubrandenburg als Professor für Mathematik, Geometrie und angewandte Informatik im Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik tätig. Von 2010 bis 2014 leitete er den Fachbereich als Dekan. Im September 2014 wurde er als Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und internationale Beziehungen gewählt. Seit September 2017 ist er Rektor der Hochschule Neubrandenburg.

ung mit einbeziehen könnte? Mit Neubrandenburg können wir nicht punkten, das muss man so sagen. Landschaftlich schön gelegene Hochschulstandorte gibt es viele. Ich selbst mag Neubrandenburg sehr, natürlich. Aber die Vorzüge der Stadt lernen die Studierenden bestenfalls erst während ihrer Studienzeit kennen. Leider sind diese im allgemeinen Stadtbild kaum wahrzunehmen. Kann man daran nicht etwas ändern? Die Hochschule ist immerhin Anziehungspunkt für mehr als 2000 junge Menschen. Daran ist uns gemeinsam mit der Stadtverwaltung sehr ge- matrikulationsveranstaltungen schon mal im Herzen der Stadt, tuell arbeiten wir an einem Konzept, wie die Hochschule könnte, so dass dieses von unseren Studierenden künftig frequentiert wird. 2019 werden wir wohl mit einer konkreten Idee um die Ecke kommen. Anregungen nehmen wir gern entgegen. In die andere Richtung – die Stadt kommt zur Hochshule – funktioniert indes der Fluss sehr gut. Zu nennen wäre da die Kinderhochschule, die Seniorenhochschule, Aktionstage wie Girls‘ Day oder der Hochschulinformationstag. Darüber freuen wir uns natürlich. Aber auch bei diesen Formaten bedarf es immer einer Entwicklung – und zwar nicht unbedingt wegen geringer werdender Akzeptanz, sondern aus unserem eigenen Anspruch heraus. Zum Beispiel wir wohl Kinder und Senioren zusammenbringen, diese sich dann gegenseitig bereichern und aus dieser Gemeinschaft ein vitales Leben erzeugen. Ähnlich lässt sich auch das Ziel der Förderinitiative „Innovative Hochschule“, der Sie angehören, formulieren: aus eigener Kraft heraus hiesige Probleme lösen. Richtig. Hier geht es darum, Menschen zusammenzubringen, die ihre Lebenswelt attraktiv gestalten wollen. Die Inhalte müssen aus der Region kommen, quasi aus dem Leben le ist kein Elfenbeinturm. Wir sind in der Region verankert – durch die Mitarbeiter und Studenten, die hier leben, sowie durch die Inhalte ihrer Arbeit. Wir wollen einen gegenseitigen Transfer von Wissen und Strategien. Projekte wie die burg oder die Ausbildung von Dorfmoderatoren im ländlichen Umland zeigen bereits, wie Hochschularbeit mit dem Alltagsleben der Region verzahnt wird. Gerd Teschke und Oberbürgermeister Silvio Witt zusammen mit Matthias Heinze von der Kolping-Initiative, bei der die „Wanderbank“ entstanden ist. FOTO: S.SCHULZ

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