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Stadtmagazin November 2018

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22 | Stadtmagazin | Verbrauchertipps Lese-Tipp Welt, bleib wach. Der aktuelle Slogan ihres Arbeitgebers gefällt Buchhändlerin Solveig Weller besonders gut: „Thalia. Welt, bleib wach.“ „So viel meines Wissens beziehe ich aus Büchern, Lesen bildet“, sagt die Thalia-Frau. Ohne Wissen könne man Geschehenes nicht einordnen, ohne Wissen könne man seinen Standpunkt nicht verteidigen. Klar, nachschlagen oder besser googeln könne man alles. Aber hat man es dann auch just in dem Moment parat, wenn dies es zu äußern gilt? „Welt, bleib wach.“ – Es ist ein Aufruf an jeden seine Freizeit, seine Kommunikation, sein soziales Leben, sein Lernen zu hinterfragen. „Welt, bleib wach.“ – Es ist eine Einladung, tiefer in Geschichten einzutau- scrollen. Auch deshalb bietet Veranstaltungen, die das Lesen erlebbar machen, Austausch ermöglichen. Zur nächsten Lesung am 8. November ab 20.15 Uhr stellt die Autorin Claudia Rikl ihren in Neubrandenburg verorteten Krimi „Das Ende des Schweigens“ vor. Der Tote ist ein ehemaliger Major der NVA, der Kommissar hat im Stasigefängnis gesessen. Der Fall konfrontiert mit einem noch immer Solveig Weller mit einer finnischen Komödie vor einer Wand mit aktuellen Neuerscheinungen. © S. EICHLER Militärs und Stasimitarbeiter. Karten: 03953631510 Als leidenschaftliche Geschichtenentdecker, die Solveig Weller und ihre Kollegen sind, hat sie auch noch ein paar Leseempfehlungen auf Tasch: Die Wurzel alles Guten „Ich muss schon lachen, wenn ich nur an das Buch denke. Miika Nousiainen beschreibt so komische Situationen mit so feinem finnischem Humor – ich war sofort drin in der Geschichte. Es ist eine originelle Komödie über Herkunft, Identität, Vorurteile. Und dazu die schönste Geschwistergeschichte südlich des Polarkreises. Sie macht wunderbar fassbar, was Familienbindung heute ausmacht.“ Mittagsstunde „Dieses Buch von Dörte Hansen, die auch „Altes Land“ geschrieben hat, ist gerade erst herausgekommen. Ich habe noch nicht geschafft, es zu lesen. Aber allein der Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen: Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn. Ich bin sicher, dass dieses Buch unter so manchem Weihnachtsbaum liegen wird.“ Die jüdische Souffleuse „Bei der Lektüre dieses Buches nimmt man von allem was mit: Geschichte, Geschichtsaufarbeitung, viele Informationen über Absurditäten des Theateralltags. Adriana Altaras schreibt dabei so locker, so energiegeladen, dass es fast gar nicht tragisch wirkt. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr bewegt. Sie zeigt, wie Biografien des 20. Jahrhunderts sich mit jenen der Nachgeborenen verbinden.“ Deutsches Haus „Annette Hess schreibt sehr leicht und doch ist die Geschichte unhemlich voll gepackt. Die Protagonistin ist Dolmetscherin, sie übersetzt Zeugenaussagen bei den Nürnberger Prozessen. Währenddessen bekommt sie eine Ahnung, woher ihre Affinität zur polnischen Sprache rührt, und fragt ihre Eltern: Was habt ihr getan? Ich bekomme gleich wieder Gänsehaut. Dieses Buch zeigt einmal mehr: Aufarbeitung hat nicht genug stattgefunden. Die Folgen spüren wir heute wieder.“

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