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Stadtmagazin Neubrandenburg Oktober 2020

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26 | Stadtmagazin | Kultur Dann gibt es eben einen Festspielwinter Die Festspiele Mecklenburg- Vorpommern wollen die durch Corona stark geschmälerte Saison mit einem neuen Format halbwegs auffangen. Kann die kalte Jahreszeit retten, was der heißen Saison verloren ging? Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wollen es jedenfalls versuchen: Nachdem der auf Rügen etablierte Festspielfrühling in diesem Jahr eines der ersten Opfer pandemie-bedingter Absagen und der Festspielsommer deutlich dezimiert wurde, soll es nun erstmals einen Festspielwinter geben. 45 Konzerte sind im Zeitraum vom 4. November bis zum 16. März geplant, davon allein ein Drittel in Ulrichshusen. Das dortige Schloss- und Landschaftsensemble gilt seit Jahren als „Herz“ der Festspiele – übrigens auch als Austragungsort stimmungsvoller Advents- und Neujahrskonzerte, die nun gewissermaßen in die winterliche Premierensaison integriert werden. Die Konzert-Übersicht zeigt indessen auch, dass die Auswahl geeigneter Spielstätten im Lande überschaubar ist. Viele kleine Orte, die in der 30-jährigen Festspielgeschichte schon die Landkarte außergewöhnlicher Konzertorte bereicherten, müssen unter Corona-Bedingungen außen vor bleiben. Nicht fehlen dürfen hingegen bewährte Gastgeber wie zum Beispiel die Konzertkirche in Neubrandenburg, die sechs Programmpunkte beisteuert. Fünf davon sind ihrer beeindruckenden Orgel gewidmet, auf der die lettische Orgelbotschafterin Iveta Apkalna seit der Einweihung des Instruments vor drei Jahren immer wieder ausverkaufte „Heimspiele“ gestaltet. Wobei ein Das Artemis Quartett bringt im November ungewöhnliche Beethoven- Bearbeitungen nach Ulrichshusen. © FELIX BROEDE Martynas Levickis begleitet im Winter in der Konzertkirche Organistin Iveta Apkalna mit seinem Akkordeon. © FESTSPIELE MV/MIGLE GOLUBICKAITE ausverkauftes Haus unter den Auflagen des Infektionsschutzes derzeit eben nicht die einst gewohnten 800 Zuschauer zulässt: Zwischen Personen, die nicht zum selben Haushalt gehören, muss jeweils ein Sitzplatz frei bleiben. Um die Nachfrage zu stillen, sind Konzerte oft gleich im Doppel- oder Dreierpack angesetzt. So ist Ausnahme- Organistin Apkalna in der Vier-Tore-Stadt im Dezember zusammen mit dem Trompeter Gábor Boldoczki, im Januar dann gemeinsam mit dem litauischen Akkordeon- Virtuosen Martynas Levickis unter den Motto „Orgelglanz und Tastenstürme“ zu erleben. Komplettiert wird das Neubrandenburger Konzert-Angebot mit dem Finale des Festspielwinters, das am 16. März der Weltklasse-Pianist Rudolf Buchbinder gestaltet. Auch das Gutshaus in Stolpe an der Peene mit seinem urigen Pferdestall und das Schloss Schwiessel im Mecklenburger Parkland gehören zu den Konzertorten im östlichen Teil des Landes – unter anderem mit literarisch-musikalischen Formaten wie Robert Gernhardts satirischer Weihnachtsgeschichte „Die Falle“ (18.12. Stolpe, 19.12. Ulrichshusen) oder der Vergabe des Publikumspreises 2019 an das Aris Quartett (10.12., Schwiessel). Zu den Stars des Festspielwinters gehören überdies Publikumslieblinge wie Entertainer Götz Alsmann (4./5.11., Laage) oder Schauspieler Harald Krassnitzer (12.12., Ulrichshusen). Die von 150 auf 64 Konzerte geschmälerte Hauptsaison der Festspiele Mecklenburg- Vorpommern – die 30.! die eigentlich furios hätte gefeiert werden sollen – ist am Wochenende mit einem Konzert des NDR-Elbphilharmonie- Orchesters in Wismar zu Ende gegangen. Insgesamt 5614 Besucher erlebten das großenteils kurzfristig aufgelegte Live- Programm mit 60 Konzerten im August und September sowie vier besonderen Abenden, darunter das Eröffnungskonzert im Juni in Neubrandenburg. Als Reverenz an Künstler und Publikum riefen die Festspielmacher zudem einen „netzspielsommer“ ins Leben, mit Onlinestreams, an denen 45 Musiker und Ensembles mitwirkten. Der Aufruf zu einem privaten Rettungsschirm für das fast ohne öffentliche Zuschüsse finanzierte Festival brachte bislang gut 850 000 Euro ein. Die angestrebte Summe von einer Million Euro soll bis zum Jahresende erreicht sein, schätzt Intendantin Ursula Haselböck, die das Amt gerade erst zum Ende der Sommersaison übernommen hat. Vorgänger Markus Fein wechselt an die Alte Oper in Frankfurt am Main. „Danke, dass Sie an uns glauben“, lautet die Botschaft von Ursula Haselböck an Besucher, Förderer und Mitwirkende. Der Vorverkauf für den Festspielwinter hat bereits begonnen. Zu haben sind die Tickets unter der Telefonnummer 0385 5918585 oder im Internet. Susanne Schulz www.festspiele-mv.de.

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