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Stadtmagazin Neubrandenburg Oktober 2020

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14 | Stadtmagazin | Spezial Anzeige o Weil es um unsere Erde und unsere Enkel geht Die Zeichen stehen auf Wandel. Wer diesen nicht aktiv gestaltet, wird gestaltet. Wie hiesige Händler und Unternehmen diesen Wandel durch Nachhaltigkeit selbst in die Hand nehmen, haben wir in Gesprächen aufgespürt. Sonderthema Nachhaltigkeit Klima- und Umweltschutz ist vielen Händlern in Neubrandenburg längst eine Herzensangelegenheit. r a i s Texte Eckhard Behr | Fotos Ulrike Kielmann „Nachhaltigkeit ist viel mehr als Bio-Produkte“ w Biomarkt NB. Inhaber Michael Kruse und sein 13-köpfiges Team setzen seit nunmehr elf Jahren auf einen nachhaltigen Handel mit Lebensmitteln und vielen anderen Produkten für Haushalt und Körperpflege. „Bei uns können die Kunden auf den 120 Quadratmetern Verkaufsfläche aus rund 2500 verschiedenen Artikeln auswählen“, so 49-jährige Unternehmer. Nachhaltigkeit heißt für ihn zuerst: Regionalität – knapp 30 Prozent der Produkte, die in den Regalen und in den Theken zu finden sind, kommen von Produzenten, die in einem Umkreis von 150 Kilometern ihre Waren herstellen. „Wir stärken damit nicht nur die einheimischen Unternehmen und ihre Mitarbeiter, sondern vermeiden lange und energieintensive Transportwege“, so Michael Kruse. Nachhaltigkeit heißt bei ihm im biomarkt NB auch: „Wir verzichten von Anfang an auf Plastiktüten, das Papier, mit dem wir zum Beispiel frische Ware wie Käse verpacken, ist kompostierbar, unsere Arbeitsbekleidung ist aus Bio-Baumwolle, die Getränke werden konsequent in Glasund Pfandflaschen angeboten. Wir beziehen nur Ökostrom und bei Lieferanten, die außerhalb des 150-Kilometer-Radius angesiedelt sind, achten wir darauf, dass auch diese nachhaltig produzieren. Zwei Beispiele dafür sind Barnhouse, dessen Krunchy-Produkte aus Hafer hergestellt werden, der im Umkreis von 60 Kilometern des bayerischen Unternehmens angebaut wird. Oder: Spielberger bietet seine Nudeln nur in Papiertüten an.“ Für die Neubrandenburger ist die Nachhaltigkeit im biomarkt NB seit Anfang des Jahres auch optisch sichtbar: „Mit unserem E-Lastenrad liefern wir die online bestellten Waren in der Stadt aus. Dienstags, donnerstags und freitags ist Christoph Fredrich in der Stadt unterwegs und liefert Frisches bis vor die Haustür. Mit eigenem Fahrzeug wird auch im Umland von Neubrandenburg bis zu einer Entfernung von 20 Kilometern geliefert. Hier sammeln wir Erfahrungen, inwiefern sich dabei der Einsatz eines E-Fahrzeuges lohnt“, erzählt Michael Kruse. Noch in diesem Jahr wird endlich die Unverpackt-Station, die über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde, im biomarkt zum Einsatz kommen. www.biomarkt-nb.de o Michael Kruse (li.): „Mit unserem E-Lastenrad liefern wir online bestellte Waren in der Stadt aus.“

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