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Stadtmagazin Neubrandenburg Oktober 2020

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10 | Stadtmagazin | Leben Luhmann-Villa lässt die Hüllen fallen Die Luhmann-Villa, einst als Ruine verschrien, am Neubrandenburger Friedrich- Engels-Ring hat sich lange hinter einem Baugerüst versteckt. Ganz langsam tritt sie nun wieder ans Tageslicht. Nicht mehr lange, dann gibt es sogar noch mehr zu sehen. Monatelang hingen blickdichte Bauplanen vor der Luhmann- Villa schräg gegenüber vom Treptower Tor. Immer wieder hörten Passanten die Bauleute lärmen und die Erwartung spitzte sich zu. Wie wird die Luhmann-Villa, die vermeintlich hässlichste Ruine der Stadt bisher, am Ende aussehen? Diese Frage kann noch nicht vollumfänglich beantwortet werden, allerdings haben Bauleute erst kürzlich die zwei markanten Türmchen freigelegt – und damit bewiesen: Es geht voran! Dieser Anblick der Luhmann-Villa war vielen Menschen bekannt und sie störten sich daran. Doch dann wurde sie verhüllt und gelangte in fachliche Hände. © PRIVAT Nach mehr als vier Monate totaler Verhüllung lugt seit Kurzem das markante Türmchen – saniert – hervor und dürfte vielen Schaulustigen Lust auf mehr machen. Bald wieder in altem Glanz Seit dem Frühjahr tut sich was in der einst maroden Luhmann- Villa am Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring. Erst hatten Bagger und Co. auf dem Gelände aufgeräumt, dann war ab Mai die Villa verhüllt. Marco Gillmeister, Unternehmer aus Neubrandenburg, hatte die Villa gekauft und kündigte an, sie zu sanieren. Im nächsten Jahr soll die Villa äußerlich wieder in neuem Glanz erstrahlen und als Büro- und Geschäftshaus dienen. An diesem Plan hält Marco Gillmeister auch weiter fest, wie er im Gespräch mit dem Nordkurier betont. Und das, obwohl sich der Zeitplan schon um etwa acht Wochen verzögert hat. „Wir haben viermal mehr Holz beziehungsweise Material ausgetauscht als geplant“, erklärt der Neubrandenburger. Dass dann doch so viel zu machen ist, sei zunächst nicht absehbar gewesen. Aber Marco Gillmeister nimmt es offenbar gelassen. „So ist das nun einmal. Es ist ein altes Haus und niemand kann etwas garantieren“, meint er. In der Anfangszeit seien die Bauleute nur damit beschäftigt gewesen, Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. So konnte dann erst viel später das Dach in Angriff genommen werden, denn das Gebälk hatte zuvor für Herausforderungen gesorgt. Arbeiten am Dach beginnen Doch warum hat der Bauherr bisher nur die Türmchen enthüllen lassen? Die Antwort ist denkbar einfach. „Wir wollen das Dach jetzt vollends schließen. Doch auf dem Dach war zum Teil die Rüstung für die Türmchen verortet. Wir haben uns Luft für den Rest der Dachdeckerarbeiten verschafft“, meint er. Das markante rechte Tümchen, das in einer früheren Ansicht nur durch eine Plane geschützt war, ist jetzt mit Spitzschiefer gedeckt. „Richtige Wertarbeit“, urteilt Marco Gillmeister. Apropos Wertarbeit: Wer sich genau erinnert, der weiß, dass vor dem Verhüllen keine Gaube zwischen den Türmen existiert hat. „Aber nach historischem Vorbild, nach dem ich gegangenen bin, gehört dort eine hin“, erklärt der Neubrandenburger und belegt dies mit historischen Bildern. Auch hinsichtlich der Farbe habe er sich daran orientiert. Die Fassade sei indes auch nahezu fertig, sodass sich Schaulustige freuen könnten, dass schon bald die nächsten Hüllen fallen. In den nächsten Monaten soll es dann an den Innenausbau gehen. Immerhin sei das Haus komplett hohl und müsse erst wieder hergerichtet werden. Momentan gebe es dort gar keine Räume. Außerdem sei die Rückseite des Hauses auch noch in Angriff zu nehmen, wie Marco Gillmeister erklärt. Durch Schwammbefall müsse sie weitestgehend abgetragen und wieder aufgebaut werden. Paulina Jasmer

Endlich wieder Budenzauber: Hoffnungs-Rummel 2020 Vermisst und ersehnt – buntes Budentreiben. Ein Stück Normalität mit Karussell und Co. gibt es wieder in diesen Tagen auf der Festwiese. Hier dreht sich was! Und das wurde auch Zeit, werden viele Neubrandenburger sagen, denen in Corona-Zeiten Rummel, Trubel und Budenzauber fehlten. Noch bis 11. Oktober ist das Fest quasi der Hoffnungs-Rummel für die Vier- Tore-Städter und ihre Gäste. Ein Hauch von Euphorie liegt in der Luft – wenn auch nicht ganz unbeschwert. Thomas Pfitzner aus Feldberg präsentiert seit einigen Tagen mit zahlreichen Aus- und Schaustellern einen Rummel im Kulturpark. Ein Zeitpunkt, zu dem normalerweise das Oktoberfest bayerisches Wies‘n-Feeling in Neubrandenburg präsentiert. Doch sei es drum. Die Schausteller lechzten nach einem Stück Normalität. „Es ist unsere erste Veranstaltung in diesem Jahr“, sagt Günter Backhaus. Ihm und seiner Frau – sie kommen aus Demmin – ginge das alles ziemlich nahe. Immerhin sei die Familie schon seit mehr als 135 Jahren im Schaustellergeschäft. Mit Ungewissheit seien sie bisher durchs Jahr gegangen und auch mit einem neuen Kredit. Doch nun stehen die Zeichen auf Start, freut sich das Schaustellerpaar und bietet Losbude, Heike und Günter Backhaus (v.l.), Robin Thiede und Thomas Pfitzner haben zum Start die Festwiese Kulturpark vermessen. © JASMER Schießstand und Greifer an. Endlich wieder Arbeit. Endlich wieder unter Leuten. Endlich wieder Einnahmen. Ums Geld geht es auch bei Robin Thiede, der sich über den Start des Rummels freut. Mit dem Kinderkarussell „Drachen“ ist er gemeinsam mit seiner Mutter aus Torgelow angereist. Dabei war und ist unter den Corona-Auflagen für den Veranstalter nicht leicht, diese Leichtigkeit des Rummels fürs Publikum zu schaffen. Auf eine Menge Security-Leute – um die Abstandsregeln zu kontrolliere, verzichtet Thomas Pfitzner aber und setzt auf Disziplin der Besucher. Rummelzeit ist immer mittwochs und donnerstags von 14 bis 20 Uhr, freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags von 12 bis 22 Uhr, sonntags von 12 bis 20 Uhr. Der Mittwoch ist Familientag und lockt mit Vergünstigungen. Jasmer/Göls Anzeige neu.sw Feedback Mitreden – Mitgestalten – Mitentscheiden Sie haben Vorschläge und Ideen, wie wir uns weiter verbessern können? Zur Optimierung unserer Services und zur Entwicklung neuer Produkte möchten wir Sie ab sofort noch stärker einbeziehen. Werden Sie Mitgestalter und unterstützen Sie uns mit Ihrer Meinung und Ihren Ideen – offen, anonym und transparent! Egal ob Kunde oder Nichtkunde, jung oder alt, zufrieden oder unzufrieden – wir brauchen Sie! So einfach geht's: 1 2 3 www.neu-sw.de/feedback aufrufen oder QR-Code scannen und registrieren Begrüßungsmail aufrufen und Anmeldung bestätigen Regelmäßig Einladungen zu Umfragen erhalten und Ideen und Bewertungen zu neuen Produkten und Services abgeben Sie haben noch Fragen? Kommen Sie gern per E-Mail unter marketing@neu-sw.de oder telefonisch unter 0395 3500-933 auf uns zu. Datenschutz: Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zweck von Befragungen genutzt. Alle Angaben, die im Verlauf der Befragungen gemacht werden, werden vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Eine Weitergabe Ihrer Daten erfolgt nicht. Der Verwendung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen, genauso können Sie diese ändern oder ergänzen.

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