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SEITE 8 FREITAG, 30. NOVEMBER 2018 Sexualität Kann denn Liebe Sünde sein? Der Mensch ist zum Mond geflogen, hat die Quantenphysik entdeckt und das Genom entschlüsselt. Doch so beeindruckend wendig und neugierig der menschliche Geist sein kann, so sehr kann er sich auch verschließen. In Sachen Sexualität im Alter ist die Erde jedenfalls noch eine Scheibe. Von Antje Wegwerth Neubrandenburg/Frankfurth/Main. Die Frage, ob es eine eigene Sexualität im Alter gibt, ist spannend – aber auch ein bisschen unbehaglich. Was mag da wohl kommen? Ratschläge, von denen man rote Ohren bekommt? Oder über die man doch eher schmunzeln muss? Nun, selbst wenn wir es wollten, wir könnten gar keine Tipps geben. Denn die traurige Wahrheit ist, über die Sexualität in der zweiten Lebenshälfte ist so wenig bekannt, dass man schon von einem weißen Fleck sprechen muss. Das mag ein bisschen verwundern, denn eine Vorstellung davon, wie Intimität im Alter wohl aussehen wird, haben die meisten von uns schon. Das zumindest zeigen Studien. Viele Menschen glauben danach zum Beispiel, dass Sex im Alter praktisch kaum bis gar keine Rolle spielt. Andere wiederum sind überzeugt, die sexuellen Bedürfnisse werden zwar geringer, lassen sich aber „zum Besseren“ therapieren. Manche vermuten auch, die Lust steige mit dem Alter an und wiederum andere glauben, die Sexualität sei durch eine viel stärkere emotionale und weniger durch eine körperliche Intimität geprägt. Aber was stimmt? Alles? Oder gar nichts? Ehrlich gesagt, ab jetzt beginnt die Phase, in der die Forschung im Dunkeln tappt. Zum einen stehen die Wissenschaftler vor dem Problem, dass sie keine aussagekräftigen Studien zustandenbekommen, weil sie zu wenige Freiwillige finden, die ihre Fragebögen beantworten. Scham könnte dabei eine große Rolle spielen. Doch das ist nicht das einzige Hindernis, wie der Fall der deutschen Soziologin und Psychologin Ilka Quindeau verdeutlicht. Sie ist inzwischen Präsidentin der International Professorin Ilka Quindeau Foto: privat Psychoanalytic University in Berlin und hat sich zuvor in ihrer Zeit als Professorin für Klinische Psychologie an der Universität Frankfurt am Main einen Namen mit ihren Veröffentlichungen zur Sexualität gemacht. Doch als sie ein Forschungsvorhaben beantragte, das Alte Menschen halten entweder sich selbst häufig für asexuell oder fürchten, dass sexuelles Interesse in ihrem Alter unnormal und unpassend wäre. speziell der Frage nachgehen sollte, welche Bedeutung die Sexualität im Alter für die Partnerschaft hat, welche Wünsche und Ängste die Partner beschäftigen, flatterte ihr eine Absage ins Haus. Der Forschungsantrag wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Begründung abgelehnt, eine solche Frage habe „keine gesellschaftliche Relevanz“. Warum werden ihre Forschungen zur Sexualität in der Blüte des Lebens gefördert und die im Alter nicht, fragte sich Quindeau, wenn doch so wenig über die Sexualität im Alter bekannt ist? Sie hat darauf nur eine plausible Antwort gefunden: Wenn die Sexualität einer ganzen Generation als „nicht relevant“ bezeichnet werde, sei das sowohl eine Fehleinschätzung als auch ein Fall von „Altersdiskriminierung.“ Um das genauer zu untersuchen, wertete Ilka Quindeau Studien aus, die es zu diesem Thema bereits gab. Zunächst einmal fand sie in globalen Studien keine Belege dafür, dass Sexualität mit fortschreitendem Alter gar keine Rolle mehr spielt. Vielmehr gaben zum Beispiel in einer schwedischen Studie 98 Prozent der Männer zwischen 50 und 59 Jahren an, mindestens „etwas Interesse“ an Sexualität zu haben, zwischen 70 und 80 Jahren lag der Prozentsatz noch bei 72 Prozent. Frauen wurden in dieser Studie nicht befragt. Kann man daraus zumindest schließen, dass die Mehrheit der Männer ab der zweiten Lebenshälfte nach wie vor Lust verspüren, aber weniger als in jungen Jahren? Quindeau rät zur Vorsicht bei solchen Schlüssen: Die Tabuisierung nach dem Motto „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ hätten möglicherweise auch die Befragten verinnerlicht. Alte Menschen „halten entweder sich selbst häufig für asexuell oder fürchten, dass sexuelles Interesse in ihrem Alter unnormal und unpassend wäre“, erklärt sie. Mit anderen Worten, mit zunehmenden Alter scheint es uns selbst wichtig zu werden, möglichst keine Bedürfnisse zu verspüren, weil wir das für normal halten. Neben dem Tabu im eigenen Kopf könne das abnehmende Interesse auch Folge Lesetipp: Ein indiskretes Fragebuch verlangt Antworten Wer sich fragt, wie seine Sexualität im Alter aussehen könnte, werde die Antwort darauf kaum bei einem Experten finden, sagt die Psychologin Ilka Quindeau im obigen Beitrag. Nicht, weil es keine Antworten darauf gebe, sondern weil wir sie am besten bei uns selbst finden, wenn wir uns fragen, welche Bedürfnisse wir denn bisher hatten. Doch möglicherweise ist das leichter gesagt, als getan. Wie oft fragen wir uns schon, was unsere eigenen Bedürfnisse sind oder die unseres Partners oder unser Partnerin? Wo fängt man da an? Der Psychoanlytiker Ulrich Clement hat in dem Wissen darum ein Buch veröffentlicht, das nichts anderes enthält, als Fragen an uns selbst. Die danach fragen, was wir in welchem Moment genossen, geliebt und begehrt haben. aw Ulrich Clement: Das indiskrete Fragebuch, 208 Seiten, 14 Euro ISBN: 978-3-0369-5792-0 zunehmender Beeinträchtigungen der körperlichen und seelischen Gesundheit sein, wie Ilka Quindeau sagt. Ältere Menschen würden zum Beispiel häufiger an Depressionen leiden, die sich stark auf die Libido auswirken. Obwohl das bekannt und unbestritten ist, zeigt eine englische Studie jedoch, dass Mediziner zwar jüngere aber nicht ältere Menschen darüber aufklären, dass eine Depression sich negativ auf das Lustempfinden auswirke, genauso wie Schmerz. Durch die fehlende Thematisierung vermag der Einzelne kaum zu erkennen, was Ursache und was Wirkung ist. Wenn man Fantasien und Erinnerungen als maßgeblich für sexuelle Erregung betrachtet, kann es keine altersspezifische Sexualität geben. Hinzu kommen nach Einschätzung der Forscherin gesellschaftliche Vorstellungen, wonach Sexualität zwingend zum Orgasmus führen müsse (vor allem bei Männern) und nur junge Körper sexuell attraktiv seien (vor allem bei Frauen). Auch dieses jugendlich-potente Leitbild erschwere den Zugang zur eigenen Lust. Zummindest aus Sicht der Psychoanalyse sind Fantasien und Erinnerungen viel maßgeblicher für eine sexuelle Erregung — und die sind wohl von Paar zu Paar und Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Insofern führe schon die Idee, dass es so etwas wie eine typische Alterssexualität geben könne, in die Irre, so Ilka Quindeau. Wer wissen will, wie seine Sexualität im Alter aussehen könnte, sollte sich am besten fragen, wie die eigenen Bedürfnisse denn bisher waren, rät Ilka Quindeau. Denn der wichtigste Faktor dafür, wie unsere Sexualität im Alter sein wird, sei der, wie wir auch schon in jungen Jahren geliebt haben; welchen Stellenwert die Sexualität in unserem Leben hatte. Literaturhinweis: Ilka Quindeau: Silver Sex. Gibt es eine altersspezifische Sexualität? Psychosozialverlag 2016, Bestell-Nr.: 20451 Kontakt zur Autorin a.wegwerth@nordkurier.de Was ein Paar um die 7 Von Marlis Tautz Mit einem Tabubruch hatte Regisseur Andreas Dresen 2008 eine kontroverse Debatte angestoßen. Lust im Alter funktioniert nicht nur als Komödie. Neubrandenburg. Liebe kennt kein Alter – wer diesen Satz hört, wird gewiss nicht zögern ihn abzunicken. Klar, in der Theorie, im Großen und Ganzen, glauben die meisten Menschen an die altersgrenzenlose – ja überhaupt grenzenlose – Liebe. Was aber, wenn‘s konkret wird? Wenn es um die Gefolgschaft der Liebe, um Begehren und Fleischeslust geht? Zum Beispiel auf der Kinoleinwand, die sich ja als Spiegel von Leben und Traum versteht. Da bleibt das Liebesspiel mit glühenden Küssen und leidenschaftlichem Sex in den allermeisten Fällen den jüngeren und mittleren Jahrgängen, den straffen Leibern also, vorbehalten. Die älteren, welkenden dürfen gerade mal Händchenhalten — oh wie süß, so alt und immer noch verliebt! Dass es den Betroffenen dabei erfahrungsgemäß doch – und immer wieder – um mehr geht, erhält höchsten noch einen Platz in der komischen Nische. So wie gerade in dem Hollywood-Streifen „Book club“, der im Untertitel das vollmundige Versprechen abgibt „Das Beste kommt noch“. Er war im Herbst in die Kinos gekommen. Große Schauspielerinnen wie Jane Fonda (80), Diane Keaton (72), Mary Steenburger (65) und Candice Bergen (72) spielen vier Freundinnen Anfang 60, denen das Alter — wie könnte es anders sein — „Es hat mi dass die immer äl aber dazugehö gibt – Lie hören bestimm schein exist Regisseur A

SEITE 9 Erfüllter Sex mit über 80: Geht das denn überhaupt? 0 auf „Wolke 9“ bewirkt hat ch angeödet, Gesellschaft ter wird, es nicht die rigen Bilder be und Sex ab einem ten Alter bar auf zu ieren.“ ndreas Dresen natürlich kaum anzusehen ist. Sie kennen sich schon ihr halbes Leben und treffen sich regelmäßig, um über Bücher zu plaudern. Eines Tages schleppt eine der Damen einen Sado-Maso-Bestseller an und erntet zunächst pikiertes Naserümpfen. Der Club diene dazu, „den Geist zu stimulieren“ und nicht irgendetwas anderes. Das ändert sich natürlich schlagartig. Das Quartett gerät in allerlei erotische Abenteuer, in denen die alten Ehemänner, Kabelbinder und Viagra ebenso vorkommen, wie Rendezvous und ein neuer Liebhaber. Denn das Beste kommt ja angeblich noch. Das alles ist unterhaltsam, ja durchaus witzig anzusehen und zeigt vor allem, wie gut es ist, auch mit grauem Haar noch über sich selbst lachen zu können. Viel rosaroter Zuckerguss für die Liebe Ü60. Leichte Kost. Ganz anders der Film „Wolke 9“, mit dem der deutsche Regisseur Andreas Dresen 2008 für Aufsehen gesorgt hatte. Er erzählt, wie sich Inge (Ursula Werner, Jahrgang 1943), im Film Ende 60, nach mehr als 30 Ehejahren in den 76-jährigen Karl (Horst Westphal, Jahrgang 1929) verliebt. Mit allem, was an Körperlichkeit dazu gehört. Von Anfang an macht der Film klar, dass er keine Tabus duldet. Er beginnt mit einer Bettszene. Kein Violinen-Crescendo, kein Weichzeichner, kein gnädiges Abblenden: Die Sequenz zeigt ohne Scheu Sex Ü60 mit all den Falten, die kaum jemand freiwillig zeigen mag, und die — ja auch das — nur wenige gern anschauen wollen. Das Publikum war gefordert, in weiten Teilen aber auch Foto: © bernardbodo - Fotolia.com fasziniert. Zumal die Protagonisten ihr Tun selbst mit einem Schuss Ironie betrachten. Bei Festivals hatten Andreas Dresen und seine Crew viel Lob erfahren. Die Motivation, sich des Themas anzunehmen, beschrieb der Regisseur so: „Es hat mich angeödet, dass die Gesellschaft immer älter wird, es aber nicht die dazugehörigen Bilder gibt – Liebe und Sex hören ab einem bestimmten Alter scheinbar auf zu existieren.“ In den Köpfen halte sich das Klischee, dass Liebe im Rentenalter schwer vorstellbar sei. „Besonders, dass Menschen, die deutlich älter sind als man selbst, überhaupt noch Sex haben.“ „Wolke 9“ hat geholfen, daran behutsam etwas zu ändern. Kontakt zur Autorin m.tautz@nordkurier.de Der Templiner Urologe Thomas Herrmann kennt viele Männer, die mit Potenzproblemen zu ihm kommen. Das kann schon mal passieren. Hauptsache, man spricht über das Problem, erklärt der Mediziner im Interview mit Frank Wilhelm. Können Mann und Frau denn wirklich noch mit mehr als 80 Jahren Sex haben? Auf jeden Fall, beim Sex gibt es keine Altersbeschränkung. Ich kenne den einen oder anderen Senior in dem Alter, der noch Freude im Bett hat. Es nimmt aber mit zunehmendem Alter ab. Warum? Weil immer mehr Krankheiten in den Vordergrund rücken, die die Gesundheit – und damit auch die sexuelle Leistungsfähigkeit – einschränken. Dafür gibt es doch dann aber die berühmte blaue Pille namens Viagra? Gerade wenn man schon diverse andere Krankheiten mit sich herumschleppt, kann die Einnahme von Viagra gefährlich werden. Deshalb rate ich auch dringend davon ab, Viagra und andere Potenzmittel ohne medizinische Beratung einzunehmen. 15 ...bis 20% der 65-Jährigen kämpfen mit Erektionsproblemen. Bei den 40-Jährigen sind es nach Angaben von Urologen 1 bis 2%. Thomas Herrmann, Urologe Templin Foto: Frank Wilhelm Zwei Klicks am Computer und ich kann mir Viagra auch im Internet kaufen, ohne Rezept. Warum soll ich noch zum Arzt gehen? Ich rate dringend davon ab, sich Viagra auf dem Schwarzmarkt zu beschaffen. In Deutschland gibt es eine Rezeptpflicht für dieses Medikament. Das hat seinen guten Grund: Viagra fördert die Durchblutung im Beckenbereich. Das birgt insbesondere für Männer mit Herzund Kreislaufkrankheiten Risiken. Ein Mediziner kann einschätzen, ob Viagra ohne Gefahr eingenommen werden kann. Der Arzt ist auch in der Lage, mögliche Nebenwirkung mit anderen Medikamenten einzuschätzen, was insbesondere für ältere Menschen, die täglich viele Tabletten zu sich nehmen, wichtig ist. Sie arbeiten etwa 30 Jahre als Urologe. Ist das Thema Sex im Alter immer noch ein Tabu? Nicht mehr so wie früher. Die Hemmschwelle bei Männern, über dieses Thema zu sprechen, ist gesunken. Trotzdem, wenn ich die Männer frage, was ihre Frau zu ihrem Potenzproblem sagt, höre ich oft: Das habe ich ihr noch gar nicht erzählt. Die Partner sollten über solche Probleme sprechen. Ich als Urologe habe ab und an auch Frau und Mann zusammen zur Beratung in der Praxis sitzen. Ich rate dringend davon ab, Viagra oder andere Potenzmittel ohne medizinische Beratung einzunehmen. Wann sollte ich Sie denn konsultieren? Zu mir kommen Leute, die erst sechs Wochen Probleme habe. Dann sollte man noch abwarten. Wenn die Potenzprobleme ein halbes Jahr existent sind, empfehlen sich eine Untersuchung und Beratung. Oft sind es „nur“ Stresssituationen, die verhindern, 1998 ...kam Viagra auf den Markt und wurde als Wundermittel gegen Potenzprobleme berühmt. Heute gibt es eine Vielzahl Präparate. dass Mann zuverlässig kann. Wenn der Stress weg ist, ist die Potenz oft auch wieder da. Können Sie Männern, bei denen im Bett nichts mehr geht, auch wirklich helfen? Auf jeden Fall. Drei Monate nach dem Beratungsgespräch lade ich die Männer in der Regel wieder ein. Dann höre ich oft: Das Mittel hat super gewirkt. Ich habe keine Problem mehr. Ich brauche auch gar kein Viagra mehr. Wer zahlt bei Potenzproblemen? Die Krankenkasse? Leider nicht. Für die medizinische Beratung und die Medikamente müssen die Patienten selbst aufkommen. Zum Glück sind nicht mehr nur die sündhaft teuren Originalpräparate auf dem Markt. Früher kostete eine Viagra-Tablette noch 15 Euro. Heute liegt der Preis bei vier bis fünf Euro. Wie viele Pillen braucht Mann denn, um zum Glück zu kommen? Viagra gibt es in unterschiedlichen Größen. Ich empfehle in der Regel, mit einer halben 100-Milligramm-Tablette anzufangen. Die sollte eine halbe bis eine Stunde nach der Einnahme ihre Wirkung entfalten. Und wenn nicht, einfach noch zwei weitere Pillen einwerfen? Um Gottes Willen nein. Setzt die erhoffte Wirkung nicht ein, kann man noch die andere Hälfte nehmen. Dann sollte aber Schluss sein. Wir haben bislang nur über Medikamente als Hilfsmittel gesprochen. Unterstützt denn auch eine gesunde Lebensweise unser Sexualleben? Unbedingt. Das verhält sich genauso wie mit der allgemeinen Leistungsfähigkeit des Menschen. Sport und ausgewogene Ernährung sind wichtig. Rauchen ist dagegen ein Potenzkiller, genauso wie Drogen und übermäßiger Alkoholgenuss. 20 ...Prozent der Frauen haben zeitweise mit Scheidentrockenheit zu tun. Behandlungsbedarf besteht erst bei länger anhaltenden Problemen. Im Spielfilm „Wolke 9“ von 2008 verlieben sich Inge (Ursula Werner) und Karl (Horst Westphal) ineinander — mit allem, was dazu gehört. Foto: Senator

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