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SEITE 4 FREITAG, 30.

SEITE 4 FREITAG, 30. NOVEMBER 2018 Fünf Jahre sind eine ziemlich lange Zeit, in der wir unzählige Dinge erleben, Erfahrungen sammeln, Menschen begegnen und Geschichte schreiben — unsere Geschichte. Mit diesem Kalender-Tagebuch können Sie jeden wichtigen Moment festhalten. Preis: 20 Euro www.arsedition.de Mit diesem Plattenspieler werden die 1950er-Jahre wieder lebendig. Eingebaute Stereo-Lautsprecher sorgen für ordentlich Wumms. Preis: 279,95 Euro www.radbag.de Originelle Geschenkideen Dezent, elegant und stilvoll: Diese Kerzenständer sorgen für zeitlose Gemütlichkeit und geben dem Raum das gewisse Etwas. Preis: 19,99 Euro www.hm.com Sie sind noch auf der Suche nach einem Geschenk, das Freude macht? Wir unterbreiten acht Vorschläge. Vielleicht ist schon etwas Passendes dabei? Zusammengestellt von Vera Nick-Klein, Fotos: Hersteller Sie steht in Hollywoodfilmen für Stil und Genuss: die Whisky-Karaffe. Bei einem gefüllten Glas lässt sich der Abend wunderbar genießen. Preis: 39,90 Euro www.geschenke24.de Wissen Sie, aus welchem Material der Oscar ist? Ob Kaugummikauen schlau macht? Dieses Quiz ist Denksport zum Staunen und Lachen mit unglaublichen Geschichten. Für Groß und Klein ein großer Spaß. Preis: 12,95 Euro www.moses-verlag.de Ein schönes Geschenk für Kaffee-Liebhaber: Mit dem elektrischen Vakuum- Bereiter Bodum ePEBO wird der Wachmacher zu einem Geschmackserlebnis. Preis: 199,99 Euro www.bodum.de Künstler haben sechs Müsli- Verpackungen für die Firma MyMüsli gestaltet. Den Inhalt können Sie selbst bestimmen. Diese Bild stammt von Iris Lehnhardt. Preis: 8 Euro www.mymuesli.com Einmal selbst das Aschenbrödel sein? Ein Buch aus dem Hause Nordkurier macht es möglich. Die Hauptfigur wird mit blondem, braunem, rotem oder schwarzem Haar und dem jeweiligen Vornamen direkt aufs Mädchen zugeschnitten. Preis: 29,95 Euro www.das-aschenbroedel-buch.de Anzeige 10 % auf Kosmetikprodukte von Vichy, Eucerin und Avène vom 3. bis 8.12.2018 Dr. Roland Timmel Unzufrieden mit dem Hörgerät? Foto: privat Eine Hörgeräte-Anschaffung ist insbesondere bei Erstversorgungen schwierig, weil -essehr viele verschiedene Hörgeräte-Modelle gibt, -der Kunde als Laie überhaupt nicht einschätzen kann, welche der Produkteigenschaften nun wirklich wichtig für ihn sind, -Werbung meist suggeriert, daß mit dem Erwerb „alles wieder gut“ wird -die damit verbundene Arbeit des Akustikers, d.h. der Zeitaufwand (Termine!) aber auch -die nötige Mitarbeit des Kunden und möglichst auch die Hilfe der ebenfalls betroffenen Mitmenschen (Familie) völlig unterschätzt wird usw. Da die meisten der überwiegend älteren Betroffenen und ihre Angehörigen keine Erfahrungen mit diesem Thema haben, können auch leicht unrealistische Erwartungen zu Enttäuschung führen. Insbesondere, wenn die Schwerhörigkeit schon längere Zeit (mitunter Jahre!) besteht, bevor Hörgeräte angeschafft werden, sind diese oft auch schwer gewöhnungsbedürftig. Diese Anfangsschwierigkeiten können zwar mit teurerer Technik gegenüber den Nulltarifgeräten verringert werden, lassen sich aber nicht gänzlich vermeiden. Da muß der Betroffene durch. Weraufgibt, der tut sich überhaupt keinen Gefallen, denn die soziale Isolation ist nicht nur unerfreulich sondern verstärkt auch das Risikodement zu werden erheblich. Grundsätzlich verkaufen Akustiker nur nach gründlicher, umfassender Beratung. Aber aufgrund von Meldedatum für Interessenten bis zum 07.01.2019 -Anzeige - z.B. Eitelkeit, Fehleinschätzungen, Zeitnot usw. kommt es schon auch einmal vor, daß nach einiger Zeit festgestellt werden muß, daß der Erwerb nicht optimal war. Frust ist verständlich, aber Resignation des Betroffenen oder der Familie sollten vermieden werden. Deshalb mein Tipp -kommen Sie zur Beratung! Warten Sie nicht. Das löst keine Probleme. Wir analysieren die Situation. In vielen Fällen kann mit einer mechanischen Nacharbeit, einem besseren Labor-Ohrstück oder optimierter Programmierung eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Die Analyse machen wir nicht nur für unsere Kunden. Die dann empfohlenen Maßnahmen bieten wir für wirklich kleines Geld an. Egal, wo Sie Ihre Hörgeräte gekauft haben, sollten Sie dieses Angebot nutzen, wenn Sie Bedarf haben. Rufen Sie an: 03981/203237 für Neustrelitz oder 03991/667077 für Waren/Müritz. Herzlichst Ihr Dr.-Ing. Roland Timmel FÜR HÖRGERÄTE-TEST Grüne Apotheken Prenzlau . Richard-Steinweg-Str. 4 . Tel. 03984 2758 Marktberg23.Tel. 03984 800530 . www.gesundheitszentrum-kranz.de Kommen Sie zur kostenfreien Höranalyse und Beratung -wenn Sie geeignet sind, können Sie sofort kleinste Im-Ohr- Geräte ausprobieren. Probieren Bitte meldengeht Sie sich überbis Studieren. zum

FREITAG, 30. NOVEMBER 2018 SEITE 5 Interview Gern mehr Sahne auf dem Eis Rund war der Geburtstag, den Birgit Schrowange in diesem Frühling gefeiert hat. Doch die Fernsehmoderatorin pfeift auf schnöde Zahlen, fühlt sich fitter denn je und kreierte gerade ihre erste eigene Modekollektion. Gerlinde Bauszus sprach mit der Sauerländerin über dieses, jenes und die Frage, wovon es wohl ein bisschen mehr oder weniger sein darf. Mit 19 Jahren gingen Sie zum Westdeutschen Rundfunk, moderierten unter anderem das Schulfernsehprogramm, waren dann elf Jahre ZDF-Fernsehansagerin. Im nächsten Jahr feiern Sie den 25. Geburtstag von „RTL-Extra“-und stehen damit seit 36 Jahren vor der Kamera. Hat sich diese Medien-Karriere so ergeben, oder war es ein lang gehegter Berufswunsch? Ich wollte unbedingt vor die Kamera. Deshalb bewarb ich mich beim Westdeutschen Rundfunk in Köln zunächst als Redaktionsassistentin. Damit hatte ich schon mal einen Fuß in der Fernsehtür. Nach diesem ersten Schritt dachte ich mir, das könnte vielleicht mit der Fernsehkarriere klappen. Also nahm ich parallel zum Job privat Schauspiel- und Sprechunterricht. Schließlich bin ich denen so lange auf die Nerven gegangen, bis ich an Castings teilnehmen durfte. Das war dann der Anfang. Woher kam dieser offenbar starke Wunsch, unbedingt vor die Kamera zu wollen? Ich weiß nicht warum, aber dieser Wunsch war tief in mir drin. Schon als Kind habe ich mir einen Fernseher aus Pappe gebastelt und meine Freundin angesagt, die Sängerin werden wollte. Wir haben nachgespielt, was wir im Fernsehen gesehen haben. Für mich war sehr früh klar: Modezeichnerin oder Fernsehansagerin, eins von beidem sollte es unbedingt werden. Taffe Journalistinnen oder Talkmasterinnen waren zu meiner Zeit noch nicht allzu häufig im TV zu erleben. Eine Elftraud „Elfi“ von Kalckreuth oder Petra Schürmann waren damals Stars, die ich bewunderte. Das wollte ich auch machen. Also überlegte ich: Wie schaffe ich es? Wie komme ich da hin? Dann habe ich meine Bewerbung losgeschickt. Seit 1994 moderieren Sie „RTL-Extra“. Welche Menschen und Geschichten sind Ihnen in diesen 25 Jahren besonders in Erinnerung geblieben? Da gibt es natürlich einige: Elton John, Bryan Adams, Kevin Costner und die Spice Girls gehören auf jeden Fall dazu. Exklusiv für Deutschland habe ich 2006 Natascha Kampusch interviewt. Außergewöhnlich war sicher auch das Treffen mit Monica Lewinsky, zu dem ich 1999 nach York geflogen bin. Damals gehörte ich zu den wenigen, die sie interviewen durfte. Worin liegt für Sie der Reiz bei diesem Fernsehformat? Dass wir das Magazin immer wieder ein bisschen neu erfinden können. Ich moderiere nicht nur, sondern bin auch unterwegs, mit meinem Kollegen Burkhard Kress habe ich einige interessante Reportagen gemacht, etwa aus dem Drogenmilieu in Frankfurt. Welche Persönlichkeiten würden Sie gern für Ihre Sendung interviewen? Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, ein sehr charismatischer Mann. Ihn und seine damalige Frau Doris Schröder-Köpf durfte ich mal drei Tage als Moderatorin begleiten. Kürzlich traf ich ihn mit seiner Frau Soyeon Kim in Zürich. Ihn würde ich gern mal zum Thema Heiraten interviewen (lacht). Immerhin ist es seine fünfte Ehe. Auch Brad Pitt würde ich gern mal fragen, wie das mit seiner Angelina Jolie war ... Also die zwischenmenschlichen Beziehungen reizen mich schon am meisten. „Es darf gern ein bisschen mehr sein“, heißt der Titel Ihrer Biografie. Wovon darf es ein bisschen mehr sein und wovon ein bisschen weniger? Ein bisschen mehr Lebensfreude und Sahne auf dem Eis – ein bisschen weniger Stress. Ich möchte Frauen ermuntern, ihre oft allzugroße Bescheidenheit über Bord zu werfen, öfter auch mal an sich zu denken. Weil viele von ihnen immer noch so programmiert sind, dass sie sich für alles verantwortlich fühlen. Ob es nun um Kindererziehung, Haushalt oder den Job geht, sie wuppen unwahrscheinlich viel und bleiben dabei selbts manchmal auf der Strecke. Deshalb hoffe ich — auch mit meiner Zeitschrift „Birgit, Lust auf mehr“ — Frauen zu ermuntern, hin und wieder mutiger zu sein. Sie organisieren mit Ihrer Zeitschrift „Birgit – Lust auf mehr“ regelmäßig Events mit Frauen ... Ja. Diese tollen Treffen sind immer sehr schön. Vor Kurzem hatten wir einen Workshop inklusive Gesangstraining in Köln. Etwa 60 Frauen kamen. Wir haben zusammen gesungen, Sekt getrunken, uns über alles Mögliche unterhalten. Ein rundum schöner Nachmittag. Und wie war das mit Ihrem spontanen Sternschnuppen-Tattoo zum 60. Geburtstag? Das ZDF hat vor zwei Jahren ein kleines Porträt über mich gedreht. Dabei landeten wir auch in einem Tätowier-Laden, und ich hatte die fixe Idee, mir ein Tattoo stechen lassen. Das war aber nicht zu meinem 60. Geburtstag, sondern einfach so. In modernen Netzwerken tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihrer Fangemeinde aus. Wie wichtig ist Ihnen das? Na ja, ich versuche, mindestens jeden zweiten Tag etwas zu posten. Man muss da schon ein bisschen mit der Zeit gehen. Aber andererseits sollte man diesem Zeiträuber nicht allzu viel Platz einräumen. Gerade junge Leute überbewerten manche Inhalte, da wird oft auch etwas vorgegaukelt, was in Wirklichkeit gar nicht so ist. Manchmal denke ich schon, dass unsere Gesellschaft immer narzisstischer wird. Birgit Schrowange hat mit Hilfe einer Designerin eine eigene Kollektion für die Adler Modemärkte kreiert. Foto: Adler Modemärkte AG Seit zehn Jahren sind Sie Markenbotschafterin für Adler. In diesem Jahr kreierten Sie Ihre erste eigene Modekollektion. Wie groß ist Ihr Anteil daran? Diese Kollektion habe ich gemeinsam mit einer Düsseldorfer Modedesignerin entworfen. Natürlich war es ein Riesenspaß, genau das zu kreieren, was ich mir vorgestellt habe. Auf jeden Fall gehören das kleine Schwarze, eine Jacke im Chanel-Look und die Hose in Lederoptik dazu. Nicht zu vergessen natürlich mein Lieblingsstück aus dieser Kollektion: eine echte Lederjacke. Sogar die haben wir durchbekommen. Man stellt sich das immer irgendwie anders vor: Etwa so, dass Promis nur ihren Namen hergeben … Nein, so war das nicht. Ich bin ja auch für meine Zeitschrift aktiv, recherchiere, mache Interviews, nehme an Redaktionskonferenzen teil. Einfach nur seinen Namen zu geben, wäre mir zu wenig. Das merkt auch der Leser, Kunde, Zuschauer, wenn etwas nicht authentisch ist. Welche Musik mögen Sie privat? Das ist total unterschiedlich: Von italienischen Opernarien über Popmusik bis hin zum deutschen Schlager ist alles dabei. Momentan höre ich sehr gern die Songs von Max Giesinger. Auch die Band Ich + Ich und Maite Kelly mag ich gern. Und singen auch ganz gern mal mit ... Ja, am liebsten beim Schlager. Natürlich ist mir klar, dass ich keine begnadete Sängerin bin, es macht mir eben einfach Spaß. Vor Jahren habe ich mit meinem damaligen Freund, dem Moderator Werner Schüssler, sogar eine Platte herausgebracht. Ich singe aber auch schon mal vor der Kamera, zum Beispiel war ich in den TV-Shows von Florian Silbereisen und Andrea Berg. Oder als Gast in Ina Müllers Late-Night-Talk-Sendung, wo wir zwei ein Liedchen geschmettert haben. Am häufigsten singe ich mit meiner Freundin, der Schauspielerin Isabel Varell. Na ja, und so manche Geburtstagsparty läuft natürlich auch nicht ohne eine lustige Gesangseinlage. Ist Ihre Fitness „gottgegeben“ oder steckt ein knallhartes Training dahinter? Ich mache mindestens zweimal wöchentlich Krafttraining oder Pilates. Gerade wenn man älter wird, finde ich es besonders wichtig, die Muskeln zu stärken. Ich glaube, das ist fast noch wichtiger als Herz-Kreislauf Training. Moderatorin und Autorin 1958 in Nordrhein-Westfalen geboren, wuchs Birgit Schrowange mit zwei Geschwistern in Brilon, Nehden im Sauerland auf und absolvierte nach der Realschule eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin. Seit 1981 moderiert sie diverse TV-Formate, darunter eigene Shows, Infotainment- und Lifestyle-Sendungen sowie seit 1993 das wöchentliche Magazin „Extra, das RTL Magazin“. Hierfür ist die 60-Jährige auch als Reporterin bei investigativen Reportagen unterwegs. Schrowange spielte zudem in diversen Serien (Krimi-Serie „Ein Fall für zwei“„Klinik unter Palmen“), ist oft Gast in Talkshowsendungen, schrieb zwei Bücher („So viel Lust zu leben“, Marion von Schröder Verlag, München; „Es darf gern ein bisschen mehr sein!“, Nymphenburger Verlag, München) Die Moderatorin ist Preisträgerin der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement für sozial benachteiligte Kinder. Birgit Schrowange wohnt in Köln. Ihr 18-jähriger Sohn Laurin lernt in einem Internat in England. Ist dieses Training eher ein Vergnügen für Sie oder doch mehr Einsicht in die Notwendigkeit? Ganz ehrlich?! Mehr Notwendigkeit! (lacht) Ihr Typwechsel von braunem zu grauen Haar hat im vorigen Jahr ein enormes Medienecho ausgelöst. Eine spontane Idee? Nein, nein, das war natürlich geplant. Vor allem war es ein Herzenswunsch, die grauen Haare endlich wachsen zu lassen. Aber meine Chefs waren lange Zeit dagegen. Bis ich mich durchgesetzt habe. Und mir gefällt dieser Look immer noch sehr gut. Mit welchen beruflichen Plänen werden Sie in das nächste Jahr starten? Ich werde das Gesicht einer neuen Kampagne – darüber darf ich aber jetzt noch nichts Genaueres verraten. Kontakt zur Autorin g.bauszus@nordkurier.de

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