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SEITE 10 FREITAG, 30.

SEITE 10 FREITAG, 30. NOVEMBER 2018 Pausentaste Schon mal über eine Auszeit vor der Rente nachgedacht? Schreibtisch gegen Hängematte eintauschen? Wer ein Sabbatical plant, muss vorab einiges beachten und organisieren. Foto: Stefanie Päffgen Von Christina Bachmann Mal rauskommen aus dem Job und was ganz anderes machen — von einem Sabbatjahr träumen viele Beschäftigte. Den Chef zu überzeugen ist nur der erste Schritt. Danach muss gründlich kalkuliert werden. Wichtig: Die Versicherungen nicht vergessen! Potsdam/Berlin. Das typische Sabbatjahr ist eigentlich kein Jahr. Die meisten nehmen sich in Deutschland drei bis sechs Monate lang eine Auszeit, sagt der Arbeitszeitberater Andreas Hoff aus Potsdam. Manche Arbeitgeber bieten diese Möglichkeit ganz offensiv an, bei anderen müssen die Arbeitnehmer Überzeugungsarbeit leisten. Die Gründe für einen zeitweisen Ausstieg sind vielfältig: langgehegte Wünsche, wie eine große Reise; mehr Zeit für ihre Familie; die Chance, die Akkus wieder aufzuladen. Manchen geht es aber auch um Arbeit: „Sie nehmen eine Auszeit, um ein großes Projekt zu realisieren“, sagt Sabbatical-Coach Andrea Oder aus Berlin. Einen Rechtsanspruch auf ein Sabbatical gibt es nicht, aber doch Möglichkeiten, den Chef davon zu überzeugen. Dafür hilft es, sich vorher zu fragen: Was verspreche ich mir davon? Gibt es da etwas, was für meinen Arbeitgeber von Interesse ist? Falls jemand verhindern möchte, ins Burnout zu rutschen, hätte auch die Firma etwas davon. Wer sich sozial engagieren oder Sprachkenntnisse erwerben will, hat bei manchen Arbeitgebern ebenfalls gute Karten. Vorm Gespräch mit dem Chef sollte klar sein, wann genau die Auszeit stattfinden soll, und wie der Arbeitsausfall zu kompensieren wäre. Eine Vereinbarung sollte schriftlich festgehalten werden. Ganz wichtig sei, dass der Mitarbeiter auf denselben Arbeitsplatz zurückkommen kann, sagt die Beraterin. Deshalb beließen es die meisten bei eher kurzen Sabbaticals. „Längere Sabbaticals würde ich immer nur zwischen zwei Positionen machen, wenn das gerade passt.“ Möglichkeiten, den befristeten Ausstieg zu gestalten, gibt es viele. Etwa die Blockteilzeit: Für ein dreimonatiges Sabbatical zum Beispiel wird für ein Jahr 75 Prozent Teilzeit ausgehandelt. „Dann arbeiten Sie neun Monate voll und drei Monate gar nicht und kriegen die ganze Zeit 75 Prozent gezahlt“, erklärt Andrea Hoff. Für kürzere Sabbaticals eignet sich diese Variante, weil man durchgehend kranken- und sozialversichert ist. Eine andere Möglichkeit ist unbezahlter Urlaub. Damit lässt sich die Auszeit schneller organisieren, wirkt dafür nachteilig auf die Rente. Und der Betreffende muss sich selbst um Kranken- und Pflegeversicherung kümmern. Wer bisher gesetzlich versichert war, kann sich in der Sabbatzeit freiwillig gesetzlich versichern. Der Beitrag wird individuell berechnet, liegt aber bei mindestens 180 Euro pro Monat. Eine private Krankenversicherung lohnt sich eventuell für jüngere, gesunde Arbeitnehmer. Ann Marini vom GKV-Spitzenverband rät, früh Kontakt mit der Krankenkasse aufzunehmen. Mit vielen Ländern bestehen Sozialversicherungsabkommen. Woanders ist eine Auslandskrankenversicherung nötig. Wer andere Versicherungsbeiträge nicht weiterzahlen kann oder will, sollte den Versicherer ansprechen. Nach Auskunft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ist bei einer Lebensversicherung nach zwei bis drei Jahren Laufzeit eine Beitragsfreistellung möglich. Ruhen darf der Vertrag in der Regel maximal ein Jahr. Jedoch verringern sich Risikoschutz und Versicherungssumme erheblich. Ein weiteres Sabbat-Modell sind Zeitwertkonten, bei denen zum Beispiel Urlaubsgeld, Überstunden oder Zuschläge eingezahlt werden Freizeitforscher: Berufliche Auszeiten sind im Trend Eine berufliche Auszeit zu nehmen, ist bei Arbeitnehmern in Deutschland nach Expertenansicht im Trend. „Sabbaticals werden in weiten Teilen der Bevölkerung immer beliebter“, sagt Prof. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen in Hamburg. Viele würden gerne für eine längere Auszeit Überstunden oder Urlaubstage ansparen können: Das gelte für mehr als zwei Drittel der Gesamtbevölkerung und vier von fünf Vertretern der sogenannten Generation Y — also den zwischen den frühen 80ern-Jahren und der Jahrtausendwende geborenen Menschen. „Häufig geäußerte Wünsche für eine Auszeit sind, einfach mal Zeit für sich, für Hobbys und Reisen zu haben“, erklärt Ullrich Reinhardt. Nur wenige wollten Sabbaticals nutzen, um ihre berufliche Karriere zu fördern oder neu durchzustarten. Ein Sabbatical gleiche dem Ausbrechen aus der Eintönigkeit des Alltags. Wichtig dabei sei aber auch die Sicherheit: Denn viele kehren nach einer Auszeit zurück in ihr „altes“ Leben. können, erklärt Andrea Hoff. „Es ist relativ aufwendig, denn es muss Insolvenzschutz geben, der Arbeitgeber muss eine Verzinsung garantieren“, davor scheuten gerade kleinere Betriebe zurück. Für welche Variante man sich auch entscheidet, ein finanzieller Puffer ist immer hilfreich, sagt Sabbatical-Coach Andrea Oder. Wer eine Auszeit plant, sollte sich fragen: „Was kann ich monatlich zurücklegen?“ Dann eröffnet der Aussteiger ein separates Konto und richtet einen Dauerauftrag ein. 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FREITAG, 30. NOVEMBER 2018 SEITE 11 Barrierefreiheit Vorbeugen ist besser als nachrüsten Mit Weitsicht und guter Planung lassen sich die eigenen vier Wände so gestalten, dass sie bis ins hohe Alter als schönes und komfortables Zuhause dienen können. Von Katja Fischer Berlin/Bonn. Bis ins hohe Alter im eigenen Haus wohnen – das wünschen sich viele Menschen. „Mit etwas Weitsicht und guter Planung können Bauherren ihre Immobilie von vornherein barrierefrei errichten“, sagt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren in Berlin. „Das ist oft möglich, ohne die Baukosten nennenswert zu erhöhen. Auch Komfort und Ausstrahlung müssen nicht darunter leiden.“ Stufen am Eingang „Stufen am Eingang oder im Garten können zu Hindernisse werden.“ Sie zur Schräge umzubauen, braucht Platz. Der Verband Privater Bauherren rechnet vor: Ein Gefälle von sechs Prozent beim Ersatz einer 16 Zentimeter hohen Eingangsstufe hätte eine Rampenlänge von rund 2,67 Metern zur Folge. Viele Häuser haben sogar zwei oder drei Stufen. Erhard Hackler von der Deutschen Seniorenliga in Bonn rät, von vornherein Schrägen statt Stufen einzuplanen. „Wo es geht, möglichst ebenerdig bauen.“ Enge Türen Türen sollten breit genug sein für Rollstühle. „Das Idealmaß sind 90 Zentimeter“, erklärt Reinhold-Postina. Umsichtige Bauherren planen vor allen Türen im Haus eine Fläche von 1,50 mal 1,50 Meter ein. Den Platz brauchen Rollstuhlfahrer zum Rangieren. Steile Treppen Enge, steile Treppen sind schon für jüngere Leute nervig. Im Alter kommt Sturzgefahr hinzu. „Statt einer schicken Wendeltreppe ist es ratsam, eine einfache und breite Treppenform zu wählen und sie blendfrei auszuleuchten. Handläufe an beiden Seiten geben zusätzliche Sicherheit“, rät Reinhold- Postina. Ausreichend Steckdosen Ältere Häuser haben zu wenige Steckdosen, da sie nach dem Bedarf vor 20, 30 Jahren konzipiert wurden. Wer heute ein Haus baut oder modernisiert, sollte an jedem Wandabschnitt mindestens eine Doppelsteckdose vorsehen. „So müssen später keine Verlängerungskabel verlegt werden, die eine Stolpergefahr darstellen“, sagt Michael Conradi von der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung in Berlin. Stufen am Eingang oder im Garten können zu Hindernissen werden. Wo es geht, möglichst ebenerdig bauen. Erhard Hackler von der Deutschen Seniorenliga In Zukunft werden eher mehr Elektroanschlüsse benötigt, zur Vernetzung von Computern und Hausgeräten ebenso wie für Assistenzsysteme. „All diese Systeme sind mit dem elektrischen Leitungsnetz verbunden, das auf die Bedürfnisse der Bewohner Wer lange im eigenen Zuhause leben möchte, sollte die eigenen vier Wände und auch den Gartenbereich möglichst barrierefrei gestalten. Foto: Westend61/Rainer Berg ausgelegt sein muss“, sagt Conradi. Um für zukünftige Anwendungen gerüstet zu sein, empfiehlt er, Leerrohre zu verlegen, die elektrische Leitungen nachträglich aufnehmen können. Bodengleiche Dusche Im Bad sollte man früh an eine bodengleiche Dusche denken. Älteren fällt es schwer, Duschen mit hohem Einstieg zu benutzen. „Auch dabei muss der größere Platzbedarf berücksichtigt werden. Für Rollstuhlfahrer 1,50 mal 1,50 Meter, mindestens jedoch 1,20 mal 1,20 Meter“, sagt Reinhold-Postina. Zudem empfiehlt er in Nass- und Außenbereichen sowie der Küche Fliesen der Rutschfestigkeitsklassen R10 bis R12. Flexibilität in der Küche Auch hier ist vorbeugen besser als nachrüsten. „Höhenverstellbare Küchenschränke, Arbeitsflächen, an denen man im Sitzen arbeiten kann, ein absenkbares Kochfeld – auf diesen Komfort sollte man beim Küchenkauf achten. Dann muss im Fall der Fälle keine neue Küche her“, erklärt Hackler. Anzeige Kur &Wellness an der Ostsee in Swinemünde Ganzjährig buchbar! Anreise per Bus oder individuell Im Angebot ausgewählte Kurhotels: Kurhotel Hamilton, Ewerdin, Drei Inseln, Interferie Medical Spa, Alga Interessiert? –Gern senden wir Ihnen unseren Katalog zu. 17033 Neubrandenburg Wartlaustr.12|Tel. 0395 581810 www.schumachers-reisedienst.de DER UNTERSCHIED …wir beraten umfassend und neutral Es ist nicht leicht, den Gang in ein Bestattungshaus zu machen, doch wenn man einmal dagewesen ist, fühlt man sich erleichtert, die Bestattungsvorsorge erledigt zu haben. Weil wir das wissen, nehmen wir uns Zeit für Sie, nehmen uns Ihrer Wünsche und Bedenken an bis Sie den richtigen Weg gefunden haben. Wenn es allein nicht mehr geht Die größte Sorge älterer Menschen liegt wohl darin, im Notfall nicht schnell genug Hilfe herbeirufen zukönnen. Dieser Angst wirken die Pflege-Teams des Deutschen Roten Kreuz in der Uckermark mit ihrem jahrelang erprobten und bewährten Hausnotruf-Dienst wirksam entgegen. Ganz egal, wo Sie wohnen –wenn Sie Hilfe brauchen, kann diese in kürzester Zeit organisiert werden. Mit unserem Hausnotruf gewährleisten wir Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit. Wir sind immer nur einen Knopfdruck weit entfernt. Auch die Betreuung für demenzerkrankte Menschen sowie die Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger durch Fachkräfte und geschulte ehrenamtliche Helferinnen gehört zu unseren Stärken. Die Zielsetzung besteht in der Betreuung und Förderung der Betroffenen auf der Grundlage ihrer individuellen Möglichkeiten. Das Angebot unserer Demenzbetreuung ist an Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf und an deren Betreuungspersonen gerichtet. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Einrichtungen des Roten Kreuzesbei Ihnen vor Ort, oder sprechen Sie uns an. Wir beraten Sieauch gern persönlich in einer unserer Geschäftsstellen. Müritz-Bestattungen Kirchplatz 7 · 17207 Röbel/Müritz Tag&Nacht für Sie erreichbar! 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