Aufrufe
vor 7 Monaten

Ratgeber Auto

  • Text
  • Auto
  • Fahrzeug
  • Autos
  • Fahrer
  • Renault
  • Neubrandenburg
  • Autohaus
  • Mazda
  • Deutschland
  • Benzin

SEITE 4 FREITAG, 4. MAI

SEITE 4 FREITAG, 4. MAI 2018 Lunchbox. Keine Lust auf die Kantine? Dann kommt die Brotdose im Kassetten-Style ins Spiel. Sie bietet Platz für viele Snacks. Nebenbei ist diese Dose (16,95 Euro) noch ziemlich cool! www.donkey-products.com/de Sandwich-Verpackung. Die gute alte Butterbrot-Papiertüte hat ausgedient. Mit diesem praktischen und robusten Faltbeutel vermeiden Sie nicht nur Verpackungsmüll, sondern sparen Geld. Praktische Klettverschlüsse ermöglichen stressfreies Öffnen und Schließen. Kosten: 9,50 Euro. www.beechange.com Laptoptasche aus Filz. Schluss mit schlichten, schwarzen, klobigen Taschen – mit diesem Filzbegleiter (auch in Leder) ist Ihr Laptop gut geschützt, Sie tragen ein hübsches Accessoire (69 Euro). www.dawanda. com/shop/citysheepstore Dinge, die uns in Fahrt bringen Haben Sie auch oft das Gefühl, dass der Tag ruhig länger sein könnte? Zeit können wir Ihnen nicht schenken, aber Helfer empfehlen, die den Weg zur Arbeit erleichtern. Zusammengestellt von Vera Klein, Fotos: Hersteller/Keep Leaf Müsli für unterwegs. Keine Zeit für ein gesundes Frühstück? Gar kein Problem. Damit der Magen nicht leer bleibt und Sie trotz Zeitmangel zu Kräften kommen, greifen Sie doch zu einem „Hafervoll“. Nie war es einfacher, seine Portion Müsli zu erhalten. Kosten: 1,69 Euro www.hafervoll.de Notizbuch. Ob zum Notieren der letzten Telefonkonferenz, wichtiger Termine oder der anstehenden Aufgaben dieses Buch bietet mit seinen 120 Seiten auf DINA4 Platz für wichtige Informationen. Dabei besticht das feine Naturpapier mit der einzigartigen japanischen Qualität. Kosten: 18,50 Euro www.manufactum.de Mobiler Stift. Mit dem Stylus Pencil Set von Faber-Castell sind Sie unterwegs und in Meetings auf alle Eventualitäten vorbereitet. Der Wunder-Stift ist Bleistift und Radierer. Mit seiner Kappe lassen sich alle Touch- Screen-Flächen bedienen. Kosten: 7 Euro. www.faber-castell.de To-Do-Liste. In diese To-Do- Liste können Sie auch von unterwegs Notizen schreiben, denn sie passt in jede Tasche. Und nebenbei verhilft Ihnen der Block zu stressfreien Minuten. Kosten: 5,99 Euro www.arsedition.de Rucksack aus Segeltuch. Einen robusten Alltagsbegleiter können wir alle gebrauchen. Die Taschen der Marke 360 Grad werden aus gebrauchten Segeln hergestellt. Sie sind sehr widerstandsfähig und lassen sich auch mit schweren Gegenständen beladen. Kosten: 119,90 Euro (Tasche), 169,90 Euro (Rucksack). www.taschen-aus-segeltuch.de Anzeige Das innovative Motorradfahrer-Airbag-System Was kein Autofahrer im Falle eines Unfalls missen möchte, ist jetzt auch für Biker verfügbar – ein innovatives Airbags-System! Das D-Air-System ist eine hochentwickelte Schutztechnologie, die den Biker bei Gefahr ohne sein Eingreifen schützt. Eine mechanische oder andere Verbindung zum Motorrad ist nicht notwendig. Durch in die Jacke integrierte Sensoren, Rechentechnik und Auslösemechanismus erkennt das System selbstständig Gefahrensituationen (Frontalzusammenstoß, Schleudern über den Lenker, Wegrutschen über die Straße mit und ohne Überschlag des Fahrers) und löst aus. Innerhalb von 40 ms hat sich der in der Jacke befindliche Airbag aufgeblasen. Er schützt die Schulter, die Schlüsselbeine, die Brust, den Rücken und begrenzt die Neigung von Hals mit Helm während des Abrollens. Ein integrierter GPS Empfänger stellt sicher, dass bei einer Geschwindigkeit unter 10 km/h der Airbag abschaltet, um ein versehentliches Auslösen z. B. durch Umkippen im Stand zu verhindern. Natürlich haben renommierte Organisationen wie TÜV-Süd, ADAC oder Dolomiti Cert die Sachen geprüft und für gut befunden. Und so funktioniert es: S . Straße, jetzt bist du fällig. Das individuelle Micro-SUV Ab 11.499,– EUR¹ schon der rassige, auf dem GSX-R Aggregat basierende Motor. Dazu noch ein äußerst agiles Fahrwerk –und die Gänsehautperformance ist perfekt. Du willst auf jeder Strecke Spaß haben und inKurven noch mehr. Dann mal los. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. • 1.2-Liter-DUALJET-Motor mit 66 kW (90 PS) Dein Suzuki Vertragshändler: UHLMANN MOTORRÄDER GmbH HELLFELDER STR. 5 17039 Trollenhagen Gewerbegebiet Hellfeld, Neubrandenburg Telefon (03 95) 3685232 www.suzuki-uhlmann.de • Optional mit ALLGRIP AUTO Allradantrieb² • Optional mit automatisiertem Schaltgetriebe (AGS)³ • Kraftstoffverbrauch: kombinierter Testzyklus 5,0–4,3 l/100 km; CO₂-Ausstoß: kombinierter Testzyklus 114 – 97 g/km (VO EG 715/2007) Abbildung zeigt Sonderausstattung. ¹Endpreis für einen Suzuki Ignis 1.2 DUALJET Basic (Kraftstoffverbrauch: innerorts 5,5 l/100 km, außerorts 4,1 l/100 km, kombinierter Testzyklus 4,6 l/100 km; CO₂-Ausstoß: kombinierter Testzyklus 104 g/km (VO EG 715/2007)). ² Gilt nur für Ausstattungslinien Comfort und Comfort+. ³Gilt nur für Aussttattungslinie Comfort+. Autohaus Köster · Warener Straße 54 · 17153 Jürgenstorf Telefon: 039955 25014 · Telefonfax: 039955 25012 E-Mail: birgit.koester@koester-suzuki.de www.suzuki-handel.de/koester www.lokalfuchs.de

FREITAG, 4. MAI 2018 SEITE 5 Die Ingenieurin Stefanie Angerer sitzt in einem Fahrzeug, das von einem Computer gesteuert wird. Foto: GRAEME Fordham/Audi AG Autonomes Fahren Freie Fahrt in die Zukunft Bis Autos so intelligent sind wie David Hasselhoffs K.I.T.T. in der Serie „Knight Rider“, wird es wohl noch viele Jahre dauern. Einige Formen des automatisierten Fahrens sind jedoch schon jetzt Alltag auf unseren Straßen. Gerade für Mecklenburg-Vorpommern bieten Entwicklungen auf diesem Gebiet eine große Chance. Susann Moll gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Perspektiven. Was bedeutet automatisiertes Fahren? Neue Autos sind heute in der Regel mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen ausgestattet. Fast jeder kennt die Einparkhilfe, die piept, wenn ein Hindernis zu nahe kommt. Das ist eher eine einfache Form. Es gibt aber zum Beispiel auch Stau-Assistenten, mit denen bereits sogenanntes teilautomatisiertes Fahren möglich ist. Die Systeme sind in der Lage, bei Geschwindigkeiten bis 60 Kilometer pro Stunde, also etwa in stockendem Verkehr auf der Autobahn, eigenständig zu fahren. „Das Fahrzeug bremst automatisch, wenn der Vordermann bremst. Es beschleunigt aber auch wieder und es bleibt stehen, wenn es zum Stau kommt“, sagt Gerd Müller, Kfz-Experte von der Technischen Universität Berlin. Ebenso gebe es Systeme, die in der Lage sind, das Fahrzeug in der Fahrspur zu halten. „Nun könnte man meinen, wenn diese beiden Systeme vorhanden sind, kann ich fahrerlos auf der Autobahn fahren. Derzeit verlangen aber alle diese Hilfen, dass der Fahrer sie überwacht und jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug hat“, so Gerd Müller. Sind in Deutschland dennoch fahrerlose Autos unterwegs? Auf definierten Teststrecken in Deutschland erproben Autohersteller das sogenannte autonome Fahren, beispielsweise auf der A9 zwischen München und Nürnberg. Die Fahrzeuge beschleunigen, bremsen und lenken tatsächlich eigenständig, wechseln sogar die Spur. Es sitzt aber auch bei diesen Tests immer ein Fahrer hinter dem Steuer, der eingreifen kann. Um die anderen Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen, seien außerdem spezielle Kennzeichen entwickelt worden, erklärt Andrea Leirich, Geschäftsführerin der Verkehrswacht MV. Auch im nicht-öffentlichen Straßenverkehr werden autonome Fahrzeuge getestet: Auf dem Campus der Berliner Charité beispielsweise bringen fahrerlose Elektro- Minibusse seit Ende März Mitarbeiter, Patienten und Besucher von A nach B. In den USA ist kürzlich eine Fußgängerin beim Überqueren der Straße von einem autonomen Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden. Kann so etwas auch bei uns passieren? Nein, sagt Andrea Leirich. Auf einer Fachkonferenz Mitte April hat die Landesverkehrswacht das Thema und auch die Gefahren umfassend beleuchtet. Die eingeladenen Experten waren sich einig: „In den USA wurde ein System auf die Straße gebracht, das einer deutschen Norm so Gerd Müller Foto: PRIVAT Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Berlin „Aus technischer Sicht sind wir nicht mehr weit vom autonomen Fahren entfernt.“ nicht standhalten würde“, berichtet Andrea Leirich. Auch aus dem Verkehrsministerium des Landes heißt es: „Im streng regulierten Deutschland wäre so ein Unfall nicht möglich.“ Es werde noch viele Tests erfordern, bis die Technik so weit ausgereift ist, dass fahrerlose Autos in deutschen Städten unterwegs sind – wo sie neben anderen Autos auch auf Fußgänger, Radfahrer, Ampeln und Ähnliches treffen. Andrea Leirich Foto: NK/ARCHIV Geschäftsführerin der MV-Landesverkehrswacht „Systeme wie Bremsassistenten können helfen, schwere Unfälle zu verhindern.“ Wie ist die rechtliche Lage momentan? Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes auf den Weg gebracht. Die sicherlich größte Unsicherheit ist die Haftung im Falle eines Unfalls. Um im Nachhinein klären zu können, ob der Fahrer oder die Technik und somit der Hersteller Schuld haben, soll eine Art „Blackbox“ wesentliche Daten der Fahrt aufzeichnen. Allerdings dürfte die Schuldfrage nicht immer so einfach zu beantworten sein. Denn laut Gesetz darf sich der Fahrer eines hoch- oder vollautomatisierten Autos vom Verkehrsgeschehen abwenden und die Steuerung abgeben, muss aber derart wahrnehmungsbereit sein, um im Zweifelsfall einzugreifen. Nur was bedeutet wahrnehmungsbereit? Darf der Fahrer nicht die Augen schließen, aber ein Buch lesen? Fragen, die im Zweifel Gerichte klären müssen, wenn es zum Unfall gekommen ist. Wird es tendenziell zu mehr Unfällen auf den Straßen kommen? 90 Prozent aller Unfälle sind menschlich verursacht, sagt die Geschäftsführerin der MV-Landesverkehrswacht. Technische Assistenten, die zum Beispiel den Abstand zum vorderen Fahrzeug überwachen, oder automatische Bremssysteme schätzt Andrea Leirich angesichts dessen als großen Gewinn ein. Gerade auf der Autobahn lassen sich so viele schwere Unfälle vermeiden. Allerdings, schränkt Andrea Leirich im Hinblick auf mögliches völlig autonomes Fahren ein, werden auch viele Unfälle vermieden, weil Menschen die Fehler anderer vorwegnehmen und dementsprechend vorausschauend handeln. Im Großen und Ganzen rechnen Experten aber damit, dass die Zahl der Unfälle durch die Einführung von fahrerlosen Autos eher sinken wird. Welche Chancen bietet automatisiertes Fahren noch? In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg bringt die Entwicklung großes Potenzial für mehr Lebensqualität mit sich, weil sie insgesamt eine höhere Mobilität verspricht. „Assistiertes wie auch autonomes Fahren bieten zum Beispiel die Chance, dass ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung leben können“, so Renate Gundlach, Sprecherin des MV-Landesverkehrsministeriums. Profitieren können auch junge Leute, die (noch) keinen Führerschein besitzen. Automatisierte Kleinbusse wären eine Möglichkeit, den Nahverkehr in den ländlichen Regionen auszubauen. Die Landesregierung blickt deshalb weniger Tests auf Autobahnen und in Städten entgegen und hofft auf Entwicklungen in den dünnbesiedelten Regionen. Ob und wo solche Ideen in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt werden, hänge davon ab, wo sich Initiativen bilden, die das autonome Fahren erproben. Gibt es bereits konkrete Projekte im Land? Das Kompetenzzentrum ländliche Mobilität (Komob), das an die Hochschule Wismar angegliedert ist, steht bereits mit einem Vorhaben für die Mecklenburgische Seenplatte in den Startlöchern. Anfang 2019 sollen vollautomatische Fahrzeuge auf einer Teststrecke zwischen Röbel und Ludorf verkehren. Später sollen dann im ganzen Amt Röbel autonome Elektrofahrzeuge als Zubringer zu Bussen auf den Hauptlinien fungieren, berichtet der Institutsleiter Udo Onnen-Weber. Ziel ist, dass auch abgelegene Orte ans Netz des öffentlichen Personennahverkehrs angeschlossen werden. Onnen-Weber erwartet in der nächsten Zeit die Genehmigung für die Fahrzeuge, die mit bis zu 50 Kilometern pro Stunde unterwegs sein sollen.

Stadtmagazin

Stadtmagazin Juli
Stadtmagazin Juni
Stadtmagazin Mai
Stadtmagazin April
Stadtmagazin März
Stadtmagazin Februar
Stadtmagazin Januar

Nordkurier Ratgeber

Ratgeber Traumjob
Ratgeber Traumjob
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"

Kompakt

Kompakt Juli/August
Kompakt Juni
Kompakt Mai
Kompakt April
Kompakt März
Kompakt Februar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt November
Kompakt Oktober_2016
Kompak September 2016
Kompakt Juli/August 2016
Kompakt Juni_2016
Kompakt Mai 2016

Weitere Magazine

RadTour