Aufrufe
vor 7 Monaten

Ratgeber Auto

  • Text
  • Auto
  • Fahrzeug
  • Autos
  • Fahrer
  • Renault
  • Neubrandenburg
  • Autohaus
  • Mazda
  • Deutschland
  • Benzin

SEITE 18 FREITAG, 4. MAI

SEITE 18 FREITAG, 4. MAI 2018 In voller Montur präsentiert sich der Uckermärker Paul Benzin vor einem seiner gepanzerten Lieblinge. Fotos (3): Horst SKOUPy leser öffnen ihre garage Russische Kraftprotze sind seine große Leidenschaft Wenn Paul Benzin seine Oldtimer anwirft, wird es laut. Der 58-Jährige steht auf den Sound der PS-starken Motoren, die seine Kettenfahrzeuge antreiben. Und wenn er unterwegs ist, trägt er eine Panzerhaube. Von Horst Skoupy Storkow. Sein Name steht für seine Leidenschaft. Paul Benzin hat den Kraftstoff im Blut. Wenn es um Oldtimer geht, müssen Superlative herhalten – groß, größer, am größten, stark, stärker, am stärksten. Wenn der Storkower die Tore zu seiner Garage öffnet, kommen Panzer zum Vorschein. „Ich stehe auf Kettenfahrzeuge“, bekennt der 58-Jährige. Vor allem Panzer aus russischer Produktion haben es ihm angetan. Seine Leidenschaft begann schon in jungen Jahren. „Ich bin von Haus aus Maschinen- und Traktorenschlosser.“ 1975 begann er seine Lehre beim ehemaligen Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) in Templin. Dort war es auch, wo er zum ersten Mal mit schweren Kettenfahrzeugen in Kontakt kam. „Wir haben dort Raupen repariert“, erzählt Benzin. Maschinen, wie sie zum Beispiel auf dem Bau als Schiebetechnik eingesetzt wurden. Doch es sollte noch besser kommen. Nämlich während seiner Armeezeit bei der Nationalen Volksarmee, die er kurz nach seiner dreijährigen Lehrzeit antrat. „Ich kam zum Pionierbataillon nach Eggesin.“ Nicht zum „Fußvolk“, sondern in die Reparaturwerkstatt, wo unter anderem Panzer- und Kettenfahrzeuge repariert wurden. Dort lernte er den Aufbau und die Technik dieser wuchtigen Maschinen kennen. Und noch ein Umstand trug zu seinem ungewöhnlichen Hobby bei. Nach der Wende machte sich Paul Benzin als Fuhrunternehmer und Schrotthändler selbstständig. Und so landete nicht nur einiges an ausgesonderter Militärtechnik auf seinem Hof. Sein Job förderte zudem die Kontakte zu Menschen, die noch über echte Raritäten aus russischen Panzerschmieden verfügten. Echte Panzer für den Schrotthändler Doch es war sozusagen die Miniaturausgabe eines Panzers, mit der Paul Benzins Sammelleidenschaft begann. „Das war ein T-34 als Modellpanzer. Das Ding war nur etwa zwei Meter lang. Und man konnte es schieben“, erinnert er sich. Das „Spielzeug“ stand einst auf dem Gelände der ehemaligen russischen Garnison in Fürstenberg. Von dort kamen auch die ersten echten Panzer, die von dem Schrotthändler entsorgt werden sollten: fünf T-34, die allesamt nicht mehr fahrbereit So sehen Kettenfahrzeuge aus. Schnee vor der Einfahrt? Kein Problem für Paul Benzin. waren. Anders, als die Technik, die heute in seinen Garagen steht – zwei schwimmfähige Schützenpanzer des Typs BMP, Baujahr 1975, mit jeweils einem Sechs-Zylinder-V-Motor ausgerüstet, der satte 360 PS leistet. Und eine BAT, ein 25-Tonnen-Koloss auf Ketten, der einst zum Transport von Ausrüstungen oder als Zugmaschine für schwere Kanonen diente. Ein Zwölf-Zylinder-V-Motor mit 415 PS treibt das Monstrum an. „Das ist eine echte Rarität. Die Fahrzeuge gab es in einer Ausführung mit fünf Rollen auf jeder Seite und in einer mit sieben Rollen“, erklärt der Storkower. „Ich habe die lange Ausführung. Solche Fahrzeuge sind heute äußerst selten.“ Männerfreuden nicht nur am Männertag Allerdings kam das „Schätzchen“ arg lädiert auf seinen Hof. „Das Fahrzeug hatte keine Motorhaube mehr und nur noch zwei Rollen auf jeder Seite. Aber so konnten wir die BAT wenigsten noch auf den Tieflader ziehen.“ Heute ist das wuchtige Fahrzeug wieder vollständig, nicht zuletzt deshalb, weil russische Ingenieure die Panzer so bauten, dass Ersatzteile problemlos von anderen Fahrzeugen verwendet werden konnten. „Theoretisch passen viele Teile vom T 34, der Motor ist der gleiche, wie der im T 55“, so der Panzerfan. Übrigens reizen ihn Panzer aus deutscher oder amerikanischer Produktion überhaupt nicht. Ein russischer T 72 – ja, das wäre noch etwas. „Der geht ab wie Schmidts Katze“, schwärmt Paul Benzin. Doch das wird ein Traum bleiben, denn für diese Panzer gebe es ein unausgesprochenes Einfuhrverbot. Ein- bis zweimal im Jahr holt er seine Panzer aus der Garage. „Ich bin regelmäßig beim großen Ostfahrzeugtreffen in Finowfurt dabei.“ Das nächste steht am 28. und 29. April an. Dann packt er seinen beeindruckenden BMP auf den Tieflader, vor den er ein weiteres Schätzchen aus seiner Sammlung spannt – einen Tatra 813, eine schwere vierachsige Allrad-Zugmaschine. Und dann frönt Paul Benzin gemeinsam mit Freunden und Bekannten am Männertag seiner Leidenschaft auf einer hauseigenen Panzerstrecke. Kontakt zum Autor h.skoupy@uckermarkkurier.de

FREITAG, 4. MAI 2018 SEITE 19 Erholsamer als jeder Wellnessurlaub Sie haben eine gute Portion Diesel im Blut und brennen für ihr Hobby. Die Mitglieder des Vereins „Schlepperfreunde Alt Sanitz e. V.“ hauchen historischen Maschinen wieder Leben ein. Für sie kann es nichts Schöneres geben. Von Tobias Holtz Alt Sanitz. Langsam nähert sich ein Traktor dem Vereinsgelände der Schlepperfreunde in dem 23-Seelen-Ortsteil des Dorfes Blesewitz bei Anklam. Im Schlepptau hat er den „T 174-1“, eine überarbeitete Version des ab 1965 im VEB Weimar Werk gebauten Mobilbaggers. Dreh- und Fahrwerk des Baggers werden mechanisch, das Ladewerk hydraulisch angetrieben. Viele Vereinsmitglieder sind erschienen, um sich das neue Schmuckstück anzusehen. Die Faszination steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Zu DDR-Zeiten wurde die Baumaschine von der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) in Krien eingesetzt. Nach der Wende stand sie jahrelang bei ihrem Besitzer ungenutzt herum. „Der Motor läuft zwar noch, aber wir werden schätzungsweise 300 Arbeitsstunden brauchen, um das Fahrzeug wieder komplett auf Vordermann zu bringen“, sagt der erste Vereinsvorsitzende Ronny Hasselmann. Der 44-jährige Tischler zog 2011 mit seiner Familie nach Alt Sanitz. Im selben Jahr kamen er und seine heute Der 8,5 Tonnen schwere T 174-1 hat eine Motorleistung von 25 kW und schafft 18 km/h. Foto: T. HoLTz Ronny Hasselmann (Mitte) und seine Schlepperfreunde Foto: Archiv 17 Vereinskollegen auf die Idee, die im Dorf vorhandene Landtechnik auszustellen. Zu ihrem ersten „Schleppertreffen“ kamen bereits über 200 Gäste. „Im folgenden Jahr waren es schon über 1000 Interessierte, sodass wir uns 2013 dazu entschlossen, einen Verein für Freunde alter Landtechnik aus Alt Sanitz und Umgebung zu gründen“, so Hasselmann. „Unser ältestes Vereinsmitglied ist Jahrgang 1944, aber für den Nachwuchs im Verein ist gesorgt“, meint Hasselmann. Schon die Jüngsten würden von ihren Vätern mit der Leidenschaft für alte Landtechnik angesteckt werden. So auch sein 18-jähriger Sohn, der selbst Mitglied ist. Die einen würden in der alten Technik nur einen Haufen Schrott sehen. Für die Schlepperfreunde gebe es aber nichts Schöneres als den historischen Fahrzeugen und Maschinen wieder Schritt für Schritt ein zweites Leben zu schenken, erklärt Hasselmann. „Man muss schon ein wenig technikverrückt sein“, so der Vereinsvorsitzende schmunzelnd. Es gehe ihnen aber auch darum, das ländliche Brauchtum für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Mittlerweile locken jedes Jahr im September weit über 100 Aussteller und Händler aus dem Nordosten, eine traditionelle Festausfahrt und ein interaktives Programm mit Schaupflügen, Schrotmahlen und Kartoffelroden viele Fachleute und Familien auf das etwa zehn Hektar große Festgelände. Die traditionelle Wahl zur Schlepperkönigin gehört ebenfalls zu den Highlights des Treffens. Auch Frauen wären von den alten Traktoren fasziniert, sagt Hasselmann. Die Freunde arbeiten schon an einem neuen Großprojekt Das Vereinsgebäude, die Werkstatt und die Hallen für die motorisierten Fahrzeuge und landwirtschaftlichen Geräte sind in einer ehemaligen Kuhstallanlage untergebracht. „Wir haben alles mit eigenen Kräften saniert. Es gab anfangs keine Strom-, Wasser-, und Abwasserleitungen“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende. Fördermittel würden sie nicht beantragen. Die Finanzierung des Vereins laufe über Spenden und Sponsoring. In den meisten Fällen werden ihnen die Fahrzeuge und Maschinen von deren Besitzern geschenkt oder für einen geringen Geldbetrag gekauft. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es feste Arbeitseinsätze. „Dann wird gemeinsam an der Vereinstechnik gewerkelt, oder wir führen Instandsetzungsarbeiten durch. Je nachdem, was gerade anfällt.“ Inzwischen haben sie sich ein großes Ersatzteildepot aufgebaut. Einen Großteil bekommen sie aus Nachlässen von Privatpersonen. Wenn mal ein Ersatzteil fehlt, wird danach im Internet gesucht oder bei befreundeten Hobbyschraubern angefragt. Nebenbei arbeiten die Mitglieder an einem vereinseigenen Wohnwagen, der Platz für zehn Personen bietet. Mehr als 700 Arbeitsstunden haben sie schon in den Bau investiert. Für Hasselmann und die anderen Mitglieder sei das aber keine anstrengende Arbeit, sondern vielmehr Entspannung. „Für uns ist das gesellige Beisammensein und die Restaurierung erholsamer als jede Wellnessbehandlung.“ Kontakt zum Autor t.holtz@nordkurier.de Anzeige -Anzeige - Der neue Mazda MX-5 jetzt im Autohaus Stoldt Liebe auf den ersten Blick Der Mazda MX-5 ist ein Kopfverdreher –und ein Designerstück innen und außen. Er markiert einen neuen Höhepunkt in den Bestrebungen von Mazda, einen perfekt proportionierten und leichten Sportwagen zu bauen, der ein elektrisierendes Fahrerlebnis bietet. Und dabei vor allem mit geöffnetem Verdeck gut aussieht. Das ist seit mehr als 25 Jahren ein entscheidender Faktor für die einzigartige Anziehungskraft des Mazda MX-5, zusammen mit dem patentierten Jinba-Ittai-Gefühl der Einheit von Fahrer und Fahrzeug. Markenzeichen des Mazda MX-5 der vierten Generation –vielleicht mehr noch als bei den Vorgängern –sind die idealen Proportionen. Die Insassen sitzen buchstäblich am Mittelpunkt des Fahrzeugs und dank des tiefen Schwerpunkts näher zum Boden als in den bisherigen Modellgenerationen. Der aktuelle Mazda MX-5 ist der kürzeste aller Zeiten –und ziemlich drahtig noch dazu. Jede einzelne Linie, jeder Schwung hat nur ein Ziel: den Pulsschlag des Betrachters zu beschleunigen. Der Mazda MX-5 ist der Inbegriff für Fahrspaß. Dieser Spaßfaktor schließt in der vierten Modellgeneration mehr denn je auch jene Sorgenfreiheit ein, die mit einem jederzeit sicheren Fahrerlebnis verbunden ist. Hochmoderne Mazda Sicherheitstechnologien unterstützen den Fahrer in kritischen Situationen, helfen das Unfallrisiko zu reduzieren und schützen Fahrer, Beifahrer und Fußgänger in höchstem Maße, sollte ein Unfall nicht mehr vermieden werden können. Stets wachsame i-ACTIV- SENSE Sicherheitssysteme von Mazda halten mit der neuen Modellgeneration Einzug in den Mazda MX-5. Der Spurwechselassistent Plus (BSM –Blind Spot Monitoring) warnt vor Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren von hinten nähern oder sich im toten Winkel des Fahrzeugs befinden. Dazu nutzt das ab 30 km/h aktive System ein 24-GHz-Radar und warnt den Fahrer optisch und akustisch, falls er trotz Kollisionsgefahr seine Absicht zum Spurwechsel per Blinker anzeigt. Teil des Systems ist die neue Ausparkhilfe (RCTA –Rear Cross Traffic Alert), die beim Rückwärtsfahren vor Querverkehr warnt (BSM und RCTA optional für Exclusive-Line im Technik-Paket enthalten, Serie für Sports-Line). Vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur schützt der Spurhalteassistent (LDWS – Lane Departure Warning System). Er ist mit einer Kamera zur Fahrspurerkennung ausgerüstet. (LDWS Serie ab Exclusive-Line). Das im Rahmen der SKYACTIV Technologieoffensive eigens entwickelte Fahrwerk und die ebenfalls neugestaltete Karosserie machen die Neuauflage der Roadster-Ikone in Sachen Fahrverhalten zum vielleicht vertrauenserweckendsten Mazda MX-5 aller Zeiten. Eine Errungenschaft, die umso erstaunlicher ist, als der Mazda MX-5 ja ohnehin bereits der Maßstab für Handling und Agilität unter den erschwinglichen leichten Sportwagen ist. Wenn Sie den Mazda MX-5 live erleben wollen, dann sind im Autohaus Stoldt in Neubrandenburggenau richtig. STADT, SCHLAMM, FLUSS! JAHRE 5GARANTIE + MOBILITÄTS- GARANTIE 1 BIS 150.000 KM Abb. zeigtkostenpflichtigeSonderausstattungen. DER NEUE REXTON: EIN STARKER PARTNER AUF JEDEM TERRAIN. Draufgänger,Abenteurer,eleganter Alltags-SUV –der neue Rexton passt sich perfekt an Ihr Leben an. Ob Stadt, Schlamm oder Fluss –das neue Flaggschiff von SsangYong macht alles mit. Einfach den optionalen Allradantrieb zuschalten, die modernen Fahrassistenzsysteme und Komfort-Features genießen und dank robusterLeiterrahmenkonstruktion jede Strecke spielend meistern. Rexton 2.2 l, Crystal, MT 133 kW (181 PS), 2WD 29.990 € 2 DER NEUE REXTON –JETZT PROBEFAHREN! Kraftstoffverbrauch Rexton in l/100 km: innerorts 9,6; außerorts 6,4; kombiniert 7,6; CO 2-Emission kombiniert in g/km: 199 (gemäß VO (EG) Nr.715/2007). Effizienzklasse C. 1 Fünf Jahre Herstellergarantie und fünf Jahre Mobilitätsgarantie (jeweils bis max. 150.000 km). Es gelten die aktuellen Garantiebedingungen der SsangYong Motors Deutschland GmbH. 2 Inkl. 19 %MwSt. und inkl. Überführungskosten in Höhe von 670,00 €. Autohaus Krüger Anhängerservice e.K. Bauhof 384a 17235 Neustrelitz Tel.: 03981-441554 Fax.: 03982-4009722 info@krueger-ntz.de Die wünscht allzeit eine gute Fahrt!

Stadtmagazin

Stadtmagazin Juli
Stadtmagazin Juni
Stadtmagazin Mai
Stadtmagazin April
Stadtmagazin März
Stadtmagazin Februar
Stadtmagazin Januar

Nordkurier Ratgeber

Ratgeber Traumjob
Ratgeber Traumjob
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"

Kompakt

Kompakt Juli/August
Kompakt Juni
Kompakt Mai
Kompakt April
Kompakt März
Kompakt Februar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt November
Kompakt Oktober_2016
Kompak September 2016
Kompakt Juli/August 2016
Kompakt Juni_2016
Kompakt Mai 2016

Weitere Magazine

RadTour