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Ratgeber Auto Ausgabe MSP

SEITE 24 FREITAG, 26.

SEITE 24 FREITAG, 26. APRIL 2019 SEITE 25 Skoda Fabia Foto: SkoDA Dacia Sandero Foto: Dacia Prüfstand Gebrauchte im Test BMW X1 Foto: BMW AG Audi A4 Foto: Audi AG © kentauros - Fotolia.com Pragmatiker mit Problemchen: Praktisch und preiswert – für den in seiner Klasse geräumigen Skoda Fabia spricht als Gebrauchten eigentlich einiges. Doch „der Fabia kann im Tüv-Urteil nicht überzeugen“, urteilt der „TÜV Report“. Probleme mit der Fußbremse, den Bremsscheiben und der Lichteinstellung trüben das Bild. Preise: Für den 1.6 TDI Combi mit 55 kW/75 PS werden ca. 7725 Euro fällig. Für ein fünftüriges Schrägheck von 2011 mit einem 63 kW/86 PS starken 1,2-TSI sind es mindestens 4625 Euro. Wertstabil, aber frische Plakette ist Pflicht: Der „Auto Bild Tüv Report 2019“ nennt ihn Mängelriese und schreibt: Probleme mit der Achsaufhängung, der Lenkung, der Antriebswelle und der Auspuffanlage werden aufgezählt. Deshalb sei eine frische Tüv-Plakette vor dem Kauf empfehlenswert. Preise: Den Sandero 1.4 MPI LPG von 2011 mit etwa 100 000 Kilometern gibt es ab 3800 Euro. Den Crossover Stepway von 2012 ab 4575 Euro, den Sandero II 1.5 dCi 90 eco von 2017 ab 9975 Euro. Mit dem Kauf eines gebrauchten Autos lässt sich viel Geld sparen. Allerdings können die anschließenden Reparaturkosten diesen Preisvorteil auch schnell wieder kaputt machen. Hier können Sie nachlesen, welche Autos auch im Alter noch gut abschneiden und welche zu gravierenden Mängeln neigen. Zuverlässigkeit aus Rentnerhand: Aufgrund der hohen Sitzposition ist das Auto vor allem bei etwas älteren Menschen beliebt. Für Gebrauchtkäufer hat das Vorteile, weil der Wagen oft gut gepflegt und wenige Kilometer runter hat. Beim Tüv schneidet das Auto sehr gut ab, allenfalls Probleme mit der Feststellbremse wurden gemeldet. Preise: Für den X1 20i sDrive von 2011 mit 184 PS müssen 11 500 Euro eingerechnet werden. Neuere Modelle ab 2015 gehen bei etwa 20 000 Euro los. Vollwertig und höchst solide: Mittelklasse bedeutet nicht Mittelmäßigkeit, das zeigt der Audi A4: Bei der Hauptuntersuchung (HU) gehört das Modell zu den Besten. Preise: Die A4-Limousine mit 118 kW/160 PS von 2011 kostet mindestens 10 050 Euro. Je nach Ausstattung kommen ein paar Hundert Euro dazu (124 000 Kilometer). Soll es eine gleich alte Variante als Kombi mit Flexible-Antrieb sein, werden statistische 12 600 Euro fällig. Den 4.2 FSI Quattro Avant mit 450 PS von 2012 gibt es etwa für 32 800 Euro. Toyota Aygo Peugeot 208 VW Polo Nissan Micra Seat Altea Kia Rio Foto: Toyota Foto: Foto: Jean Brice Lemal/Peugeot Foto: VoLKSWAGEN AG Foto: NISSAN Foto: SEAT Foto: Kia Kleiner Japaner mit nicht ganz weißer Weste: Zumindest im Vergleich mit seinen braver gezeichneten Geschwistern Citroën C1 und Peugeot 107 ist er das technisch zuverlässigere Auto. Das zeigt sein Abschneiden bei der Hauptuntersuchung. Bekannt sind Mängel bei der Fußbremse und den Bremsscheiben, das Fahrwerk hingegen zeigt sich solide. Preise: Den dreitürigen Aygo 1.0 mit 69 PS von 2012 mit 76 000 Kilometer gibt es ab 3500 Euro. Den 2014er Aygo 1.0 und 54 000 Kilometern ab 5100 Euro. Weniger ist mehr: Der Peugeot 208 schaffe ein respektables Tüv-Ergebnis, schreibt der „Auto Bild Tüv Report 2019“ über das Abschneiden des Modells bei der Hauptuntersuchung (HU). Gegenüber dem Vorgänger 207 seien Zahl und Schwere der Mängel deutlich zurückgegangen. Käufer müssen aber mit Problemen mit der Fußbremse und den Bremsscheiben rechnen. Preise: Den Peugeot 208 1.2 12V e-VTi 82 mit 60 kW/82 PS von 2013 und 79 000 Kilometern gibt es ab 6875 Euro. Nicht perfekter Musterknabe: Die gute Botschaft zuerst: Der Polo ist besser geworden, was auch für die im Herbst 2017 gestartete sechste Generation gilt. Die meisten Interessenten werden sich aber wohl nach den Vorgängerauflagen Typ 9N und Typ 6R/6C umschauen: Mängel an der Fußbremse und Handbremse sind laut Tüv die Problemzonen dieser Modelle. Preise: Den Polo Cross 1.2 TSI von 2011 gibt es mit 103 000 Kilometern ab 7200 Euro, den normalen Polo 1.2 mit 60 PS ab 5500 Euro. Japaner mit Zipperlein: Soll es ein gebrauchter Micra sein, empfiehlt sich das neuere Modell K13. Aber auch das hat noch einige Zipperlein: Die Achsaufhängungen, die vordere Beleuchtung, die Fußbremse und die Bremsscheiben sind dem Tüv negativ aufgefallen. Preise: Den Micra 1.2 Baujahr 2011 mit 80 Ps und 103 000 Kilometern gibt es ab 3400 Euro. Das 98 PS starke Modell 1.2 DIG-S von 2013 gibt es ab 5425 Euro und das gleiche Auto von 2015 für 9275 Euro. Mehr Schein als Sein: Das mit viel Kreativität gestaltete Auto hat seine Tücken, deshalb sollten Gebrauchtwagenkäufer die Schwachstellen dieses Modells kennen. Dazu zählen die Antriebswellen, Federn und Dämpfer sowie die Auspuffanlage. Preise: Den Altea 2.0 TDI mit 103 kW/140 PS von 2011 gibt es für gut 6700 Euro, den XL für 7200 Euro (beides bei 123 000 Kilometern). Für den Altea 1.2 TSI von 2014 mit 105 PS sind es 9125 Euro bei 65 000 Kilometern. Der Neue ist besser: Als Gebrauchtwagen ist der Rio nur bedingt ein Tipp, wobei Generation Nummer drei – Kürzel UB – klar im Vorteil ist. Achsaufhängung, Federn, Dämpfer, Antriebswellen und Lenkung sind solide – nur die Lenkgelenke fallen schon bei der zweiten HU, wie auch Fußbremse und Bremsscheiben, zu oft negativ auf. Preise: Den Kia Rio 1.2 mit 85 Ps vom Typ UB gibt es als Dreitürer in der Basisausstattung Attract von 2011 und 101 000 Kilometern ab 3975 Euro. Den Rio 1.4 von 2016 für 9950 Euro. Opel Insignia A Citroën C3 VW Passat CC Mazda 6 Opel Zafira C Audi Q5 Foto: Axel Wierdemann/Opel Automobile GmbH Foto: Citroën Foto: VoLKSWAGEN AG Foto: MAZDA Foto: Opel AG Foto: Audi AG Flaggschiff mit Fehlern: Die gute Nachricht zuerst: Es gibt Glanzkapitel, die der Insignia bei der HU schreibt – etwa das der sehr stabilen Achsen. Auch Rost am Fahrwerk ist kein Thema. Probleme meldet der „Auto Bild Tüv-Report 2019“ mit Bremsscheiben, Federn, Stoßdämpfern und Frontscheinwerfer. Preise: Den Opel Insignia 1.4 Turbo mit 103 kW/140 PS von 2014 als Sports Tourer gibt es ab 10 950 Euro (81 000 Km). Das gleiche Auto in der LPG-Variante ist mit 650 Euro mehr notiert. Rundes Auto mit Ecken und Kanten: „Eine runde Sache ist beim C3 nur das Design“, schreibt der „Auto Bild Tüv Report 2019“ über das für den europäischen Markt bis 2017 gebaute Modell. Probleme gibt es mit Achsfedern, Dämpfern, Rost, Abblendlichtern, Rückleuchten, Bremsscheiben, Auspuffanlagen und Ölverlust. Preise: Den Citroën C3 1.2 VTi Pure Tech von 2014 mit 81 kW/110 PS gibt es für etwa 8700 Euro (67 000 Kilometer). Den 1.6 BlueHDi 100 FAP mit 99 PS von 2014 für 8700 Euro. Schönling mit Schattenseiten: Das viertürige Coupé hat seine Liebhaber, doch in Sachen Zuverlässigkeit hat es Schwächen: Bereits ab der ersten HU machen Radaufhängungen, Federn und Dämpfer negativ auf sich aufmerksam. Bei älteren Modellen kommen verschlissene Antriebswellen und nicht bestandene Abgasuntersuchungen (AU) hinzu. Preise: Ein CC 1.4 TSI BMT von 2014 mit 118 kW/160 PS ist mit 14 250 Euro notiert (79 000 Kilometer). Ein gleich alter 2.0 TSI mit 155 kW/210 PS mit 17 200 Euro. Zuverlässigkeit auf Japanisch: In technischer Hinsicht ist der Sechser der ersten beiden Modellgenerationen bis Baujahr 2013 meist eine gute Partie. Auf der Mängelliste stehen lediglich die Fußbremse und die Beleuchtung. Preise: Mit noch bis zu 11 700 Euro je nach Ausstattung und durchschnittlich 93 000 Kilometern auf der Uhr ist ein 1.8 Kombi mit 88 kW/120 PS vom letzten Baujahr 2013 verzeichnet. Ein Benziner 2.0 von 2011 mit 114 kW/155 PS schlägt mit 7975 Euro zu Buche (122 000 Kilometer). Guter junger Jahrgang: Vorsicht bei älteren Modellen; bei der Hauptuntersuchung gilt nur die dritte Generation (Typ C) nicht als Mängelriese. Deshalb sollten Interessenten zu dieser greifen. „Abgesehen vom lästigen und teuer zu reparierenden Ölverlust markiert der jüngere Zafira einen deutlichen Qualitätssprung“, urteilt der „Auto Bild Tüv Report 2019“. Preise: Den 1.4 Turbo LPG von 2014 gibt es im Schnitt ab 11 650 Euro (66 000 Kilometer). Der Zafira 1.6 CNG von 2011 ist mit 9050 Euro notiert. Wahre Größe mit kleinen Abstrichen: Der „Auto Bild Tüv Report 2019“ spricht beim bis 2016 gebauten Q5 von einer „geballten Qualitätsdemonstration“. Zu den wenigen Makeln, die die Prüfer im Fahrzeugalter von drei Jahren aufdeckten, gehören abgerutschte Manschetten der Antriebswellen und gelegentliche Probleme mit den Bremsschläuchen. Preise: Mit mindestens 16 550 Euro steht ein 2.0 TFSI mit 132 kW/179 PS von 2012 in der Liste, mit 21 400 Euro 244 PS leistende 2.0 TFSI hybrid von 2011.

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