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SEITE 2 FREITAG, 28. JUNI 2019 Inhalt Liebe Leserinnen und Leser, Einfach mal durchringen Soll ich, oder soll ich nicht? Wie man sich Entscheidungen im Job nicht zu schwer macht. 04 Zurück im alten Revier Warum Heizungsbauer Roman Jeschke sich gegen Hamburg und für die alte Heimat entschieden hat. 05 Mit Doktortitel? Für wen sich ein Doktortitel wirklich lohnt. 11 Vom Bus in die Kita Fred Freese hat in seinen Traumjob investiert und leitet jetzt eine Kita. 13 Was ich immer fragen wollte Ist ein Bierchen in der Mittagspause erlaubt? Anwälte beantworten Fragen zum Arbeitsrecht. 14 Nah am Patienten Was in der Gesundheitsbranche geleistet wird: vier Experten erzählen. 18 Karriere bei Königs Butler oder Hausmeister: In den europäischen Königshäusern gibt es Jobs, die einige Anforderungen stellen. 21 Von Beruf fit: Trainer beraten bei Übungen. Foto: C. Klose 13 Fred Freese hat seinen Traumberuf gefunden. Foto: M. Spreemann 24 17 06 Traumjob? Peggy Köhn-Ramm verkauft Brautkleider. 10 Foto: Johanna Horak Feuerwehrleute verdienen gutes Geld: Wo sich der Job wirklich lohnt. Foto: Benjamin Nolte einfach mal blaumachen? Der Wunsch geht im Sommer, bei Sonnenschein und Hitze, in Ordnung. Und wer sich dann auch wieder auf die Arbeit freut – nicht nur wegen der Klimaanlage im Büro und der netten Kollegen –, der macht alles richtig. Er hat seinen Traumjob gefunden. Für alle, die noch auf der Suche sind, gibt es in dieser Beilage viele Tipps und Beispiele. Und wer sich nicht so sicher ist, kann diesen Nordkurier-Ratgeber als Anstoß verstehen. Schließlich verbringen wir alle viel Zeit bei der Arbeit. Sich immer nur lustlos zum Feierabend zu quälen, damit wird niemand glücklich. Also, ruhig mal blaumachen und sich Zeit nehmen, über die eigenen Träume nachzudenken. Marina Spreemann Redakteurin 18 Gefühle im Spiel Kleine Unternehmen bieten oft Jobs mit Familienanschluss. Welche Vor- und Nachteile das haben kann. 22 Mit echter Karriere Promis und ihre geheimen Traumjobs. 23 Halb im Job, halb Student: Was beim dualen Studium gilt.Foto: S. Marks Peggy Schwoy betreut Alte und Kranke. Foto: Dana Skierke Anzeige Undwo bist Du?! Ingenieure Kaufleute Buchhalter IT-Spezialisten Techniker IHR LERNT MIT UNS -und geht mit uns in die Welt Du suchst nach einem für Dich passenden Ausbildungs- oder Studienplatz? Was interessiert Dich? Wosiehst DuDich infünf, zehn oder fünfzehn Jahren? Dort, wo Zukunft geschrieben und gestaltet wird? Dann bist Du bei uns genau richtig! ENERTRAG bietet Dir eine dreijährige Ausbildung oder ein dreijähriges duales Studium. Zahlreiche Möglichkeiten stehen Dir offen. Ausbildung: Wir bilden aus in technischen Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Mathematisch-Technische Softwareentwickler, IT- Systemelektroniker, IT-Kaufmann, Geomatiker, kaufmännischen Berufen im Büromanagement und Industrie sowie im Dienstleistungsbereich als Koch. Studium: Dreijähriges Dualstudium mit dem Abschluss als Bachelor inden Schwerpunkten BWL Richtung Industrie, Maschinenbau, Elektrotechnik,ITsowie Regenerative Energien.Während derAusbildung bzw. desStudiumsbegleiten undunterstützen wirDich, stehen Dirzur Seite und fördern Dich bis zum erfolgreichen Abschluss. Gern kannst Du im Vorfeld imRahmen eines Praktikums unser Unternehmen kennenlernen und erste Einblicke gewinnen. Wir freuen uns auf Dich! Bewerbung an: Bewerbungen@enertrag.com

FREITAG, 28. JUNI 2019 SEITE 3 Für Einstieg und Aufstieg im Nordosten Spannende Umfragen, wichtige Trends und interessante Urteile – die Arbeitswelt ist ständig in Bewegung. Neuigkeiten und Tipps hat Marina Spreemann zusammengestellt. Eigenschaften nicht einfach aufzählen Hamburg. Besondere Eigenschaften sollten Bewerber mit eigenen Worten beschreiben. Verlangt ein Job nach Stressresistenz, kann man im Anschreiben zum Beispiel erwähnen, auch unter Druck fehlerfrei zu arbeiten. Das wirkt besser, als nur die Anforderungen der Ausschreibung nachzuplappern, erklärt Personalexperte Claus Peter Müller- Thurau. Wichtig außerdem: Die Fähigkeiten sollten zum Job passen. Wer sich etwa als Assistent der Geschäftsführung bewirbt, muss nicht zwingend teamfähig sein. Zuverlässig und vertrauenswürdig zu sein, wäre wichtiger. Müller-Thurau rät, maximal drei Eigenschaften auszuwählen. Foto: Sebastian Willnow Vertrauen in eigene Kraft hilft im Job Dortmund. Wer sich im Job Ziele setzt, sollte sich vorstellen, dass seine Willenskraft nahezu unbegrenzt ist. Das hilft dabei, berufliche Ziele erfolgreicher umzusetzen, wie das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund berichtet. Denn: Wer daran glaubt, dass Willenskraft unbegrenzt zur Verfügung steht, fühlt sich nach einem anstrengenden Arbeitstag weniger erschöpft. Der Hintergrund: Viele Beschäftigte müssen bei der Arbeit eigene Gefühle im Griff haben. Das erfordert viel Selbstkontrolle. Gehen sie davon aus, dass ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle schnell aufgebraucht ist, unterschätzen sie die eigenen Kompetenzen. Berlin. Ein öffentlicher Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, schwerbehinderte Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Das gilt auch dann, wenn eine Stelle nur intern ausgeschrieben ist. Auf ein entsprechendes Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg verweist der Deutschen Anwaltverein. In dem Fall hatte sich ein Mann bei der Bundesagentur für Arbeit auf zwei intern ausgeschriebene Stellen in Berlin und Cottbus Mit neuer Stelle kein Zuschuss mehr Essen/Berlin. Wer sich selbstständig macht und einen Gründungszuschuss erhält, darf der Arbeitsagentur nicht verschweigen, wenn er wieder eine Tätigkeit als Arbeitnehmer aufnimmt. Das zeigt eine Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein- Westfalen. Darauf verweist die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Die Arbeitsagentur hatte in dem Fall einem Elektroingenieur einen Gründungszuschuss für eine selbstständige Tätigkeit bewilligt. Für die Zeit von März bis Dezember sollte er monatlich rund 2350 Euro erhalten. Ende März gründete der Mann zusammen mit anderen eine Software- Firma. Vier Monate später begann er bei der Firma Kaum Mittel gegen Stress Stuttgart. Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben beim Thema Burn-out und Stressprävention am Arbeitsplatz noch Aufholbedarf. Obwohl im Arbeitsschutzgesetz festgeschrieben ist, dass Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen durchführen müssen, setzen das nur vier von zehn Unternehmen (41 Prozent) um. Schutz vor Benachteiligung beworben. Er wurde für ein Auswahlgespräch nach Berlin eingeladen, nicht aber nach Cottbus. Letztendlich wurde er für keine der beiden Positionen berücksichtigt und machte nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz einen Anspruch auf Entschädigung geltend. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg gab ihm recht und verurteilte die Bundesagentur zu einer Entschädigungszahlung. Az.: 21 Sa 1643/17 als angestellter operativer Leiter. Die Arbeitsagentur informierte er nicht. Mit der Insolvenz der Firma beantragte er Arbeitslosengeld. Er wies nach, dass er bei der Firma versicherungspflichtig beschäftigt gewesen war. Die Arbeitsagentur hob daraufhin die Bewilligung des Gründungszuschusses ab August auf. Dagegen klagte der Mann, jedoch ohne Erfolg. Die Voraussetzungen für den Gründungszuschuss seien ab August entfallen, so das Gericht. Der Mann sei ab diesem Zeitpunkt als Arbeitnehmer beschäftigt gewesen. Da er das der Bundesarbeitsagentur nicht mitgeteilt habe, sei er grob fahrlässig seiner Pflicht nicht nachgekommen. Az.: L 9 AL 260/17 Düsseldorf. Für Quereinsteiger in Kitas und Pflegeheimen ist es wichtig, realistische Vorstellungen vom neuen Arbeitsfeld zu haben. So gelingt die Integration in den neuen Job eher, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts zeigt. Eine eigene Firma ist für viele ein Wunsch. In Interviews mit Quereinsteigern stellte sich heraus, dass die Diskrepanz zwischen der theoretischen Ausbildung und der beruflichen Praxis zum Teil zu Frustration führt. In den Einrichtungen herrschen oft Zeitdruck und Personalmangel, gelerntes Wissen Foto: Ole Spata Realismus für Pflege-Quereinsteiger wichtig Schon kleine Kurse erhöhen die Chancen kann da nicht immer umgesetzt werden. Um solche Frustration zu vermeiden, ist es daher den Schul- und Einrichtungsleitern zufolge besonders wichtig, dass ein Quereinsteiger bereits praktische Berührungspunkte mit seinem neuen Berufsfeld hatte. Gütersloh. Menschen ohne Berufsausbildung haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Durch Weiterbildungen steigern sie aber ihre Job-Chancen. Schon kleine Qualifizierungen seien hilfreich, so Frank Frick von der Bertelsmann- Stiftung. Ein Gabelstapler- Führerschein kann etwa für die Arbeit in Lagern sinnvoll sein. Doch Einzelscheine haben auch einen Nachteil: Sie helfen mit Blick auf einen Bildungsabschluss kaum weiter, weil sie sich nicht unbedingt zusammenfügen lassen. Anders ist das bei sogenannten Teilqualifizierungen mit Anschlussoption, wie Frick erklärt. Ein Beispiel: Der Abschluss als Kfz-Mechatroniker fußt auf sieben Teilqualifizierungen. Wer so einen Baustein absolviert, kann diesen anrechnen lassen. Das kann etwa den Übergang in eine betriebliche Ausbildung erleichtern. Frick rät zunächst zu einer Weiterbildungsberatung. Was sind sinnvolle Qualifizierungen? Welche Anschlussmöglichkeiten gibt es? Jobcenter und Arbeitsagenturen bieten Beratungen. Sie fördern zudem Geringqualifizierte. Hilfe gibt es auch bei kommunalen Bildungsbüros und durch bundeslandspezifische Förderprogramme. Das Bundesbildungsministerium bietet eine kostenlose Telefon-Hotline zur Weiterbildungsberatung. Sie ist wochentags von 9 bis 17 Uhr unter 0800/201 79 09 erreichbar. „Weiterbildung ist die beste Beschäftigungsversicherung“, betont Frick. Das gilt auch unabhängig von Einkommen, Qualifizierung und Position: Etwa durch die Digitalisierung sind viele Berufe im Wandel. Deshalb ist wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu sein, so Frick. Hilfe bei Erschöpfung Mannheim. Wer Burn-out- Signale bei sich selbst erkennt, sollte frühzeitig Hilfe suchen. Erster Ansprechpartner ist dabei der Hausarzt. Aber auch Gespräche mit dem Vorgesetzten und Kollegen helfen, die Situation am Arbeitsplatz zu verbessern. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hin. Eine klare Verteilung von Aufgaben, weniger Zeitdruck oder mehr Freiräume bei den täglichen Tätigkeiten am Arbeitsplatz können Lösungen sein. Arbeitspsychologin Kathrin Schwarzmann erklärt, dass der Arbeitgeber in der Pflicht ist. Erste Burn-out-Signale sind anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Betroffene hätten oft Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, ihre Leistung lässt nach. Innere Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit sowie ständige Gereiztheit können hinzukommen. Auch körperlich kann sich das Burn-out-Syndrom zeigen, etwa mit Herz-Kreislauf- Problemen. Impressum Verleger Nordkurier Mediengruppe GmbH & Co. KG Friedrich-Engels-Ring 29 17033 Neubrandenburg Geschäftsführer Lutz Schumacher 0395 4575-100 Redaktion Chefredakteur Jürgen Mladek 0395 4575-590 Verantwortlich für den Inhalt Sirko Salka 0395 4575-457 Anzeigen Nordkurier Media GmbH & Co. KG Friedrich-Engels-Ring 29 17033 Neubrandenburg Jörg Skorupski (Leitung) 0395 4575-320 Druck Nordkurier Druck GmbH & Co. KG Flurstraße 2 17034 Neubrandenburg Geschäftsführung Rainer Zimmer 0395 4575-700 Marica Verjaal 0395 4575-500 Die Sonderveröffentlichung erscheint am 28.06.2019 in der Gesamtauflage des Nordkurier. Foto: Andrea WARNECKE

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