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Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"

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Unsere Ratgeber-Ausgabe für die Region Mecklenburgische-Seenplatte.

SEITE 30 FREITAG, 28.

SEITE 30 FREITAG, 28. APRIL 2017 Hilfe Auf der AutobAHn Wie Sie die Notrufsäule richtig bedienen Hamburg. Alle zwei Kilometer steht ander Autobahn eine Notrufsäule. Das sind insgesamt 14000 Notrufsäulen in ganz Deutschland sowie zusätzlich 5000 Notruftelefone der Björn Steiger Stufung an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Damit lässt sich bei einer Panne oder einem Unfall Hilfe holen, wenn der Handyakku leer ist oder das Smartphone beim Unfall beschädigt wurde. „Auf den Leitpfosten weisen kleine schwarze Pfeile in die Richtung der nächstgelegenen Notrufsäule“, sagt Birgit Luge-Ehrhardt von der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL), die die Notrufe betreut. Die Säulen übermitteln den Standort des anrufers „So laufen Sie maximal einen Kilometer bis zur nächsten Säule, aber bitte immer hinter der Leitplanke.“ Die Säulen sind vermessen, sodass die Geodaten und der Standort inder Notrufzentrale sofort beim Anruf bekannt sind. Es gibt zwei Modelle. Eines hat zwei Tasten –„Panne“ und „Notruf“, die gedrückt werden können und die bei einigen Exemplaren gegen die Witterung durch eine Abdeckung geschützt sein können. Weitaus seltener ist inzwischen das weitaus ältere Modell mit Sprechklappe. Esexistieren nur noch circa 300 Stück dieser Art auf deutschen Autobahnen. „Wenn Sie die Klappe heben, wird automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale aufgebaut,“ erklärt Luge- Ehrhardt. Doch bei beiden Notrufsäulen kommt der Kontakt mit der Zentrale zustande. „Dann melden sich Notrufagenten, die zunächst nach einem vorgefertigten Ablauf Fragen stellen, etwa ob es Verletzte gibt oder das Auto auf der Fahrbahn steht“, sagt Luge-Ehrhardt. Sowerde stets sichergestellt, obein Notruf oder eine Panne vorliegt. Bei einem Notruf wird eine Konferenzschaltung mit der Rettungsleitstelle eingerichtet, um so mit ihr weitere Fragen zu klären und die richtigen Hilfsmaßnahmen etwa mit Polizei und Rettungsdiensten einzuleiten. 1955 begann man in Deutschland mit der flächendeckenden Aufstellung von Notrufsäulen an den Autobahnen. „Ich bin im Auto immer viel mit einem Kumpel gefahren, das warsoein Bastler,der hat viele tolle Sachen gemacht,der hat z.B die Bremslichter mit dem Gaspedal verbunden. Das warulkig -immer wenn die Bullen hinter uns herwaren, gab der Gas, die stiegen in die Eisen, und wir warenweg!“ Jürgen vonder Lippe, Der Blumenmann Anzeige Pakete &Briefe immer und überall unseren Zustellern mitgeben. Probieren Sie es aus! Geschickt verschickt! Nordkurier Logistik Brief+Paket www.nordkurier-briefdienst.de | kundenservice@nordkurier.de Wir kümmern uns um Ihre Schätze! Old -&Youngtimer Restauration fachgerecht &stilecht ERFÜLLT G RÖSSTE ANSPRÜCHE BIS INS KLEINSTE DETAIL. Der neue Mazda CX-5 vereint elegantes Fahrzeugdesign mit außergewöhnlichem Fahrspaß und beeindruckender Detail-Liebe. G-Vectoring Control Fahrdynamikregelung. Advanced Head-up Display. Matrix-LED Lichtsystem. Einzigartiger Komfort der Fahrer und Fahrzeug verschmelzen lässt. DRIVE TOGETHER. Pflege & Wartung zur Werterhaltung PREMIERENPARTY Am 19. Mai 2017 von09:00 -18:00 Uhr Am 20. Mai 2017 von10:00 -16:00 Uhr • Lackpflege • Inspektion und Ölwechsel • Abschmieren • Prüf – und Einstellarbeiten • Hohlraumkonservierung... WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH. Selbstverständlich richten wir uns gern nach dem Ihnen zur Verfügung stehenden Budget. Eine Ratenzahlung kann angeboten werden. Ihr Ansprechpartner: Frank Utpott, Tel.: 03981 2863-0 DER NEUE M{ZD{ CX-5 Außerhalb der gesetzlichen Öffnungszeiten keine Beratung, keine Probefahrt und kein Verkauf. Autohaus Stoldt e.K. Inh. Dana Stoldt Eschengrunder Str. 8•17034 Neubrandenburg Tel. 0395 4226052-•-www.auto-stoldt.de

FREITAG, 28. APRIL 2017 SEITE 31 Sie fallen am Stadtbus-Steuer besonders auf Mit seinen 21 Jahren ist Cedric Schröder der jüngste unter den gut 50 Busfahrern der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe. Er hat vor wenigen Monaten seine Ausbildung beendet. Die einzige Frau in der Männerdomäne ist Birgit Rübner, die seit 2013 Busse im Neubrandenburger Stadtverkehr steuert. Beide sind auf ganz unterschiedlichen Wegen zu ihrem Job gekommen. VonJörgFranze NeubraNdeNburg. Man kennt sich von vielen gemeinsamen Fahrten. „Das ist aber schön, dass Sie heute mal mitfahren“, begrüßt Lieselotte Grimm Busfahrerin Birgit Rübner.„Ich bin schon oft mit ihr unterwegs gewesen“, betont die fast 95-Jährige. Auch als Rübner noch Reisebusse lenkte, saß die Rentnerin als Passagierin mit im Bus. „Ich habe mich immer sicher gefühlt“, lässt Lieselotte Grimm keinen Zweifel daran, dass sie mit einer Frau am Steuer sehr gut leben kann. Sie kann heute sogar während der Bustour einen kleinen Schwatz mit Birgit Rübner halten, obwohl das Gespräch mit dem Fahrer während der Fahrt ja sonst verboten ist. Birgit Rübner ist diesmal allerdings nur als Fahrgast unterwegs. Schon der Vater war busfahrer Die Mittfünfzigerin ist eine Ausnahmeerscheinung am Steuer der Neubrandenburger Stadtbusse. Denn unter den 53 Mitarbeitern der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB), die als Fahrer unterwegs sind, ist sie die einzige Frau. „Vor 1989 gab es mehrere Frauen im Fahrdienst“, weiß Stefanie Symmank, Pressesprecherin der Neubrandenburger Stadtwerke, zudenen die NVB gehören. Aber nach der Wende sei sie die erste Frau in diesem Job. Seit 2013 steuert Rübner Busse durch die Viertorestadt, zuvor tat sie dies schon zwölf Jahre lang für ein Reiseunternehmen in Neustrelitz. Die gelernte Verkehrskauffrau kam zur Jahrtausendwende übers Arbeitsamt in diesen Job, wie sie erzählt. Sie musste sich beruflich neu orientieren und erinnerte sich an ihre alte Ausbildung. „Ich musste natürlich noch mal zur Fahrschule und alle nötigen Lehrgänge machen. Aber das war kein Problem. Schon mein Vater war Busfahrer,das liegt in der Familie“, schmunzelt Birgit Rübner.Ihr damaliger Chef in Neustrelitz habe unbedingt eine Frau am Steuer haben wollen, weil die so gut mit Kindern können. Vorvier Jahren wechselte sie nach Neubrandenburg auf einen Stadtbus. Gab es keine Sprüche ihrer Kollegen, keine Anspielungauf Klischees? „Wir haben ein super Verhältnis“, lässt sie keine Zweifel am Charme der NVB-Männer aufkommen, erinnert sich aber an eine lustige Geschichte. An einem ihrer ersten Arbeitstage habe sie gleich einen Unfall mit dem Stadtbus gehabt, allerdings sei ein Autofahrer schuld gewesen. Und das war zufällig ein ehemaliger Kollege. „Der konnte noch nie fahren“, frotzelten die Männer und klopften der neuen Frau in ihrer Mitte aufmunternd auf die Schulter. Und sie fühlte sich gleich angekommen. „Außerdem bin ich nicht empfindlich.“ Der Job sei ganz sicher auch etwas für Frauen, ist Birgit Rübner überzeugt. Natürlich habe ein Bus andere Abmessungen als ein Pkw,„aber man gewöhnt sich dran“. Nur den Schichtplan mit den Anforderungen eines Familienlebens zu vereinbaren, sei vielleicht ein Problem. An manchen Tagen mit sogenannten geteilten Schichten gehe es um 4Uhr los, zwischendrin gebe es bis zu fünf Stunden Pause, um am Nachmittag wieder ins Führerhaus zu steigen. Birgit Rübner macht das Beste daraus, ruht sich aus oder erledigt Einkäufe. Ihre beiden Söhne seien zum Glück schon groß, ihr Mann kenne die Anforderungen ihrer Arbeit. Zum Girl’s Day hätten sich hier und da auch schon mal Mädchen auf dem Betriebshof umgesehen, aber bisher habe sich noch keine eine Bewerbung zugetraut. ein Lob für den jungen Kollegen So muss ein junger Mann für frisches Blut am Lenkrad sorgen. Cedric Schröder hat im vergangenen Jahr seine Ausbildung als Fachkraft im Fahrbetrieb abgeschlossen. Für den 21-Jährigen aus Burg Stargard kam nie ein anderer Job in Frage. Schon als Steppke sei er begeistert Stadtbus gefahren, habe oft hinter dem Fahrer gestanden, erzählt er. In der achten Klasse machte er ein Praktikum, schaute sich von der Werkstatt bis zur Einsatzzentrale alles an. Für ihn war eine Lehre als Busfahrer der klare Plan A. „Und der hat funktioniert“, freut er sich. „Ein Bürojob wäre nichts für mich gewesen. Im Bus ist jeder Tag anders und man ist sein eigener Herr“, sieht er die Vorzüge seines Berufs. Drei Ausbildungsjahre vergingen wie im Flug. Cedric erinnert sich noch an seine erste Busrunde auf dem NVB-Betriebshof. „Es klappte gleich im ersten Versuch super.“ Und auch Birgit Rübner denkt lächelnd zurück. „Ein Naturtalent“, lobt sie ihren jungen Kollegen, der inzwischen als Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe im Liniendienst unterwegs ist. Busbahnhof amEngelsring Foto: ANDREAS SEgEth Kontaktzum Autor j.franze@nordkurier.de Birgit Rübner und ihr junger Kollege Cedric Schröder lenken Stadtbusse durch den Neubrandenburger Stadtverkehr. Foto: JöRg FRANzE

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