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Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"

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Unsere Ratgeber-Ausgabe für die Region Mecklenburgische-Seenplatte.

SEITE 26 FREITAG, 28.

SEITE 26 FREITAG, 28. APRIL 2017 leSer öFFnen ihre gArAge Oldtimer lassen gestandene Männer schwärmen In Schwichtenberg beherbergt Horst Stechel einen kleinen Schatz, der ihn aber Jahre anArbeit kosten wird. Er hat in einer Neubrandenburger Garage ein Gefährt entdeckt, das er schon immer haben wollte und nun wieder aufbaut. VonPaulina Jasmer Schwichtenberg. „Wolfgang hat Schuld. Er hat mich angesteckt.“ Das sagt Horst Stechel über Wolfgang Lüdemann. Er meint damit die „Wiesenschrauber“, eine Interessengruppe des Förder- und Traditionsvereins der Freiwilligen Feuerwehr Schwichtenberg-Klockow, bei denen er auch fleißig mitmischt. Und Wolfgang Lüdemann ist ein ganz alter Hase in Sachen Schrauberei, vor allem wenn es um das Oldtimertreffen in Schwichtenberg geht, das am 5. August wieder stattfindet. Darauf freut sich auch Horst Stechel, dem es alte Fahrzeuge schon lange angetan haben. „Mein Traum war es immer, einmal eine Awo zu haben“, erinnert sich der Schwichtenberger. Kurzerhand hat er sich vor zwölf Jahren eine Awo, ein Motorrad, besorgt, sie aufgepeppt und mit ihr auch schon ein Anzeige Berlin mit Musical Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ paar Ausfahrten veranstaltet. Doch man werde älter, berichtet Horst Stechel mit einem Lächeln, da sei Motorradfahren nicht mehr in die erste Wahl. Hinzu kommt, dass er seit einiger Zeit ein Mobil besitzt, auf das er es schon lange abgesehen hatte. In einer Garage in Neubrandenburg soll laut Horst Stechel ein besonderes Sammlerstück mehr als 16 Jahre lang geschützt und trocken gestanden haben: ein DKW F8. Der ist einer Recherche im Internet-Lexikon zufolge ein Kleinwagen mit Frontantrieb der MarkeDKW, den die Auto Union im Februar 1939 als Nachfolger des Modells F7 auf den Markt gebracht hatte. Er wurde im Audi-Werk in Zwickau gebaut. Kriegsbedingt endete nach etwa 50 000 gebauten Fahrzeugen 1940 beziehungsweise 1942 (Pkw-„Meisterklasse“ und Pritschen-/Lieferwagen) die Produktion. Das schon fertig konstruierte Modell F9 sollte den F8 ersetzen, was jedoch unterblieb. Stattdessen soll nach dem Zweiten Weltkrieg vom Industrieverband Fahrzeugbau der DDR das fast baugleiche Modell IFA F8im Zwickauer Werk hergestellt worden sein. Fünf Jahre bis zur Fertigstellung Ein solches Goldstück hat Horst Stechel seit einiger Zeit auf seinem Hof –und damit ist viel Arbeit verbunden, weiß der Schrauber. Errechnet damit, dass es mehrere Jahre dauert, bis das Mobil fahrbereit ist. In der dunklen Jahreszeit –der Schwichtenberger bezeichnet das als „Winterarbeit“ –hat er das Auto in seine Einzelteile zerlegt. Die Karosse kommt im Juni zum Sattler und soll im Herbst dann wieder aufgebaut werden. Und wenn es irgendwann fertig ist, „will ich damit an die Ostsee fahren“. Immerhin findet Horst Stechel, dass das Fahrzeug für sein Alter gut in Schuss sei. Mithilfe von Bauplänen aus dem Internet will er das Auto wieder auf Vordermann bringen. Dabei darf dann womöglich auch Wolfgang Lüdemann nicht fehlen, dessen Augen beim Anblick des DKW leuchten. Bis Ende 2014 hatte er einen Reparaturservice in Klockow. Seinen Beruf hat er von der Pikeauf in Friedland gelernt –und das war damals an einem DKW F8. Wolfgang Lüdemann ist zuversichtlich, dass das Gefährt eines Tages wieder rollt –und den Leuten bei einem Oldtimertreffen dann präsentiert wird. Kontaktzur Autorin p.jasmer@nordkurier.de Horst Stechel aus Schwichtenberg mag alte Mobile, egal, ob auf zwei oder vier Rädern. FOtO: PAulINA JASMER VomDeutz bis zur Schwalbe: Viel alte technik am 1. Mai in treptow Unsere Leistungen • 1 x Übernachtung im 4-Sterne Superior Maritim Hotel Berlin • Reichhaltiges Maritim-Frühstücksbuffet mit Sekt • Musicalkarte für Disneys „DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME“ im Stage Theater des Westens um 19.30 Uhr • „Openbar-Ticket“ für kostenfreie Getränke eine Stunde vor der Show und in der Pause (außer Cocktails, Champagner, Spirituosen) • Auffahrt für den Panoramapunkt am Potsdamer Platz • Nutzung des Schwimmbads im Hotel Reisetermine 10.06. – 11.06.17, 24.06. – 25.06.17, 01.07. – 02.07.17, 29.07. – 30.07.17, 05.08. – 06.08.17, 12.08. – 13.08.17, 16.09. – 17.09.17, 30.09. – 01.10.17, 21.10. – 22.10.17 Reisepreis pro Person Reisecode 1951 175 € im Doppelzimmer (PK 3) 185 € im Doppelzimmer (PK 2) 15 € Einzelzimmerzuschlag „Das Trabi-Wochenende“ in Sachsen-Anhalt Ein Kult-Wochenende an der Elbe Altentreptow. Freunde alter Autos, Traktoren, Mopeds und anderer Oldtimer müssen nicht lange überlegen, was sie am 1. Mai unternehmen. Für viele von ihnen ist das Oldtimer- und Traktorentreffen im Altentreptower Gewerbegebiet mit hunderten alten Fahrzeugen ein fester Termin im Kalender. Indiesem Jahr feiert es sogar Jubiläum: Cheforganisator Peer Utech vom Profi-Baumarkt und seine Mitstreiter stellen schon das zehnte Treffen auf die Beine. Immer größer ist es über die Jahre geworden. Im vergangenen Jahr war mit rund 600 alten Fahrzeugen und etwa 9000 Besuchern die Schmerzgrenze nahezu erreicht. „Um elf passte kein Fahrrad mehr ins Gewerbegebiet“, umschreibt er die Situation. Wachsen darf das Treffen nun nicht mehr. tausende Oldtimer-Freunde werden in diesem Jahr wieder im Gewerbegebiet erwartet. Die große Ausfahrt durch die Stadt darf auch bei der zehnten Auflage nicht fehlen. VonAnkeBrauns Die technik beim Altentreptower treffen ist alt, aber die Oldtimer- Fans kommen aus allen Altersgruppen. FOtO: CHRIStINA WEINREICH Chaos“ werden trotzdem nicht zu verhindern sein, dafür bitten die Macher wie jedes Jahr um Verständnis. Inzwischen sind es mehr als 50 Ordnungskräfte, die den Ablauf absichern. Das seien fast alles Mitarbeiter seiner beiden Baumärkte in Altentreptow und Friedland, die am 1. Mai beim Treffen freiwillig helfen, wie Peer Utech betont. Für die, die nicht nur wegen der Technik ins Gewerbegebiet kommen, beginnt um 12 Uhr das Unterhaltungsprogramm im Festzelt. Sängerin Eva Bauer,das Duo Diana und Marco, Entertainerin und Sängerin Dagmar Frederic und schließlich Bauer Korl sorgen dort für Stimmung. Auch an die Kinder ist gedacht, für die Kinder werden unter anderem Hüpfburgen aufgebaut. Unsere Leistungen • 2 Übernachtungen im Parkhotel Pretzsch • 2 x Reichhaltiges Frühstücksbuffet • 1 Willkommensgetränk bei Anreise • Trabi-Fahrschule mit anschließendem „Diplom“ • 1 x Eintopfessen zum Mittag • Oldtimerbusfahrt durch die Dübener Heide • 1 x Stadtrundgang durch Pretzsch mit Kirchenbesichtigung • 1 x Trabi-Menü (3-Gänge-Menü) Reisezeitraum Mai – Oktober 2017 Reisepreis pro Person Reisecode 1968 139 € im Doppelzimmer Reiseveranstalter bei allen Reisen: HKR GmbH, Hannoversche Straße 6 – 8, 49084 Osnabrück Buchen & Beratung Nordkurier Reisebüro · Friedrich-Engels-Ring 29 · 17033 Neubrandenburg 0395 4575 -106/-107 0395 4575 -299 reisebuero@nordkurier.de Vorbehaltlich Druckfehler und Zwischenverkauf. Eigene An- & Abreise. Um 11 Uhr startet die große Ausfahrt Andererseits ist die große Beliebtheit natürlich auch Lohn für den großen Aufwand, den die Organisatoren alljährlich betreiben. Und so kann man sich auch in diesem Jahr auf die große Ausfahrt durch die Stadt freuen, die um 11 Uhr im Gewerbegebiet beginnt. Peer Utech hofft, dass alle Teilnehmer, die ihre alten Fahrzeuge präsentieren wollen, bis 9Uhr auf dem Gelände sind, „denn wir müssen sortieren und stapeln“, jede Fläche soll optimal genutzt werden. Aber „Stau und Voller Stolz präsentieren Sammler ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge jedes Jahr imtreptower Gewerbegebiet. FOtO: ANkE BRAuNS Keine parkplätze im gewerbegebiet Wie jedes Jahr lautet der wichtigste Hinweis für alle Besucher, die mit dem Auto nach Altentreptow kommen: „Es gibt keine Parkplätze im Gewerbegebiet“, so Peer Utech. Man kann die Stellflächen am Einkaufszentrum (EKZ) an der Südkreuzung oder im weiteren Umfeld nutzen, sagt er. Vom EKZ fährt auch wieder der Oldtimer-Bus als Shuttle ins Gewerbegebiet. Kontaktzur Autorin a.brauns@nordkurier.de

FREITAG, 28. APRIL 2017 S EITE 27 REGIONAL-GENIALE ANGEBOTE MIT DER LOKALFUCHS- APP! Folgen Sie den Lokalfuchs-Spuren mit Ihrem Smartphone durch Neubrandenburg und profitieren Sie von exklusiven Aktionen. Maria Scholz lädt ihren Dienstwagen aus der Firmenflotte der Neuwoges –ein E-Auto. Alle Infos unter: app.lokalfuchs.de So ein leiser Stromer ist ideal für die Stadt Elektro-Autos als Dienstwagen –das ist inder Region noch ein seltener Anblick. Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft allerdings hat sieben leise Flitzer inihrer Flotte. Für die Mitarbeiter eine spannende Erfahrung. VonJörgFranze NeubraNdeNburg. Wenn Maria Scholz ihren Dienstwagen startet, passiert nichts. Also, der Motor springt schon an. Aber der kleine Smart ist so dermaßen leise und vibrationsarm, dass es der jungen Mitarbeiterin im Vertrieb der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) gerade in den ersten Tagen so vorkam, als sei das Fahrzeug gar nicht in Gang gekommen. Das liegt daran, dass ein Elektromotor den kleinen Zweisitzer antreibt. „Das Auto ist besonders leise, aber fährt sich ansonsten wie jedes andere auch. Da gibt es keinen Unterschied zu anderen Dienstwagen“, berichtet Scholz von ihren Erfahrungen. Der größte Wohnungsvermieter in der Kreisstadt der Mecklenburgischen Seenplatte hatte im Mai 2015 sieben Fahrzeuge vom Typ „Daimler Smart electric drive“ für die Dienstwagenflotte angeschafft. „Vorausgegangen war eine ausführliche Nutzungsanalyse des bisherigen Fuhrparks, der vor allem aus Dieselfahrzeugen bestand“, erläutert Barbara Schimberg, Büroleiterin der Neuwoges- Geschäftsführung. „Die Anschaffung war im Unternehmen gründlich durchdacht und ist ein Gebot der Stunde. Das E-Auto wird kommen“, begründet sie. Wichtig für die Neuwoges war dabei also auch der ökologische Aspekt. Und da kann das Unternehmen auf erfreuliche Zahlen verweisen. Allein im Jahr 2016 waren die sieben Elektroflitzer 29 155 Kilometer unterwegs, erklärt Neuwoges-Sprecher Matthias Trenn. Dabei hätten die Fahrzeuge 6362 Kilowattstunden Strom verbraucht. Mit den vorher genutzten Kleinwagen vom Typ VW Polo wären es hingegen 20 980 Kilowattstunden gewesen, rechnet er vor.Somit kann sich das Wohnungsunternehmen zugutehalten, im vergangenen Jahr 14 618 Kilowattstunden eingespart zu haben. Das bedeute gleichzeitig 2,42 Tonnen Maria Scholz am Steuer ihres Dienstwagens Kohlendioxid-Emissionen weniger. Und bringe der Firma auch etwas, nämlich knapp 1300 Euro Ersparnis. Sie sind klein, wendig und passen in jede Parklücke Die Möglichkeiten der Fahrzeuge würden mit einer Reichweite von etwa 100 bis 145 Kilometern pro Ladung sehr gut zu den betrieblichen Bedürfnissen des Wohnungsunternehmens passen, betont Büroleiterin Barbara Schimberg. „Nachts werden die Autos auf unserem Betriebshof geladen. Das ist auch FotoS (2): JöRg FRANzE nicht kompliziert. Ein ganz normales Kabel mit einem ganz normalen Schuko-Stecker.“ Zudem gibt es vor der Wohnzentrale in der City seit einigen Wochen eine Ladesäule der Stadtwerke. Nicht allen Mitarbeiter fiel der Umstieg so leicht wie Maria Scholz, es gab auch Skepsis, erinnert sich Schimberg zurück. Die Neuwoges habe zum Startschuss eine Schulung mit Fahrtraining angeboten. „Das wurde von den Mitarbeitern auch rege angenommen. Und heute lieben alle die E-Autos. Sie sind klein und wendig, passen in jede noch so kleine Parklücke und sind im Innenstadtverkehr einfach ideal.“ Natürlich spielen dabei auch die Bedingungen des Unternehmens eine Rolle. Die Mitarbeiter des Vermieters mit dem Hauptbetätigungsfeld in der Viertorestadt sind eben zumeist nur auf kurzen Strecken unterwegs und müssen nicht viel transportieren. Und dabei sind die kleinen Flitzer flott unterwegs, wie Maria Scholz weiß. „Die gehen schon ab, sodass man auf die Geschwindigkeit achten muss“, lacht sie. Und ist dank der Erfahrungen im Dienst inzwischen so überzeugt von den E-Autos, dass sie ein solches Mobil auch privat kaufen würde. „Aber nur für den Stadtverkehr“, schränkt sie ein. Kontaktzum Autor j.franze@nordkurier.de Das Gewinnspiel zur App Die Jagd auf Adam ist eröffnet! Zum Start der Lokalfuchs-App verlost der Lokalfuchs einen Opel Adam. Dazu einfach bis 7. Mai 2017 auf app lokalfuchs.de unsere Gewinnspielfrage beantworten. REGIONAL IST GENIAL

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