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SEITE 34 FREITAG, 29.

SEITE 34 FREITAG, 29. SEPTEMBER 2017 Wie Sie per Fingertipp einparken Von Fabian Hoberg Ein Smartphone ohne Apps ist unvorstellbar. Künftig werden auch Autos auf die kleinen Programme nicht mehr verzichten. Doch auch das ist nur eine Zwischenlösung. STUTTGART/MÜNCHEN. Apps auf Smartphones und in Autos unterstützen immer mehr im Alltag. Sie können einen Parkplatz oder eine Tankstelle finden, beim ferngesteuerten Einparken unterstützen oder schnell einen Pannendienst rufen. Auch der Zustand moderner Autos lässt sich über Apps abfragen – etwa der Tankfüllstand, der Ladestand bei Elektroautos oder der Standort. Hilfreich sind außerdem Apps für Navigation mit Verkehrsflussanzeige, ein elektronisches Fahrtenbuch bei Geschäftswagen oder Musikstreaming. So nutzt der neue Audi A8 eine App auf dem Smartphone als eine Art Fernsteuerung. Mit dem AI-Remote-Garagenpilot steuert er selbsttätig in eine Parklücke oder Garage und wieder heraus. Bosch und Mercedes arbeiten an einem ähnlichen System zum vollautomatisierten Einparken. Beim aktuellen BMW 5er lassen sich freie Parkplätze am Straßenrand und im Parkhaus mit dem On-Street-Parking-Service in Echtzeit finden, bei Mercedes, Toyota und Lexus zumindest in Parkhäusern. „Apps im Fahrzeug müssen Kunden einen echten Mehrwert bieten – und dabei einfach und komfortabel zu bedienen sein“, sagt Sajjad Khan, Leiter Digital Fahrzeuge und Mobilität bei der Daimler AG. Idealerweise bekommt der Fahrer kontextbezogene Informationen dann, wenn sie für ihn relevant sind. Das können Anzeigen und Spritpreise von Tankstellen sein, wenn der Tank sich der Reserve nähert. Einen großen Unterschied zwischen Apps auf Smartphones und in Autos sieht Dieter May, Leiter digitale Dienste bei BMW, nicht. „Nur die Integration der Apps unterscheidet sich zwischen Smartphones und Autos, die Funktionalität bleibt gleich“, sagt May. Das Hantieren und Tippen auf den Apps wird aber demnächst der Vergangenheit angehören. „Apps werden bald durch Sprachsteuerung ersetzt.“ Dadurch können auch Tasten und Schalter am Armaturenbrett verschwinden. „Bedienung über Sprache ist einfacher und sicherer“, sagt May. Apps erleichtern den Alltag von Autofahrern. FOTO: DAIMLER AG Und noch etwas wird sich in den nächsten Jahren ändern: Künftig können mit Apps und digitalen Diensten spezielle Funktionen im Auto gegen Gebühr freigeschaltet oder zugebucht werden. „Die Besitzer können dann Dienste ausprobieren und bestellen“, sagt May. Weiterhin verboten: Das Handy in die Hand nehmen Einige Apps im Fahrzeug bieten gegenüber Smartphone- Apps Vorteile: Sie bieten Infos übers Auto wie aktuelle Füllstände oder Reichweite und sind Bestandteil des Multimediasystems. Sie integrieren sich technisch und optisch, lassen sich zum Teil über eine Sprachsteuerung bedienen. Auch Apps externer Anbieter auf Smartphones können Vorteile bieten: „Apps, die über das Handy laufen, können Lücken in der Fahrzeugausstattung schließen und sind meistens die preiswertere Alternative“, sagt der Technikexperte Gunnar Beer vom ACE Auto Club Europa. Vor allem bei Navigation und Streaming, „was beides ab Werk zum Teil teuer und dabei nicht mal auf dem neuesten Stand ist.“ Nutzen lässt sich das Smartphone während der Fahrt nur, etwa als Navi, wenn das Gerät mit einer Halterung im Auto angebracht ist. In die Hand nehmen dürfen es die Fahrer selbst dann nicht, wenn es ausgeschaltet ist. „Am sinnvollsten ist deshalb die Integration des Handys in das Multimedia-System des Fahrzeugs per Android Auto, Mirror Link oder CarPlay“, rät Beer. So könnten das Handy und seine Apps ferngesteuert werden, „idealerweise vom Lenkrad aus“. Anzeige

FREITAG, 29. SEPTEMBER 2017 SEITE 35 Vorsicht, ein Marder! Von Peer Körner Steinmarder zerbeißen Kabel und Schläuche in abgestellten Wagen, jedes Jahr entstehen Millionenschäden. Wissenschaftler arbeiten an der Marderabwehr. Auch der ADAC hat einige Tipps – manch altes Hausmittel bringt aber nichts. BERLIN/MÜNCHEN. Gegen Marderbisse im Motorraum von Autos können Ummantelungen wichtiger Kabel und Leitungen mit einem sogenannten Wellrohr aus Hartplastik helfen. Eine Alternative ist die Abschottung des Motorraums. Dazu rät ein ADAC-Sprecher. „Keine Wirkung haben Hausmittel wie Hundehaare, Mottenkugeln oder WC-Steine.“ Hintergrund: „Diese Duftstoffe werden meist schon bei einer Fahrt im Regen aus dem Motorraum gewaschen, zudem gewöhnen sich die Tiere an die Düfte.“ Schäden von über 60 Millionen Euro verursachen Steinmarder jedes Jahr allein an Kraftfahrzeugen. Im Jahr 2015 seien es nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft rund 63 Millionen gewesen, sagte Sprecherin Kathrin Jarosch in Berlin. „Bundesweit werden uns jedes Jahr mehr als 200 000 Fälle gemeldet.“ „Im vergangenen Jahr sind wir zu fast 12 000 Pannenfällen wegen Marderverbiss ausgerückt“, sagte der ADAC-Sprecher. Viele Schäden würden aber nicht sofort entdeckt, die Gesamtzahl dürfte daher noch höher liegen. „Besonders häufig sind Marderschäden an Zündkabel, Kühlwasser-Schläuchen, Stromleitungen sowie Manschetten an Lenkung und Antriebswellen“, erklärte er. Auch bei Elektroautos kann das zumindest vorübergehend zum Aus führen. „Beim Starten eines E-Fahrzeuges wird das Hochvolt-System immer auf seinen Isolationsgrad hin überprüft“, so der Sprecher. „Bei einem Marderbiss wird das Fahrzeug nicht für den fahrbereiten Zustand freigeschaltet, sprich: Das Hochvoltsystem wird nicht gestartet, das Auto kann nicht fahren.“ Seit mehr als 15 Jahren wird das Problem Steinmarder im Otter-Zentrum Hankensbüttel in Niedersachsen untersucht. „Schuld ist vor allem das Revierverhalten“, erklärt dort Wildbiologe Hans-Heinrich Krüger das zerstörerische Werk der An sich sehen Steinmarder harmlos aus. FOTO: HOLGER HOLLEMANN Allesfresser. Das Auto bewegt sich durch verschiedene Marderreviere, Pendler nehmen so den Duft des Rivalen mit nach Hause. Dann kommen die nachtaktiven Steinmarder und knabbern an Kabeln und Schläuchen. „Aber auch Neugier und Spieltrieb sind Faktoren“, so Krüger. „Manchmal ist ein Kabel auch schlicht im Weg.“ Anzeige

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